Taschenbuch für die Bahn

OP #4291813
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Hallo, ich suche ein Taschenbuch für die Bahn, also keine 10kg Buch ;). 
Mir geht es speziell darum, mein Wissen im Bereich Analogtechnik aus zu 
weiten. Ich such keine Formelsammlung oder "Grundlagen der 
Elektrotechnik". Ich möchte gerne lernen wie man z.B. einen Snubber 
dimensioniere, Optokopplerschaltungen richtig auslegt, 
Eingangsschaltungen für einen ADC bzw. DAC baut, Komplexe 
Transitorschaltungen konstruiert, oder einen Class-D Verstärker aufbaut. 
Leider habe ich noch keinen Zutritt zu einer Uni Bibliothek und in der 
Stadtbücherei sind hauptsächlich nur Bücher für "Maker" vorhanden.


vielen Dank für eure Tipps
Gast #4291895
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Peter F. schrieb:
> Taschenbuch für die Bahn

Und was da genau? Analogtechnik und Optokoppler kommen dort nicht vor, 
sondern sowas wie Reichsbahn-Dienstvorschriften, Freimaße über 
Gleiskörper, Biege- und Neigungsmaße in Kurven, Schüttwinkel für Dämme, 
BASA-Betriebsvorschriften und so weiter. Eben alles für die Bahn.

W.S.
Gast #4291945
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E-Book Reader sind doch inzwischen quasi ein "alter Hut".

Gibt's da aktuell was preiswertes, was halbwegs zum Darstellen von ET 
Literatur geeignet ist und auch leicht bestückbar, ohne Anmeldung zu 
irgend einer Onlinequelle?
Gast #4292017
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oszi40 schrieb:
> ET2 schrieb:
>> Onlinequelle?
>
> Fang mal da an http://www.elektronik-kompendium.de/
> https://www.mikrocontroller.net/articles/Elektroni...
>
> Bevor Du damit fertig bist, hast Du Wladiwostock erreicht.
> http://www.transsibirische-eisenbahn.de/transsib-fahrplaene/

Kann das sein, dass du ein leichtes Textverständnis hast oder was soll 
dieser Mist den du hier gerade beigesteuert hast?
Gast #4292038
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Dr. Sommer schrieb:
> Man kann jedes Buch leicht machen indem man sich einen E-Reader kauft
> und es dort liest.

Die Frage ist nur, welcher Reader sich überhaupt dafür eignet Formeln 
und Zeichnungen so abzubilden, dass zoomen und Seitenwechsel (Blättern) 
nicht zum Schlaferlebnis werden.

Gerade mal bei Alternate geschaut, kein einziger Reader wird dort mehr 
angeboten. Verkauft wird allgemein nur was erfolgreich und beliebt ist. 
Dementsprechend sind die Reader es wohl eher nicht.
Moderator Persönliche Seite #4292049
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ET2 schrieb:
> Dr. Sommer schrieb:
>> Man kann jedes Buch leicht machen indem man sich einen E-Reader kauft
>> und es dort liest.
>
> Die Frage ist nur, welcher Reader sich überhaupt dafür eignet Formeln
> und Zeichnungen so abzubilden, dass zoomen und Seitenwechsel (Blättern)
> nicht zum Schlaferlebnis werden.

Naja, der OP fragte nach einem Taschenbuch - dort dürfte die 
Seitenfläche nicht viel größer sein als bei den üblichen Readern. Zoomen 
ist da auch eher nicht möglich ;-)

Von der Auflösung her sollten sie auch Grafiken und Schaltpläne packen. 
Was ich bisher an JPEGs und PNGs auf meinen Reader gezogen habe, wurde 
sehr ordentlich dargestellt.

Allerdings weiss ich nicht, wie schnell die Grafikverarbeitung insgesamt 
ist. Üblicherweise sind es ja doch eher Texte, die dargestellt werden.

> Gerade mal bei Alternate geschaut, kein einziger Reader wird dort mehr
> angeboten. Verkauft wird allgemein nur was erfolgreich und beliebt ist.
> Dementsprechend sind die Reader es wohl eher nicht.

Das liegt wohl eher daran, dass die "Großen" den Markt massiv mit 
quersubventionierten Readern überschwemmt haben.

Mittlerweile sieht man die eigentlich auch überall.

Wir geben unsere auch nicht mehr her - die Vorteile sind einfach zu groß 
:-)

Edit: Ja, so ein 9-Zöller wie Frank , das wäre noch etwas. Ein Traum 
wäre das mit Zeichenmöglichkeit für Skizzen und rudimentären 
Editiermöglichkeiten (Linienglättung etc.)
#4292127
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Chris D. schrieb:
> Das mit dem Tablet stimmt natürlich - allerdings sieht es da z.B. bei
> voller Sonneneinstrahlung mau aus.

Bei voller Sonneneinstrahlung guckst du auch nicht lange auf ein Blatt 
Papier! Ansonsten kann ich diesbezüglich über mein Galaxy nicht klagen. 
Wenn das Display gegen helles Tageslicht ankämpfen muss, dann geht das 
natürlich auf die Akku-Laufzeit.

Wieviele DPI gibt es denn mittlerweile bei E-Ink?
Moderator Persönliche Seite #4292306
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Konrad S. schrieb:
> Bei voller Sonneneinstrahlung guckst du auch nicht lange auf ein Blatt
> Papier!

Neulich im Urlaub war das mit unseren Tolinos überhaupt kein Problem. 
Bei voller Mittagssonne auf das Display war da das Lesen am See oder auf 
dem Schiff ohne Schwierigkeiten möglich (natürlich mit Sonnenbrille).

