Moin, folgendes Problem bei einer Filterung eines Signals für einen ADC
f_ADC_sample: 500 kSps
f_Signanateil_max: >250 kHz
Amplitude bei f>250 kHz: 2V
Auflösung des ADC: 2mV
ich will natürlich möglichst nah an eine "brick-wall" Filterung ran,
weiß aber auch, dass das natürlich 1. nicht möglich ist und 2. die
Annäherung damit eben mit dem Umfang des Aufbaus wächst. Eine
Grenzfrequenz von 60-128 kHz wäre allerdings wünschenswert.
Ich hatte dafür eigentlich einen Filter 10. Ordnung vorgesehen. Das
Problem ist allerdings, dass dieser eine neg. Offset von ca. -30 mV am
Ausgang erzeugt
(https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=ltc1569-7). Ich kann
dies durch einen Hochpass korrigieren. Daraus folgt allerdings
gleichzeitig, dass mir der DC Anteil meines Eingangssignals gefiltert
wird.
Wie würdet ihr das lösen? Entsprechend den oberen Angaben benötige ich
eine Dämpfung bei 250kHz um 60 dB. Was würdet ihr da als sinnvoll
ansehen?;
- Offset des aktuellen Filters anders korrigieren, wenn ja, wie?
- einen anderen Filter kleinerer Ordnung verwenden?
- mehrere RC/LC-Filter kaskadieren?
Vielleicht gibt es ja auch noch andere Lösungsansätze, die ich noch
nicht im Kopf habe? Die Daten oben sind übrigens in Stein gemeißelt,
daran kann ich leider nix ändern, auch wenn man üblicher Weise höher
abtastet. Wäre das möglich müsste ich hier sicher keinen Beitrag
eröffnen :)
Danke vorab!
https://rf-tools.com/lc-filterhttp://sim.okawa-denshi.jp/en/OPseikiLowkeisan.htm
Ich probiere gerade selber so Filterzeugs. Ich werde an einem OPV ein
Sallen Key Filter hinbauen, dahinter dann einen passives LC Filter und
nochmal einen OPV mit Sallen Key.
Edit:
Das passt nicht wirklich zusammen.
Passi schrieb:> f_Signanateil_max: >250 kHz> Amplitude bei f>250 kHz: 2VPassi schrieb:> Eine> Grenzfrequenz von 60-128 kHz wäre allerdings wünschenswert.
Was ist die höchste Frequenz die du messen möchtest?
Passi schrieb:> neg. Offset von ca. -30 mV am Ausgang erzeugt
Welcher Wert wäre noch akzeptabel?
Wurde der Wert gemessen? Welches Teilerverhältinis? Welche Speisung
wurde verwendet? Wie war der Aufbau? Im Datenblatt findet sich der
Hinweis: "A poor ground will increase DC offset, clock feedthrough,
noise and distortion."
Reicht es den Offset softwareseitig zu korrigieren?
Passi schrieb:> Ich hatte dafür eigentlich einen Filter 10. Ordnung vorgesehen. Das> Problem ist allerdings, dass dieser eine neg. Offset von ca. -30 mV am> Ausgang erzeugt
Dann ist an dem Filter noch etwas faul. Was ist die Ursache für den
Offset?
Schaltplan?
Erstaunlich. Ein Posting mit wirklich allen Angaben und wo man sogar
erkennt das jemand die Vorlesung zum Thema noch im Kopf hat. :)
> Das Problem ist allerdings, dass dieser eine neg. Offset von ca. -30 mV am> Ausgang erzeugt
Warum? Das ist doch mehr wie das Datenblatt sagt.
Du koenntest das Filter natuerlich mit OPs selber hinzaubern, aber bei
10. Ordnung wird das mit den Kondensatoren vermutlich aufwendiger,
besonders wenn deine Schaltung noch einen weiteren Temperaturbereich
fahren soll.
Vielleicht kannst du bei dem tollen Filter-IC das du da ausgegraben hast
noch einen Servo-OP dranschalten der den Offset auf 0V regelt wenn dein
Signal das zulaesst? Oder von Hand den Offset wegregeln wenn es nur eine
einmalige Sache ist? Oder einfach den Offset ignorieren? Oder in
Software immer rausrechnen? Fuer letzteres den Eingang kurzschliessen
und eine 0-Messung machen.
