Problem Schalten Relais von Finder bei 230 Verbraucher

OP #4330368
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Hallo,

ich habe ein paar Finder Relais, welche eigentlich bis zu 230V schalten 
können (10A). Leider scheine ich dauernd Rückkopplungen zu haben. Wenn 
ich nur das Relais schalte (ohne Verbraucher dran), funktioniert alles 
top. Sobald ein 230V Verbraucher angeschlossen ist leuchten bei jedem 
Schalten alle meine LEDs, die an den Atmega angeschlossen sind auf. :(

Plan:

Atmega -> 4k7 -> Transistor. Am Transistor dann das Relais + 
Schutzdiode.

Habt ihr einen schnellen Rat für mich? Kann ich hier noch etwas machen 
oder muss ich auf Solid State Relais wechseln?

VG
OP #4330450
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Verstehe das diesmal nicht. Letztes Jahr hat mit anderen Relais und 
etwas anders aufgebaut (aber delber Transistor, 4k7 etc) geklappt.

Merkwürdig:  Wenn ich mein Notebokk mit Akku betreibe (also nicht an 
Netz angeschlossen) und dort über USB mein µC betreibe. Das Relais NICHT 
an meinen µC anschließe. Jetzt nehme ich ein 5V Netzteil und schalte die 
Relais "manuell" in dem ich die Pole ran halte -> Relais schaltet. Aber 
selber effekt. Es beeinflust meinen µC obwohl dieser in keiner Weise mit 
den 230V oder dem Netzteil verbunden ist.... wie geht denn bitte sowas? 
Welches Ausmaß hat denn bitte die Induktionsspannung des Relais, dass es 
über einen halben Meter weit meinen µC beeinflusst...
Gast #4330644
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Wenn die Diode nicht sehr dicht am Relais ist, kann der Strom in der 
Schleife auch deinen Controller beeinflussen, Stichwort EMV.
Du könntest das An- und Abschalten der Transistoren verlangsamen, indem 
du Kondensatoren (100nF bis 1uF) von der Basis nach Masse einsetzt.
Oder du entfernst die Relais samt Dioden räumlich gesehen vom 
Mikrocontroller. Die Drähte zwischen Relais und Platine sollten dann 
verdrillt werden.
#4330818
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warum nimmst du nicht Standard Relais Module für Arduino mit Optokoppler 
Treiber und Relais? fertig aufgebaut und vermutlich günstiger als selber 
gebaut.

Ansonsten wurde alles genannt, Entkopplung, Abblockkondensatoren, ggffs. 
pulldowns oder pullups um bei falschen Porteinstellungen nicht wahllos 
die Rels schalten zu lassen.
#4331405
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Hermann S. schrieb:
> