Schneller programmieren mit extra Tasten??

OP #6117154
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Ich bin darüber immer wieder sehr entsetzt, dass wichtige Zeichen für 
Programmierung wie ( ) { } [ ] " \ / & immer zusätzlich mit Shift oder 
Alt Gr betätigt werden muss.  Wieso gibt es für Programmierer nicht eine 
spezielle Tastatur wo ich nur mit einem Finger draufhauen muss, damit 
diese Sonderzeichen erscheinen? Ohne die blöden Shift und Alt Gr 
Rumfummlerei. Die englische Tastatur ist zwar vielleicht etwas besser 
aber dann sind die ä ö ü weg.

Wieso gibt es keine Makrotastatur für Programmierer?

Stattdessen werden nur Numpads für die dummen Bürokraten und 
LED-Makrotastaturen für die dummen Gamer konzipiert. Für die 
Programmierer gibt es sowas nicht oder wie?

Und das hier ist viel zu teuer für ein paar Tasten...
https://www.ebay.de/itm/202811681295

https://www.ebay.de/itm/Expertkeys-EK-20-Programmierbare-USB-Tastatur-20-frei-programmierbare-Tasten/254448236821

Gibt es eine Lösung???
#6117159
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Helwein V. schrieb:

> Stattdessen werden nur Numpads für die dummen Bürokraten und
> LED-Makrotastaturen für die dummen Gamer konzipiert. Für die
> Programmierer gibt es sowas nicht oder wie?
>

Vielleicht geht man davon aus, das richtige Programmierer mit einer 
US-Tastatur zurechtkommen (und im Bedarfsfalle sogar Umlaute erzeugen 
können ...).
>
> Gibt es eine Lösung???

Ja. Sapere aude!
#6117164
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Du kannst soviele USB-Tastaturen dranhängen wie Du willst.


Vielleicht gibt es solche Tastaturen nicht weil ein guter Programmierer 
schnell genug mit Shift & Co. zurechtkommt oder US-Tastaturen nutzt? 
Aber ob man mit Spezialtastaturen wirklich schneller wäre möchte ich 
bezweifeln.
#6117186
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M.E. hätten solche Spezialtastaturen nur dann einen Sinn wenn die Tasten 
günstig angeordent sind, damit man sich nicht verrenken muss. 
Buchstabentasten mittig, Zahlen links, Sonderzeichen rechts (für 
Linkshänder umtauschbar). Das Ganze jedoch ergonomisch. Aber solche 
Tastaturen gibt es nicht.
#6117218
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Ich habe gemerkt, um schneller zu programmieren, setzt man sich erstmal 
hin und macht mit Papier und Bleistift einen Plan.
Dann geht das Programmieren erheblich schneller, als wenn man direkt 
unlesbaren Spaghetticode einhackt nach der Trial&Error-Methode.
Die Einhackgeschwindigkeit empfand ich noch nie als merkbaren 
Zeitfaktor.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6117222
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Das dauert eh nicht mehr lange
und dann wird man einen Chip im Hirn haben,
Oder man kann tatsächlich die Hirnströme
mit aussen anliegenden Elektroden
so messen und entsprechend umsetzen,
dass man Tastaturgehacke überhaupt nicht mehr benötigt.

Und es wird erstaunlich viele Leute geben,
die sich einen solchen Chip auch noch tatsächlich
einsetzen lassen werden,
damit wir dann wieder einmal eine startrek'sche
Vorwegnahme erfüllt bekommen.
#6117244
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Peter D. schrieb:
> Ich habe gemerkt, um schneller zu programmieren, setzt man sich erstmal
> hin und macht mit Papier und Bleistift einen Plan.

Ich würde sagen heute benutzt man eher das UML-Tool der persönlichen 
Wahl :) Aber ja, der Aussage würde ich zustimmen.

Helwein V. schrieb:
> Für die
> Programmierer gibt es sowas nicht oder wie?

Weil es nicht gebraucht wird.
Ich kann (mit 10-Finger-System) deutlich schneller tippen als es zum 
programmieren notwendig wäre. Irgendwelche Extratasten (Makrotasten) 
fernab vom Rest würden das sicher nicht beschleunigen.

