Hallo AVR-Fans,
ich bin neu hier und habe einige Fragen zur Entwicklung von Layouts mit
Atmel Controllern. Ich möchte irgendwann mal selbst Layouts mit
Atmel-Controllern entwickeln habe aber noch nicht genug Ahnung davon,
was alles an schaltungstechnischen Dingen rund um diese
Controllerfamilie dazu gehört. Damit meine ich Dinge wie Speicher, I/O
Ports, A/D-Wandlung, Busschnittstellen, Taktgebereinheiten usw... Da ich
selbst Elektroniker bin, weiß ich mir natürlich unter allem was
vorzustellen, habe aber keine Ahnung, wie sowas mit Mikrokontrollern
realisiert wird. Kurz gesagt, ich habe noch nie was mit Mikrokontrollern
zu tun gehabt und möchte es selbst erlernen. Deshalb frage ich euch was
für Bücher man kaufen kann, in denen alles ganz genau von Anfang an
erklärt wird. Dazu möchte ich wissen, welche Layoutprogramme zu
empfehlen sind?
Ich freu mich schon auf eure Antworten..
Gruss
Hallo, danke für die Antworten. Das AVR-GCC-Tutorial ist schon mal ein
guter Anfang denke ich. Gibts es auch spezielle Bücher für die
Verschaltung von Kontrollern? Ich meine speziell für Entwicklung der
Hardware, sodass ich auch lerne, wie die ganzen Pins zu verschalten
sind, und wozu die alle gut sind. Wisst Ihr wie ich das meine?
Gruss
Neuling schrieb:> Hallo, danke für die Antworten. Das AVR-GCC-Tutorial ist schon mal ein> guter Anfang denke ich. Gibts es auch spezielle Bücher für die> Verschaltung von Kontrollern? Ich meine speziell für Entwicklung der> Hardware, sodass ich auch lerne, wie die ganzen Pins zu verschalten> sind, und wozu die alle gut sind. Wisst Ihr wie ich das meine?>> Gruss
Hi Neuling,
ich biete das Buch "AVR-Mikrocontroller in C programmieren" von Dr.
Günter Spanner an.
Ich benutze es nie und steht bei mir nur im Schrank herum.
Gruß
:) Danke für das Angebot, aber ich muss doch erst mal die Hardware rund
um die Controller erlernen, bevor ich mit Programmieren anfang, oder ist
das nicht richtig? Im Grunde brauch ich beides, aber Bücher zum
Programmieren finde ich genug, nur ich brauche Bücher zur
hardwareseitigen Schaltungsentwicklung mit Platinenlayouts.
Gruss
Klaus Dietmar schrieb:> ich biete das Buch "AVR-Mikrocontroller in C programmieren" von Dr.> Günter Spanner an.
Bei mir liegts in der Ecke. Scheint bei dir auch nicht der Hit gewesen
zu sein ;-)
Neuling schrieb:> :) Danke für das Angebot, aber ich muss doch erst mal die Hardware rund> um die Controller erlernen, bevor ich mit Programmieren anfang, oder ist> das nicht richtig? Im Grunde brauch ich beides, aber Bücher zum> Programmieren finde ich genug, nur ich brauche Bücher zur> hardwareseitigen Schaltungsentwicklung mit Platinenlayouts.>> Gruss
Na ja. Du sprichst vom Platinenlayout. Ich würde die Schaltungen erstmal
aufm Steckbrett/Brearboard aufbauen, bevor ich da mit dem Lötkolben
rumbrutzel.
Und die Schaltungen sind auch im Buch erklärt.
Gruß
Das erwähnte Buch von Günter Spanner enthält aber auch nützliches zur
Hardware - Stützkondensatoren, Reset-Beschaltung, wie man ein LCD
anschliessen kann etc.
Das Buch finde ich als Anfänger eigentlich ganz gut.
Thomas
Neuling schrieb:> ... aber ich muss doch erst mal die Hardware rund> um die Controller erlernen, bevor ich mit Programmieren anfang, oder ist> das nicht richtig? ...
Das hängt davon ab, welchen Weg du gehst. Viele (ich auch) fangen mit
einem fertigen Entwicklungsboard an, um die ersten Programmierversuche
zu machen, und entwicklen erst danach ihre eigenen Platinen. Dazu muss
ich aber auch sagen, dass ich aus der anderen Richtung komme - Ich hab
erst programmieren glernt, und dann angefangen mit Elektronik zu
basteln.
