wir sind auf der Suche nach einem Gerätetester für die Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV Vorschrift 3. Wichtigster Punkt: Die Rechner-Schnittstelle (egal welche) soll dokumentiert sein, und den Abruf der Ergebnisse der letzten Prüfung ermöglichen. Kann da jemand ein geeignetes Gerät empfehlen?
Hintergrund: Wir wollen die Prüfung mit Barcode-Scanner und Prüfgerät automatisieren. Das ganze kombiniert mit der Inventar-Datenbank, daher eine eigene Lösung. Programmiertechnisch ist das eine gut überschaubare Herausforderung.
Update: Wir bleiben erst einmal beim ST725. Die Druckerschnittstelle ist eine ganz normale RS232, die mechanisch als PS/2-Buchse ausgeführt ist.
Die Belegung fand sich im Handbuch vom Benning IT 130. Die größte Herausforderung war, ein PS/2-Kabel aufzutreiben ;-)
Beim Betätigen der "Drucken"-Taste bekommt man den kompletten Ausdruck einer Prüfung, wie er auf dem Zettel zu sehen wäre, als ASCII. Das ist dann schnell geparst.
dann will ich diesen alten Thread mal wieder beleben: ich habe mal hemdsärmelig einen Versuchsaufbau mit einem alten PS2- Kabel und RS232 auf USB- Adapter gespielt.
In Teraterm (oder einem anderen Terminalprogramm) konnte ich mit den Einstellungen 9600, 8N1 und "VT 100" folgenden "Ausdruck" erzeugen:
Oder, wenn man die <\r><\n> entsprechend formatiert:
1
<24><27>c5<1><27>!<4>
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--------------------------------
3
PrÂfung gem„ss DIN VDE 0701-0702
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Ident-Nr. _______________
5
PrÂfobjekt _______________
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Speicherplatz-Nr. 004
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Datum 05.04.2026
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PrÂfung Messwert Grenzwert
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--------- -------- ---------
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RPE: 0,16ê 0,30ê
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RISO: >19,99Mê 1,00Mê
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VISO: 500V
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IPE: <0,15mA 3,50mA
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PrÂfergebnis Bestanden
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PrÂffirma _____________________
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PrÂfer _____________________
Sieht zu 95% ganz ok aus; abgesehen von der Präambel, die wahrscheinlich nur Benning- Druckern etwas sagt, passen nur die Umlaute bzw. das Ohm- Symbol noch nicht so ganz.
So etwas schreit natürlich nach einem Arduino nano, der die (pegelgewandelten!) Signale des St 725 bereinigt bzw. korrigiert und das Ergebnis über seine USB- Schnittstelle ausgibt. Man könnte z.B. auch Prüffirma und Prüfer im EEPRROM hinterlegen und damit professionelle "Ausdrucke" erzeugen.
Hat sowas schon jemand evtl. umgesetzt oder soll ich das machen ;-)?
Fein beobachtet, das kann keiner lesen: deshalb will ich ja auch die Sonderzeichen konvertieren.
BTW, in UTF-8 kodiert, sieht es nicht unbedingt besser aus, siehe Anhang.
Oder, mal anders gefragt: vielleicht ist der Gulasch, den der ST 725 ausgibt, ja schon sinnvoll kodiert (also die Umlaute und das große Omega lesbar) und ich stelle mich nur mädchenhaft an :-)?
Hier alles als ASCII- Code; erkennt jemand da eine Kodierung?
Nachtrag: Es ist CP437, 850 hat auf 0xea kein Omega.
Die meisten klassischen nicht-GDI- und nicht-PostScript-Drucker nutzen diese Codepage (sofern sie nicht so alt sind, daß sie noch aus vor-PC-Zeiten stammen).
Das ist die Standard-Codepage des IBM PC, die auch fest codiert im Zeichengenerator-EPROM des MDA steckt.
Die meisten klassischen nicht-GDI- und nicht-PostScript-Drucker nutzen
diese Codepage (sofern sie nicht so alt sind, daß sie noch aus
vor-PC-Zeiten stammen).
Sowohl bei alten Nadeldruckern als auch bei heutigen Bondruckern ist der Zeichensatz i.d.R. konfigurierbar. Bei den Epson-Bondruckern heissen die beiden z.B. "PC437: USA, Standard Europe" und "PC850: Multilingual".