Fuer was wird das eigentlich? Ich finde es erstaunlich das jemand so
einen Aufwand treibt und dann mit 10Bit zufrieden ist. Heute will doch
jeder mindestens 16Bit und ist sauer wenn er mehr wie ein RC-Glied
braucht. :)
Und ich vermute mal hoehere Samplerate und einfacherer Filter willst du
nicht? :-D
Olaf
Bei fester Frequenz und fester gesiebter Betriebsspannung sollten sich
deutlich weniger als 30 mV Offset ergeben.
Ein erster Aufbau existiert wohl noch nicht?
MfG
Guten Morgen, ich gehe erst einmal nach und nach auf alles ein:
In the divide-by-4 or divide-by-16 modes, the output DC offset will
typically change –9mV (–27mV) when the power supply varies from 3V to 5V
(±5V). The offset is measured with respect to GND (Pin 3).
Gustl B. schrieb:> Edit:> Das passt nicht wirklich zusammen.>> Passi schrieb:>> f_Signanateil_max: >250 kHz>> Amplitude bei f>250 kHz: 2V
Es ist Okay wenn Signalanteile größer 250 kHz "abgeschnitten", mehr gibt
eben der ADC nicht her, ich sagte ja bereits typischer weise tastet man
deutlich höher ab.
Harlekin schrieb:> Welcher Wert wäre noch akzeptabel?
Auf den Filter folgt eine Verstärkung um Faktor 10 bzw 100. Daher würde
ich gar keinen Offset drin haben, damit das Signal nicht unproportional
verstärkt wird.
Harlekin schrieb:> Welches Teilerverhältinis?
Was genau meinst du damit?
Harlekin schrieb:> Welche Speisung> wurde verwendet?
+/-5V DC/DC Wandler (TVN 3-0921)
über 4lagige Platine welche eine eigene GND-Plane besitzt
Harlekin schrieb:> Wie war der Aufbau?
Ich hatte ihn etwas verändert, und aus den Abbildungen aus dem
Datenblatt abgewandelt. Ein direktes Beispiel für +/- 5V und etwa 160
kHz Grenzfrequenz war nicht angegeben. Aktueller Aufbau s. Anhang. Als
R_ext wurde 8 kOhm gewählt.
Harlekin schrieb:> Im Datenblatt findet sich der> Hinweis: "A poor ground will increase DC offset, clock feedthrough,> noise and distortion."
Deshalb die GND-Plane. Unter anderem steht dort aber auch :
In the divide-by-4 or divide-by-16 modes, the output DC offset will
typically change –9mV (–27mV) when the power supply varies from 3V to 5V
(±5V). The offset is measured with respect to GND (Pin 3).
(Seite 9, Absatz DC-Offset). Der Offset scheint also "normal" zu sein.
Von mehreren wurde angemerkt, ob man den Offset softwareseitig
weg-rechnen kann. Aufgrund der möglichen folgenden Verstärkung wäre das
eher zu vermeiden.
Olaf schrieb:> noch einen Servo-OP dranschalten der den Offset auf 0V regelt wenn dein> Signal das zulaesst?
kannst du das weiter ausführen was du meinst ? Unter Servo-OP finde ich
nichts vernünftiges im Internet. Wie würdest du die Offset-Kompensation
über Hand durchführen. Widerstände und einen Poti ?
Vielen Dank schon einmal für die ganzen hilfreichen Beiträge!
Hallo,
zu beachten gilt auch:
"Therefore, the sampling frequency is twice the clock frequency and 64
times the filter cutoff frequency. Input signals with frequencies near 2
• fCLK ± fCUTOFF will be aliased to the passband of the filter and
appear at the output unattenuated."
Da hat einer das Dabla nicht ganz gelesen:
"Harlekin schrieb:
Welches Teilerverhältinis?
Was genau meinst du damit?
"
MfG
Meine Erfahrung ist, dass ein Sälen key 4. Ordnung für Anti Aplias
Filter in der Regel ausreicht. Entwerfe ihn einfach so, dass er ein
Bessel verhalten hat. Das bringt dir konstante Gruppenlaufzeit und
linearen Phasengang.
Mal abgesehen von deiner Filtergeschichte. Ein offset von 30mv ist OK
solange der temperaturdrift klein bleibt. Du muss für solche genauen
Anforderungen sowieso kalibrieren.