Grundsätzlich halte ich es für den Anfang für sinnvoll, wenn bei
möglichst vielen Faktoren davon ausgegangen werden kann, dass sie
funktionieren, damit man die möglichen Fehlerquellen einschränken kann.
z.B:
- Das Programm wurde von jemand anderen verifiziert, dass es
funktioniert -> Der Fehler muss in der Hardware oder den Fus Bits liegen
- Die Hardware ist ein Standard board (z.B: Arduino) -> der Fehler muss
in meinem Programm liegen
Eine Auswahl an möglichen Boards findest du hier:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment
Dort ist auch die Grundbeschaltung für den Selberbau beschrieben:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment#Selbstbau
Ich kann auch das
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial
empfehlen, der Code ist zwar in Assembler aber für viele
Hardwareerweiterungen (7-Segment, Schieberegister, LCDs, ...) ist dort
beschrieben, wie die angeschlossen werden müssen.
Neuling schrieb:> ... was alles an schaltungstechnischen Dingen rund um diese> Controllerfamilie dazu gehört. Damit meine ich Dinge wie Speicher, I/O> Ports, A/D-Wandlung, Busschnittstellen, Taktgebereinheiten usw...
Guck dir mal ein Datenblatt von einem µC an, z.B. vom ATmega8. Dann
wirst du sehen, das der einen ganzen Teil von dem Drumherum, dass du
aufzählst, bereits auf dem Chip integriert hat.
Ich hab schon einige Platinen entwickelt, auch mit EAGLE. Und mit dem
Löten habe ich auch genug Erfahrung. Nur was ich entwickelt habe, waren
Schaltungen in der Analogtechnik. Meistens waren das regelungstechnische
Lösungen mit OP-Schaltungen. Und so wie ich das hier in den Beidrägen
von den anderen sehe, taugt das Buch nix, also was soll ich damit?
Ist hier irgendwer dabei, der verstanden hat, was ich überhaupt will?
Ich will nicht sinnlos rumbrutzeln, wie ich das scheinbar hier
unterstellt bekomme, ich möchte wissen welche guten Bücher es gibt, mit
denen man was über Schaltungsentwicklung von Microcontrollern lernt. Und
wenn ich dann ein Board zum stecken brauche, kaufe ich mir das, aber das
entscheide ich dann, wenn es soweit ist.
Gruss
Hallo Werner, dass der Atmega8 vieles integriert hat weiss ich, aber ich
denke immer, das kann doch noch nicht alles sein? Wie sieht das mit
einer stabilen Spannungsversorgung aus und so weiter..
Wie lernt man das denn am besten? Indem man erst mal programmiert und
die Hardware auf das Programm anpasst oder macht man das beides
parallel?
Sorry, ich habe das eben noch nie gemacht. Gruss
Neuling schrieb:> Ich hab schon einige Platinen entwickelt, auch mit EAGLE. Und mit dem> Löten habe ich auch genug Erfahrung. Nur was ich entwickelt habe, waren> Schaltungen in der Analogtechnik. Meistens waren das regelungstechnische> Lösungen mit OP-Schaltungen.
Das klingt ja alles toll. Allerdings scheinst du meine Intention
missverstanden zu haben. Willst du wissen, wie du ein Display an einen
µC anschließt, ist ein Layout in Eagle doch erstmal nebensächlich. Geht
es nicht viel mehr darum, zu wissen, welche Anschlüsse vom Display an
welche Pins vom µC gehören? Wozu Zeit mit Schaltungen in Eagle
verschwenden, wenn man es in 3 Min. aufm Steckbrett aufgebaut hat und 5
Min. später das Display am Laufen hat?
Ich mein, letztendlich ist es mir ziemlich latz, wie du die Schaltungen
aufbaust. Wenn du - um zu lernen, wie man µC Schaltungen aufbaut -
jedesmal eine Schaltung in Eagle und anschließend auf einer Platine
zusammenlöten willst, viel Spaß.
Ob du dann allerdings eher verstehst, weshalb der µC wie beschaltet ist,
wage ich jedoch zu bezweifeln.
