Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einen IC, der eine vorher abgespeicherte
Kurve, wiedergibt. Also die Kurve wird mit ein paar Stützpunkten
abgespeichert und nach einem Trigger, am Ausgang des IC ausgegeben.
Kennt jemand soetwas?
Ich hab mir das gerade mal angesehen. Ich glaube nicht, lasse mich aber
gerne belehren. Ich möchte z.B. eine Sinuskurve abspeichern und diese
bei Bedarf an einen OPV ausgeben.
Als Gerät für das Labor, heisst das "Arbitrary Waveform Generator" und
ist teuer. Als ICs würden sich ein RAM mit einem DA-Wandler und Zähler
anbieten. Eimerkettenspeicher geht auch. Kommt darauf an, wie Du die
Stützstellen repräsentierst (als Spannung, als digitialen Wert, etcpp.)
und wie sie kommuniziert werden sollen.
Gib mal an, welche Nenn- und Grenzdaten Du brauchst. Frequenzen,
Bandbreite, Leistung? Wie sollen die Stützstellen repräsentiert werden?
Grrrr schrieb:> Gib mal an, welche Nenn- und Grenzdaten Du brauchst. Frequenzen,> Bandbreite, Leistung? Wie sollen die Stützstellen repräsentiert werden?
Auch nicht uninteressant:
Wie soll das Signal zwischen den Stützstellen interpoliert werden?
Lutz schrieb:> Ich hab mir das gerade mal angesehen. Ich glaube nicht, lasse mich aber> gerne belehren.
Gut. Was genau läßt Dich zu der Ansicht kommen, das ein
Eimerkettenspeicher nicht geeignet ist? (Wohlgemerkt, das ist eine Frage
danach, was das Ganze eigentlich können soll).
> Ich möchte z.B. eine Sinuskurve abspeichern und diese> bei Bedarf an einen OPV ausgeben.
Wenn sowieso nur eine bestimmte Kurvenform ausgegeben werden soll, warum
dann nicht einen Oszillator nehmen?
Grrrr schrieb:>> Ich möchte z.B. eine Sinuskurve abspeichern und diese>> bei Bedarf an einen OPV ausgeben.> Wenn sowieso nur eine bestimmte Kurvenform ausgegeben werden soll, warum> dann nicht einen Oszillator nehmen?
Ziehe die Frage zurück. Habe das "z.B." übersehen.
Danke schonmal für die Antworten.
zum Eimerkettenspeicher:
Ich habe mir das mal bei Wikipedia durchgelesen, denke aber das ich
soetwas nicht brauche. Ich möchte keine Analoge Spannung generieren und
diese dann durchschieben(Ich denke, das tut es).
zurück zu dem was ich suche:
Am liebsten wäre mir ein IC welches z.B. per I2C 256 Werte bekommt.
Außerdem sollte noch eine Zeit für die Ausgabegeschwindigkeit vorhanden
sein z.B. 1 Wert/us. Das Ganze wird dann ausgegeben, wenn ein dafür
vorgesehener Eingang von 0 auf 1 wechselt. Die Ausgangsspannung könnte
0-3V betragen. Der Strom so um die 10mA. Da muss es doch etwas geben,
mir fallen da soviel Anwendungen ein.
Ich fasse mal Deine bisherigen Angaben zusammen:
Schnittstelle: IIC
Anzahl Werte: 256
Wertebereich: ?
Ausgabegeschwindigkeit Nennwert: 1/us
Obere Grenzfrequenz des Signal: ?
Interpolation: ?
Interpolationsmethode: ?
Ausgabegeschwindigkeit Maximal: ?
Ausgabegeschwindigkeit Minimal: ?
Trigger: Steigende Flanke
Anzahl Ausgaben pro Trigger: ?
