74HC595N - So schwer kanns doch nicht sein.

OP #3998502
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Schönen Abend erstmal :)

Ich bin hier echt am verzweifeln, ich kriege dieses Schieberegister 
einfach nicht zum laufen und das ist schon der zweite anlauf...

Also zum Problem, ich will das Schieberegister einfach mit vier Tastern 
betreiben, einen für latch, einen für dataIn, einen für clear und einen 
für clock...

Habe wie folgt angeschlossen:

1-7 - LEDs
8 - GND
9 - offen
10 - über Taster auf + (clear)
11 - über Taster auf + (clock)
12 - über Taster auf + (latch)
13 - GND (blank)
14 - über Taster auf + (dataIn)
15 - LED
16 - Vcc

Bitte um korrektur und eventuelle fehler, bin hier nähmlich echt am 
verzweifeln. Für den fall eines Datenblattes:
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/sn74ls596.pdf

Es kann ja wohl nicht so schwer sein das hinzubekommen...

MFG Bastian
#3998511
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Bastian Frey schrieb:

> Also zum Problem, ich will das Schieberegister einfach mit vier Tastern
> betreiben

welche Taster?

> Es kann ja wohl nicht so schwer sein das hinzubekommen...

Ist es auch nicht.

* du brauchst pulldown Widerstände. Nur weil ein Taster nicht gedrückt 
ist, bedeutet das nicht, dass der Eingang dann automatisch auf 0 liegt.

* Taster prellen. D.h. du musst damit rechnen, dass du zwar nur einmal 
auf jeden Taster drückst, der IC da aber 2 oder 3 Pulse sieht. Das ist 
bei der Datenleitung und beim Latch-Übernahme Puls kein Problem. Aber 
bei Clock drückst du dann ein mal auf den Taster, der IC registriert 
aber 2, 3, 4, ... Taktpulse.
Gast #3998591
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Prinzipiell kann man bei Handbetrieb von TTL-Schaltkreisen keine
Funktionsgarantie erwarten.

Wenn sich der Schaltkreis auf die Spezifikation versteift dann
kann man entweder mit unverzögerten (aber prellenden) Tasten die
korrekte Anstiegs/Abfallzeit erreichen und eine "Funktion"
bewirken, oder man entprelt und hat dadurch so lahme Flanken
dass die Anstiegs/Abfallzeit Spezifikation verletzt wird.
#3998637
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Wolfgang schrieb:
> Karl Heinz schrieb:
>> Warum zeichnest du sie dann in deiner Schaltskizze als solche ein?
>
> Von drei Anschlüssen im Steckplan muss man nicht unbedingt auf
> Umschalter schließen.

Wenn zu einem Taster 3 Leitungen hinführen, eine davon Vcc, eine GND, 
dann ist das entweder ein Umschalter oder eine der Leitungen hat keinen 
Effekt oder man produziert beim Drücken einen Kurzschluss
#3998657
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Karl Heinz schrieb:
> Wenn zu einem Taster 3 Leitungen hinführen, eine davon Vcc, eine GND,
> dann ist das entweder ein Umschalter oder eine der Leitungen hat keinen
> Effekt oder man produziert beim Drücken einen Kurzschluss

GND ist ja über den Widerstand am Taster angeschlossen.
Der Taster sieht intern üblicherweise so aus:
1
OUT ---o----+-----o--[ R ]--- GND
2
            |
3
           /
4
          / o 
5
            |
6
       o----+-----o-- VCC

also alles gut.
OP #3998707
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kann man auch iw videos einfügen, weil zum beschreiben ist es sehr 
schwer...

aber ich versuchs mal:
bei datain shifte ich ein HIGH rein und kann das auch mit Clock 
durchshiften

mit Latch shifte ich ein LOW rein und kann das ebenfalls mit Clock 
durchshiften

Noch ne dumme Frage: Kann ich ne Leuchtdiode auch zum entprellen 
hernehmen?

MFG Bastian

PS: Fehler habe ich korrigiert und 10 ist auf Vcc +5V
#3998714
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Bastian Frey schrieb:
> kann man auch iw videos einfügen, weil zum beschreiben ist es sehr
> schwer...
>
> aber ich versuchs mal:
> bei datain shifte ich ein HIGH rein und kann das auch mit Clock
> durchshiften
>
> mit Latch shifte ich ein LOW rein und kann das ebenfalls mit Clock
> durchshiften

Äh nein.

Ob du bei einem Druck Auf Clock eine 1 oder eine 0 ins Schieberegister 
eintaktest, hängt einzig und alleine davon ab, ob Datain zum Zeitpunkt 
an dem du Clock drückst und wieder loslässt gedrückt ist oder nicht.

Ein Druck auf Latch transportiert dann das unsichtbar eingetaktete an 
die Ausgänge.


zumindest sollte es so sein, wenn du keinen Lötfehler gemacht hast.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3998925
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Bastian Frey schrieb:
> Kannst du mir sagen wo der genau hin muss ?

Natürlich könnte ich das tun.

Es gibt hier aber Hunderte von Diskussionen, über Abblockkondensatoren, 
zudem werden sie in etlichen Artikeln im Wiki erwähnt. Fast jeden Tag 
kommt hier jemand vorbei, der die Abblockkondensatoren entweder 
vergessen hat oder deren Wichtigkeit verleugnet. Und in so ziemlich 
jedem ordentlichen Fachbuch über angewandte Digitaltechnik werden sie 
erwähnt.

Da kann es doch wohl nicht zu viel verlangt sein, selbst danach zu 
recherchieren.

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