Passi schrieb:> the divide-by-4 or divide-by-16 modes, the output DC offset will> typically change –9mV (–27mV) when the power supply varies from 3V to 5V> (±5V). The offset is measured with respect to GND (Pin 3).> (Seite 9, Absatz DC-Offset). Der Offset scheint also "normal" zu sein.
laut Schaltbild hast du doch den"divide by 1" mode -also ist der Offset
eher zu groß.
Passi schrieb:> +/-5V DC/DC Wandler (TVN 3-0921)
dessen Ausgangsripple bzw. seine harmonischen können gerade auf 0Hz
runtergemischt werden- eine ungünstige Kombination. Kannst du die Sache
versuchsweise Mal aus einem sauberen Labornetzteil statt aus dem DCDC
versorgen?
Passi schrieb:> Moin, folgendes Problem bei einer Filterung eines Signals für einen ADC>> f_ADC_sample: 500 kSps> f_Signanateil_max: >250 kHz> Amplitude bei f>250 kHz: 2V> Auflösung des ADC: 2mVPassi schrieb:> ich will natürlich möglichst nah an eine "brick-wall" Filterung ran,> weiß aber auch, dass das natürlich 1. nicht möglich ist und 2. die> Annäherung damit eben mit dem Umfang des Aufbaus wächst. Eine> Grenzfrequenz von 60-128 kHz wäre allerdings wünschenswert.
60-128 kHz sind kein Problem.
Wir haben diese Filtertechniken immer scherzhaft als Kaffeefilter
bezeichnet, weil die Grenzen so scharf waren, das Signale (wie bildhaft
gesprochen) die Kaffeepulver enthielten sauber geblockt wurden, aber das
Nutzsignal unverändert durchlies. Eben wie beim Kaffeefilter.
Ich hab dir die Schaltung mal angehängt.
Passi schrieb:> +/-5V DC/DC Wandler (TVN 3-0921)
Datenblatt TVN sagt:
Switching frequency 100 kHz min. Pulse frequency modulation
Damit wäre der Ripple mitten im Dich interessierenden Frequenzband. Oder
hab ich was überlesen?
> kannst du das weiter ausführen was du meinst ? Unter Servo-OP finde ich> nichts vernünftiges im Internet.
Wenn der Mittelwert deines Signals immer auf 0V geht dann koenntest du
einen Teil abzweigen, integrieren und dann mit einem langsamen aber
guten OP den Ausgang auf diesen Mittelwert regeln. Das hat man frueher
wohl mal
gemacht weil OPVs die irgendwas anders gut konnten in dem Bereich
schlechter waren. Ich weiss leider die Nummer nicht, aber es gab dazu
Applikationen von Linear und/oder AD.
Kuck mal hier:
http://sound-au.com/articles/dc-servo.htm
Olaf
Passi schrieb:> Harlekin schrieb:>> Welches Teilerverhältnis?>> Was genau meinst du damit?
Es ging mir um die Beschaltung an Pin 5 (divide 1 or divide-by-4 or
divide-by-16 modes) zum Vergleich des Offsets mit den Angaben im
Datenblatt.
Christian S. schrieb:> zu beachten gilt auch:> "Therefore, the sampling frequency is twice the clock frequency and 64> times the filter cutoff frequency. Input signals with frequencies near 2> • fCLK ± fCUTOFF will be aliased to the passband of the filter and> appear at the output unattenuated."
Guter Hinweis: Also wird ein Vorfilter im Signalpfad benötigt.
Christian S. schrieb:> Genau. Mit Vorfilter vor dem Hauptfilter bitte.>> MfG
Getaktete Filter sind nicht wirklich optimal. Ich würde die nur nehmen
wenn man muss.
Ich habe eben gesehen, dass ich da irgendwie das die flasche Beschaltung
des Filters hochgeladen habe. Ich habe mal die aktuelle Beschaltung hier
erneut hochgeladen. Tut mir leid dafür! Pin 5 ist mit -5V verbunden,
dadurch soll sich dem Datenblatt entsprechend ein Teilerfaktor von 1
einstellten.
Christian S. schrieb:> zu beachten gilt auch:> "Therefore, the sampling frequency is twice the clock frequency and 64> times the filter cutoff frequency. Input signals with frequencies near 2> • fCLK ± fCUTOFF will be aliased to the passband of the filter and> appear at the output unattenuated."