Falls du noch per "1-Finger-Suchsystem" tippst oder bei jedem mal wieder 
suchen musst wie du dein benötigtes Sonderzeichen jetzt wieder eingeben 
musst würde ich eher da optimieren als an der Tastatur.
#6117379
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Hallo


Helwein V. schrieb:
> Stattdessen werden nur Numpads für die dummen Bürokraten und
> LED-Makrotastaturen für die dummen Gamer konzipiert. Für die
> Programmierer gibt es sowas nicht oder wie?


Mit derartigen Formulierungen stellst du dich berechtigter Weise ins 
Aus.
Also sind Programmierer im Gegensatz zu den Bürokraten und Gamer 
schlau...? - Na Mahlzeit bei so viel Arroganz, Ignoranz und 
Vorurteilen...

Hoffentlich bist du nur ein pubertierender Junge irgendwo zwischen 14 
und 19 Jahren der meint im Besitz der allgemeinen Wahrheit zu sein, und 
sowieso zu den schlauen und "Coolen Checkern" gehört.
Ansonsten..."Gute Nacht..." :-(
Wichtiger als eine derartige Tastatur, die es auch geben würde wenn es 
genug Nachfrage gäbe bzw. ein echter Bedarf besteht, wäre für dich 
erstmal Umgangsformen und Großzügigkeit zu erlernen.

"Echte" Programmierer, aber selbst ich als "nur" (na fällt dir was 
auf...?) angehender Hobby "Programmierer", fällt das Tippen der 
speziellen Zeichen sehr schnell einfach und eine spezielle Tastatur 
würde keine Vorteile bringen sondern erstmal beträchtliche Nachteile da 
über Jahre trainiertes, was quasi blind abläuft, nur sehr schwer wieder 
ab trainiert werden kann.

Viel wichtiger sind vernünftige IDE welche nach den ersten Buchstaben 
schon automatisch die entsprechenden Befehle und Register und 
Biobezeichnungen anbieten.

D.F.
#6117476
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Ich möchte diesen Wunsch dennoch teilweise teilen. Manchmal wäre ein 
separater Block für die wichtigen Sonderzeichen, schon hilfreich, z.B. 
für Sonderzeichen die man nur über Tastenkombination 
ALT+Ziffernkombination eingeben kann oder die man umständlich aus einer 
Zeichentabelle raussuchen muss. Ein kleiner frei belegbarer Block wäre 
doch was feines. Natürlich gibt es auch riesige Gamer-Pads mit vielen 
programmierbaren Tasten, aber nicht jeder möchte solche Klopper auf 
seinem Schreibtisch.
Moderator #6117488
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Helwein V. schrieb:
> Stattdessen werden nur Numpads für die dummen Bürokraten und
> LED-Makrotastaturen für die dummen Gamer konzipiert.

Wenn du das Numpad auf deiner Tastatur nicht brauchst, hast du ja 17
Tasten frei, die du mit anderen Zeichen deiner Wahl belegen kannst.

Helwein V. schrieb:
> Kann ich eine zweite Tastatur anschließen und die komplett umbiegen?

Ob du das kannst, weiß ich nicht ;-)

Es ist aber auf jeden Fall möglich, mehrere zusätzliche USB-Tastaturen
anzuschließen und diese jeweils mit einer individuellen Tastenbelegung
zu konfigurieren. Unter X.Org musst du dafür nicht einmal zusätzliche
Tools installieren.

Ich wage aber zu bezweifeln, dass du wirklich schneller bist, wenn du
für jedes der genannten Sonderzeichen den Arm erst von der einen zu
anderen Tastatur und anschließend wieder zurück bewegen musst.

Aber auch mit einer einzelnen Tastatur kommst du schon sehr weit:

Belegst du die 105 Tasten einer deutschen Standardtastatur mit den 95
druckbaren ASCII-Zeichen, Ä, ä, Ö, ö, Ü, ü, ß, Enter, Esc und Ctrl,
kannst du den Vi fast ohne die Verwendung von Tastenkombinationen
bedienen. Die selten benötigten Ausnahmen sind Kombinationen mit der
Ctrl-Taste, von denen du die wichtigsten auf Multimediatasten legen
kannst, die ja mittlerweile bei vielen Tastaturen vorhanden sind.

