Ich habe meine, zu 100% handgeroutete Platine fertig. Ich möchte diese
bei Haka oder Bilex herstellen lassen.
Frage 1 - Ist die Platine so in Ordnung ?
Frage 2 - Wie kann es es "markieren" daß die Platine einseitig sein
soll.
Die Brücken kann ich selber löten.
Frage 3 - Was muss ich wo einstellen, daß alle Löcher mit 0.8 mm gebohrt
werden sollen ?
Danke für Eueren Tipps !
Rück mal die 200V-Leitung rechts etwas von den Steuerleitungen an IC1
weg.
Die Versorgungsleitung der 5V könnten ruhig etwas dicker ausfallen.
Den ganzen ICs willst du keine Abblock-Cs spendieren?
Und warum führst du deine 5V-Leiterbahn einmal rund um die Platine, um
von IC9 zu IC10 zu kommen... ;)
MfG
Nochmal kurz zu meiner Fragen :
Wie kann es es "markieren" daß die Platine einseitig sein
soll? Wenn ich in Auftrag gebe.
Die Brücken kann ich selber löten.Was muss ich wo einstellen, daß alle
Löcher mit 0.8 mm gebohrt werden sollen ?
Danke für Eueren Tipps !
Bastler schrieb:> Die Brücken kann ich selber löten.Was muss ich wo einstellen, daß alle> Löcher mit 0.8 mm gebohrt werden sollen ?
Die Bohrungen sind immer bauteilspezifisch. Du must also im
Bauteileditor die das entsprechende Bauteil schnappen und dort im
Package-Editor für jedes Pad den Drill auf 0,8mm setzen.
Aber so viele verschiedene Bauteile hast du ja nicht, das sollte also
relativ schnell gehen.
Danach musst du im Board-Editor das Bauteil updaten. Dann sollte es mit
0,8mm-Bohrungen erscheinen.
Allerdings ist dann dieses Bauteil auch bei deinen nächsten Projekten
mit 0,8mm-Bohrungen versehen ...
Gruß,
Thomas
Anmerkungen:
Ich würde alle Leiterzüge wenn möglich Dicker machen.
Die IC Pinouts sind wenn nicht durchkontaktiert wird sehr klein, da
bleibt kaum Kupfer stehen. Ich würde sie durchkontaktieren lassen, ist
ein ganz anderes Löten
Pads immer mittig anfahren
wo möglich größere diagonale Ecken einbauen
Masseflächen weg - gerade bei dieser Schaltung. Allenfalls im uC
Bereich kannst du sie lassen
Abstand der 230 V Leitung zu allen anderen Teilen maximieren
Die Lötstifte brauchen sicher eine größere Bohrung als 0.8
Abblock Cs an jedes IC 100nf
Viele Grüße Sepp
Sepp Obermair schrieb:> Die IC Pinouts sind wenn nicht durchkontaktiert wird sehr klein, da> bleibt kaum Kupfer stehen. Ich würde sie durchkontaktieren lassen, ist> ein ganz anderes Löten
Weiss meinst genau ? die Beine von der IC die Pads sind gross genug.
Die Leiterbahnen sind 0,012 kann ich probieren auf 0.016 zu gehen ich
dachte daß Leiterplattenhersteller solche Platinen herstellen können..
Bastler schrieb:> Wie kann es es "markieren" daß die Platine einseitig sein> soll? Wenn ich in Auftrag gebe.
Das musst du deinen Fertiger fragen. Ich würde meinem Fertiger
einfach die RS-274-X-Dateien der Lagen geben, die ich wirklich von
ihm gefertigt haben möchte. Naja, nicht wirklich: einseitige
Platinen kann ich mir auch selbst fertigen, wenn ich schon welche
fertigen lasse, dann vor allem, damit es doppelseitig und durch-
kontaktiert wird. ;)
Bastler schrieb:> Ist Drillsize 0,031496 = 0,8 mm?
Wenn dein CAD-Programm zu den drei verbliebenen Ländern der Welt (*)
gehört, die nicht mit SI-Einheiten arbeiten, dann könnte das so
sein. 25,4 mm * 0,031496 = 0,7999984 mm (meint mein Taschenrechner).
