Gast
#562950
Wieso rechnet man mit einer Signallaufgeschwindigkeit von 2/3 der Lichtgeschwindigkeit in Kabeln Wie kommt man auf diesen Wert. Die Driftgeschwindigkeit kann es nicht sein.
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Signallaufgeschwindigkeit im Kabel
Gast
#562950
Wieso rechnet man mit einer Signallaufgeschwindigkeit von 2/3 der Lichtgeschwindigkeit in Kabeln Wie kommt man auf diesen Wert. Die Driftgeschwindigkeit kann es nicht sein.
Gast
#562953
Nein, es gibt einen Induktivitaetsbelag in nH pro Meter, sowie einen Kapazitaetsbelag als pF pro Meter. Die Feldgleichungen erlauben eine Wellenausbreitung. Ausbreitungsparameter sind die Geschwindigkeit und die Impedanz.
Gast
#562954
stimmt. jetzt erinnere ich mich grad wieder an meine TET Vorlesung. Dat heißt erstmal im Gedächtnis kramen...
Gast
#562966
Ergibt sich nach einigem rechnen aus den Maxwellschen Gleichungen. Das Verhältnis von Ausbreitungsgeschwindigkeit zu Lichtgeschwindigkeit war, so glaube ich, eins durch Wurzel aus (Epsilon_realitv * Mu_Relativ). Da im Kabel kaum ferromagnetisches Material zu finden ist lässt man den magnetischen Term weg und erhält v = c/wurzel(Epsilon Relativ).
Gast
#563010
Die Erklerung von Currywurst sollte erst mal genuegend sein. Genauer genommen kommt es auch noch darauf an wie der Mode aussieht ist. Zweileitergebundene Modi sind in der Regel TEM, beide, in Koax, sowie Twisted Pair. Gehen wir zu Einleiter oder Nichtleiter Wellenleitern, so haben verschiedene Modi verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten. Keiner davon wird TEM sein, das Dielektrikum ist dasselbe, aber die Gruppen-Geschwindigkeit verschieden. Es werden E und H Felder anderes aufgebaut und das kostet jeweils Zeit. Diese Zeit, die es kostet das Feld aufzubauen, macht auch den Unterschied zwischen Phasen- und Gruppengeschwindigkeit aus. Die fuer uns relevante Gruppengeschwindigkeit ist langsamer.
Gast
#563039
> Signallaufgeschwindigkeit von 2/3 der
Lichtgeschwindigkeit in Kabeln
Erklärung gab es schon, Zusatzinfo: 2/3 stimmt nicht für alle Kabel,
aber z.B. für das viel benutzte RG58 Koaxkabel.
Kann man selbst messen, wenn man einen kurzen Nadelimpuls auf ein
(langes)Koaxkabel gibt. Der am Ende reflektierte Impuls kommt mit
Verzögerung wieder zurück. An einem Oszi kann der Zeitversatz gemessen
werden ..
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