Wenn du aber ohnehin einen modernen Ableger des Vi wie den Vim benutzt,
erspart dir dieser durch viele eingebaute Automatikfunktionen sehr viel
mehr Tastenanschläge als ein optimiertes Tastaturlayout. Die Zeit für
die Eingewöhnung an ein neues Layout investierst du also besser in das
Lesen des Vim-Manuals.
Gast #6117506
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René H. schrieb:
> Manchmal wäre ein
> separater Block für die wichtigen Sonderzeichen, schon hilfreich, z.B.
> für Sonderzeichen die man nur über Tastenkombination
> ALT+Ziffernkombination eingeben kann oder die man umständlich aus einer
> Zeichentabelle raussuchen muss.

Da würde mich dann schon mal die Programmiersprache interessieren bei 
der man mit Alt+<Ziffer> rumfummeln muss. APL?
#6117510
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M.E. geht es aber auch viel einfacher. Man schreibt den Code zuerst ohne 
Klammern & Co. Anschließend den gewünschten Codeteil markieren und 
gewünschte Zeichen von einem Tool drumrumsetzen lassen. Sowas habe ich 
als Tool in VBA zum Code einrücken (die Standard-Einrückfunktion in VBA 
taugt nicht viel). In VB und VBA kann man auch die MZTools nutzen, mit 
dem kann man vorgefertigte Code-Rumpfe abspeichern und später nutzen, 
dann spart man sich die ganze manuelle Klammerei. Es gibt bestimmt auch 
professionelle Programmierwerkzeuge mit ähnlichen Möglichkeiten wie die 
MZTools.
Moderator #6117636
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René H. schrieb:
> Die Zeichen Trademark, Copyright etc. pp.

Dafür gibt es den Compose-Key:

  https://de.wikipedia.org/wiki/Compose-Taste

1
Tastensequenz  Zeichen
2
——————————————————————
3
<Compose> t m     ™
4
<Compose> o c     ©
5
<Compose> o r     ®
6
<Compose> + -     ±
7
<Compose> - :     ÷
8
<Compose> v /     √
9
<Compose> / =     ≠
10
<Compose> < =     ≤
11
<Compose> ^ 5     ⁵
12
<Compose> _ 7     ₇
13
<Compose> 4 5     ⅘
14
<Compose> - >     →
15
<Compose> = >     ⇒
16
<Compose> F U     ?
17
——————————————————————

usw.
#6117765
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Yalu X. schrieb:
> Dafür gibt es den Compose-Key

Das gilt für Linux & Co:
Man muss erst mal erst finden, wo die Taste aktiviert werden kann…

Nach einigem Suchen auf Mint 19:
  Menü | Control Center | Keyboard | Layouts | Options
  dort die 4. Zeile von unten.

Hier gibts eine ausführliche Tabelle mit den definierten Codes:
https://tstarling.com/stuff/ComposeKeys.html
Scheint aber auch nicht vollständig zu sein…


Unter /usr/share/X11/locale/en_US.UTF-8 gibts eine über 500 kB große 
Datei namens Compose. Man kann sie in einen Editor laden, aber der zeigt 
nichts an…
Moderator #6117917
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René H. schrieb:
> Compose in Excel? Glaube ich nicht. ?

Das sollte nicht in Excel implementiert sein, sondern im Betriebssystem
oder der GUI-Framework, so dass es nicht nur in Excel, sondern auch in
allen anderen Applikationen verfügbar ist.

Windows ist zwar von Hause aus sehr spärlich ausgestattet mit Features,
die dessen Nutzung in irgendeiner Form effizienter oder komfortabler
macht. Viele der fehlenden Dinge können aber als Third-Party-Software
nachinstalliert werden, so auch der Compose-Key. Wikipedia liefert ein
paar Links dazu:

https://github.com/SamHocevar/wincompose
https://sourceforge.net/projects/allchars/
https://github.com/MrBertie/compose-keys
https://github.com/p3lim/Compose

Uhu U. schrieb:
> Unter /usr/share/X11/locale/en_US.UTF-8 gibts eine über 500 kB große
> Datei namens Compose. Man kann sie in einen Editor laden, aber der zeigt
> nichts an…

Scroll man ein wenig nach unten :)
#6117938
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René H. schrieb:
> Ich spreche nicht nur vom Programmieren. In Excel z.B. kann das mal
> erforderlich sein. Die Zeichen Trademark, Copyright etc. pp.