(*) Myanmar, Liberia, USA
Also die Massefläche in der Nähe der 200V-Leitung weg, das wurde ja
schon angesprochen. Allerdings was mir so auffällt ist, dass ich die
Röhren um 180° drehen würde, denn dadurch liegt der Pin mit den 10K
gegen 200V nicht mehr inmitten der Logikschaltung und deren Signalen
sondern schön getrennt am unteren Rand der Platine. Das egibt dann zwar
ne Spiegelung der Nixies, aber vllt ist ja das Gehäusedesign noch nicht
so weit,sodass man da nochwas dran machen könnte.
Auch finde ich die Lötung der Brücken unter die IC-Sockel kritisch. Denn
dort wo der rote Leiterzug verläuft ist dann bestimmt der IC-Sockel....
und ein Draht hat keinen Radius von 0 sondern ist physisch vorhanden. Je
nach Sockeltyp kann es natürlich sein, dass das dann auch so
funktioniert weil der etwas Platz zur Leiterplatte hat, wollte aber mal
drauf hingewiesen haben.
Ich hatte schon Probleme gehabt mit der Nixies. Ich wollte die Röhren
auf die Top Seite. Damit die Anschlüsse stimmen, musste ich die spiegeln
und die Röhren sollen von vorne sichtbar sein, ist die Anode hinten. Da
kann ich nichts machen.
Dir Brücken unter den Sockel, in der Tat könnten evtl. Probleme machen
habe ich keine Lösung gefunden wie ich es anders machen soll.
Wie soll ich die Masse Fläche nähe der 200V Leitung wegmachen, Eagle
macht es automatisch
Bastler schrieb:> Es werden IC Fassungen mit Abblock Kondis verwendet.
Wie soll das funktionieren?
16-polige DIL-Fassungen mit Abblock-C haben diesen
zwischen Pin 8 und Pin 16.
Für den 74141 brauchst Du den Abblock-C aber zwischen Pin 5 und Pin 12!
Gruß,
Thorsten
Hallo,
Jörg, Du hast zwar prinzipiell recht, andererseits geht es um eine
Nixie-Uhr mit guten alten Nixie-Treibern, denen ist das egal.
Die Schieberegister könnten kritsch sein, allerdings scheint er ja die
Uhrzeit durch alle in Reihe zu schieben und das würde ich mir nun wieder
selbst bei relativ schnellem Schiebetakt nicht antun, ich hätte da
Befürchtungen, daß ein Uhrzeitwechsel da irgendwie unruhig aussieht.
Gruß aus Berlin
Michael
Michael U. schrieb:> Jörg, Du hast zwar prinzipiell recht, andererseits geht es um eine> Nixie-Uhr mit guten alten Nixie-Treibern, denen ist das egal.
Dann kann man sich aber die Kondensatoren auch gleich sparen.
> Die Schieberegister könnten kritsch sein, allerdings scheint er ja die> Uhrzeit durch alle in Reihe zu schieben und das würde ich mir nun wieder> selbst bei relativ schnellem Schiebetakt nicht antun, ich hätte da> Befürchtungen, daß ein Uhrzeitwechsel da irgendwie unruhig aussieht.
Ich hätte 74HC595 genommen statt der simplen 164er. Die haben noch
ein Latch drin, da hat man alle Zeit der Welt, die Daten durchzu-
schieben, weil man sie erst danach freigibt.
Andererseits wird bei den Nixies da nix passieren, die Glimmentladung
ist vergleichsweise träg, mehr als einige 10 kHz macht die nicht mit.
Bis die Daten hinten durch sind, hat da noch nichts gezündet. ;)
Was würde dich denn die Platine kosten?
Ich könnte dir eine Europakarte in verschiedenen stärken inkl.
Lötstopplack fertigen, allerdings ohne Bestückungsdruck.
Was ich dir aber noch empfehlen würde, die sockel nicht direkt auf die
Platine löten. Ich habe mir dafür extra Sockelplatinen geholt, die mit
Stehbolzen auf der Platine befestigt, und mit Drähten nach unten
kontaktiert.
http://www.youtube.com/watch?v=ajUrOVhNrac
Man sieht es nich so gut, ein Bild habe ich davon leider nicht mehr :/
Bastler schrieb:> Kann ich jetzt "Nixie5" in die Fertigung geben ?
