Hallo Leut,
wie ihr wisst (oder auch nicht) schaff ich ja hin und wieder bei uns im
RepairCafe. Jetzt kam eine ältere Dame mit einem Kofferfernseher, sicher
schon 20 Jahre, der hätte keinen Empfang mehr in ihrer Küche. Hab sie
dann aufgeklärt, dass man mit diesen Teilen kein analoges Signal mehr
empfangen könne und deshalb leider ihr TV für den Elektroschrott wäre.
Fing fast an zu heulen. Hab ihr versprochen, dass ich nochmal nachhören
werde, in der Gewissheit, dass das wohl nix bringt.
Recherchiert habe ich aber , dass man diese Uraltteile trotzdem noch zum
Leben erwecken kann, wenn ein entsprechender Reciever gekauft wird. Ist
dem so??
Das Teil hat nur ne Stabantenne und sonst keinerlei Anschluss- kann man
da trotzdem noch was machen. Die Dame sagte, Geld würde keine Rolle
spielen, Hauptsache dieses Teil würde wieder laufen.
Jetzt seid ihr dran !
Gruß
Kalli
Du solltest aus dem Repaircafe eigentlich noch Geräte mit UHF Modulator
kennen, die dafür gedacht waren, Videorecorder oder DVD Player an den
Antennenanschluss von TVs ohne Videoeingang anzuschliessen:
https://www.pollin.de/p/uhf-modulator-alps-mdlp3w104a-605067
So eine Kiste bekommt Speisespannung, Video-FBAS und Audiosignal und
sendet dann im UHF Bereich ein so gut wie kompatibles Fernsehsignal.
Dazu brauchts heute dann noch eine Box, die das Signal vom Satelliten,
DVB-T2 oder DVB-C auf FBAS und Audio umsetzt - je nachdem, was Oma zu
Hause empfängt.
Gewiefte Techniker können evtl. in den kleinen TV auch Video und Audio
Eingänge nachrüsten - ist aber oft trickig.
1.)
Dazu braucht es einen Receiver, z.B. von DVB-T2 Signal auf SCART.
Es ist wichtig, daß SCART Ausgang vorhanden ist.
Vorab zu klären: Ist DVB-T2 Empfang in der Wohnung der Dame möglich?
2.) Dann brauch es noch einen Modulator von SCART auf UHF (analog),
z.B. sowas wie hier
https://www.amazon.de/Generic-RF-Modulator-21-69-Scart-Konvertieren-Composite/dp/B00RBJAF8K
Ob die Dame dann allerdings damit zurechtkommt, eine erstmalige
Einrichtung sowieso vorausgesetzt, das wird sich erst dann zeigen...
Gruss
Kannst ihr ja mit viel Heisskleber einen kleinen Flachbild dvb-t2
Reisefernseher einbauen... Oder den alten Frontrahmen einfach
davorstecken..
Ansonsten : dvbt-2 Receiver mit cinch/ scart fbas Ausgang 50 Euronen.
UHF Modulator entweder aus altem Videorecorder ausbauen - oder der
nächste Fünfziger für ein Fertiggerät.
Alternativ kann man aber auch einen ( f)bas Eingang nachrüsten. Habe ich
Mal bei einem ganz alten Transistorfernseher gemacht. Kurz vor der
Videoendstufe ist in den Geräten das Standard bas Signal ja vorhanden.
Ein Schaltplan ist da natürlich hilfreich.
Achtung Gefahr : Ich habe das selbe Elend hier mit einigen alten
Röhrenfernseher mit Röhren zur Signalverarbeitung. Da kann man auch nur
schlecht einen bas Eingang nachrüsten, da das ganz früher Allstromgeräte
waren, wo das Chassis je nach Netzstecker Polung unter Spannung steht.
VG. Msik
Hi - hat bei den verlinkten UHF Modulator Modul von Pollin schon jemand
einen Hinweis im Handbuch gefunden - oder ausprobiert - ob es ohne
Parametrierung per Bus - unser PAL ausgibt?
Kalli R. schrieb:> Jetzt kam eine ältere Dame mit einem Kofferfernseher, sicher> schon 20 Jahre, der hätte keinen Empfang mehr in ihrer Küche.
Weder die Dame noch das Fernsehgerät sind 20 Jahre.
Jetzt hat sie gemerkt, das sie nichts mehr empfängt (also auch bein
Fernsehprogramm)?
seit beinahe 10 Jahren ist analoges Fernsehen erst durch DVBT und dann
durch DVBT-2 ersetzt worden.
Schon erstaunlich das der älteren Dame es erst jetzt auffällt,, das sie
nichts mehr empfängt.
Ich denke der Aufwand, einen DVBT-2 Receiver zu kaufen und das irgendwie
mit dem Fernseher zu verheiraten, ist zu groß.
Ich habe auch meine Bedenken, das die Dame mit der Bedienung des DVBT-2
Receivers zurecht kommt. Sie muss ja zukünftig die Programme am Receiver
einstellen, und nicht am Fernseher. Eine vermutlich für sie schier
unüberwindbare geistige Hürde.
Ralph Berres
korax schrieb:> Weder die Dame noch das Fernsehgerät sind 20 Jahre.> Jetzt hat sie gemerkt, das sie nichts mehr empfängt (also auch bein> Fernsehprogramm)?
Damals(tm) am Uni-Institut hatte die Obersekretärin ein kleines
Problemchen mit ihrem E-Mail-Account, der angeblich seit wenigen Tagen
nicht mehr funktionierte. Der Account befand sich aber nicht auf dem von
mir verwalteten Mailserver, sondern auf einer alten VAX im
Rechenzentrum. Ich sprach mit einem RZ-Mitarbeiter, der dann
feststellte, dass es auf dem Account schon deutlich über ein Jahr lang
kein Login gegeben habe und das Postfach schon überquoll.
Ich konfrontierte sie damit, und sie bestritt es zunächst. Erst als wir
ihr die Login-Historie unter die Nase hielten, gab sie zu, von Computern
keine Ahnung zu haben und daher E-Mail überhaupt nicht zu nutzen. Der
letzte Login erfolgte durch ihre Vorgängerin. In einer der E-Mail war
ein Zuwendungsbescheid der DFG enthalten. Da keines der zugeteilten
Forschungsgelder, auf das eine der Arbeitsgruppen dringend wartete,
abgerufen wurde, strich die DFG völlig zu recht das Projekt.
Der Institutsleiter war, vorsichtig ausgedrückt, "etwas" angesäuert,
insbesondere weil er die Sekretärin doch etliche Male aufgefordert
hatte, wegen der Forschungsgelder nachzubohren. Wie sich herausstellte,
hatte sie exakt gar nichts unternommen, weil ansonsten viel früher
aufgeflogen wäre, dass sie ihren Computer gar nicht bedienen konnte.
Ihre sonstigen Angelegenheiten erledigte sie nämlich handschriftlich
bzw. mit ihrer mechanischen Schreibmaschine.
Der Schaden für das Institut betrug etliche hunderttausend Euro,
abgesehen davon, dass mehrere Doktoranden ihre Promotion abschreiben
konnten. Aber die Tippse hockte weiterhin auf ihrem trockenen
Beamtenpöstchen. Mit dem Telefaxgerät kam sie auch nur leidlich zurecht.
Kalli R. schrieb:> Das Teil hat nur ne Stabantenne.
Geh zum Schrotti, ein VHS-Recorder oder ein Analogreceiver kann SCART zu
PAL-HF übersetzen, den Draht klemmst an die Antenne.
SCART-Quellen gibts ja noch.
Kalli R. schrieb:> in der Gewissheit, dass das wohl nix bringt.
Mal etwas gewühlt im Netz.
Xoro PTL 1050 25,6 cm (10.1 Zoll) Tragbarer DVB-T/T2 Fernseher, EUR
109,00
Lenco TFT-1028 10-Zoll Tragbarer HD TV mit DVB-T2, EUR 108,90
HKC P10H6 tragbarer Mini-Fernseher (10 Zoll HD TV), EUR 69,99
Mit der Zubehörlösung (DVB-T Empfänger, Scart, Adapter) wird es
vermutlich nicht günstiger.
Ralph B. schrieb:> Ich habe auch meine Bedenken, das die Dame mit der Bedienung des DVBT-2> Receivers zurecht kommt. Sie muss ja zukünftig die Programme am Receiver> einstellen, und nicht am Fernseher.
kann sein, man kann ihr auch beim Einrichten helfen
Kalli R. schrieb:> bei uns im> RepairCafe
und die original FB, wennn überhaupt vorhanden, verstecken, denn TV auf
Kanal 1 starten lassen, war eigentlich üblich, abgesehen davon glaube
ich nicht das dieser TV eine Fernbedienung hat.
aber sonst hat Ralph B. recht, ab einem gewissen Alter ist das nichts
mehr für ältere Leute, als mein Vater alt wurde hat er sich immer mit
12x OK durch die Menüs gehangelt bis die Frage kam "Sendersuchlauf
wirklich NEU starten"...........
Und dann kam der Anruf, seine Sender sind verstellt er weiss nicht
wieso!
Ralph B. schrieb:> Ich habe auch meine Bedenken, das die Dame mit der Bedienung des DVBT-2> Receivers zurecht kommt.
Ja, das vermute ich auch.
> Sie muss ja zukünftig die Programme am Receiver> einstellen, und nicht am Fernseher. Eine vermutlich für sie schier> unüberwindbare geistige Hürde.
Dann läuft der Receiver eben dauerhaft mit einem bestimmten Programm.
Und wenn sie etwas anderes schauen möchte, stellt ihr Enkel beim
nächsten Besuch (Weihnachten oder so) ein anderes Programm ein.
Wahrscheinlich wäre sie dann schon sehr glücklich.
> mit der Bedienung des DVBT-2 Receivers zurecht kommt
Am Fernseher gibt es danach ja kaum noch was zu drehen.
SCART sei dank, schaltet sich die DVB-Box alleine den SCART-Eingang an.
Und die Lautstaerke kann man ueblicherweise auch an der Box einstellen.
Selbst den Videotext kann man viel besser mit der Box durchforsten.
Joachim B. schrieb:> Und dann kam der Anruf, seine Sender sind verstellt er weiss nicht> wieso!
