Hi,
könntet ihr bitte einen Blick über meinen Schaltungsentwurf werfen.
Zum Hintergrund der Schaltung. Möchte die Platine als Testboard nutzen.
An den herausgeführten Port_C möchte ich über 1-wire mehrere DS1820
anschließen. Den ganzen Port habe ich nur für mögliche abweichende
Verwendung des Boards nach außen geführt. Dies gilt auch für die beiden
Analogeingänge.
Ich möchte, dass der MC mir im fertigen Aufbau die Kennung und die
aktuelle Temperatur der DS1820 über die serielle an meinen PC schickt.
Die DS1820 werden jeweils einzeln auf kleine einzelne Platinen gelötet
und später mit dem Board verbunden.
Solltet ihr Fehler finden, bitte ich euch mir diese mitzuteilen.
Den Aufbau möchte ich später auf einer Lochrasterplatine aufbauen, da es
mir nicht möglich ist die Platine selbst zu ätzen und mir der Aufwand
für eine gefertigte Platine zu groß ist. Vor allem die dadurch
entstehenden Kosten.
Hallo,
ich würde etwas größere Stützkondensatoren am Längsregler vorsehen.
Braucht der externe Quarz kein Kondensatoren (22pF) ?
Die Funktion des Jumpers JP1 ist mir auch nicht ganz geheuer - besser
nen Taster nach Masse für den Reset !?
Evtl. noch Abblockkondensator (100nF) am µC zwischen VCC und GND. Und am
ISP zwischen 2 und 6
Gruß
Du hast die 100nF Kondensatoren an der Versorgungsspannung von jedem
Chip vergessen. Evtl aucho noch nen kleinen Elko am 7805. Und dein Quarz
wird nicht schwingen, wenn du nicht an jeder Seite einen 22pF
Kondensator gegen Masse einfügst.
mfg
Allgemein solltest du öfter die Symbole GND und VCC verwenden. Beim
Quarz fehlen die Kondensatoren gegen GND (ca. 18pF). Je nach verwendeten
Spannungsregler müsste am Ausgang des Reglers eher ein Kondensator um
die 10uF sein. (Musst du ins Datenblatt schauen, falls noch nicht
geschehen.) Falls der Jumper/Taster JP1 einen Reset auslösen soll, muss
der an GND angeschlossen sein.
Vergiss F1, mach an den Quartz Kondensatoren dran, nimm die 100nF nicht
für IC3 sondern den AVR und nimm für IC3 lieber 10uF, schliesslich laedt
er auch 1uF Kondesatoren auf.
Aonsten hoffen wir, daß das Layout nicht soe ein Spaghettihaufen ist wie
der Schaltplan.
Hi,
ja super, danke für die vielen Beiträge. Werde eure Tips nun in den
Plan einarbeiten und ihn dann erneut posten. Ja das mit dem
Spaghettisalat...
Ist meine erste Datei in Eagle und das mit den schönen Abbruchkanten für
GND und VCC hab ich leider noch nicht so raus :)
MfG
Alles etwas unübersichtlich. Wie schon gesagt wurde, öfter mal VCC und
GND verwenden und somit Funktionseinheiten aufteilen. Und für den Reset
würd ich nen Taster nehmen, z.B. 10-XX
Wenn du an zwei Leitungen ein Vcc Symbol anschließt, dann sind diese
automatisch verbunden, auch ohne "grüne Leitung" dazwischen. Mit Gnd ist
es analog. Macht die Sache wirklich übersichtlicher. Rein von der
Schaltung her sollte es aber jetzt passen.
mfg
Hi,
habe das mit den Abbruchstellen mal ausprobiert. Trägt wirklich einen
wesentlichen Teil zur Übersichtlichkeit bei. Vielen Dank fürs
Begutachten der Schaltung. Ist die Schaltung, so wie ich sie nun
gezeichnet habe fehlerfrei?
MfG
Ich weiß ja nicht was du mit Portc machen willst,
aber ein GND und vieleicht auch VCC Anschluß
an JP4 könnte nicht schaden. Vor dem Spannungsregler
am besten noch eine Verpolschutzdiode falls es
möglich ist da etwas falsch anzuschließen.
PD6 und 7 sind keine Eingänge zum ADC (falls du das im Sinn hattest).
Das sind die beiden Eingänge für den internen Analog Komperator. ADC
gibts nur an PORTC.
So,
hier nocheinmal eine überarbeitete Version. Ja, die belegung des ISP -
Steckers habe ich so aus dem AVR-Artikel übernommen und müsste dann so
auch mit meinem STK500 kompatibel sein.
Wegen dem 7805 habe ich nochmal im Datenblatt nachgeschaut und die Werte
der Kondensatoren abgeändert.
Das mit den GND und VCC Anschlüssen an den Portleisten ist auch en guter
Tip gewesen. Die hatte ich noch vergessen.
Den Kerko an VCC vom Atmega habe ich angebracht.
Port_D habe ich dann noch auf eine weitere Pfostenleiste gelegt. Das mit
dem Bus habe ich so noch nicht gemacht. Macht man das so, wie ich es
gemacht habe?
Habe einfach den Bus gezogen, die Ein-, Ausgänge damit verbunden und
dann Labels angebracht.