Yalu X. schrieb:
> Dafür gibt es den Compose-Key:
>
>   https://de.wikipedia.org/wiki/Compose-Taste

seit den neueren Win10 versionen kann man aber auch einfach
[win] + [.]

drücken, und man bekommt die Zeichen und emoji-auswahl
#6117967
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Ich verwende nur eine US Tastatur. Für den Deutsch Modus schalte ich den 
PC auf Deutsche Tastatur und malte die deutschen Zeichen auf die 
Vorderseite. Da ich hauptsächlich in Englisch kommuniziere und 
programmiere finde ich die US Tastatur einfach angenehmer. Ich habe zwar 
eine deutsche Tastatur, habe sie aber schon 30 Jahre nicht mehr benützt. 
Und die Shift Taste für die Sonderzeichen zu verwenden ist ja auch nicht 
schlimmer als für die normalen Shift Zeichen. Was mich betrifft sind mir 
die in C wichtigen Programmierzeichen einfach in Fleisch und Blut 
übergegangen.

Manchmal schreibe ich in Deutsch einfach mit der US Tastatur und lasse 
dann den Spell Checker die Umlaute umändern.
Gast #6118114
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Nur die nicht beschrifteten Zeichen oder die mit Alt-Code Erreichbaren 
habe ich mir auf eine Custom-Tastatur mit einem Arduino Leonardo 
zusammengebastelt. Nur das Ohm-Zeichen wollte ums Verrecken nicht 
rein...

Gruss Chregu
Angehängte Dateien:
#6118201
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René H. schrieb:
> Wenn man es kann... Wäre das nicht eine Geschäftsidee? ?
Denk ich auch. Wo ich sowas besonders vermisst hab, war beim CAD 
zeichnen (mechanisch). Da muss man oft die Maus bedienen bei 
gleichzeitigem Drücken der Steuerung- oder Shifttaste. Wenn man da eine 
kleine konfigurierbare Tastatur hätte, wo die linke Hand mit ihren 5 
Fingern draufliegt, wäre das glaub nicht schlecht. Beim Programmieren 
seh ich den Bedarf weniger, allein der Aufwand beim Wechsel der Hand zur 
Zweittastatur ist höher als Alt-Gr zu drücken.
Konstruktion und Programmierung wird ja beides in erster Linie 
kommerziell eingesetzt, solte also nicht am Geld hängen. Andererseits 
findet eher eine günstige Tastatur eine weite Verbreitung.

Vermutlich ist das Hauptproblem, dass eine solche Tastatur 
konfigurierbar sein müsste, da es nicht allgemeine Anforderungen gibt, 
wie beim Nummernblock.


Was beim Programmieren aber hilft: pascal- statt c-artiges zu 
schreiben;)
Gast #6118321
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Thorsten M. schrieb:
> Denk ich auch. Wo ich sowas besonders vermisst hab, war beim CAD
> zeichnen (mechanisch)

Dafür gibts doch 3D Mäuse, von 3D Connexion zB. Die ist sehr gut und 
kann auch mit anderen Funktionen belegt werden.

Ansonsten kennen gute Editoren jede Menge Shortcuts, aber wer soll sich 
die alle merken? Wenn schon Cheat sheets mehrere Seiten lang sind.

Zur Programmierung habe ich früher auch eine amerikanische Tastatur 
benutzt, aber da konnte auch noch kein Programm mit Umlauten umgehen.
#6118421
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Johannes S. schrieb:
> Ansonsten kennen gute Editoren jede Menge Shortcuts, aber wer soll sich
> die alle merken? Wenn schon Cheat sheets mehrere Seiten lang sind.

Eben.
Wenn beim Programmieren die reine Tippgeschwindigkeit eine Rolle spielen 
würde (was sie nicht tut) wäre es geschickt erstmal durch geeignetes 
Tooling die Produktivität zu steigern.
Es gibt bei manchen Editoren so tolle, beim Programmieren häufig 
genutzte Features wie "lösche die letzten beiden Zeichen eines jeden 
dritten Wortes in allen Zeilen deren Zeilennummern eine Primzahl 
darstellen, aber nur an Schaltjahren".
Vielleicht wäre es für den TE sinnvoll erst mal 1, 2 Jahre in das 
Erlernen seiner Tools zu investieren.
#6118448
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Holger L. schrieb:
> KPA-135 Programmierbare Langhubtastatur,
> mit einem Preis von 125€ sogar noch recht erschwinglich.

Yalu X. schrieb:
> Wenn du das Numpad auf deiner Tastatur nicht brauchst, hast du ja 17
> Tasten frei, die du mit anderen Zeichen deiner Wahl belegen kannst.