Meine Eltern vermieteten einige Ferienwohnungen. Es gab da ein paar
Stammgäste, nach deren Aufenthalt auch immer erforderlich war, den
Fernseher neu einzurichten. :-/ Seitdem verstehe ich, dass es Fernseher
mit speziellem Hotel-Modus gibt, an dem der Benutzer nichts verstellen
kann.
Andreas S. schrieb:> Ralph B. schrieb:>> Ich habe auch meine Bedenken, das die Dame mit der Bedienung des DVBT-2>> Receivers zurecht kommt.>> Ja, das vermute ich auch.
oder im Repair Cafe nimmt sich einer dem Problem an, baut den DVB-T2
Empfänger an den eingebauten Ant in an, einen RF Modulator aus einem VCR
und die vom TV Kanalwahl wird umgesetzt zum DVB-T2 Empfänger, vermutlich
auch I2C. Ein RFS Techniker könnte das evt. Ich durfte im Studium in der
Hochschule alle freien Sender am TV totlegen damit die GEZ gespart wird,
es konnten nur noch die hausinternen Kanäle empfangen werden.
Kalli R. schrieb:> Kofferfernseher.
Nö, jeder Kofferradio ist größer. Der Mini-Würfel wurde den LKW-Fahrern
zur Fußball-WM verkauft. Gabs an jeder Tankstelle.
Als Monitor immer noch gut zur provisorischen Kameraüberwachung.
Schon vor Jahren hing hier im "Hartz4-Kaufhaus" für Gebrauchtgeräte ein
Schild, dass Röhrenfernseher nicht mehr angenommen werden.
Es gibt doch auch günstige Flachbild-TV, die kann sie an die Wand hängen
und hat mehr davon als mit dem winzigen Bildschirm. Die Kosten für eine
"Set-top-box" für DVB-T2 oder Satellit sind eher höher. Und die Augen
werden mit dem Alter auch nicht besser.
> Seitdem kann ich verstehen, dass es Fernseher mit spezieller Hotel-Modus> gibt, an dem der Benutzer nichts verstellen kann.
Einfach eine lernfaehige FB nehmen, und die "Menu"-Taste nicht anlernen!
Halotrafo schrieb:> Geh zum Schrotti, ein VHS-Recorder oder ein Analogreceiver kann SCART zu> PAL-HF übersetzen,
Hmm, oder ein DVD-Player mit Modulatorausgang, auf dem in einer
Endlosschleife einen DVD mit dem "Musikantenstadl" abgespielt wird? Dann
freut sich die Frau über das tolle Fersehprogramm. Und zu Weihnachten
legt der Enkel dann eine neue DVD ein.
> den Draht klemmst an die Antenne.
Am Besten sollte man ihn auch nicht galvanisch mit der Antenne
verbinden, sondern einfach den isolierten Innenleiter das Antennenkabels
um den Antennenstab herumwickeln. Die kapazitive Kopplung dürfte völlig
ausreichen.
Ich vermute mal auch, dass es der Dame nicht ausschließlich darum geht
genau dieses Gerät zu behalten, sondern vornehmlich darum, sich von
etwas altbekanntem nicht umstellen zu müssen. Dabei will ich ihr gar
nicht mal unterstellen, dass sie dazu nicht geistig fit genug sei - es
ist einfach eine Mühe, die man sich doch gerne ersparen möchte, wenn man
kann.
Nur macht es dann keinen Sinn die olle Röhre mit einem Receiver zu
pimpen, denn das erzwingt ja dennoch eine Umgewöhnung in der Bedienung.
Da sie da eh nicht drum rum kommt, ist ein kompletter Ersatz des
Fernsehers viel sinnvoller.
Seniorenversteher schrieb:> Ich vermute mal auch, dass es der Dame nicht ausschließlich darum> geht> genau dieses Gerät zu behalten, sondern vornehmlich darum, sich von> etwas altbekanntem nicht umstellen zu müssen. Dabei will ich ihr gar> nicht mal unterstellen, dass sie dazu nicht geistig fit genug sei - es> ist einfach eine Mühe, die man sich doch gerne ersparen möchte, wenn man> kann.>> Nur macht es dann keinen Sinn die olle Röhre mit einem Receiver zu> pimpen, denn das erzwingt ja dennoch eine Umgewöhnung in der Bedienung.> Da sie da eh nicht drum rum kommt, ist ein kompletter Ersatz des> Fernsehers viel sinnvoller.
Man fragt sich halt was sie in den letzten 10 Jahren gemacht hat.
Christoph db1uq K. schrieb:> Es gibt doch auch günstige Flachbild-TV, die kann sie an die Wand hängen> und hat mehr davon als mit dem winzigen Bildschirm.
Die Frau möchte einfach ihr altes Fernsehgerät weiterhin verwenden.
Punkt. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Oder bist Du der dümmliche Verkäufer im T-Punkt, bei dem ich vor
etlichen Jahren ganz gezielt ein Seniorentelefon für meine Eltern kaufen
wollte und der auch stattdessen mit irgendwelchem Klickischeiß mit
winzigen Tasten und Display ankam?
> Die Kosten für eine "Set-top-box" für DVB-T2 oder Satellit sind eher höher.
Das ist doch völlig irrelevant. Der dümmliche Telekomiker verwies auch
immer wieder darauf, wie billig seine Minitelefone seien. Er verstand
überhaupt nicht, dass ich gegen seinen Willen das damals viermal so
teure Seniorentelefon kaufen wollte, und dann auch noch gleich drei
Stück davon, um sie im Haus zu verteilen.
> Und die Augen werden mit dem Alter auch nicht besser.
Genau, und an die Position der Bedienelemente hat sie sich schon
gewöhnt.
Mein Vater lamentiert damals auch immer über die nachlassende
Bildqualität im Fernsehen. Als wir ihm einen neuen, wirklich guten
Fernseher hinstellten, war das Gezeter aber noch größer. Und der
CD-Spieler, mit dem meine Mutter immerhin sehr gut zurechtkam und den
sie sehr häufig verwendete, klinge völlig blechern und bei weitem nicht
so gut wie das Grammophon seines Onkels.
Beim Kauf des CD-Spielers achtete ich übrigens auch auch strengen
Minimalismus. Schublade auf/zu, abspielen, vor/zurück. Kein numerischer
Tastenblock, keine Wunschreihenfolge, keine Uhr, keine Timerfunktion,
keine Eierkochfunktion, keine Kaffeekochfunktion. Solche
minimalistischen Geräte gab es leider auch nur nur im hochpreisigen
"High-End"-Segment. Aber das Billiggerät für nen Fuffziger wäre
herausgeschmissenes Geld gewesen, da meine Eltern es vermutlich kein
einziges Mal bedient hätten.
Seniorenversteher schrieb:> Nur macht es dann keinen Sinn die olle Röhre mit einem Receiver zu> pimpen, denn das erzwingt ja dennoch eine Umgewöhnung in der Bedienung.> Da sie da eh nicht drum rum kommt, ist ein kompletter Ersatz des> Fernsehers viel sinnvoller.
Falsch. Fest eingestelltes Programm. Und Oma ist glücklich.
Pittiplatsch schrieb:>> Seitdem kann ich verstehen, dass es Fernseher mit spezieller> Hotel-Modus>> gibt, an dem der Benutzer nichts verstellen kann.>> Einfach eine lernfaehige FB nehmen, und die "Menu"-Taste nicht anlernen!
Dann darf er auch noch die lernfähige FB neu konfigurieren. Oder meinst
du, der verstellwütige Hotelgast macht vor der FB Halt?
Weiß denn die genannte "ältere Dame" überhaupt, dass sich inzwischen
farbiges Fernsehen durchgesetzt hat?
Das vom TO gezeigte Uraltgerät ist noch aus der schwarz-weiss Ära.
Gruss
Frank
Seniorenversteher schrieb:> Nur macht es dann keinen Sinn die olle Röhre mit einem Receiver zu> pimpen, denn das erzwingt ja dennoch eine Umgewöhnung in der Bedienung.
Nicht, wenn alle relevanten Programme auf die RF moduliert werden. :)
Frank Norbert Stein S. schrieb:> Weiß denn die genannte "ältere Dame" überhaupt, dass sich inzwischen> farbiges Fernsehen durchgesetzt hat?
Wofür wäre das relevant?
Würfelglotzer schrieb:>> Kofferfernseher.>> Nö, jeder Kofferradio ist größer. Der Mini-Würfel wurde den LKW-Fahrern> zur Fußball-WM verkauft.
Du meinst die von 1954? :-)
batman schrieb:> Seniorenversteher schrieb:>> Nur macht es dann keinen Sinn die olle Röhre mit einem Receiver zu>> pimpen, denn das erzwingt ja dennoch eine Umgewöhnung in der Bedienung.>> Nicht, wenn alle relevanten Programme auf die RF moduliert werden. :)
Alte Kopfstation ersteigern!
Harald W. schrieb:> Du meinst die von 1954? :-)
Meine Eltern kauften ihren ersten Farbfernseher zur Fußball-WM 1974. Das
war ein riesiges Ereignis. Mein Vater wollte unbedingt den zusätzlichen
SECAM-Decoder haben, um auch Zonenfernsehen in bunt zu sehen, und meine
Mutter legte Wert auf die Fernbedienung. Die Fronten waren da ziemlich
verhärtet, weil einer nicht die Notwendigkeit des anderen sah.
Letztendlich bissen sie in den damals sehr, sehr sauren Apfel und
kauften beide Optionen. Wie ich später in den technischen Unterlagen
sah, hätte es auch noch die Option einer kabelgebundenen Fernbedienung
gegeben, aber meine Eltern kauften doch den sehr fortschrittlichen
Ultraschall-Brikett.
Harald W. schrieb:> Würfelglotzer schrieb:>>>> Kofferfernseher.>>>> Nö, jeder Kofferradio ist größer. Der Mini-Würfel wurde den LKW-Fahrern>> zur Fußball-WM verkauft.>> Du meinst die von 1954? :-)
Das Ding scheint sogar ultramodern von 2002 zu sein:
https://www.radiomuseum.org/r/elta_14cm_blackwhite_televison_best_nr_2207n1.html
Ich hätte jetzt auch gedacht das keins von den S/W-Teilen den
Jahrtausendwechsel überlebt hat.