Bitte nochmal drüberschaun. :)
Das mit dem Bus geht etwas anders:
Du musst dem Bus über "Name" einen Namen geben, der die einzelnen
Leitungen enthält (z.B. "L1;L2"). Es ist auch möglich, direkt mehrere
Leitungen zu definieren (z.B. "L[1..8]").
Wenn du dann mit einem Wire in diesen Bus klickst, erscheint eine
Auswahl, mit welcher Leitung du ihn verbinden willst...
Danach kannst du ganz normal die Labels dranpacken ;)
Chris
>Habe einfach den Bus gezogen, die Ein-, Ausgänge damit verbunden und>dann Labels angebracht.
Nee, das sieht nicht gut aus. Die Labels am AVR und an der Stiftleiste
sollten schon den gleichen Namen haben.
Ich bin ja Kommandozeilen-Anhänger bei Eagle ;)
In deinem Fall folgendes eingeben:
bus pd[0..7]
Bus zeichnen.
Dann Net und auf den Bus klicken.
Aus der Auswahlliste den Namen nehmen den du verbinden möchtest.
Das Net zeichnen.
Danach das Label für das Net machen.
Ja super, das mit dem Bus hat klasse geklappt.
Die angesprochenen 100nF Kerkos an AVCC und AGND sind meiner Ansicht
nach vorhanden. sollte an den vorhandene etwas falsch angeschlossen
sein, teile mir doch bitte mit, was falsch ist.
Dass die Anschlüsse am Bus die gleichen Namen haben hätte ich nicht
gedacht. Wenn ich einen Schaltplan Zeichne, kommt an die Anschlüsse auch
die Zielbezeichnung.
Sonst noch irgendwelche Anregungen?
Ich weiß nicht, wie das Netz heißt, was aus dem Spannungsregler kommt.
Wenn dies auch vcc heißt, ist alles brav angeschlossen, wenn nicht, geht
das VCC bis jetzt nur in den µC. Besser wäre es, wenn du es auch mit
einem Label versiehst, wie du es bei den anderen auch schon gemacht
hast.
So wie es jetzt ist, scheint es so, als ob VCC nicht angeschlossen ist.
>Ist der Schaltplan ansonsten in Ordnung?
Zur RS232:
Da deine Schaltung kein Modem (DCE) ist, sondern ein DTE, muss eine
männliche Buchse verwendet werden und TXD auf Pin 3 liegen.
Zur Verbindung mit dem PC oder einem anderen µC ist dann ein Modem
erforderlich - normalerweise reicht ein Nullmodem: ein gekreuztes Kabel,
bestehend aus zwei weiblichen Steckverbindern.
Auch gefällt mir nicht, dass viele Leitungen auf Steckverbinder gehen,
ohne auch nur einen Pull-Up oder -Down dran zu haben - es sei denn,
alles sind Ausgänge.
Es hört sich so an, als wolltest Du direkt ein Layout machen und Boards
bestellen. Aber hast Du das ganze schon mal auf Lochraster oder auf
einem Steckbrett aufgebaut? Das sollte nicht so arg aufwendig sein und
die groben Fehler wirst Du sofort beheben können.
Wenn es keine (Klein-)Serie werden soll, würde ich den Aufwand mit dem
Layout gar nicht erst treiben.
@HildeK
Hi,
wegen dem RS232. Habe die Belegung so hier aus dem Tutorial. Verwende
die Buchse auf meinem STK500 auch um direkt mit dem PC zy verbinden.
Wegen der Anordnung der I/O Pins auf Stiftleisten.
Weiss noch nicht, wie ich die beschalten werde. Daher wollte ich etwaige
Pullups spaeter einbauen auf der Erweiterungsplatine.
@Peter
Nein, Boards moechte ich keine bestellen. Auch eine Kleinserie wird das
nicht. Werde von dem Board ein oder zwei hier aufbauen auf Lochraster.
Habe das Layout auch eher fuer meine Dokumentation erstellt und weil ich
mit Eagle noch nicht gearbeitet habe und ich es auf diesem Wege gut
antesten konnte. Durch die schnelle und kompetente ilfe ist mir das auch
fix gelungen. Danke dafuer nochmals.
Hoffe damit sind die im Raum stehenden Fragen beantwortet.
Gibt es noch weitere Verbesserungsvorschlaege?
also sorry, aber wenn ich den schaltplan sehe wird mir schlecht.
wer soll denn da durchblicken was signal und was versorgung ist?
da vergeht mir ja direkt die lust das anzusehen und auseinander zu
klamüsern.
was spricht dagegen den schaltplan in einer ordentlichen art und weise
zu verfassen? schließlich antworten wir dir auch in einer sprache die du
ohne probleme verstehst, und so ein schaltplan ist nunmal auch eine
"sprache".
also gib dir mal bitte mühe und zeichne das ordentlich, in etwa so wie
im anhang, da ist auf den ersten blick gleich alles zu erkennen.
Sehs einfach als gutgemeinte konstruktive kritik
achso, und zum thema kondensator von reset nach masse: natürlich ist der
controller dann NICHT ständig im reset, und laut datenblatt sollte er
auch vorhanden sein (allerdings laut datenblatt kleiner als 100nF, wenn
ich mich recht erinner, aber 100nF geht auch)