Yalu X. schrieb:
> Dafür gibt es den Compose-Key:

A. K. schrieb:
> Man kann die Tastenbelegung ändern. In Windows und in Linux. Ich habe
> beispielsweise bei einem hauptsächlich für Lesen und Forum genutzten
> Netbook eine der beiden Shift-Tasten zu PgDn umdefiniert, weil die nur
> umständlich über Fn+Down erreichbar ist.



Das Grundproblem all dieser Lösungen ist ja aber, dass wenn man dann mal 
an einem anderen Rechner sitzt, man sich vorkommt, als fängt man gerade 
das erste mal an, was an einem Computer zu schreiben.

Aber unter windows die caps-lock taste wegzudefinieren ist immer das 
erste was ich auf einem neuem eigenen System mache.
Bis auf in Spielen, wenn sie diese Taste nutzen hab ich damit auch noch 
nie probleme gehabt.
OP #6118868
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Danke für die Tipps und Denkanstösse!

Ich habe WinCompose heruntergeladen. Damit scheints zu funktionieren.

Interessant ist auch dass man mit Tastenkürzel ganze Wörter abdrücken 
kann.
"for (i=0; i<10; i++) { }" erscheint sofort nach meiner Defintion: 
CapsLock + F.

Auch die Idee mit CapsLock ist gut. Vorhin versuchte ich mit der Linken 
Alt oder Windows-Taste, aber die sind eigentlich vordefiniert für Menü 
und Windows-Funktionen.

CapsLock ist die Taste die ich wirklich nie gebraucht habe. Deswegen ist 
die Taste auch die am staubigsten auf meiner Tastatur.

Noch ein kleines Problem: Ich muss für jede weitere Sonderzeichen immer 
wieder erneut Compose-Taste drücken. Ich kann sie nicht wie mit der 
Shift-Taste gedrückt halten, damit auch immer Sonderzeichen erscheinen.
#6119035
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Percy N. schrieb:
> Ich kann mich nicht erinnern, jemals SysRq oder ScrollLock benötigt zu
> haben.

Nachdem ich meine alte Tastatur "genetflixt" hatte, musste schnell ein 
Ersatz her...
Die neue, ein schnell Schuß am black Friday (Schande über mein Haupt), 
hat durch ihr stylisches Design Pos1, Ende Bild auf, ab etc. eine 
doppelte Belegung auf dem Num Block. Die Numlock Taste ist bei mir eine 
der am häufigsten verwendeten Tasten :-)
Ich mag ja keine Verschwendung, aber diese Tastatur...

https://www.amazon.de/iclever-Tastatur-Kabellos-Aluminium-Oberfl%C3%A4sche/dp/B07KK7BXXN
Moderator #6120139
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Walta S. schrieb:
> Für sowas wurde Neo2 erfunden.

Was ist daran bzgl. der Eingabe von Sonderzeichen

Helwein V. schrieb:
> wie ( ) { } [ ] " \ / &

so viel besser? Man muss für diese Symbole doch nach wie vor eine
Ebenenumschalttaste drücken. Genau das möchte der TE aber vermeiden:

> Wieso gibt es für Programmierer nicht eine spezielle Tastatur wo ich
> nur mit einem Finger draufhauen muss, damit diese Sonderzeichen
> erscheinen? Ohne die blöden Shift und Alt Gr Rumfummlerei.
#6120205
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Yalu X. schrieb:
> Walta S. schrieb:
>> Für sowas wurde Neo2 erfunden.
>
> Was ist daran bzgl. der Eingabe von Sonderzeichen
>
> Helwein V. schrieb:
>> wie ( ) { } [ ] " \ / &
>
> so viel besser? Man muss für diese Symbole doch nach wie vor eine
> Ebenenumschalttaste drücken. Genau das möchte der TE aber vermeiden:
>
>> Wieso gibt es für Programmierer nicht eine spezielle Tastatur wo ich
>> nur mit einem Finger draufhauen muss, damit diese Sonderzeichen
>> erscheinen? Ohne die blöden Shift und Alt Gr Rumfummlerei.

Nicht wirklich:

Helwein V. schrieb:

> Stattdessen werden nur Numpads für die dummen Bürokraten und
> LED-Makrotastaturen für die dummen Gamer konzipiert. Für die
> Programmierer gibt es sowas nicht oder wie?
>

Das klingt nicht nach der ein-Finger-Variante.