Und vom Format her könnte so manches aktuelle Smartphone einen größeren
Bildschirm haben:-)
Andreas S. schrieb:> gmeine Eltern kauften doch den sehr fortschrittlichen> Ultraschall-Brikett.
...und konnten fortan die Kanäle durch klimpern
mit dem Schlüsselbund umschalten?
Harald W. schrieb:> ...und konnten fortan die Kanäle durch klimpern> mit dem Schlüsselbund umschalten?
bei mir war der TV immer an wenn ich heimkam wenn das Telefon auf dem
Tisch stand!
Das dauerte bis ich den Zusammenhang erkennen konnte weil er nicht immer
an war, nur manchmal stand das Telefon eben auf dem Sofa!
Dabei wusste ich schon in der Ausbildung das man mit dem Schlüsselbund
einen SW Körting oder Nordmende zum Umschalten anregen konnte mit dem
Motordrehwähler.
Harald W. schrieb:> Andreas S. schrieb:>>> gmeine Eltern kauften doch den sehr fortschrittlichen>> Ultraschall-Brikett.>> ...und konnten fortan die Kanäle durch klimpern> mit dem Schlüsselbund umschalten?
Mit SAA1024/SAA1025 war das kein Problem.
Hallo,
es gibt (theoretisch) DVB-T2- Receiver mit eingebautem Modulator.
Theoretisch, weil das meist in der Billgklasse ist und die technischen
Beschreibungen unvollstänig und unzuverläaasig sind.
Antenne am TV: sicher, daß kein externer Antennanschluß vorhanden ist?
War auch gern an der Rückwand als Schraubanschlüsse, teilweise
symmetrisch 240 Ohm. Ist aber auch nur mit Teleskopantenne etwas
"böswillig" lösbar.
Ob es Sinn macht?
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Ob es Sinn macht?
es macht immer Sinn sinnloses Wegwerfen zu vermeiden, zwar nicht um
jeden Preis, Neukauf von DVB-T2 Tuner + AV Modulator + 2
Steckernetzteile, aber wenn das ein RFS Techniker aus Altteilen
Modulator aus VCR in ein altes funktionierendes Gerät einbaut kann es
zumindest resourcenschonender sein.
Michael U. schrieb:> es gibt (theoretisch) DVB-T2- Receiver mit eingebautem Modulator.
In der Tat! Hätte ich nicht erwartet.
> Theoretisch, weil das meist in der Billgklasse ist und die technischen> Beschreibungen unvollstänig und unzuverläaasig sind.
Billig, und vollständig:
https://www.opticum-gmbh.de/dvb-t2-receiver/opticum-terra-hd-265/
Christoph db1uq K. schrieb:> und wenn die bisherige Antenne nicht reicht wäre die auch noch neu zu> installieren.
hört sich schlimmer an als es oft ist, bei meinem Nachbarn und bei
meiner Oma an 2 verschiedene Standorte genügte ein Antennenkabel welchem
man sie Kupplung abschnitt und die Innenseele abisoliert 50-60cm aus dem
Fenster baumeln lies.
Seit vielen Jahren gibt es zwei Gerätetypen, die besseren, teureren
dürfen einen Antennenanschluss haben, die billigeren erfüllen nur
geringere EMV-Anforderungen und dürfen nur eine fest eingebaute
(Teleskop-)Antenne haben. Nur ganz alte Kofferradios haben noch eine
IEC-Buchse. Auch bei DAB scheint es so zu sein, man findet kaum billige
mit externer Antenne.
Ich fürchte, dass in der Wohnung auch kein Anschluß zur Dachantenne
installiert ist, also kommt noch eine Zimmerantennne dazu. Die
TV-Kommode ist also gut gefüllt, wehe die Oma kommt auf die Idee da
Staub zu wischen. Anschließend ist der rote und gelbe Cinch-Stecker
vertauscht und nichts geht mehr.
Christoph db1uq K. schrieb:> Nur ganz alte Kofferradios haben noch eine IEC-Buchse.
Und noch ältere Geräte hatten entweder Bananenbuchsen, für die es auch
den passenden Doppelstecker(*) gab, oder auch Schraubklemmen für den
Antennenanschluss.
Zu (*): Weiß jemand, ob der Abstand der Stifte "genormt" war und dem
heute üblichen Buchsenabstand bei Labornetzgeräten und Messgeräten
entspricht?
Wenn Ihr dann für 500€ alle Geräte der Oma angepasst habt, wird Oma
feststellen, da ihr alter 4:3-TV einen komischen Streifen wegen 16:9 hat
und Euch alles vor die Füße werfen! 8-)
https://de.wikipedia.org/wiki/16:9
Kalli R. schrieb:> Jetzt kam eine ältere Dame mit einem Kofferfernseher, sicher> schon 20 Jahre, der hätte keinen Empfang mehr in ihrer Küche.
Ich würde sie mal fragen, warum sie das erst nach 11 Jahren festgestellt
hat. Die Abschaltung erfolgte 2009.
oszi40 schrieb:> wird Oma> feststellen, da ihr alter 4:3-TV einen komischen Streifen wegen 16:9 hat
Oder wird sich über Eierköpfe aufregen! Viele Receiver geben das
Bildformat nicht korrekt aus oder die Sender schlampen bei der
Bildinformation.
Achte auch mal darauf, wer diesen Thread eröffnet hat, viele andere
Beiträge von ihm sind durchaus lesenwert.
Also ich benutze meinen Röhrenfernseher auch noch. Erst hab ich ihn mit
einem Analog-Sat-Einbautuner nachgerüstet, dann einen DVB-T Receiver
draufgeklatscht, gefolgt von DVB-T2 und als ich die Nase vom schlechten
Empfang voll hatte, schließlich einen DVR-Sat-Receiver. Keine Ahnung wie
alt der Fernseher ist (ich schätze 17 Jahre). Er geht halt einfach nicht
kaputt und die Bildröhre strahlt wie am ersten Tag (echt ohne
Übertreibung). Dabei habe ich mir doch "schon" vor zwei Jahren einen
schönen großen Flachbildfernseher gekauft, welchen ich natürlich
vorziehe. Aber den alten nutze ich noch oft. Bis vor ein paar Monaten
hing da sogar noch ein Videorecorder dran. Wofür der analoge TV dann gut
war, denn auf einem Flachbild kann man sich die VHS-Bildqualität beim
besten Willen nicht ansehen.
Zum Thema: Videomodulatoren bekommmt man doch nachgeworfen. Ich hab für
einen Mini-TV auch so ein Ding benutzt. Ist halt zusätzlicher Kabelsalat
und ein weiteres Netzteil was vor sich hinbrät, was ich aber mit einer
Schaltersteckdose gelöst habe. Klack alles ein und klack komplett wieder
aus. Sollte man nur nicht bei manchen Receivern machen, wenn sie gerade
runterfahren, dann sind die Programme weg.
Dietmar S. schrieb:> Also ich benutze meinen Röhrenfernseher auch noch. Erst hab ich ihn mit> einem Analog-Sat-Einbautuner nachgerüstet, dann einen DVB-T Receiver> draufgeklatscht, gefolgt von DVB-T2 und als ich die Nase vom schlechten> Empfang voll hatte, schließlich einen DVR-Sat-Receiver.
Mein erster Fernseher war eim 53cm-Philips, SW mit Schutzscheibe und
VHF-Trommeltuner. In den habe ich einen Varicapdiodentuner aus dem Kuba
M100 eingerüstet, muß so Mitte 70er gewesen sein. Frisch in der Lehre
(Radio- und FS-Techniker), da war man noch richtig heiß.
Mit etwas mehr Geld in der Tasche habe ich mir später einen
Stereo-Farb-FS gekauft, als Stereo-FS noch nicht allgemein verbreitet
und teuer war. Als ich keinen Bock auf Reparaturen mehr hatte, gab es
als Nachfolger einen Medion Röhrenfernseher mit 100Hz-Technik, das ist
einfach nur Mist.
Für Schlafzimmer und Küche hatte ich 34cm-Röhren, mangels
Programmvielfalt dann mit einer SAT-Anlage und Receivern ausgerüstet.
Alles schön und toll: Mein Dyon-LCD mit 22" (55cm) kann DVB-T2, DVB-S2,
DVB-C (habe ich nicht) und analog (gibt's nicht mehr), er hat die Röhre
im Schlafzimmer abgelöst - für 79,95 Euro!
Ich bin sehr konservativ und trenne mich nur extrem widerwillig von
funktionierenden Geräten, manchmal muß es leider doch sein.
Nicht zu vergessen natürlich die Karte im PC, hier läuft FS immer als
'Briefmarke' auf dem Monitor mit.
Manfred schrieb:> Mit etwas mehr Geld in der Tasche habe ich mir später einen> Stereo-Farb-FS gekauft, als Stereo-FS noch nicht allgemein verbreitet> und teuer war.
Stereo-Bild oder Stereo-Ton? Bei Stereo-Bild habe ich den Eindruck,
das das schon wieder "aus der Mode" gekommen ist.
Manfred schrieb:> Als ich keinen Bock auf Reparaturen mehr hatte, gab es> als Nachfolger einen Medion Röhrenfernseher mit 100Hz-Technik, das ist> einfach nur Mist.
Weil an den Komponenten gespart wurde. Jeder Hersteller wollte die Nase
vorn haben und hat die Technik auf den Markt gedückt. Aber wer will
schon fahrende Autos ruckeln sehen oder die Socken neben den
Fußballspielern herlaufen. Es gab auch auch bessere. Ich bin zu dieser
Zeit noch bei meinem alten 50Hz Fernseher geblieben, den ich mit einem
Tuner von Pollin auf Kabel umgerüstet habe und mit einem weiteren Eeprom
Huckepack auf das andere auf 30 Programmplätze. Leider ging beim Umzug
die Bildröhre kaputt.
> Ich bin sehr konservativ und trenne mich nur extrem widerwillig von> funktionierenden Geräten, manchmal muß es leider doch sein.
