@Roland,
Also je nachdem was der Code so alles macht ist ein ARM C-Programm evtl.
kleiner als 400k ASM. Ausserdem habe ich das Gefuehl (aus eigener
Erfahrung) wenn ASM Programme groesser werden als der Adressraum eines
8-bitters, dann sind da jede Menge Leichen im Keller (im Code).
Verwaltung Banking gibt einen ordentlichen Overhead. Jegliche
Arithmetik, obwohl der 517 ja da schon etwas HW-Support eingebaut hat
kostet zusaetzlichen Code auf der 8-bit CPU
Mein Vorschlag:
Ablaufdiagramm welcher Art auch immer erstellen mit Definition, was soll
der Code denn tun.
Sogar ein C-Programm Generator koennte ein Gefuehl dafuer geben wieviel
Code es nachher tatsaechlich wird, obwohl dabei kein optimaler Code
rauskommt.
Mit einem Simulator arbeiten z.B. Keil
Jetzt erst die Hardware aussuchen, denn jetzt liegt viel mehr Info vor,
wieviel Speicher tatsaechlich benoetigt wird. Die Hardware spezifischen
komponenten (Peripherals) sind nicht wirklich massgeblich bei einer
Programmgroesse von 400 kB. Einfach mit Ersatz-Symbolen und
Leerfunktionen arbeiten bei der Initialisierung der Peripherals.
In der 512KB Klasse gibt es mehrere sehr gute ARM7, oberhalb wirds
duenner. Es scheint mir, dass Du sowieso einen externen Bus benoetigst
fuer das RAM, dann wirds ziemlich duenn. Es gibt keine ARM7 oder ARM9
microcontroller mit 1-2 MB RAM integriert, das wird zu teuer in der
Fertigung.
Mein Vorschlag (biased), LPC2468. So langsam aber sicher wird der besser
verfuegbar. Wenn die 400K umgeschrieben sind ist er evtl. schon veraltet
;-)
http://www.standardics.nxp.com/products/lpc2000/all/~LPC2468/#LPC2468
Eval Board gibts bald wieder hier:
http://embeddedartists.com/products/uclinux/oem_lpc2468.php
Viel Spass.
p.s. wenn bereits Erfahrung mit den Keil Tools vorliegt, dann wuerde ich
auch dabei bleiben. Sind nicht ganz billig aber fuer eine professionelle
Entwicklung das Geld wert.
Robert