>
> Gibt es eine Lösung???

Wenn man sich entscheiden kann ...
OP #6120220
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Wenn es etwas gibt in dieser Richtung:
https://www.ebay.de/itm/202811681295

aber nur 20 euro kostet, dann wäre das gut. Aber wenn es solche 
Applikationen wie WinCompose gibt, dann ziehe ich erst mal das vor.

Für [ und ] drücke ich nicht mehr mit AltGr + 8 oder 9, sondern
Capslock + 1 oder 2. Das verrenkt nicht so.

Und Capslock + D drückt gleich beide Zeichen raus: [ ]
#6120744
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Yalu X. schrieb:
> Walta S. schrieb:
>> Für sowas wurde Neo2 erfunden.
>
> Was ist daran bzgl. der Eingabe von Sonderzeichen

neo2 ist eine Tastaturbelegung welche entwickelt wurde um schneller 
schreiben zu können. Sie ist für die deutsche Sprache mit englischen 
Begriffen optimiert und legt auch die programmiertypischen Zeichen auf 
Tasten welche leichter erreichbar sind.
Auf der Seite gibt es ein Video wo eine normale und eine neo2 
Tastaturbelegung verglichen wird.
Eine neue Tastatur braucht es nicht, es wird lediglich ein Treiber 
installiert, welche die Belegung umstellt.

Es gibt auch noch andere Tastaturbelegungen aber die neo2 gefällt mir 
persönlich am besten.

walta
#6120896
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Zum schnellen Arbeiten braucht man:

- US Tastatur und als Editor vim oder besser nvim

und nach Möglichkeit kein Windows.

Genial ist ein MacBook, da ist dann auch gleich
das mitunter lästige Problem mit den deutschen Sonderzeichen gelöst, 
indem man einen kurzen Augenblick länger auf die Taste drückt und dann 
z.B. für das
'a' ... à á â ä æ ã å ā zur Auswahl bekommt. Ein nahezu perfektes 
Betriebssystem bekommt man beim Mac noch kostenlos dazu.

Und wenn es irgend ne Software nur für Windows gibt, dann installiert 
man halt ein Windows virtuell dazu. Diejenigen, die mehr mit Maus und 
GUI arbeiten, merken dann gar nicht mehr wirklich, ob das Programm dann 
grade unter Windows mit Parallels oder MacOS gestartet wird und läuft, 
da man alles auf einer Oberfläche mischen kann und Zugriffe auf 
Datenträger, Schnittstellen wie USB, Systemspeicher wie Zwischenablage 
usw. perfekt von beiden OS genutzt werden...
#6120921
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Walter K. schrieb:
> Genial ist ein MacBook

Genau -- für den Backslash braucht man da nur 3 Tasten, und welche 3 
darf man sogar im Internet nachschlagen, weil der Aufdruck gespart 
wurde. Bequemer geht's nicht!

Im Ernst: Das Layout, auf der die ganzen Sonderzeichen der 
Programmiersprachen gut erreichbar sind, ist das US-Layout. Wenn es 
einem das wert ist, kann man seine Tastatur ja auf US umstellen.
#6121244
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Hallo!

Es gibt von der Fa. Preh
https://www.prehkeytec.de
programmierbare Tastaturen. Ich habe mal 2 Bilder angehängt:

- Tastatur.jpg: 128 frei programmierbare Tasten, die mittels 3 
verschiedener Tastenköpfe auf 1/2/4- fach umgebaut werden kann.
Die Tasten erhalten durchsichtige Kappen, unter welche die Beschriftung 
eingelegt wird. Blätter mit vorgestanzten Einlegern gibt es in 
verschiedenen Farben.

- Acad-Tastatur: eine fertig konfigurierte Tastatur für Anwender, die 
den damaligen AutoCAD-Anwendern den Umstieg von Textmenü+Befehlseingabe 
(Acad12) auf Werkzeugkästen (Acad13) erleichtern sollte.

Beide Tastaturen sind schon etwas betagt und werden in die Zuleitung 
einer PS/2-Tastatur eingeschleift. Das erlaubt die gemeinsame Nutzung 
der normalen PC-Tastatur und der programmierten.

Die Tasten können sowohl mit einzelnen (Sonder-)Zeichen als auch mit 
kompletten Befehlen belegt werden.

Gruß
J.R.
Angehängte Dateien:

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