> Ansonsten kann ich diesbezüglich über mein Galaxy nicht klagen.
> Wenn das Display gegen helles Tageslicht ankämpfen muss, dann geht das
> natürlich auf die Akku-Laufzeit.

Eben. Beim E-Ink-Reader schalte ich das Licht sogar aus.
Während unseres zweiwöchigen Urlaubs musste ich kein einziges Mal 
nachladen, obwohl ich sicherlich jeden Tag im Schnitt 1-2 Stunden 
gelesen habe.

Dazu kommt, dass diese Reader sehr viel leichter als Tablets sind - ein 
Vorteil, der sich schnell bemerkbar macht, wenn man ohne Auflage 
einhändig liest (z.B. auf dem Rücken liegend mit ausgestrecktem Arm am 
See oder im Bett). Für den neuen Tolino werden 174g angegeben, für bspw. 
das Galaxy Tab 4 487g. Also fast das dreifache (da bin ich jetzt selbst 
überrascht).

Wenn ich daran denke, dass ich mir meinen Tolino durchaus noch leichter 
wünschte, dann möchte ich wirklich nicht 500g eine Stunde in der Luft 
halten.

Wir waren hier immer Verfechter des guten alten Buchs ("richtige 
Seiten", "einfach und bewährt", "funktioniert immer") - aber das hat 
sich echt radikal geändert. Das Lesen ist wirklich so angenehm wie bei 
einem Buch und die Vorteile liegen gerade für Leute, die viele und dicke 
Bücher lesen auf der Hand (im wahrsten Sinne des Wortes ;-).

> Wieviele DPI gibt es denn mittlerweile bei E-Ink?

Bei Wikipedia stehen für den (alten) Tolino Shine: 1024×758 Pixel, 213 
dpi

Erstaunlich, dass es nur 213dpi sind. Rein subjektiv wäre ich jetzt von 
viel mehr ausgegangen. Ich muss sagen, dass die Schriftschärfe und der 
Kontrast bei E-Ink einfach sehr angenehm sind - mir persönlich fällt es 
deutlich leichter, auf so einem Display intensiv zu lesen als auf den 
aktiven TFTs.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> allerdings sieht es da z.B. bei voller Sonneneinstrahlung mau aus.
>
> Sollte das Ding nicht "in der Bahn" verwendet werden?

Ja, aber für mich zählt da auch Wartezeit auf Bahnhöfen usw. dazu.

Und auch in die Bahn kann ja mal Sonnenlicht fallen :-}

Wenn man ein Gerät zum Lesen von E-Books kauft, dann sollte das - mMn - 
auch in allen Situationen ausreichend gut funktionieren.

Anders sieht das natürlich aus, wenn er eh schon ein Tablet hat. Aber 
dann würde er hier vermutlich nicht fragen.
#4292326
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Moin,

für Fließtext ist ein E-Reader super (ich nehme das Kindle Paperwhite). 
Mit zunehmenden Formatierungen, Fußnoten, Tabellen, Verweisen, Formeln, 
Bildern etc. wird es allerdings zur Qual. Abhängig vom Umfang mag das 
mit einem Tablet noch gehen, am Ende wünscht man sich aber die gedruckte 
Version.

BTT: "Zu meinen Zeiten" (TM) gab es noch die "electronica" Büchleins. 
Jedes zu einem ganz speziellen Thema. Ausserdem gab es noch die eine 
oder andere Zeitschrift. Also kompakt und leicht. Was gibt es denn da 
heutzutage und könnte für den TS interessant sein?

Grüße, mikro
Gast #4293365
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ET2 schrieb:
> Kann das sein, dass du ein leichtes Textverständnis hast oder was soll
> dieser Mist den du hier gerade beigesteuert hast?

Er wollte dich dezent darauf hinweisen, daß es tonnenweise 
Dokumentationen und anderes Lesenswerte auf der bezeichneten Seite gibt, 
die einen Lesestoff selbst für die allerlängste Bahnfahrt ergeben.

Und du hast ihn völlig verständnislos angeschnarrt!

Merke eines: So ein E-Book-Reader ist aus Sicht des PC auch bloß nix 
anderes als eine Art externer Massenspeicher, wo man Zeugs bis zum 
Abwinken draufladen kann.

Aber zu den Readern selbst: Bunt ist nicht (kommt schlecht..) und 
Grafiken sind auch ein Problem. Ebenso PDF. Es muß schon etwas sein, was 
der Reader selbst formatieren kann, also vorzugsweise Fließtext.

W.S.
Gast #4295100
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Hallo,

ich stehe auch manchmal vor den "Problem".
Papier (Taschenbuch) hat halt den Vorteil unempfindlich und preiswert zu 
sein, ausserdem beinhaltet es tatsächlich nur die Daten des abgedruckten 
Textes und die Grafiken, es benötigt auch keinen Account bei irgendeinen 
Anbieter und die Texte können auch im nachhinein nicht gelösct werde 
(egal ob der Verlag irgendwelche Urheberrechtsverletzungen begangen hat 
oder irgendwas im Buch drinsteht wogegen jemand erfolgreich angegangen 
ist).

Leider gibt es aber entsprechende Taschenbücher wie du sie dir 
vorstellst leider nicht mehr.
Entweder nur Grundlagenbücher für den Anfänger oder direkt 
"Hardcoreliteratur" für den (angehenden) E-Technikingenieur.

Meine Lösung ist es die haufenweise im Netz zur verfügug stehende Infos 
gezielt nach aktuellen Interesse zu durchsuchen (möglichst PDF) und 
Interessantes auszudrucken und diese Ausdrucke mit "auf Fahrt" zu nehmen 
- eventuell in einen Hefter.


Bastler

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