PCF8583 1 min. schneller in 5 min.

Gast #88161
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Hay Leute

Ich habe ein Problem ich habe einen PCF8583 Uhren IC an einen Atmega16
und das Problem ist das er um 1 min. schneller ist als die Normale Uhr
das heisst wenn ich die Zeit auf dem Atmega Lese und im gegensatz zu
meinen Rechner verrechnet er sich in 5 min. um 1 min.

Hat jemand das Problem schon gehabt und wie wurde es gelöst.

MFG Fichte
Gast #88166
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Hallo !

Ich bastle auch gerade mit dem 8583er.

Ich hatte die Schaltung erst auf einem Steckbrett aufgebaut und die RTC
hat auch extrem schneller gezählt.
Es lag daran das die Versorgungsspannung nicht sauber war.

Nach dem Aufbau auf Lochraster mit genügend Wima-Blockern war das
überhaupt kein Problem mehr.

MfG
formtapez
Gast #88167
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Danke formtapez

Das habe ich mir fast denken können den mit Batterie Läuft das Teil
ohne Probleme nur halt mit der Schaltung nicht. Mh Naja malsehen kannst
du mir mal deinen schaltplan schicken wenn du zeithast würde mich mal
Interessieren.


MFG: Fichte
Gast #88168
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Der PCF8583 braucht 10uF als Abblockkondensator, 100nF reichen
erfahrungsgemäß nicht. Ältere Bausteine konnte man damit ärgern, daß
man permanent die Zeit ausgelesen hat. Seitdem warte ich immer 20ms
bevor ich erneut auslese. Ob die aktuellen Bauteile noch diese Macke
haben, weiß ich daher nicht.
Gast #88170
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Fichte:
Deine 15pF sind nicht zum Abblocken, sondern um den Quarz zu einer
anderen Frequenz zu "ziehen".
Für richtiges kalibrieren ist dort aber ein Dreh-Kondensator nötig.

Abblockkondensatoren sind zwischen VCC und GND möglichst nahe an den
Bausteinen.

Michael:
Ich lese den 8583er 4 mal pro Hundertstel-Sekunde aus. Bisher keine
Probleme. Ist aber auch ein neuerer Baustein.

MfG
formtapez
Gast #88171
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@formtapez:
"Ich lese den 8583er 4 mal pro Hundertstel-Sekunde aus. Bisher keine
"Probleme. Ist aber auch ein neuerer Baustein.

Danke, dann braucht man keine Rücksicht mehr zu nehmen.

Drehkondensator: habe ich früher immer genommen und brav abgeglichen;
wenn mal nach zwei Jahren ein Gerät zurückkam und die Zeit noch sehr
genau war, hat mich das immer gefreut. Heute nehme ich eine Sorte von
Quarzen, teste den richtigen C-Wert (zwischen 8,2pF und 15 pF) und
bestücke dann diesen Wert bei allen Baugruppen. Bei 100 Stück liegen
ca. 3-4 zu sehr 'daneben' - kann man dann den Kondensator wechseln,
wenn nötig. Überall wird heute Schrott verkauft, dann habe ich auch
keine Lust mehr aufs ppm genau zu sein :-)

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