> Und so wie ich das hier in den Beidrägen> von den anderen sehe, taugt das Buch nix, also was soll ich damit?
Ich persönlich kann mit dem Buch nichts anfangen bzw. habe keinen Nutzen
dafür. Deswegen wollte ich es verkaufen in der Hoffnung, dass jemand
anderes mehr damit anfangen kann. Dann stell ich es eben bei eBay rein,
ist mir sowieso lieber ;)
BTW:
Thomas Barends teilt meine Ansicht nicht. Er findet, dass das Buch für
Anfänger geeignet ist.
> Ist hier irgendwer dabei, der verstanden hat, was ich überhaupt will?
Na klar, verstehst du, was ich versuche, dir zu erklären?
So long...
An Klaus Dietmar,
sicherlich hast du recht, schließlich hast Du Erfahrung damit und ich
nicht. Nur hin und wieder vermisse ich, dass die Leute auf Fragen direkt
eingehen. Wahrscheinlich hätte ich mir zum rumprobieren eh noch ein
Board gekauft, aber das muss ich dann selbst entscheiden, wenn ich mal
ein wenig in guten Fachbüchern geblättert habe. Ich lese mich am Anfang
von was neuem immer lieber erst rein. Das Buch "AVR-Mikrocontroller in C
programmieren" hört sich extrem programmierlastig an. Und ein ähnliches
Buch habe ich schon hier rumliegen, was nicht unbedingt auf das eingeht,
was ich wissen will. Oder bin ich etwa total im Irrtum und die
Controller kann man an den Pins anschließen wie man lustig ist?
Wahrscheinlich nicht. :)
Und aus diesem Grunde habe ich gefragt, ob es solche Bücher gibt, die
nur speziell mal auf die Hardwareentwicklung eingehen. Wenn es das nicht
gibt, oder ein total falscher weg ist, dann muss ich das eben anders
angehen.
Gruss
Hallo Neuling,
Ich habe vor einigen Jahren mit diesem
http://www.amazon.de/AVR-RISC-Mikrocontroller-Wolfgang-Trampert/dp/3772354769
Buch angefangen mich in die AVR-Controller einzuarbeiten. Ziemlich
veraltet, da es die meisten AVR-Controller nicht mehr gibt. Aber ich
weiß, dass es Schaltungen zur Hardwarenutzung incl. Progrämmchen gibt.
Die heutigen Controller können natürlich einiges mehr. Aber dazu
solltest du dir dann das jeweilige Datasheet ansehen.
Gruß Steffen
Hi,
Neuling schrieb:> sicherlich hast du recht, schließlich hast Du Erfahrung damit und ich> nicht. Nur hin und wieder vermisse ich, dass die Leute auf Fragen direkt> eingehen. Wahrscheinlich hätte ich mir zum rumprobieren eh noch ein> Board gekauft, aber das muss ich dann selbst entscheiden, wenn ich mal> ein wenig in guten Fachbüchern geblättert habe. Ich lese mich am Anfang> von was neuem immer lieber erst rein. Das Buch "AVR-Mikrocontroller in C> programmieren" hört sich extrem programmierlastig an. Und ein ähnliches> Buch habe ich schon hier rumliegen, was nicht unbedingt auf das eingeht,> was ich wissen will. Oder bin ich etwa total im Irrtum und die> Controller kann man an den Pins anschließen wie man lustig ist?> Wahrscheinlich nicht. :)> Und aus diesem Grunde habe ich gefragt, ob es solche Bücher gibt, die> nur speziell mal auf die Hardwareentwicklung eingehen. Wenn es das nicht> gibt, oder ein total falscher weg ist, dann muss ich das eben anders> angehen.
unabhängig ob du das Buch kaufst oder nicht, hier meine persönliche
Einschätzung:
Das Buch hat zu den jeweiligen Kapiteln eine entsprechende Schaltung
abgebildet. Darüber hinaus wird der Quellcode gezeigt und wichtige
Stellen erklärt.
Alles in allem werden die "30 Selbstbauprojekte mit ATtiny13, ATmega8
und ATmega32" so besprochen, dass man sie zu Hause realisieren kann -
sowohl hardware- als auch softwaremäßig.