Geht mir ja auch so. Bei vielem neuen ärgere ich mich nur rum, weil es
nicht richtig funktioniert. Es gibt so viele tolle Innovationen. Aber
was bringt der ständige Fortschritt wenn nichts davon ausgereift ist.
Bei meinem Videorecorder habe ich die Kassette eingelegt und das Gerät
spielte los. Ich konnte einfach vor- und zurückspulen. Beim DVD-Player
daddel ich schon mal ewig rum bis die Schublade rauskommt, dann dauerts
gefühlt Stunden, bis ich den Film mal starten kann. Die
Gummidoddel-Tasten kann man auch kaum bedienen, das "Vor- und
Rückspulen" und überhaupt ist die gesamte Bedienung ist eine
Katastrophe. Laut ist das Laufwerk auch noch, auch bei den teuren.
Natürlich überwiegen die Vorteile an einem DVD-Player. Doch durch die
umständliche Bedienung (und ich meine nicht kompliziert), nutze ich das
Ding nur selten. Wenn die DVDs keinen Kopierschutz hätten, würde ich sie
vor dem Anschauen einfach auf meinen Festplattenreceiver spielen und den
ganzen Hindernisse umgehen.
Jetzt bin ich aber echt abgedriftet und bevor es ganz Offtopic wird höre
ich auf... ;)
Ralph B. schrieb:> Ich habe auch meine Bedenken, das die Dame mit der Bedienung des DVBT-2> Receivers zurecht kommt. Sie muss ja zukünftig die Programme am Receiver> einstellen, und nicht am Fernseher. Eine vermutlich für sie schier> unüberwindbare geistige Hürde.
Signal von der Fernbedienung z.B.: mit einem Attiny85 umsetzen, so dass
man nur eine Fernbedienung braucht.
Dietmar S. schrieb:> Also ich benutze meinen Röhrenfernseher auch noch. Erst hab ich ihn mit> einem Analog-Sat-Einbautuner nachgerüstet, dann einen DVB-T Receiver> draufgeklatscht, gefolgt von DVB-T2 und als ich die Nase vom schlechten> Empfang voll hatte, schließlich einen DVR-Sat-Receiver. Keine Ahnung wie> alt der Fernseher ist (ich schätze 17 Jahre). Er geht halt einfach nicht> kaputt und die Bildröhre strahlt wie am ersten Tag (echt ohne> Übertreibung). Dabei habe ich mir doch "schon" vor zwei Jahren einen> schönen großen Flachbildfernseher gekauft, welchen ich natürlich> vorziehe. Aber den alten nutze ich noch oft. Bis vor ein paar Monaten> hing da sogar noch ein Videorecorder dran. Wofür der analoge TV dann gut> war, denn auf einem Flachbild kann man sich die VHS-Bildqualität beim> besten Willen nicht ansehen.
Ich halte die Röhrengräte gar nicht mehr aus. Das Problem ist das
Geflimmer, und das obwohl ich damit aufgewachsen bin. Ich war in der
Hinsicht schon immer empfindlichm, und ich habe schon früher davon teils
Kopfweh bekommen. Für mich waren die ersten Flachbildschirme der reinste
Segen. Ich habe damals viel Geld für einen 15-Zoll-LCD-Monitor
ausgegeben, und habe es nie bereuht.
Vor ein paar Jahren habe ich einen Fernseher vom Dachboden entsorgt. Ich
habe ihn kurz getestet, und das Geflimmer fand ich noch schlimmer als
früher.
Mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass sich jemand das freiwillig
antun will. Romantik hin, Romantik her, der Mist soll in der Hölle
schmoren...
jemand schrieb:> Ich halte die Röhrengräte gar nicht mehr aus. Das Problem ist das> Geflimmer, und das obwohl ich damit aufgewachsen bin. Ich war in der> Hinsicht schon immer empfindlichm, und ich habe schon früher davon teils> Kopfweh bekommen. Für mich waren die ersten Flachbildschirme der reinste> Segen. Ich habe damals viel Geld für einen 15-Zoll-LCD-Monitor> ausgegeben, und habe es nie bereuht.
Also einen Computermonitor würde ich mir auch nicht mehr auf den Tisch
stellen, nicht mal als Notlösung. Ich bin froh dass die Zeit vorbei ist.
Da hat mich das Flimmern auch gestört und diese schweren Bomber waren
tief, tiefer am tiefesten. Ich hatte am Schreibtisch hinten eine
Holzplatte angebaut.
Manchmal muss man einfach aufgeben:
- wenn der Zeitaufwand zum An- oder Umbau zu groß ist,
- wenn das Ergebnis eines An- oder Umbaus voraussehbar eine ergonomische
Katastrophe wird,
- wenn die Empfangsverhältnisse bei der Dame unklar sind,
- wenn man nicht in einen Dialog eintreten kann woran spezifisch sie
sich bei modernen Geräten stört (*),
dann muss man bedauernd ablehnen. Jeder einzelne Punkt wäre für mich ein
KO-Kriterium.
Ich glaube übrigens dass die alte Dame nicht erst jetzt gemerkt hat dass
der Fernseher nicht mehr funktioniert. Dass weiß sie wahrscheinlich seit
Jahren. Sie wird den nochmal rausgekramt haben als sie vom Repair-Cafe
gehört hat.
_
(*) Wahrscheinlich die miserablen modernen Bedien"konzepte", die sich
dadurch auszeichnen, dass es eben kein Konzept gibt, mit Firmware die
von Billig-Kräften schnell zusammengeschustert wurde.
Hallo Leut,
bin geplättet von so vielen und tollen Antworten (danke Manfred für die
Blumen) und DAS in dieser kurzen Zeit- ist wirklich nur in diesem Forum
so !
Werde mal die Antworten sichten und vielleicht noch bisschen mehr
Aufklärungsarbeit bei der Dame leisten. Bin wirklich einer der letzen,
der jemandem zum Wegwerfen rät- aber manchmal muss es dann eben sein
(richtig Michael Gugelhupf).
Vielleicht kann sie ja das Teilchen irgendwo in ihrer Wohnung anders
nutzen!
Vorschläge willkommen !
Lieber Gruß und Chapeau euch allen !!
Dietmar S. schrieb:> Bei meinem Videorecorder habe ich die Kassette eingelegt und das Gerät> spielte los. Ich konnte einfach vor- und zurückspulen.
Bis er das Band zerknittert hat. Bei jedem vor und zurück gab es Stufen,
die das Band schwergängiger gemacht haben. Man was habe ich für Zeit
verschwendet, Kassetten immer wieder komplett vor und zurück zu spulen.
Besonders nervig war ein Phillips Rekorder. Der war so lahmarschig, daß
die Anzeige aus dem schnellen Vorlauf schon 5min weiter gelaufen war, eh
das Band stillstand. Auch hatte Phillips sich den Scherz erlaubt, die
Tastenbelegung durcheinander zu würfeln. Play und Stop waren nicht wie
üblich in der Mitte, sondern seitlich. Ich konnte darüber überhaupt
nicht lachen.
Phillips hatte ich nur deshalb genommen, weil sie noch VPS per Teletext
hatten. Bei den anderen Geräte mußte man umständlich eine vielstellige
Nummer aus der Programmzeitschrift abtippen.
Nie wieder VHS!
Peter D. schrieb:> Phillips
Würg... hätte ich mir nie gekauft. Da habe ich die Reparaturen immer
abgelehnt, ebenso bei Grundig. Laufwerke auch bei Tapedecks eine
Katastrophe. Die aus den Anfängen waren die schlimmsten, da waren die
Japaner wesentlich weiter.
Ich hatte einen Toshiba, den hab ich 1990 gebraucht gekauft und bis 2001
genutzt. Habe etwa 1x pro Jahr die Antriebsteile getauscht und ab und zu
die Kopfscheibe. Gabs ja von König als Sets und die Kopfscheiben für 5
Mark bei Pollin. Den hab ich auch exzessiv genutzt. Er funktionierte
noch, als ich mal mit meinem Vater in einem Supermarkt war und er mir
aus einer Laune heraus einen LG-Videorecorder schenkte. Der war ziemlich
aus Plastik und die Bildqualität nicht besonders, aber extrem langlebig.
Da musste ich seltsamerweise nie irgendwelche Antriebsteile wechseln.
Und der spulte in einer extremen Geschwindigkeit. Ich habe ihn erst im
Sommer 2019 (!) funktionsfähig verkauft, gab noch 35 Euro ;)
Peter D. schrieb:> Nie wieder VHS!
V2000 war eh besser, aber auf denen gab es keine Po*nos in den
Videotheken, daher kam der Spruch "esst Sche***e, 100 Millionen Fliegen
können nicht irren"
8 Stunden auf einer WendeKassette, kein Zurückspulen, kein
Trackingregler, egal aus welchem Recorder die Aufnahme stammt, hat sich
halt nicht durchgesetzt.
Michael Gugelhupf schrieb:> (*) Wahrscheinlich die miserablen modernen Bedien"konzepte", die sich> dadurch auszeichnen, dass es eben kein Konzept gibt, mit Firmware die> von Billig-Kräften schnell zusammengeschustert wurde.
das auch heute mehr denn je!
jemand schrieb:> Das Problem ist das> Geflimmer, und das obwohl ich damit aufgewachsen bin. Ich war in der> Hinsicht schon immer empfindlich
und heute stören dich Klötzchen und unsynchroner Ton nicht?
Ich sehe immer mehr Sendungen im TV Kabelnetz wo Bild und Ton asynchron
laufen, IMHO schon ab Studio, ich glaube kaum das es bei allen meinen TV
gleichzeitig an meinen Geräten liegt, wie soll das auch gehen, da müsste
schon JEDES Gerät eine eigene Asynchronität haben.
Andreas S. schrieb:> In einer der E-Mail war> ein Zuwendungsbescheid der DFG enthalten. Da keines der zugeteilten> Forschungsgelder, auf das eine der Arbeitsgruppen dringend wartete,> abgerufen wurde, strich die DFG völlig zu recht das Projekt.
Wundert mich eigentlich. Die Zuwendungsbescheide gehen immer schriftlich
an den Kanzler der Universität, und nachrichtlich schriftlich an den
Projektleiter. Außerdem hat man 12 Monate Zeit für den ersten
Mittelabruf. Da haben noch ganz andere Leute gepennt.
