Komparator schrieb:
> Im Ohm-Bereich, Kiloohm,…
> Megaohm?
Pi mal Daumen 1k-1M. Hochohmig spart Strom, ist aber langsamer und
störanfälliger. Zu hochohmig ist eher schlecht, weil dann der
Eingangsstrom (input bias current) des Komparators den Spannungsteiler
deutlich belastet und verzerrt. Ein old school LM393 mit typ. 25nA, max.
250nA erzeugt an 1M Eingangswiderstand 25-250mV Offsetfehler, was meist
zuviel ist. Ein CMOS-Typ wie TLC3702 mit typ. 5pA und max. 600pA macht
da zwischen 5-600uV, was meistens vernachlässigbar ist.
Nach unten will man nicht zu viel Strom verschwenden, d.h. viel mehr als
1-2mA will man nur selten durch die Widerstände jagen.
Der größte Stromverschwender in vielen Komparatorschaltungen ist der
Pull-Up Widerstand am Ausgang, weil, weiß Gott warum, viele alte
Komparatoren einen Open Drain Ausgang haben. Eigentlich sinnlos. Moderne
Komparatoren haben einen deutlich besseren Push-Pull Ausgang. Der ist
schneller, stärker, symmetrisch und stromsparend.