Ich habe mir das Buch gekauft in der Hoffnung, eine "narrensichere"
Anleitung zu bekommen, wie man das Steckbrett mit Strom versorgt (also
Netzteil 9V irgendwie aufs Breadboard bekommen) sowie eine Verbindung
zwischen PC und µC herzustellen. Da ich als Bastler noch unerfahren bin,
waren das die größten Schwierigkeiten, mit denen ich zu kämpfen hatte.
Und da konnte mir das Buch leider nicht weiterhelfen, weswegen ich
keinen Nutzen daraus ziehen konnte/kann.
Ob das Buch das Richtige für dich ist, kann ich dir nicht sagen. Du
könntest mal bei Gelegenheit in die nächste Bücherei gehen und es dir
angucken. Entspricht das deinem Geschmack, verkaufe ich es dir immer
noch für wenig Geld. Wenn nicht, dann halt nicht.
Das, was du suchst, heißt m.E. Datenblatt. Denn letztendlich ist doch
der µC ein Teil mit ein paar Beinchen dran, die entweder als Eingang
oder Ausgang fungieren. Willst du ein Display anschließen, musst du ins
Datenblatt des Displays gucken, um zu wissen, wie du es zu beschalten
hast (Enable, Schreiben/Lesen etc.). Welche Pins du vom µC verwendest,
ist erstmal i.d.R. egal. Das musst du dann hinterher im Programm
berücksichtigen ;)
Zu den jeweiligen Schaltungen findest du in den Tutorials hier die
nötigen Informationen. Da ist m.M.n. kein ganzes Buch notwendig.
Gruß
Neuling schrieb:> Oder bin ich etwa total im Irrtum und die> Controller kann man an den Pins anschließen wie man lustig ist?
Naja, fast.
So lange du die Grenzen von 20mA und max 5V einhälst kannst du mit den
GPIOs machen was du willst. Dann bleiben nur noch Spannungsversorgung
(3V-5V, entkoppelt mit ~ 100nF), Aref (Kondensator auf GND), Oszilator
(entweder intern, quarz mit Kondensatoren oder richtiger Oszilator) und
Reset (Pull up auf V+).
Natürlich gibt es Pins mit Sonderfunktionen, die liegen aber pro
Controller etwas unterschiedlich, und wo du die anschließen kannst,
steht jeweils im Datenblatt. Die meisten der Sonderfunktionen kann man
sich auch etwas aufwendiger in Software auf einen beliebigen Pin legen
(SPI; UART, PWM, ...)
Ich glaube du gehtst das ganze mit deinem analogen Hintergrund etwas zu
kompliziert an. Mit Hilfe des Tutorials, Steckbrett, Programmierer und
"Hühnerfutter" ist es kein Problem innerhalb von einer Stunde seine
erste Schaltung mit einem kleinen Blink Programm aufgebaut zu haben.
So lange man dann keine zu großen Sprünge macht (sofort einen LED
Bildschirm bauen) oder keine sehr speziellen Wünsche hat (ultra low
power mit einer 0.5V Solarzelle), sind die nächsten Schritte alle
erstmal Softwareprobleme und nicht Hardware. Im Grunde gibt es ja nur 0
und 1, und ob die 1 nun 4,1V ist oder 5,0V ist dem avr recht egal.
Für die meisten Aspekte gibt es auch gute Beispiele hier oder im Netz,
ich hab bisher auf jeden Fall ein Buch noch nicht vermisst.
Ja dann werde ich mir das mal anschauen, was das Buch so alles enthält.
Ich denke ich werde das dann ja sehen, ob es mich weiterbringt. Ich
denke mein Problem ist, einen richtigen Anfang zu finden. Wenn man mal
angefangen hat und mal etwas in der Materie drin ist, läufts sicher.
Gruss und Danke für die Antwort.
Die ganze Herangehensweise scheint mir falsch zu sein. Ich weiß nicht
was du dir unter einem Controller vorstellst, aber die allermeisten Pins
an dem Ding machen entweder AN oder AUS oder Hochohmig. Darum DIGITAL.
Genauer eigentlich sogar Binär.
Also solltest du dir erstmal einen kurzen Einblick in die Digitaltechnik
gestatten und dann ergibt sich das mit dem Controller eigentlich von
selber.
