Hallo,
Ich möchte eine kleine (meine erste) Schaltung für ein LCD bauen, das
ich nach http://www.jump.to/fleury im 4Bit Modus ansteuern möchte
(Anschluss SV1). Dazu möchte ich noch 3 Taster (Anschluss SV2).
Über den MOSFET möchte ich ein Array aus 50 LEDs die an 12 V hängen an
und ausschalten.
Ich habe noch nicht so viele detailierte Kenntnisse über die
Elektrotechnik das ich sagen kann: "Ich bin mir zu 100 % sicher das es
geht".
Danke fürs drüberschauen!
Gruß
Daniel
Ich habe die Schaltung mal schnell überflogen und dabei sind mir ein
paar Dinge aufgefallen:
- um einen die parallele Diode zum 7805, willst du damit einen
Verpolschutz erreichen?
Dann müsste diese aber vor den 7805 in reihe
- Der Vorwiderstand für den Mosfet scheint mir mir 4,7k recht groß. 100
Ohm sind normalerweise ausreichend. Als Schutzbeschaltung könnte man
noch eine Z-Diode 6V2 oder so ans Gate hängen.
- den reset eingang könnte man mit nem 100nF und 10k beim einschalten
kurz reset ziehen ist normalerweise auch im µC Datenblatt so
enthalten... ansonsten gibt AN vom Atmel
- Deine Beschaltung für die Taster (R || C) willst du damit ein
entprellen erreichen? ansonsten würd ich diese weg lassen, den internnen
pullup nutzen und das entprellen in der sw erledigen.
ansonsten ist dein schaltplan recht konfuse...
alle angaben sind nach meinem bisherigen wissenstand = keine garantie
für richtigkeit, ich lerne selber noch täglich dazu ;)
Smarti schrieb:
> - um einen die parallele Diode zum 7805, willst du damit einen> Verpolschutz erreichen?> Dann müsste diese aber vor den 7805 in reihe
Das ist die Schutzdiode, die verhindern soll, dass der Ausgang des 7805
höheres Potential als der Eingang haben kann, woraufhin der 7805
abrauchen würde. Da in seiner Schaltung allerdings keine Möglichkeit für
eine höhere Spannung am Ausgang existiert, ist sie nicht wirklich
notwendig. Schadet aber auch nichts.
Mir fehlen aber die 100nF Abblockkondensatoren am 7805. Der eine 100nF,
der da rumlungert kann nicht alle Aufgaben übernehmen!
Der 7805 braucht 2 davon, der Tiny braucht auch an all seinen Vcc/GND
Anschlüssen einen 100nF. Jeweils so dicht am Gehäsue anbringen, wie es
geht (Layoutsache!)
> - den reset eingang könnte man mit nem 100nF und 10k beim einschalten> kurz reset ziehen ist normalerweise auch im µC Datenblatt so> enthalten... ansonsten gibt AN vom Atmel>
C Kann man machen.
Kann man aber auch weglassen. Durch Einstellung der Fuses kann man dem
Proz eine Zeitdauer vorgeben in der sich alles beim Einschalten
stabilisieren kann.
> - Deine Beschaltung für die Taster (R || C) willst du damit ein> entprellen erreichen? ansonsten würd ich diese weg lassen, den internnen> pullup nutzen und das entprellen in der sw erledigen.
Full ACK
Was mir noch auffällt:
Wie programmierst du den µC? Mir fehlt da ein ISP Anschluss
Wie hast du vor das LCD anzuschliessen?
Einfach per Flachbandkabel, welches direkt am LCD angelötet wird?
Zumindest sieht ein Teil der Belegung stark danach aus.
In dem Fall dreh die Belegung noch einmal um, so dass die aufsteigenden
Datenpins vom LCD auch auf aufsteigenden Datenpins am Prozessor zu
liegen kommen. Im Moment hast du die Zuordnung
Prozessor PB3 -> LCD Datenpin 4
Prozessor PB2 -> LCD Datenpin 5
Prozessor PB1 -> LCD Datenpin 6
Prozessor PB0 -> LCD Datenpin 7
also genau gegengleich. Auch wenn man das in SW ausbügeln kann, kann man
dem Proz einiges an Arbeit abnehmen, indem man die Verkabelung ändert.
Die Diode über dem 7805 geht schon in Ordnung, auch wenn Sie in der
Schaltung wahrscheinlich nicht gebaraucht würde.