Email bei der DFG ist mir in den letzten 25 Jahren DFG-Erfahrung noch
nicht untergekommen.
Joachim B. schrieb:> V2000 war eh besser
Manche Mythen sterben doch nie. Ich muss mir das jetzt anhören seit es
Videorecorder gibt. Und ich verstehe es bis heute nicht.
Die Hardware war doch der letzte Müll. Optik, Bedienung und Mechanik
gleichermaßen scheiße, auslaufende Varta-Akkus, usw. usw. Kassetten zum
Umdrehen finde ich auch Mist. Der Philips-Recorder hat einem Kumpel von
mir mal Band auf die Kopfscheibe drauf geschmolzen, weil das Gerät
einfach 30 Minuten auf Pause blieb. Ob Grundig oder Philips, die Geräte
waren ständig kaputt. Technik aus dem Jahrzehnt zuvor. Das Gehäuse total
instabil aus knirschenden Plastikteilen, die sich ineinander verschoben.
Die Bildqualität war überhaupt die schlechteste von allen Home-Systemen.
> kein Zurückspulen,
Dafür musste das Band nach der halben Spielzeit umgedreht werden.
> kein> Trackingregler
Was nicht bedeutet, dass das Tracking immer stimmte. Aber da es nur zwei
Fabs gab, eine Philips-Linie und eine Grundig-Linie, war es wohl nicht
notwendig.
Jonas schrieb:> Unsinn, der schon hundertemal widerlegt wurde
ja is klar, wer widerlegt denn was ich in Videotheken nicht vorfand?
Ich streite definitiv nicht ab das es anderswo welche gab die ALLES auf
V2000 hatten, ist mir persönlich aber nicht begegnet, ich musste einige
Filme, OK keine Po*nos sogar über den Umweg Betamax kopieren, weil es
eben nicht alles auf V2000 gab.
Joachim B. schrieb:> und heute stören dich Klötzchen und unsynchroner Ton nicht?> Ich sehe immer mehr Sendungen im TV Kabelnetz wo Bild und Ton asynchron> laufen, IMHO schon ab Studio, ich glaube kaum das es bei allen meinen TV> gleichzeitig an meinen Geräten liegt, wie soll das auch gehen, da müsste> schon JEDES Gerät eine eigene Asynchronität haben.
Ich schaue nicht mehr Fernsehen. Ich habe nicht einmal mehr einen
Fernseher. Ich wüsste nicht, wozu. Die wenigen Sendungen die ich mir
ansehe, gibts in diversen Mediatheken auch.
Bin bei DVBT-2 komplett ausgestiegen. Fernsehen ist wirklich nur noch
etwas für alte Leute. Jetzt bin ich selber aber schon über 40.
Und nein, da bin ich nicht allein. Ich kenne mehrere Altersgenossen ohne
Fernseher.
Am PC oder Tablet hatte ich derartige Probleme noch nie. Außer
vielleicht bei schlechten Youtube-Videos.
jemand schrieb:> Die wenigen Sendungen die ich mir> ansehe, gibts in diversen Mediatheken auch
die nicht immer leicht zu sehen sind, alleine der Wirrwar an Codecs,
mein PI mit Kodi versteht nicht alles, das Findekonzept ist grottig und
bis der Stream läuft ist der TV schon lange fertig.
jemand schrieb:> Ich schaue nicht mehr Fernsehen.
kann ich nachvollziehen, wird bei mir auch immer weniger.
jemand schrieb:> Fernsehen ist wirklich nur noch> etwas für alte Leute. Jetzt bin ich selber aber schon über 40.
Bei normalen TV Konsum bin ich auch schon seit 10 Jahren raus und das
obwohl ich deutlich älter bin, meine Restlebenszeit erlaubt es mir nicht
das Werbung mir Zeit klaut.
Alle TV sind aber in meinem Sub-Kabelnetz am media raspi
Joachim B. schrieb:> Jonas schrieb:>> Unsinn, der schon hundertemal widerlegt wurde>> ja is klar, wer widerlegt denn was ich in Videotheken nicht vorfand?> Ich streite definitiv nicht ab das es anderswo welche gab die ALLES auf> V2000 hatten, ist mir persönlich aber nicht begegnet, ich musste einige> Filme, OK keine Po*nos sogar über den Umweg Betamax kopieren, weil es> eben nicht alles auf V2000 gab.
Ich habe von 1984-1990 in einer Videothek gearbeitet (anfangs als
Azubi). Eine meiner Beschäftigungen als Azubi war VHS-Kassetten auf
Video2000 und Beta zu überspielen. Später boten wir nur noch VHS an. Ich
kann das daher bestätigen. Das Ganze passierte sogar mit Genehmigung des
Verleihs, weil er die Filme einfach nicht auf diesen Medien vorhielt.
Joachim B. schrieb:> Jonas schrieb:>> Unsinn, der schon hundertemal widerlegt wurde>> ja is klar, wer widerlegt denn was ich in Videotheken nicht vorfand?> Ich streite definitiv nicht ab das es anderswo welche gab die ALLES auf> V2000 hatten, ist mir persönlich aber nicht begegnet, ich musste einige> Filme, OK keine Po*nos sogar über den Umweg Betamax kopieren, weil es> eben nicht alles auf V2000 gab.
Wenn man dieser Seite glauben darf, dann war Video2000 eben nicht die
überlegene Technik die immer noch noch als moderne Sage herumgeistert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Video_2000
Kalli R. schrieb:> Vielleicht kann sie ja das Teilchen irgendwo in ihrer Wohnung anders> nutzen!
Es soll kleine s/w-Kameras mit UHF-PAL-Modulator geben.
soweit ich das sehe, kann man mit einem DVD-Player
zur Kinderbespassung im Auto was werden (mobiler DVD-Player)
Die Displays werden da drin doch per FBAS angesteuert.
ggf haben solche Geräte auch einen entspr. Eingang.
Da bräuchte man dann keinen Modulator,
wenn man DVBT-2 Receiver mit SCART/FBAS bekommt.
● J-A V. schrieb:> soweit ich das sehe, kann man mit einem DVD-Player> zur Kinderbespassung im Auto was werden (mobiler DVD-Player)>> Die Displays werden da drin doch per FBAS angesteuert.> ggf haben solche Geräte auch einen entspr. Eingang.
Es gibt doch auch reine Displays, sogar mit Standfuß (und FBAS Eingang
über Cinch).
Erstes Suchergebnis:
https://www.ebay.de/itm/HD-1080P-Auto-Monitor-LCD-CCTV-HDMI-BNC-AV-VGA-Mit-Speaker-1280-800-10-1-Zoll/283621002688
Oder einen von diesen Monitor/DVB-T-Kombinationen, die man jetzt öfter
auf Flohmärkten sieht, seit DVB-T tot ist.
Joachim B. schrieb:> die nicht immer leicht zu sehen sind, alleine der Wirrwar an Codecs,> mein PI mit Kodi versteht nicht alles,
Kodi ist hochgejubelt Müll. 1000 Plug-Ins und nichts funktioniert
richtig. Kodi ist toll wenn man basteln statt schauen will.
> das Findekonzept ist grottig und> bis der Stream läuft ist der TV schon lange fertig.
Wie war das noch mal mit modernen Bedien"konzepten"?
Für das ÖR-TV ist die stand-alone Anwendung https://mediathekview.de/
brauchbar, oder, fast schon Old-School, mit dem Webbrowser auf die
jeweilige Seite gehen. Die beißen nicht.
Torsten S. schrieb:> Andreas S. schrieb:>> In einer der E-Mail war>> ein Zuwendungsbescheid der DFG enthalten. Da keines der zugeteilten>> Forschungsgelder, auf das eine der Arbeitsgruppen dringend wartete,>> abgerufen wurde, strich die DFG völlig zu recht das Projekt.>> Wundert mich eigentlich. Die Zuwendungsbescheide gehen immer schriftlich> an den Kanzler der Universität, und nachrichtlich schriftlich an den> Projektleiter. Außerdem hat man 12 Monate Zeit für den ersten
Wäre mir auch neu, dass solche Schreiben nur als Mail kommen sollen. Ich
glaube eher, da plappert einer nur nach, was übern Flurfunk (vornehm für
Klatsch und Tratsch) kam.
Helmut S. schrieb:> Wenn man dieser Seite glauben darf, dann war Video2000 eben nicht die> überlegene Technik die immer noch noch als moderne Sage herumgeistert.
VHS und BetaCord / BetaMax hatten genauso ihre Kinderkrankheiten. Die
waren nach einigen Produktgenerationen ausgemerzt und dann lief die
Technik zuverlässig. Video 2000 kam halt nicht mehr dahin, weil es
vorher ausgestorben war.
Dietmar S. schrieb:> Eine meiner Beschäftigungen als Azubi war VHS-Kassetten auf> Video2000 und Beta zu überspielen. Später boten wir nur noch VHS an. Ich> kann das daher bestätigen
nicht in denen auf die ich Zugriff hatte offensichtlich!
Du kannst nicht für ALLE Videotheken bestätigen, was ist daran so schwer
zu verstehen?
Das ich von betamax oder VHS zu V2000 selber kopieren konnte heisst ja
nicht das es ALLES auch auf V2000 gab.
Michael Gugelhupf schrieb:> Für das ÖR-TV ist die stand-alone Anwendung https://mediathekview.de/> brauchbar, oder, fast schon Old-School, mit dem Webbrowser auf die> jeweilige Seite gehen. Die beißen nicht.
Der gemeine Smart-TV kann sowas ganz ohne Zusatzkram.
Jaja, TV im Internet - ist ja wegen Daten und so sooo gefährlich und
böse sowieso.
btw: Einen Teil der Sendungen des öR gibts auch auf YT - der Weg zum TV
für YT (und andere Plattformen) entweder über die eingebaute Software
des TVs, man kanns aber auch gleich richtig machen, bspw. mit sowas wie
einem Chromecast. Steuerung komplett und Playlist zusammenstellen übers
Smartphone oder Tablet - Läuft und ist recht komfortabel. Für meine
Belange: Ziel erreicht.
soul e. schrieb:> Video 2000 kam halt nicht mehr dahin, weil es> vorher ausgestorben war.
genau warum ich schrieb!
ach was solls, hat ja eh keinen Sinn, alle wissen ja besser wie es mir
als erster heavy VCRlongplay & V2000 User ging.
