Flipflop-Probleme

OP #2086821
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Hallo Bastlerkollegen,

ich sitze nun schon mehrere Stunden vor einer einfachen Schaltung und 
verzweifel langsam daran...

Was ich will, ist aus einem asymmetrischen PWM Signal ein symmetrisches 
Rechtecksignal machen. Die offensichtliche Lösung war ein Flipflop um 
die Frequenz runterzuteilen und gleichzeitig Symmetrie herzustellen.
In der Bastelkiste gabs 74ACT74 und 74HC112. (D bzw J-K)

also am D-FF /Q mit Clock verbunden und ... oje, das haut ja gar nicht 
hin.
Am Ausgang findet sich nur der invertierte Eingang wieder, das FF 
schaltet also an beiden Flanken.

Neuer Versuch mit JK, J+K raufgebunden, Clock ran, schon wieder 
dasselbe.

Das Problem ist offensichtlich, dass die die Flanken genau beim 
Umschaltpegel ein paar ordentliche Schwinger um den Umschaltpegel 
hinlegen, die mehrere FF-Schaltzyklen auslösen. Habe daraufhin mit ein 
paar Kondensatoren (10 nF, 1µF u.ä.) experimentiert, bin aber nicht 
wirklich weitergekommen.

Das Eingangsignal generiert ein Picoscope 2025, im Moment ein 
symmetrisches Rechteck mit 100...1000Hz, das danach mit einem OPA350 von 
2Vpp auf 5Vpp verstärkt wird.

Was würdet ihr als "Entstörmaßnahmen" empfehlen ?

lg
Luke
#2086828
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Lukas Raschendorfer schrieb:

> Das Problem ist offensichtlich, dass die die Flanken genau beim
> Umschaltpegel ein paar ordentliche Schwinger um den Umschaltpegel
> hinlegen, die mehrere FF-Schaltzyklen auslösen.

Wie ist die Distanz zwischen Signalquelle und deinem Flipflop bzw.dem 
Signalverstärker? Kann es sein, dass du Leitungsreflexionen aufsitzt?

> Was würdet ihr als "Entstörmaßnahmen" empfehlen ?

Wenn sonst nichts hilft und deine Vermutung zutrifft: Monoflop davor.

Ansonsten: Abblockkondensator am Flipflop ist dran?
Gast #2087121
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> Was würdet ihr als "Entstörmaßnahmen" empfehlen ?

Datenblatt lesen, Grundlagen lernen.

> also am D-FF /Q mit Clock verbunden

Clock kommt immer noch an dein PWM Signal,
und /Q and D, sonst kann das nicht funktionieren.

Ein ACT74 muss natürlich noch bestens entkoppelt werden,
also 10nF direkt zwischen VCC und GND als Abblockkondensator,
und die Masseverbindungen auf bestem Wege verdrahten,
denn das Ding schaltet dermassen schnell, das ist nicht mehr
harmlos.

Der HC112 ist harmloser, da reichen 100nF,
vor allem hat er den Vorteil daß sein Eingang mit einem
Schmitt-Trigger zur Entstörung ausgestattet ist, also
auch mit schlechten Eingangssignalen klarkommt.
Bei ihm muss J an /Q und K an Q damit er toggelt.


Deine Kondensatoren am Takteingang sind unsäglich grober
Murks in vollkommener Verkennung des Problems.

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