Sie dient allgemein dazu, daß der Spannungsregler kein Schaden nimmt,
falls die Versorgunsgspannung abgeschaltet wird und -aus welchem Grund
auch immer - die Spannung am Eingang des Spannungsreglers niedriger wird
als am Ausgang. Das würde dazu führen, daß sich der Kondensator am
Ausgang über den Spannungsregler entlädt und je nach Größe des Stroms
kann das das schnelle Ende des Spannungsreglers bedeuten.
Wie gesagt, in der Schaltung mit nur 1yF am Ausgang und 470yF am Eingang
sehr wahrscheinlich nicht nötig, aber allgemein gutes Design.
Wenn Pullup an Reset, dann 5-10K, denn einen Pullup von einigen zig KOhm
hat der schon intern.
Dafür solltest du diesen eingesparten Pullup aber am Gate des FET als
Pulldown recyclen, um während Programmierung oder Reset ein sauberes
Abschalten zu gewährleisten.
So ich habe mal das ganze etwas überarbeitet.
Die Pins am LED Connector sind nicht so wichtig wie rum die sind da mein
Flachbandkabel eher aus einzelnen drangelöteten Drähten besteht.
Ich hab den ersten Kondensator gegen einen 0,33µF getauscht. Hab mal ins
Datenblatt des 7805CV geschaut und da wirds so gemacht. Danke für den
Hinweis!
Ich hab 2x 100nF an den VCC und Reset Eingang geschaltet.
R6 hab ich auf 100 Ohm reduziert, hab die 4,7k von einer
Transistorschaltung und nicht aufgepasst.
Ich hoff mal ich hab den R7 richtig geschaltet als Pulldown am MosFet
Dieses R||C Konstrukt hab ich aus dem Funk-AVR-Evaluations-Board das ich
auch zum Programmieren nutzen werde.
Was mir nicht klar ist
Smarti:
- Der Vorwiderstand für den Mosfet scheint mir mir 4,7k recht groß. 100
Ohm sind normalerweise ausreichend. Als Schutzbeschaltung könnte man
noch eine Z-Diode 6V2 oder so ans Gate hängen.
Warum die Z-Diode?
Daniel schrieb:
> So ich habe mal das ganze etwas überarbeitet.>> Die Pins am LED Connector sind nicht so wichtig wie rum die sind da mein> Flachbandkabel eher aus einzelnen drangelöteten Drähten besteht.
Ah. ok.
Ist mir nur aufgefallen, weil ich sowas ganz genauso auf einer Platine
mache, die momentan noch im Egale steckt. Allerdings nehme ich wirklich
Flachband und teile das Kabel am LCD um dort die Datenpins 0 bis 3
auszulassen :-)
> Ich hab den ersten Kondensator gegen einen 0,33µF getauscht. Hab mal ins> Datenblatt des 7805CV geschaut und da wirds so gemacht. Danke für den> Hinweis!
Lass doch den 470µF Kondensator. Der ist ok. Wenn du einen Elko
rauswerfen willst, dann den 1µF auf der Ausgangsseite des 7805.
(Du solltest eingangsseitig immer mehr Kapazität haben als
ausgangsseitig. Dadurch bricht dir, vom 7805 aus gesehen, die Spannung
am Ausgang zuerst weg und erst dann bricht die Eingangsspannung ein. Das
ist gut, denn der 7805 mag es nicht, wenn er eingangsseitig keine
Spannung mehr hat aber ausgangsseitig schon)
> Dieses R||C Konstrukt hab ich aus dem Funk-AVR-Evaluations-Board das ich> auch zum Programmieren nutzen werde.
Würd ich rauswerfen und die Tastenentprellung per Software machen.
Also der Widerstand nach Masse ist ok. wobei ich 10k wählen würde... so
aus m Bauch.
Parallel dazu wäre die Z-Diode, kannst aber auch weglassen. Wäre nur um
das Gate vor Überspannung zu schützen also bei ner 6v2 würde diese die
spannung auf 6.2V begrenzen. Aber ich hab mal ins Datenblatt geschaut
das Gate kann 20V abhaben (wenn ich das auf die schnelle richtig gesehen
hab).
LG Smarti
schmeiß den 1µF Elko nach dem Spannungsregler nicht raus. Viele Regler
fangen ohne diesen an zu schwingen. Hatte mich schonmal gewundert warum
mein 5V Regler nur 4,5V brachte. Ansonsten siehe wenigstens die
Bohrungen im Layout vor dann kannst du den Elko immer noch nachträglich
bestücken.
Gatewiderstand würde ich absenken aber nicht unter 200 Ohm damit der
Portpin nicht mit mehr als 25mA belastet wird, falls die anderen
Portpins später auch was treiben sollen ansonsten kannste es auch mit
100 Ohm machen.