Das magische kommt ja erst durch das Programm und dort wirds dann auch
komplex und knifflig, darum hast du auch zuerst nur Programmierbücher
genannt bekommen. Denn einen Transistor an einen digitalen Ausgang
anzuschließen ist jetzt nicht so spannend und hat ausserdem mit
Controllern selber sehr wenig zu tun.
> Wie sieht das mit> einer stabilen Spannungsversorgung aus.
Ein Elektroniker könnte doch eigentlich Wissen wie man 5 oder 3,3 Volt
einigermaßen stabil bereitstellt!? Hört sich vielleicht exotisch an,
aber ich nehme dafür auf dem Labortisch ein Labornetzgerät. Crazy ich
weiß. Ansonsten: Von Steckernetzteilen hast du schon gehört?
Festpannungsregler?
Diese grundlegenden Dinge findest du auch im AVR Tutorial welches du non
chalant als für dich unbrauchbar abgestempelt hast:
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_Equipment
gruß cyblord
Ich würde mir einen Controller aussuchen und dann im Internet nach
Schemas googeln. Wenn Du dann so ca. 10 Schemas zu einem Controller
hast, dann wirst Du mal sehen was in etwa bei allen gleich ist, sprich:
Abblockkondensatoren, evtl. Quarz mit entsprechender Beschaltung, ADC
Eingangsbeschaltung ect. Ich rate Dir aber an, all diese Sachen mit
Vorsicht zu geniessen. Es gibt Schemas die sind einfach nur der Graus.
Da Du aber Elektroniker bist, denke ich Du kannst das sicher ein
bisschen differenzieren
Es Grüessli
RS4B5 schrieb:> Da Du aber Elektroniker bist, denke ich Du kannst das sicher ein> bisschen differenzieren
Nicht, wenn er sich nicht damit auskennt... Was ja scheinbar der Fall
ist.
Aber die Entwicklungsboards der Hersteller sind doch schonmal ein guter
Anhaltspunkt.
In den Beschreibungen sind doch meistens auch immer die Schaltpläne
drin.
Ganz im Ernst.. ich frage mich was du dir unter "Schaltungsentwicklung
mit Mikrocontrollern" vorstellst? Die Grundbeschaltung am µC ist immer
in etwa die selbe (Stützkondensatoren, Pullup-R am Reset, Stiftleiste
zum Programmieren) und anhängen kannst du daran eigentlich alles.
Deine Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt, wie willst du das in ein Buch
packen? Oder verstehe ich dich falsch?
Nur aus Neugierde und ohne dir zu Nahe treten zu wollen, wann hast du
Elektroniker gelernt, wenn du noch nie ein Layout gezeichnet hast?
Oder bist du noch in der Ausbildung?
MFG
Dave
Analogtechnik = wird sehr schnell komplex und kompliziert ;-)
Digitaltechnik = simpel, kann man fast nix falsch machen, der schwerere
Teil ist die Software
Das du als Analogfutzi zuerst nach einem Buch suchst ist verständlich,
denn Analogtechnik ohne Buch ist nur sinnfreies Rumgebastel um die
Fehler anderer zu wiederholen. Bei digitaler Schaltungstechnik und
vorallem uC ist das anders, hier kannst du fast nix falsch machen, wenn
wir mal Highspeed Datenverbindungen oder ESD Schutz ausser Acht lassen.
Alles was der Controller zum funktionieren brauch steht als
Beispielschaltung im Datenblatt und anschließen kann man alles andere
wie man lustig ist. Wenn an nem Chip dran steht das er eine UART
Verbindung besitzt, verbindet man sie mit dem UART des Controllers (auch
hier sind wieder Beispielschaltungen/Skizzen im Datenblatt des Chips).
Meine Empfehlung: einfach mal drauf los basteln, mit Datenblättern und
Beispielschaltungen und wenn du dir dann ein Projekt rausgesucht hast
kannst du dir ein Buch raussuchen welches zu deinem angestrebten Projekt
passt.
Dave Chappelle schrieb:> Nur aus Neugierde und ohne dir zu Nahe treten zu wollen, wann hast du> Elektroniker gelernt, wenn du noch nie ein Layout gezeichnet hast?> Oder bist du noch in der Ausbildung?
hat er doch, allerdings nur mit Analgogedöns.