Vakuumpumpe für DIY Entlötstation

OP #5315437
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Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Vakuumpumpe für eine DIY 
Entlötstation. Als Entlötpistole soll eine Hakko FM2024-02 Entlötpistole 
zum Einsatz kommen.

Nach meiner Erkenntnis kommt nur eine trockenlaufende, ölfreie 
Membranpumpe in Frage. Bei den Pumpen werden verschiedene technische 
Angaben gemacht, wie z.B. Volumenstrom (l/min), Maximales Vakuum (in 
mbar) und max. Dauerdruck/kurzzeitiger Dauerdruck (in bar). Desweiteren 
Motorart, Motorspannung und Motorleistung

Das das Vakkum ein Hauptkriterium erklärt sich von selbst. Aber worauf 
kommt es im weiteren an? Welche Rolle spielt der Volumenstrom (je höher 
desto besser)?

Hier im Vergleich der techn. Daten von Entlötstationen nahmhafter 
Hersteller:
Hakko: Unterdruck (max): -930mbar | Saugleistung: 28L/min
Weller: Unterdruck (max): -700mbar | Saugleistung: 18L/min
OP #5315516
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Ich interessiere mich z.B. für diese Pumpe 24V DC 24L/min -850mbar:
https://de.aliexpress.com/item/Micro-Air-Vacuum-Pump-24V-24L-M-23W-Air-Compressor-Electric-Pump/32779461175.html

Ich weiß aber nicht ob man den Chinesen bei ihren techn. Angaben trauen 
kann. Hat da jemand Erfahrung?

Trotzdem würde mich interessieren auf was man bei der Auswahl einer 
Vakuum-Pumpe achten sollte. Größtmögliches Vakuum, hohe Saugleistung, 
etc.
#5316143
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Alois N. schrieb:

> Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Vakuumpumpe für eine DIY
> Entlötstation.

Wie wärs mit einer Pumpe aus einem Folienschweissgerät vom Flohmarkt?
Ob da die Leistung ausreicht, weiss ich allerdings auch nicht.
Grundsätzlich wichtig wäre wohl die Pumpleistung in Litern pro
Minute o.ä. Das erreichbare Vacuum in hPa o.ä. ist dagegen eher
unwichtig. "Auf Arbeit" hatten wir ein Vacuum mit 1 E-11 hPa.
Aber ich glaube kaum, das man das zum Entlözen nutzen kann. :-)
Gast #5317993
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Jack schrieb:
> Quatsch, die erzeugt ja Druck.

Ich kenn das so, daß Druckluft verwendet wird. Die wird über so eine Art 
Microschalter für Druckluft gesteuert (sieht etwa so aus und ist auch 
etwa so groß).

https://www.ebay.de/itm/Mikroschalter-230V-15A-5A-Micro-Schalter-Taster-Microswitch-1xUM/281210446352?hash=item417972e210:m:mHRNcRBBH9hiGOj2j1lKLHA

Das Vakuum wird dann mit einer Venturidüse erzeugt. In meiner Station 
ist so ein Teil drin

https://www.ebay.de/itm/1-pcs-CROUZET81545001-Plug-the-vacuum-generator-2-8bar-CROUZET/183027159586?hash=item2a9d44d222:g:HkkAAOSwmSdaYoEK

es sieht zumindest so aus.

MfG Klaus
Gast #5318033
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Harald W. schrieb:
> Das macht man deshalb, weil man in Firmen oft sowieso Druckluft
> am Arbeitsplatz hat. Für ein Einzelgerät ist eine "echte"
> Vacuumpumpe sinnvoller.

Das mag sein. Aber mehr gefühlmäßig beschrieben gibt das einen richtigen 
"Ruck" in der Saugleitung, wenn man die Druckluft einschaltet. Das 
reisst dann das Zinn aus dem Loch. Ob man diesen Effekt auch mit 
geschaltetem Vakuum hinkriegt weiß ich nicht.

Als meine Station erfunden wurde, gabs aber auch noch keine billigen 
Vakuumpumpen, sonst hätte man das möglicherweise anders gelöst

https://www.ebay.de/itm/Vakuumpumpe-5Pa-Vakuum-Unterdruckpumpe-Pumpe-Vacuum-Pump-Drehschieber-180W-220V/401029815149?hash=item5d5f3d5b6d:g:3iQAAOSwv2FZjWTn

MfG Klaus
Gast #5318067
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Klaus schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Das macht man deshalb, weil man in Firmen oft sowieso Druckluft
>> am Arbeitsplatz hat. Für ein Einzelgerät ist eine "echte"
>> Vacuumpumpe sinnvoller.
>
> Das mag sein. Aber mehr gefühlmäßig beschrieben gibt das einen richtigen
> "Ruck" in der Saugleitung, wenn man die Druckluft einschaltet. Das
> reisst dann das Zinn aus dem Loch. Ob man diesen Effekt auch mit
> geschaltetem Vakuum hinkriegt weiß ich nicht.

deswegen wäre mein gedanke, dass die vakuumpumpe einen behälter 
leersaugt, und man über ein magnetventil den unterdruck an die 
entlötspitze anlegt.

hm. vakuumpumpe, manometer zum an/abschalten, vakuumbehälter, 
magnetventil, fußschalter - kann aber auch sein, dass ich das im kopf 
wieder über-designe und der rotz am ende 10 mal teurer wird wie was aus 
china.
#5318848
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Auch noch mit Vakuumbehälter...
Weller macht das schon seit Jahrzehnten mit einer kleinen elektrischen 
Pumpe.
Vakuum heißt hier auch nicht, dass man einen Unterdruck mit 0,1Bar 
erzeugen muss. 0,5Bar sollte ausreichend sein. Damit das Zinn 
mitgerissen wird braucht es eben auch noch ein wenig Luftmenge dazu. 
Dann wird der Luftstrom in der engen Düse schnell genug um das Zinn bis 
in den Sammelbehälter zu ziehen/reißen.
Gast #5318875
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Harald W. schrieb:
> Das macht man deshalb, weil man in Firmen oft sowieso Druckluft
> am Arbeitsplatz hat. Für ein Einzelgerät ist eine "echte"
> Vacuumpumpe sinnvoller.

Nein: Wir haben seinerzeit von elektrischer Pumpe auf Ejektor 
gewechselt, weil ein schneller Druckanstieg wichtiger als die absolute 
Saugleistung ist.

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