Und ja für die VHS Liebhaber, euer System war besser!
und für die Betamax Fraktion, auch Eures!
Joachim B. schrieb:> Dietmar S. schrieb:>> Eine meiner Beschäftigungen als Azubi war VHS-Kassetten auf>> Video2000 und Beta zu überspielen. Später boten wir nur noch VHS an. Ich>> kann das daher bestätigen>> nicht in denen auf die ich Zugriff hatte offensichtlich!>> Du kannst nicht für ALLE Videotheken bestätigen, was ist daran so schwer> zu verstehen?>> Das ich von betamax oder VHS zu V2000 selber kopieren konnte heisst ja> nicht das es ALLES auch auf V2000 gab.
Ich bestätigte damit doch Deine Aussage, da hast Du mich glaub ich
missverstanden.
Dietmar S. schrieb:> Es gibt doch auch reine Displays, sogar mit Standfuß (und FBAS Eingang> über Cinch).
klar, aber mit den DVD-Dingern
kannst ja immerhin auch noch gewisse Datenträger wiedergeben.
aber das könnte in diesem Falle (bei aller Nachhaltigkeit) eh unnötig
sein,
wenn man UNbedingt solch eine Glotze haben muss.
-so'n Teil steht bei mir aber auch noch im Regal ;-)
Michael Gugelhupf schrieb:> Kodi ist hochgejubelt Müll. 1000 Plug-Ins und nichts funktioniert> richtig. Kodi ist toll wenn man basteln statt schauen will.
och ich komme seit 2013 klar mit zuerst raspbmc und nun mit OSMC, ich
will nicht basteln nutze sogar eine ältere Version OSMC, man muss nicht
JEDEM Update hinterher hecheln!
OK was noch nicht geht UHD und das OSMC auf dem PI4 lässt noch auf sich
warten, aber UHD ist eh überbewertet, miese Filme werden dadurch nicht
besser und gute Filme gefallen sogar in schwarz weiss, fullHD in meinem
Kinozimmer mit 5.1 Ton ist auch OK.
MeierKurt schrieb:> Michael Gugelhupf schrieb:>>> Für das ÖR-TV ist die stand-alone Anwendung https://mediathekview.de/>> brauchbar, oder, fast schon Old-School, mit dem Webbrowser auf die>> jeweilige Seite gehen. Die beißen nicht.>> Der gemeine Smart-TV kann sowas ganz ohne Zusatzkram.> Jaja, TV im Internet - ist ja wegen Daten und so sooo gefährlich und> böse sowieso.
Der Smart-TV im Internet ist nicht böse, sondern gemeingefährlich.
Niemand hält das Ding up-to-date. Spätestens zwei Jahren (nach Ablauf
der Garantie) gibts beim besten Willen kene Updates mehr. Niemand wirft
das Gerät dann aber weg.
Da sind uralte Linuxe mit tausenden Sicherheitslücken drauf. Ein
Traumziel für Hacker, und eine Gefahr für die Allgemeinheit. Ein
Fernseher gehört nicht ans Internet.
Beim PC oder dem Handy ist die Problematik den meisten Leuten wenigstens
geläufig, und die meisten Leute spielen Updates ein.
Ich persönlich wüde einen Fernseher immer nur als Monitor betreiben
wollen. Oder standalone (als DVBT-2 Receiver).
Du meinst das Smart-TV als Bot-Krieger? Hab ich noch nix davon gehört.
Da ist ja sowieso nichts groß an privaten Daten gespeichert.
VHS war vor allem viel billiger als die anderen Videostandards. Und
irgendwann ist eben der Markt gesättigt, selbst wenns eventuell die
schlechtere Technik ist. Es kam der Punkt da hat keiner mehr nach V2000
gefragt.
Ich kann mich an ein Update erinnern, daß die Pause-Funktion dann
zeitlich begrenzte.
Abdul K. schrieb:> Du meinst das Smart-TV als Bot-Krieger? Hab ich noch nix davon gehört.> Da ist ja sowieso nichts groß an privaten Daten gespeichert.
Ein Smart-TV ist ein recht potenter Linuxrechner mit Internetzugang.
Davon gibt es dann auch gleich relativ viele identische, mit gleichem,
veraltetem Patchstand.
Da will vermutlich kaum jemand Daten klauen. Als Platform für
DDOS-Attacken und andere Schweinereien.
Präzedenzfälle gibt es (mirai, Satori):
https://www.heise.de/security/meldung/Infizierte-Heimrouter-Satori-Botnetz-legt-stark-zu-3971813.html
Bisher ist das alles noch recht harmlos. Aber es ist trotzdem
problematisch, weil eben viele Geräte mit bekannten Sicherheitslücken
herumhängen. Es werden auch immer mehr.
Andreas S. schrieb:> dass mehrere Doktoranden ihre Promotion abschreiben> konnten
Das war eindeutig zweideutig :)
Ansonsten war die Story zwar ernüchternd aber trotzdem GUUUT :)
rgds
Andreas S. schrieb:> Zu (*): Weiß jemand, ob der Abstand der Stifte "genormt" war und dem> heute üblichen Buchsenabstand bei Labornetzgeräten und Messgeräten> entspricht?
Da gab es Doppelstecker für, muss also in irgendeiner Form ein gewisser
Standard gewesen sein. Ich kann mich an diese Kontaktform an Radio und
Fernseher erinnern - war ich zwar gerade der Windel entwachsen aber da
gab es immer noch in der Umgebung so etwas älter charmante Geräte mit
Abstimmungsauge und SW Röhre mit runden Ecken :). Da seinerzeit Nix ohne
Norm ging und die Normung über den Markt erst später erfunden wurde
würde ich mal auf "genormt" tippen.
BTW - habe auch noch einen SW-Kofferfernseher mit Kassette und Radio
zuhause.
rgds
6a66 schrieb:> Andreas S. schrieb:>> Zu (*): Weiß jemand, ob der Abstand der Stifte "genormt" war und dem>> heute üblichen Buchsenabstand bei Labornetzgeräten und Messgeräten>> entspricht?
Meine mich zu erinnern, dass diese Stecker aus einem Bakelit-Gehäuse mit
zentraler Schraube und zwei eingelegten Steckerpins, ähnlich Banane,
bestanden. War bestimmt genormt. Allerdings hatte mein Vater immer nur
einzelne unisolierte "Bananen" an den Kabeln - meist diese flachen
Antennenleitungen.
Gruß Rainer
Jonas schrieb:>>aber auf denen gab es keine Po*nos in den>> Unsinn, der schon hundertemal widerlegt wurde
Es geht nicht ausschließlich um Hydraulikfilme, das ist nur ein
Platzhalter, eine Metapher. Es geht hier generell um Content, also um
fertig bespielte Kassetten. Die Filmstudios bzw Vertreiber haben nicht
alle Systeme gleichermaßen unterstützt und so gab es halt mehr Kinofilme
auf VHS als in anderen Formaten.
Ausserdem war JVC mit den Lizenzgebühren großzügiger als Sony oder
Grundig/Philips. Wenn Du als unabhängige Firma Videorecorder bauen
wolltes, war VHS am günstigsten zu lizensieren.
Genau das gleiche Thema hatten wir mit HD-DVD vs BlueRay. Auch wenn die
HD-DVD das technisch bessere System war, wurde BlueRay einfach von mehr
Filmstudios unterstützt. Und die Leute kaufen halt das Gerät für das sie
mehr Filme kaufen oder leihen können.
Dass solche Stecker existierten, ist mir auch bekannt. Ich kenne sie
z.B. von der Musiktruhe meiner Eltern, die einen exzellenten
KW-Empfänger enthielt. Ich pimpte das Gerät mit einer Langdrahtantenne,
die auf dem Dachboden über die gesamte Länge des Daches verlief. Später
bohrte ich noch ein Loch durch den Giebel und spannte den Draht noch
über die beiden Schornsteine des Nachbargebäudes. Die Zuleitung vom
Keller bis zum Dachboden erfolgte über ein RG-57 im ungenutzten Schacht
des Schornsteins. Die Ankopplung zwischen Radio und Antennenkabel
erfolgte über ein selbstgebautes Abstimmgerät. Die Langdrahtantenne war
nicht als Dipol ausgelegt, d.h. das senkrechte Koaxialkabel war das
einzige Gegengewicht der Antenne.
Die Musiktruhe deckte den Kurzwellenbereich von 13m bis 49m ab. Ich
konnte damit tatsächlich Radiostation auf der ganzen Welt empfangen und
sammelte auch die zugehörigen QSL-Karten. Irgendwann gab es in den
Lübecker Nachrichten sogar einen Zeitungsartikel über mich. Ich war bloß
stinksauer, weil ich in dem Artikel deutlich älter (12 Jahre) gemacht
wurde als ich tatsächlich war (9 oder 10 Jahre). Meine Eltern hatten von
Elektrik nicht die geringste Ahnung und ahnten demzufolge auch nicht,
wie lebensgefährlich meine Bausteleien an der Musiktruhe waren, um dort
einen BFO für den SSB-Empfang nachzurüsten. So richtig gut funktionierte
er auch nicht.
Zurück zur ursprünglichen Frage:
Ist der heutige Buchsenabstand bei Messgeräten identisch mit dem
Stiftabstand in früheren Zeiten?
Ich entsinne mich dunkel, dass es sie auch in dreipoliger Ausführung für
den Anschluss eines Tonbandgeräts an der o.a. Musiktruhe gab. Wenn ich
mich recht erinnere, wurde auch das Tonabnehmerkabel des internen
Plattenspielers mit solch einer Steckverbindung am Verstärkerchassis
angeschlossen.
Andreas S. schrieb:> Weiß jemand, ob der Abstand der Stifte "genormt" war und dem> heute üblichen Buchsenabstand bei Labornetzgeräten und Messgeräten> entspricht?