Also, so dem Detailgrad Deiner Angaben, Deiner Diktion und Deiner
Einstellung nach, würde ich Dir einen Atmel AVR empfehlen, dem Du ein
entsprechendes Programm verpasst. An den hängst Du ein R2R-Netzwerk mit
einem Operationsverstärker. Das dürfte erstmal reichen um entweder
Deinen Zweck zu erfüllen oder zu erkennen, was Du bezüglich der weiteren
Parameter brauchst. Mit einem Tiefpass kannst Du dann noch nach
Geschmack die Wellenform beeinflussen.
Ich vervollständige mal
Schnittstelle: IIC
Anzahl Werte: 256
Wertebereich: 0-255
Ausgabegeschwindigkeit Nennwert: 1/us
Obere Grenzfrequenz des Signal: ...
Interpolation: Nein
Interpolationsmethode: Keine
Ausgabegeschwindigkeit Maximal: 1/us
Ausgabegeschwindigkeit Minimal: 1/ms
Trigger: Steigende Flanke
Anzahl Ausgaben pro Trigger: 1
Spannungsbereich: VCC µC
Strom: 10mA
An einen µC hab ich auch schon gedacht, wollte aber ersteinmal schauen
ob es soetwas nicht fertig auf dem Markt gibt.
Lutz schrieb:> An einen µC hab ich auch schon gedacht, wollte aber ersteinmal schauen> ob es soetwas nicht fertig auf dem Markt gibt.
Das mag wohl sein. Aber Du gehst ja auch nicht auf den Markt und sagst:
"Ich möchte was Gutes zu Essen". Hier sind spezifische Angaben gefragt
oder ersatzweise Angaben darüber was Du mit dem Signal erreichen
möchtest.
Obere Grenzfrequenz des Signal: ... -> sehr aussagekräftig, diese
Ellipse! Ist viel spezifischer als ein einfaches Fragezeichen.
Spannungsbereich: VCC µC -> Seufz! und der Spannungsbereich vom uC? Ist
das der Versorgungsspannungsbereich oder der vom Ausgang? Seit wann
werden Bereiche nur durch einen Wert begrenzt?
Strom: 10mA -> Was für ein Strom?
Dein Proglem ist nicht allein der fehlende Marktüberblick. Du hast noch
nie mit so einem Teil gearbeitet und weisst daher nicht was Du brauchst.
Also wiederhole ich meine Empfehlung. Nimm einen uC und experimentiere
damit.
@Grrrr
> Das mag wohl sein. Aber Du gehst ja auch nicht auf den Markt und sagst:> "Ich möchte was Gutes zu Essen". Hier sind spezifische Angaben gefragt> oder ersatzweise Angaben darüber was Du mit dem Signal erreichen> möchtest.
Ach Blödsinn, wenn ich hier nach einem Bauteil fragen würde was wie ein
elektronischer Schalter arbeitet, würdest du sofort Transistor schreien.
Aber du hast recht, ich habe mit so einem gewöhnlichen "Teil" noch nie
gearbeitet.
Ich wollte doch nur wissen ob es soetwas in der Art gibt, das passende
hätte
ich mir schon gesucht.
Was du suchst ist im weitesten Sinne ein 'digitaler Signalgenerator'. Ob
es den allerdings in der Allgemeinheit gibt, wie sie dir vorschwebt,
entzieht sich meiner Kentniss.
Ich denke mal, wer so etwas braucht nimmt einen µC oder einen
Signalprozessor her, um so etwas zu realisieren. Das Hauptproblem an der
Sache ist den Kompromiss zu finden zwischen Sampellänge, Obere
Grenzfrequenz und Taktfrequenz des Prozessors.
Als einzelnes IC gibts die Dinger nur mit analoger Kurveneingabe, z.B.
über Mikrofon. Schau mal nach "Funkpapagei", z.B. hier:
http://www.dl7awl.de/papabau.htm
MaWins Link zu Conrad funktioniert so nicht, die genannte Conrad-Nr.
191083 zeigt aber auch so ein "Diktiergerät". Früher gabs die ICs auch
einzeln zu kaufen.