Hi,
wenn die LEDs in einer Matrix verschaltest muss du darauf achten, dass
Einerseits ein angemessener Durchschnittstrom durch die LED fließt(Also
durch entsprechende Verkleinerung des Widerstands entsprechend der
duty-cycle. Bei einer dc von sagen wir mal 1/8 sollte also der Strom
durch die lLED auch das Achtfache betragen). Andererseits darf
natuerlich der maximale Strom durch die LED nicht ueber deren maximalem
Peakstrom liegen(siehe Datenblatt). Gleichzeitig darf natuerlich der
Treiber fuer die Spalten/Zeilen, der eine Reihe schaltet nicht
ueberlastet werden. Ein Treiber mit nur 100ma ist da schon etwas
bescheiden(Es gibt da schoene logic-level mosfets, die problemlos mehr
als 1A liefern koennen.)
Mann muss auch die optischen Effekte beachten. Ab einem bestimmten
Punkt bringt eine weitere Stromzunahme durch die LED keinen
entsprechenden Helligkeitsgewinn mehr.
Andererseits laesst sich da Auge meiner Meinung nach recht leicht
teuschen und "sieht" bei einer Multiplexanzeige eine hoehere
Helligkeit pro LED, als eigendlich vorhanden.
Meine lezte Matrix hatte eine Anordnung von 7*96 LEDs mit einer
entsprechenden 1/7 duty-cycle(
http://schneider.stonedpenguin.net/dalbum/showimg.php?file=/Tobias/Matrix/100_2887.jpg
)
Dabei habe ich fuer die Spalten 39Ohm Widerstaende verwendet, die etwa
70ma Peak liefern. Das ist weit unter dem maximalen Peakstrom dieser
SatndardLEDs, der bei ueber 100mA liegen soll(lt. DB). Als
Zeilentreiber habe ich 4 Dual logic-level p-kanal mosfets von IRF im
so-8 genommen, die die den Job ohne merkliche Erwärmung mitmachen. Um
die geforderten 70ma fuer die LEDs zu liefern habe ich STPIC6C595
genommen. Das sind im Prinzip HC595 mit Powerausgaengen, die je biszu
100mA liefern koennen.
Ich wuerde an deiner Stelle also einfach mal testen, wie eine einfach
8*8 Matrix mit deinen Bauteilen bei dem maximalen duch den Treiber
vorgegbenen Strom wirkt und danach entscheiden, ob ein staerkerer
Treiber und damit kleine Widerstanede erforderlich sind.
Gruss Tobias