Gast
#2214304
Hallo allerseits, ich bin gerade dabei eine Schaltung für einen IR-Abstandssensor aufzubauen. Der Aufbau ist denkbar einfach: Es gibt eine IR-LED (SFH4650), die via MOSFET (IRLML2502) geschaltet wird, sowie eine Fotodiode (BP104FS), die über einen Transimpedanzverstärker (LM358) eine Spannung prop. zur Intensität ausgibt. Mit Hilfe eines ATmega8 möchte ich einen Puls generieren, der die IR-LED kurz, aber sehr hell zum Aufblitzen bringt. Das wiederum soll die Fotodiode anschließend erkennen und die Intensität an den AVR weitergeben. Um eine ausreichende Helligkeit der IR-LED zu erzeugen, soll ein größerer Strom fließen, als der "Normale", im Datenblatt verzeichnete. Das sollte bei den kurzen Messimpulsen kein Problem darstellen. Nun ist meine Befürchtung allerdings, dass der AVR sich ggf. aufhängen könnte und somit die IR-LED nicht nur gepulst, sondern andauernd leuchtet. Das wiederum hätte ein Druchbrennen der IR-LED zur Folge. Ich habe mich also mit RC-Gliedern beschäftigt und dachte nun an einen RC-Hochpassfilter bzw. RC-Differenzierer, der den kurzen Impuls durchlässt, allerdings dann gen GND abschwächt. Nun meine Fragen: 1. Was haltet ihr für eine sinnvolle Messimpulslänge, hat jemand bereits Erfahrungen gemacht? So 10 ms? 2. Was haltet ihr von der Idee mit dem RC-Glied? 3. Was für Werte sollte ich dort einsetzen, damit der Impuls den FET lange genug durchschaltet? Besten Dank für eure Hilfe! Florian