Die Masseführung vom AVR würde ich mir nochmal ansehen. Schau die
mal die Massepfade von den beiden Quarz-Lastkondensatoren und (noch
schlimmer) vom Bypass-Kondensator an. Letzterer sollte auf dem
kürzestmöglichen Weg (grün) nach Masse gehen, das ist bei dieser
Art Gehäuse ohnehin schon ein recht umständlicher Weg, und die
Kondensatoren am Quarz sollten eigentlich einen Massepfad bekommen,
der komplett frei von fremden Stromflüssen ist. Denkbar wäre es,
an der gelben Linie die Masseanbindung der Kondensatoren von
der Massefläche abzutrennen, sodass diese einen separaten Anschluss
an den Masse-Pin des Controllers erhalten.
Warum tauscht du denn nicht den 200V Pin mit dem GND Pin und lässt die
Massefläche neben den 200V komplett weg?
Und, an der 200V Leitung im unteren Bereich sieht es für mich so aus,
als wären da, wo die Senkrechten Leitungen nach oben weg gehen (zu den
10k Rs) unten immer noch "Nippel" dran...
Update :
Masse an der Quarz und Stüzkondis geändert sowie an der 200 V Leitung
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps.
Noch irgendwelche Vorschläge ? Bin ganz Ohr !!
Der Abblockkondensator vom AVR ist weiterhin in seiner Wirksamkeit
stark eingeschränkt, da seine Masse auf reichlichen Umwegen am
Controller ankommt.
Da du ja ohnehin eine Platine fertigen lassen willst, willst du nicht
einfach eine zweiseitige, durchkontaktierte Platine bauen lassen?
Dann kannst du die Oberseite komplett mit GND füllen und hast überall
kleine Impendanzen im Massepfad.
Ansonsten zieh' doch wenigstens noch einen zweiten Massepfad vom
Abblockkondensator des AVRs, der auf möglichst direktem Wege geht
(also als Drahtbrücke).
Update : Abblock C für AVR versetzt.
Eine zweiseitige Platine für "eine Uhr" wäre zu teuer. Ich löte lieber
die paar Brücken.
Noch etwas was ich ändern sollte ?
Danke für Eure Tipps
Welche Werte stellt man am besten beim Polygon ein ( GND Fläche )
Spacing und Isolate ?
Rein optisch sieht die Platine nicht schlecht aus. Ich habe ich die
Einstellungen Spacing = 0.1 und Isolating 0.04 eingestellt.
Wie entfernt man einzelne "Flecken" ?? Siehe Nixie8.jpg
Bastler schrieb:> Update : Abblock C für AVR versetzt.
OK, der ist besser. Aber C5 und den Anschluss für DCF-GND hast du
nun wieder an die Masseleitung der Quarz-Lastkondensatoren geklemmt.
> Eine zweiseitige Platine für "eine Uhr" wäre zu teuer.
Naja, gerade für ein Einmalprojekt ist doch der Aufwand nun fast
nebensächlich im Vergleich zu der vielen Arbeitszeit, die man in
sowas reinsteckt.
Ich hätte (bzw. habe) für Uhren allerdings immer Controller benutzt,
die man bei Ausfall der Netzspannung aus einer CR2032 weiter
betreiben kann, wobei mit einem 32-kHz-Quarz ein Sekundentakt
erzeugt wird. Wenn die Netzspannung dann wieder da ist, zeigt die
Uhr zumindest annähernd die richtige Zeit an, statt erst auf die
Synchronisation mit dem DCF77-Empfänger warten zu müssen. Aber
dafür isses wohl schon ein bisschen spät in deinem Projekt. ;-)
Bastler schrieb:> Nützt nur bedingt was, der Weg was ich besser finde ( aber auch bedingt> ) den Wert Isolate erhöhen.
Kannst Du natürlich machen. Ich wette jedoch, dass Du so immer noch
genügen Flächen mit nicht definiertem Potential hast.
Mit freundlichen Grüßen
Guido