Für +-5V sollte sich folgendes einstellen:
f_CLK = 8.192MHz
f_CUTOFF = 256kHz (bei 5k Ohm R_ext) ich wähle hier 8kOhm um f_CUTOFF
auf 160 kHz zu legen
Meine höchstfrequenzen Signalanteile liegen bei etwa 700 kHz. Das sollte
demnach also passen.
Achim S. schrieb:> essen Ausgangsripple bzw. seine harmonischen können gerade auf 0Hz> runtergemischt werden- eine ungünstige Kombination. Kannst du die Sache> versuchsweise Mal aus einem sauberen Labornetzteil statt aus dem DCDC> versorgen?
Eher schwieig, der Aufbau sitzt bereits auf einer Platine. Die
Versorgungsspannung ist allerdings recht konstant. +4,975 V und - 4,980
Habe ich eben gemessen.
Randolph schrieb:> Ich hab dir die Schaltung mal angehängt.
Irgendwie kann ich die nicht sehen, hattest du vielleicht vergessen den
Anhang hochzuladen?
Burkhard K. schrieb:> Datenblatt TVN sagt:> Switching frequency 100 kHz min. Pulse frequency modulation>> Damit wäre der Ripple mitten im Dich interessierenden Frequenzband. Oder> hab ich was überlesen?
Ja genau, ist allerdings über Abllockkondensatoren (100nF vor jedem IC
und 10uF an den Ausgängen des DCDC-Wandlers) recht gut gepuffert.
Olaf schrieb:> Wenn der Mittelwert deines Signals immer auf 0V geht dann koenntest du> einen Teil abzweigen, integrieren und dann mit einem langsamen aber> guten OP den Ausgang auf diesen Mittelwert regeln.
Also wenn ich keinen DC-Anteil im Signal habe? Dann könnte ich doch auch
gleich den Hochpass drin lassen, oder übersehe ich da etwas?
Harlekin schrieb:> Es ging mir um die Beschaltung an Pin 5 (divide 1 or divide-by-4 or> divide-by-16 modes) zum Vergleich des Offsets mit den Angaben im> Datenblatt.
Habe n=1 eingestellt (Pin4 auf Vs- kurzgeschlossen)
Christian S. schrieb:> Genau. Mit Vorfilter vor dem Hauptfilter bitte.>> MfG
Aber das würde doch nicht die -30mV erklären bzw kompensieren?
Peter F. schrieb:> Christian S. schrieb:>> Genau. Mit Vorfilter vor dem Hauptfilter bitte.>>>> MfG>> Getaktete Filter sind nicht wirklich optimal. Ich würde die nur nehmen> wenn man muss.
Wie schon im ersten Beitrag erwähnt, ich wäre gegenüber Vorschläge wie
ihr die Filterung lösen würdet sehr offen. Egal ob der 1569-7
beibehalten wird oder nicht. Siehe:
Passi schrieb:> Wie würdet ihr das lösen? Entsprechend den oberen Angaben benötige ich> eine Dämpfung bei 250kHz um 60 dB. Was würdet ihr da als sinnvoll> ansehen?;>> - Offset des aktuellen Filters anders korrigieren, wenn ja, wie?> - einen anderen Filter kleinerer Ordnung verwenden?> - mehrere RC/LC-Filter kaskadieren?
Passi schrieb:> Christian S. schrieb:>> Genau. Mit Vorfilter vor dem Hauptfilter bitte.>>>> MfG>> Aber das würde doch nicht die -30mV erklären bzw kompensieren?
Es geht um Störungen, welche im Signalpfad eintreffen.
Betreffend dem Offset finde ich folgenden Beitrag prüfenswert:
Achim S. schrieb:> Passi schrieb:>> +/-5V DC/DC Wandler (TVN 3-0921)>> dessen Ausgangsripple bzw. seine harmonischen können gerade auf 0Hz> runtergemischt werden- eine ungünstige Kombination. Kannst du die Sache> versuchsweise Mal aus einem sauberen Labornetzteil statt aus dem DCDC> versorgen?Passi schrieb:> Peter F. schrieb:>> Christian S. schrieb:>>> Genau. Mit Vorfilter vor dem Hauptfilter bitte.>>>>>> MfG>>>> Getaktete Filter sind nicht wirklich optimal. Ich würde die nur nehmen>> wenn man muss.>> Wie schon im ersten Beitrag erwähnt, ich wäre gegenüber Vorschläge wie> ihr die Filterung lösen würdet sehr offen.
