Hallo, ich habe ein Notebook vom Typ Esprimo Mobile V5535 welches unter Ubuntu 12.04 LTS (32-bit) läuft. Das Notebook besitzt einen SiSM672 Chip mit integrierter Grafikkarte. Den Treiber für die Grafikkarte habe ich von der folgende Seite heruntergeladen und installiert: http://ajoliveira.com/ajoliveira/uk/software/xorg.php Ohne extern angeschlossenen Monitor funktioniert so weit alles ordnungsgemäß. Was mir jedoch nicht gelingt ist das Notebook sinnvoll mit einem externen Monitor zu betreiben. Wenn ich das Notebook nur mit dem externen Monitor betreibe ist die größte Auflösung, die ich einstellen kann "1280x800" Pixel. Dies entspricht der Auflösung des eingebauten TFT-Displays. Ich schaffe es nicht die Auflösung des externen Monitors auf "native" 1600x1200 Pixel einzustellen. Wenn ich die "xorg.conf" entsprechend anpassen kann ich zwar die Auflösung auf "1600x1200" einstellen, die dargestellte Auflösung bleibt jedoch bei "1280x800". Der Bildschirm wird lediglich virtuell auf "1600x1200" erweitert. Interessanterweise wird der externe Monitor auch als "Laptop"-Bildschirm erkannt. Es sieht so aus, als ob der interne Monitor immer mitläuft und daher die Auflösung entsprechend begrenzt wird. Selbst dann, wenn das Notebook zugeklappt ist. Hat jemand von Euch einen Tipp, wie dies umgangen werden kann? Mit freundlichen Grüßen Guido
Kommen irgendwelche Fehlermeldungen unter /var/log/Xorg.0.log ? Wie sieht deine xorg .conf aus? Was kommt bei xrandr -q ? Vielleicht musst du aber die Monitor section oder ähnliches per Hand editieren. Habe leider grad kein Linux da zum nachschauen. Gruss Chris
Hallo, Ausgangspunkt meiner Tests ist die im Anhang gezeigte "xorg.conf". Mit diesen Einstellungen erhalte ich die Log-Datei "Xorg.0.log" im Anhang. "xrandr -q" liefert in diesem Fall
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Wenn ich über "xrandr" eine neue Auflösung von 1600x1200 definiere und auswähle funktioniert dies nur, wenn ich vorher in der "xorg.conf" die virtuelle Bildschirmgröße von "Virtual 1280 800" auf "Virtual 1600 1200" anpasse.
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Leider bleibt in diesem Fall die dargestellte Auflösung am externen Monitor bei "1280x800". Der Bildschirm wird lediglich virtuell auf "1600x1200" erweitert. Meine Vermutung ist, dass Ubuntu alle Bildschirmeinstellungen von dem TFT-Display des Notebooks ableitet. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Ansteuerung des TFT-Displays gar nicht abgeschaltet wird. Gemessen habe ich dies jedoch nicht. So bald ich den Deckel des Notebooks öffne ist das Bild auf dem TFT-Displays sofort da. Mit freundlichen Grüßen Guido
Hi, die Grafikkarte arbeitet im Clone Modus => gleiche Auflösung. https://wiki.archlinux.org/index.php/SiS http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=958967&page=84 Du musst herausfinden wie das interne Display abgeschaltet werden kann, bzw der Modi umgeschaltet werden kann. Aber versuche zuerst mal den Multiheaded betrieb und schaue ob du dann unterschiedliche Auflösungen einstellen kannst. Dann hast du schon mal funktionierende Einstellungen für die xorg.conf. Dann noch die automatische Umschaltung irgendwie hinbekommen http://thinkpad-forum.de/threads/106645-T410-einfaches-Umschalten-des-Bildschirms-bei-Beamer-Anschlu%C3%9F-oder-Dockingstation/page2?s=11cb226bf9ac6e04ba5210f073090428 Trifft zwar nicht ganz für die SIS zu aber die Methode für die Umschaltung wirst du wahrscheinlich auch benötigen. Interessante section Zwei Monitore http://wiki.ubuntuusers.de/XServer/Problembehebung Gruss Christoph
Das einzige was mir jetzt auffällt, ist, dass du bei xrandr "--output default" eingestellt hast, ist das tatsächlich der richtige Name für den externen Monitoranschluss oder ist das einfach nur "default" im Sinne von "wähle den Standardanschluss"? Da ich gerne KVM-Umschalter verwende habe ich auch ständig das Problem mit nicht erkannten Auflösungen. Ich erzeuge dann einfach immer im Homeverzeichnis eine Datei namens ".xprofile" in der beispielhaft folgendes steht:
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beim nächsten Neustart ist die Auflösung dann da. Wichtig ist aber, dass der Anschlussname, in diesem Fall "VGA1" der richtige ist. Der Anschlussname kann natürlich auch "VGA2", "HDMI1" oder sonst irgendwie heißen.
Hallo, Chris K. schrieb: > die Grafikkarte arbeitet im Clone Modus => gleiche Auflösung. genau das dürfte das Problem sein. Meine Vermutung ist, dass im Treiber der Ausgang für den internen Monitor (LVDS) und der Ausgang für den externen Monitor (VGA) "hart verdrahtet" sind. Albrecht H. schrieb: > Das einzige was mir jetzt auffällt, ist, dass du bei xrandr "--output > default" eingestellt hast, ist das tatsächlich der richtige Name für den > externen Monitoranschluss oder ist das einfach nur "default" im Sinne > von "wähle den Standardanschluss"? "xrandr --query" zeigt mir leider nur den "default output“. Alle Tests mit den üblichen Verdächtigen "VGA", "VGA1", "VGA-1", etc lieferten nur Fehlermeldungen. Ich habe António J. de Oliveira von dessen Internetseite ich den SIS-Treiber heruntergeladen habe angeschrieben. Ich bin gespannt, ob er meinen oben erwähnten Verdacht bestätigt oder mir einen weiteren Tipp hat. Wenn ich eine Antwort von ihm erhalten werde ich dies hier berichten. Wenn ich keine Antwort erhalte sehe ich derzeit keine Möglichkeit den externen Monitor mit seiner "native resolution" zu betreiben. Mit freundlichen Grüßen Guido
Hallo, António war so nett und hat bereits geantwortet. Der Treiber auf seiner Homepage unterstützt nur eine maximale Auflösung von 1280x800. Da ich mich nicht in der Lage sehe den Treiber (in endlicher Zeit) anzupassen werde ich auf diesem Gerät mit Windows 7 vorlieb nehmen müssen. Grummel, grummel, grummel... Mit freundlichen Grüßen Guido
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