Ja und Nein. 19 mm Stiftabstand mit 4 mm Ø wie bei Eurostecker haben
Messgeräte, Laborgeräte und TA/TB/LS-Anschlüsse früher Röhrenradios bis
in die 60-er, letztere manchmal auch mit einem Mittelkontakt
(dreipolig), rund für LS und mit 2x7 mm Flachschwert bei TA//TB.
UKW und TV Antenneneingänge hatten kleinere Abstände. Die Stiftstärke
varierte von 3,8-4,0 mm Ø. Wenige versuchten es mit Firmennormen ab 2 mm
Ø, konnten sich aber nicht durchsetzen.
Wer einen Doppelstecker mit ca. 2x 4 mm für den Dipol für sein Altgerät
braucht kann sich die 4-poligen Stecker von ausgedienten Herdplatten
abschrauben und zwei benachbarte Stifte nutzen, das passt.
Andreas S. schrieb:> Zurück zur ursprünglichen Frage:> Ist der heutige Buchsenabstand bei Messgeräten identisch mit dem> Stiftabstand in früheren Zeiten?
Nein, die Rundstifte hatten (meist aber nicht immer) den gleichen
Abstand wie die Stifte des 240/300 Ohm-Dipolsteckers (nach DIN 45316).
Es gab damals so Adapterkästchen mit Rundlöchern hinten und eckigen
DIN-Pins vorne. Über die Orientierung der Rechtecke wurde ja UHF, VHF
und Radio codiert.
soul e. schrieb:> Nein, die Rundstifte hatten (meist aber nicht immer) den gleichen> Abstand wie die Stifte des 240/300 Ohm-Dipolsteckers (nach DIN 45316).
Wo hab ich das behauptet? Bitte aufmerksamer lesen!
soul e. schrieb:> (nach DIN 45316).
Das ist die Norm für die Stiftstecker der 70-er Jahre, 10 mm Rundfunk
und 20 mm TV, VHF weiss zu UHF rot und gegen Verwechslung durch
Ausrichtung verdreht.
Die kleinen S/W TVs haben eine sehr sehr schlechte Bildqualität gehabt.
(Hab selber so einen gehabt) Es wäre vielleicht besser, ein günstiges
gebrauchtes TV (DVBT-2 fähig) bei Ebay zu sichten und sie zu fragen ob
sie das bezahlen kann. Ne gute Antenne muss man noch dazukaufen, fertig.
Würde dafür die Kathrein BZD 30 empfehlen. Ihr da zu helfen und das
ganze zu installieren usw. Den alten S/w TV wiederzubeleben, davon würde
ich dringend abraten, würde mich wundern wenn die Potis/schiebeschalter
noch fehlerfrei/störungsfrei funktionieren usw..
Andre M. schrieb:> Die kleinen S/W TVs haben eine sehr sehr schlechte Bildqualität gehabt.
Meine zwei Kleinen sind immer noch sehr scharf und kontrastreich.
Qbit schrieb:> Respekt! Dann sind Dir Zahlensender und Woodpecker auch ein Begriff.
Ja, manchmal schrieb ich die Zahlenfolgen sogar mit, in der naiven
Erwartung, dass ich die verwendete Verschlüsselung durch bloßes
Draufschauen erkennen würde. Dem war aber nicht so.
Die Woodpecker-Signale hielt ich damals für Hubschraubergeräusche, aber
ich konnte mir nicht erklären, warum irgendjemand diese so spannend
fand, dass er sie ohne weitere Kommentierung im Radio senden musste.
Wesentlich dominanter waren damals aber Radio Moskau und Radio Vatikan,
die so ziemlich alle anderen Sender in der Schatten stellten. Für deren
Empfang benötigte man aber nicht einmal einen genau abgestimmten
Empfänger, sondern für die AM-Demodulation reichten beliebige
Audiobasteleien, an deren Eingang sich eine nichtlineare
Halbleiterkennlinie und eine längere Strippe befanden.
Qbit schrieb:> Ja und Nein. 19 mm Stiftabstand mit 4 mm Ø wie bei Eurostecker haben> Messgeräte, Laborgeräte und TA/TB/LS-Anschlüsse früher Röhrenradios bis> in die 60-er, letztere manchmal auch mit einem Mittelkontakt> (dreipolig), rund für LS und mit 2x7 mm Flachschwert bei TA//TB.
Als Schüler hatte ich auch ein altes Röhrenradio. Ich wollte daran einen
2. Lautsprecher anschließen, aber die Buchse war auf der Anodenseite
angeschlossen. Erst nachdem es mich in die Ecke geschmissen hat, habe
ich den Schaltplan auf der Bodenpappe entdeckt. 350V= waren angegeben.
Qbit schrieb:> Missionssender gibts noch. Rechthaberei regiert Völker & Oberaffen> senden.
Aber mittlerweile überstrahlt Radio Vatikan nicht mehr mit etlichen
Megawatt an Sendeleistung so ziemlich alles andere... außer damals(tm)
Radio Moskau.
http://www.waniewski.de/MW/Vatikan/
Den meisten heutigen Schrott findet man eher bei YouTube und Konsorten.
Manchmal ist das durchaus erheiternd, aber mittlerweile findet man auch
einen Haufen sehr professionell gestalteter Schwurbelkanäle, auf die ein
wissenschaftlicher Laie durchaus sehr leicht hereinfallen kann.
BastelIng schrieb:> Hi - hat bei den verlinkten UHF Modulator Modul von Pollin schon jemand> einen Hinweis im Handbuch gefunden - oder ausprobiert - ob es ohne> Parametrierung per Bus - unser PAL ausgibt?
Falls dieser hier gemeint war
https://www.pollin.de/p/uhf-modulator-alps-mdlp3w104a-605067
Nein, ohne komplette Parametrierung über I2C-Bus tut der gar nix.
Ich habe mit genau diesem Teil mir erfolgreich einen Modulator gebaut,
um einen Fernseher von 1973 zu bespielen.
Das Alps-Modul hab ich mit einem ATtiny85 angesteuert, auf PAL-B und
5,5MHz Tonträgerabstand konfiguriert. Dann für 10s das interne Testbild
aktiviert und danach Video+Audio von den Eingängen.
Das Modul braucht +5V an Pin 3 und +30V an Pin 9, das Gehäuse ist GND.
Die Antennenpuffer-Versorgung (+5V) an Pin 5 kann man weglassen, wenn
man nicht eine andere Analog HF-Signalquelle durchschleifen möchte.
Die (sehr simple aber erprobte) Software für den ATtiny würde ich bei
Interesse zur Verfügung stellen.
Marek N. schrieb:> Qbit schrieb:>> Marek, wo siehst Du ein Oxymoron?>> Wie kann eine S/W-Kamera ein *PAL*-Signal erzeugen?
vielleicht in dem man KEINE Farbe alternierend von Zeile zu Zeile
schaltet (scnr)
batman schrieb:> Wie hieß denn die Fernsehnorm vor PAL?
Bild-Austast-Synchronsignal (BAS) bzw. video blanking sync (VBS), auch
als video baseband signal bezeichnet. Die bunten Varianten dazu heißen
FBAS bzw. CVBS (C: composite oder color).
PAL ist also eine Variante von FBAS/CVBS.
Joachim B. schrieb:
Wie kann eine S/W-Kamera ein *PAL*-Signal erzeugen?
>> vielleicht in dem man KEINE Farbe alternierend von Zeile zu Zeile> schaltet (scnr)
Geh mal in ein Farbengeschäft, kaufe eine Dose weisse Farbe
und ein Dose schwarze Farbe und sage dann dem Verkäufer:
"Das ist überhaupt keine Farbe!" :-)
Kalli R. schrieb:> Jetzt seid ihr dran !
Wen willst Du hier eigentlich mit einem SW-Fernseher veralbern? Außerdem
fängt die
Kalli R. schrieb:> ältere Dame
recht spät an, zu heulen ... . Habe schon bessere "Trolligkeiten"
gesehen.
batman schrieb:> Wie hieß denn die Fernsehnorm vor PAL?
PAL ist eine Farbnorm. Wie NTSC und SECAM.
Fernsehnorm wäre B/G. Das ist 625 Zeilen, 50 Halbbilder, etc. In USA M
mit 525 Zeilen, 60 Halbbildern. In England A mit 405 Zeilen, 50
Halbbildern. Frankreich E/F mit 819 Zeilen und 50 Halbbildern (fast
schon HD!).
Das kannst Du nun kombinieren. PAL-G bei uns, NTSC-M in USA, PAL-M in
Brasilien, SECAM-F in Frankreich, ...
Danke, also heißt es dann korrekt UHF-G-Modulator, wenn wir mal vom
deutschen Fernsehen ausgehen?
Qbit schrieb:> Es soll kleine s/w-Kameras mit UHF-PAL-Modulator geben.
soul e. schrieb:>> Wie hieß denn die Fernsehnorm vor PAL?
Die korreke Bezeichnung für das Timing unseres alten Fernsehsystems wäre
CCIR (Interlaced, 625 Zeilen, 50Hz Bildrate). PAL setzt dann auf dieses
Timing auf.
Die USA z.B. benutzen EIA/RS-170 fürs Timing, NTSC wird dann darauf
gemixt.
CCIR (Comité Consultatif International des Radiocommunications, heute
ITU) ist der Verein, der die Standards zusammengetragen hat. Der
Buchstabe beschreibt dann die jeweilige (SW-)Videonorm. Der
amerikanische EIA/RS-170-Standard heisst bei der CCIR System M.
Entsprechend heisst unsere alte Fernsehnorm CCIR System B/G.
soul e. schrieb:> Es gab damals so Adapterkästchen mit Rundlöchern hinten und eckigen> DIN-Pins vorne. Über die Orientierung der Rechtecke wurde ja UHF, VHF> und Radio codiert.