Er hat oben ein Sallen-Key-Filter 4. Ordnung vorgeschlagen.
Diesem würde ich einen passiven TP 1. Ordnung voranstellen, denn OPs
sind nicht beliebig schnell, zudem könnten die Schutzdioden HF
demodulieren.
Peter F. schrieb:> Meine Erfahrung ist, dass ein Sälen key 4. Ordnung für Anti Aplias> Filter in der Regel ausreicht. Entwerfe ihn einfach so, dass er ein> Bessel verhalten hat. Das bringt dir konstante Gruppenlaufzeit und> linearen Phasengang.
Die niedrigste Schaltfrequenz des DC-DC-Wandlers ist nicht optimal.
Burkhard K. schrieb:> Datenblatt TVN sagt:> Switching frequency 100 kHz min. Pulse frequency modulation>> Damit wäre der Ripple mitten im Dich interessierenden Frequenzband.
Passi schrieb:> . Die Versorgungsspannung ist allerdings recht konstant. +4,975 V und -> 4,980 Habe ich eben gemessen.
womit nachgemessen? ein Multimeter, das drei Nachkommastellen ausgibt,
nutzt hierfür nichts. du musst mit dem Oszi in AC-Kopplung nachmessen,
was sich im Bereich von einigen hundert kHz tut.
Habe das ganze mal über ein Analog Discovery gemessen. Das ist ein
digitales Oszi mit "Differenztastköpfen" in Form von Jumperkabel.
Habe 4 Screenshots angefügt:
+5V gegen GND bei 1us
+5V gegen GND bei 100us
-5V gegen GND bei 1us
-5V gegen GND bei 100us
Was meint ihr dazu?
So, im Ahnang Schaltung und AC Sweep einer Schaltung mit grob 2 MHz
Grenzfrequenz und 12 dB Verstärkung für einen ADC mit differentiellen
Eingängen. Das ist zuerst ein OPV in Sallen Key, dann ein LC Filter und
am Ende ein Diff-OPV mit Sallen Key.
Ob das wirklich so funktioniert ist noch unklar, wird aber über die
Weihnachtstage getestet.
Ich würde mich auch erst mal von diesem Filter 10ter-Ordnung
verabschieden! Der Vorschlag mit Tiefpass und Filter 4ter-Ordnung
scheint mir wert, es auszuprobieren und mit Testmessungen mal zu sehen,
was dein ADW dann liefert. Dann kannst du doch recht schnell
entscheiden, ob du wirklich die Filterordnung
erhöhen mußt.
Gruß Rainer
Passi schrieb:> Habe das ganze mal über ein Analog Discovery gemessen. Das ist ein> digitales Oszi mit "Differenztastköpfen" in Form von Jumperkabel.>> Habe 4 Screenshots angefügt:>> +5V gegen GND bei 1us> +5V gegen GND bei 100us> -5V gegen GND bei 1us> -5V gegen GND bei 100us>> Was meint ihr dazu?
Solche Messungen sind mit Vorsicht zu genießen. Welche Eingangsimpedanz
haben die tastköpfe? Es Bann auch sein, dass deine 5V OK sind aber du
etwas in deine tastköpfe einkoppelst. Alles schon erlebt weil die
wenigsten wirklich wissen wie man rauschen wirklich misst.
Peter S. schrieb:> Es Bann auch sein, dass deine 5V OK sind aber du> etwas in deine tastköpfe einkoppelst
Insbesondere ist das Analog Discovery ein USB-Oszi, d.h. die Qualität
der Messungen hängt unmittelbar mit der jeweiligen Stromversorgung
zusammen. Nimm ein richtiges Oszi - wenn möglich mit FFT.
Gustl B. schrieb:> wird aber über die> Weihnachtstage getestet.
@Gustl B.: SK-LPs wird in der Literatur nachgesagt, dass sie bei hohen
Frequenzen schwächeln: http://www.ti.com/lit/an/sloa024b/sloa024b.pdf ,
Fig. 8. Wäre interessant, ob Du das auch zu sehen bekommst.
Tja, ich habe keine Spekki. Ich kann aber mal am Eingang durchsweepen
und gucken was der ADC hinter der Filterei als Amplitude sieht und das
aufzeichnen.