Stimmt, das weckt alte Erinnerungen. Aus meiner allerfrühesten Kindheit
erinnere ich noch, dass solch ein VHF/UHF-Kästchen sogar fest am
Antennenkabel angebracht war, d.h. sogar noch für den Betrieb unseres
ersten Farbfernsehers (1974). Erst der nächste große Fernseher hat eine
koaxiale IEC-Buchse. Der uralte S/W-Fernseher meiner Schwester hatte
eine ausziehbare Antenne, deren Zuleitung herausgeführt war. Um das
Gerät mit einer Hausantenne zu betreiben, zog man den Stecker der
internen Antenne aus der Buchse und schloss das Antennenkabel auch über
das beschriebene Kästchen an. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass UHF
und VHF den exakt gleichen Steckertyp besaßen, aber unterschiedliche
Farben (rot/weiß?). Ich bin mir nicht mehr sicher, ob der Fernseher
einen oder zwei Antennenanschlüsse hatte; ich glaube, es war ein
Kombituner, so dass man beim Wechsel zwischen VHF und UHF auf das andere
Kabel des Kästchens umstecken musste, um die beste Bildqualität zu
erhalten.
Andreas S. schrieb:> Stimmt, das weckt alte Erinnerungen. Aus meiner allerfrühesten Kindheit> erinnere ich noch, dass solch ein VHF/UHF-Kästchen sogar fest am> Antennenkabel angebracht war
an der Weiche 60 Ohm zu 240 Ohm, irgendwann mal in rot UHF und weiss
VHF,
dann kamen die Adapterstecker mit flachen Anschlüssen auch in rot und
weiss.
https://www.diesteckdose.net/download/file.php?id=3921
rot weiss Rundstecker
https://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/antennenweiche.jpg
Flachstecker
Flachstecker-Adapter
Ich finde kein Bild mehr im Netz, gehörte aber früher in jeden RFS
Techniker Koffer im Aussendienst.
Der Fernseher meiner Großeltern hatte nur einen VHF-Tuner und einen
UHF-Umsetzer oben drauf stehen. Der war immerhin schon transistorisiert,
AF239 Germaniumtransistoren. Den habe ich noch irgendwo rumstehen.
Damit habe ich die ersten Augsburger Puppenkiste - Sendungen gesehen,
z.B. Jim Knopf, Der Löwe ist los, Kater Mikesch und den kleinen dicken
Ritter Oblong-Fitz-Oblong. Und die Rettungsarbeiten beim
Bergwerksunglück von Lengede und die Abschlussfeier des 2. Vatikanums.
Lang her.
Warum das PAL-Verfahren nicht nach seinem Erfinder benannt wurde:
Zitat aus
https://de.wikipedia.org/wiki/Phase_Alternating_Line>
PAL wurde Anfang der 1960er Jahre von Walter Bruch bei der Telefunken
GmbH in Hannover entwickelt, am 31. Dezember 1962 zum Patent
angemeldet[1] und am 3. Januar 1963 erstmals vor Experten der
Europäischen Rundfunkunion (EBU) vorgeführt.
Auf die Frage, warum er dem unter seiner Leitung entwickelten Verfahren
den Namen „PAL“ gab, antwortete er sinngemäß: „Ein Bruch-System wäre
wohl schwer verkäuflich gewesen.“
<
Andreas S. schrieb:> soul e. schrieb:>> Es gab damals so Adapterkästchen mit Rundlöchern hinten und eckigen>> DIN-Pins vorne. Über die Orientierung der Rechtecke wurde ja UHF, VHF>> und Radio codiert.>> Stimmt, das weckt alte Erinnerungen. Aus meiner allerfrühesten Kindheit> erinnere ich noch, dass solch ein VHF/UHF-Kästchen sogar fest am> Antennenkabel angebracht war, d.h. sogar noch für den Betrieb unseres> ersten Farbfernsehers (1974).
Das war eine Weiche von 60 Ohm (koax) auf 240 Ohm (Hühnerleiter). Die
meine ich nicht.
Die Adapter von 4 mm auf DIN waren ca 1,5 x 2 cm2 groß, hinten zwei 4
mm-Löcher und vorne zwei abgeplattete Stifte und eine Kunststoffnase in
der Mitte. Die vorderen Stifte standen mal hochkant und mal quer,
darüber codierte man das Frequenzband. Das waren wirklich nur
mechanische Adapter von Banane auf DIN 45316.
Irgendwo müssen die Dinger noch sein, sowas schmeisst man nicht weg :-)
Joachim B. schrieb:> mit Adapter> https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn%3AANd9GcQWJUEugeU6qPQemRQvMioAEFx2VUN_1IfXbciq8L_ENMSgb4uU
Genau den meine ich.
Adapter schrieb im Beitrag #6178245:
> soul e. schrieb:>> Irgendwo müssen die Dinger noch sein, sowas schmeisst man nicht weg :-)>> Grösse 3 x 3 x 1 cm
aber kein roter UHF wie der weisse VHF :)
Ich sage ja die hatte man immer dabei, aber in rot und weiss.
Dir Roten müssen irgendwie begehrter sein das es von denen kein Bild
mehr gibt.
vielleicht hier
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn%3AANd9GcQffYtKX6R2NLyqxxKbmI1C4YIpsHKNdVJno-5awEyOJYrURHXq
Adapter schrieb im Beitrag #6178305:
> Die Farbkodierung war mit der Stiftkodierung obsolet geworden, die gabs> vorher.
bei den Aufsteckadapter war es aber nötig, es gab ja auch Farbenblinde
und welche mit Leseschwäche ;)
UHF und VHF als Aufdruck oder Prägung ist ja auch schwer zu verstehen
für Nichttechniker.
Joachim B. schrieb:> UHF und VHF als Aufdruck oder Prägung ist ja auch schwer zu verstehen> für Nichttechniker
...vor allem natürlich, wenn auf der Geräterückseite der Aufdruck schon
nicht mehr zu lesen war...
Gruß Rainer
Joachim B. schrieb:> an der Weiche 60 Ohm zu 240 Ohm,Joachim B. schrieb:> Bild
Neumodischer Kram. Ganz früher hatte man eine Einzelantenne, die mit 240
Ohm Flachbandkabel zur Wohnung geführt direkt an den Fernseher kam.
Als dann UHF hinzu kam, hatte man zwei Antennen, noch immer 240 Ohm,
diese mit der Mastweiche vereint und in der Wohnung per Antennenweiche
auf VHF und UHF geteilt.
Als Verbesserung kam nach dem Flachkabel die zweiadarige
Schaumstoffleitung, noch immer mit 240 Ohm.
Koaxkabel, 60 Ohm, später 75 Ohm, dürfte sich so etwa Mitte der 70er
allgemein durchgesetzt haben.
Davor gab es noch Gemeinschaftsantennen mit Röhrenverstärkern in 120
Ohm, zweiadrig-ovale Leitung mit Summenschirm.
Ich hatte einen SW-FS von Kuba (M100), da bammselte hinten ein Kabel mit
60 Ohm-Buchse heraus und in der Rückwand war eine Weiche fest
eingerastet. So man hatte, konnnte man die Koaxleitung direkt an 60 Ohm
verbinden.
Hatte man noch eine 240 Ohm-Anlage, kamen die beiden Stecker VHF-UHF von
der Weiche in die Weiche und das Kabel vom Tuner ebenfalls.
Lang' is' her, das Fernsehhandwerk habe ich 1973 verlassen.
Adapter schrieb im Beitrag #6178408:
> Vergessen hast Du den Zweidraht mit Schirm> drumherum, die Dinger hatten 120 Ohm.
Lese meinen Beitrag nochmal sorgfältig :
Manfred schrieb:> Davor gab es noch Gemeinschaftsantennen mit Röhrenverstärkern in 120> Ohm, zweiadrig-ovale Leitung mit Summenschirm.
Manfred schrieb:> Neumodischer Kram. Ganz früher hatte man eine Einzelantenne,
Genau, und noch früher sagte der Sprecher vor dem abendlichen
Abschalten: "Und vergessen sie nicht, Ihre Antenne zu erden.
https://www.youtube.com/watch?v=JevnTSVKraA
Dietmar S. schrieb:> Also ich benutze meinen Röhrenfernseher auch noch ... Keine Ahnung wie> alt der Fernseher ist (ich schätze 17 Jahre). Er geht halt einfach nicht> kaputt...
Zu früh gelobt, heute morgen hat er den Geist aufgegeben.
Dietmar S. schrieb:> zu früh gelobt, heute morgen hat er den Geist aufgegeben.
echt jetzt? 01.04.2020 10:13
muss ein Aprilscherz sein, welcher CRT kennt schon das Datum :)
Joachim B. schrieb:> echt jetzt? 01.04.2020 10:13>> muss ein Aprilscherz sein, welcher CRT kennt schon das Datum :)
Leider kein Scherz, aber ist auch schon wieder repariert. Kalte
Lötstellen am DST.
Dietmar S. schrieb:> aber ist auch schon wieder repariert. Kalte> Lötstellen am DST.
siehste, wusste ich doch, diesmal sage ich es mit Kundenworten:
"kann nichts Schlimmes sein, gestern ging er noch"
Dietmar S. schrieb:> Joachim B. schrieb:>> echt jetzt? 01.04.2020 10:13>>>> muss ein Aprilscherz sein, welcher CRT kennt schon das Datum :)>> Leider kein Scherz, aber ist auch schon wieder repariert. Kalte> Lötstellen am DST.
Das liebe ich ja so an alter Technik das man die Problemlos Reparieren
kann!
Heute ist ja alles auf Profit und unreparierbarkeit getrimmt.
Michael M. schrieb:> Das liebe ich ja so an alter Technik das man die Problemlos Reparieren> kann!
haha, ich habe es aufgegeben mein "altes Radio" von 1990 Sony SW1 zu
reparieren, lauter Sandwich Platinen und viele faule Kondensatoren
heute ist sogar ein Radio von 1990 alt, du meinst wohl mit alt eher
'30er bis '60er Jahre Technik
Joachim B. schrieb:> Michael M. schrieb:>> Das liebe ich ja so an alter Technik das man die Problemlos Reparieren>> kann!>> haha, ich habe es aufgegeben mein "altes Radio" von 1990 Sony SW1 zu> reparieren, lauter Sandwich Platinen und viele faule Kondensatoren>> heute ist sogar ein Radio von 1990 alt, du meinst wohl mit alt eher> '30er bis '60er Jahre Technik
Eigentlich alles was noch mit Bedrahteten Bauteilen auf einfache
Platinen aufgebaut ist.
Seit SMD und Multilayer Platinen ist die unreparierbarkeit deutlich
angestiegen.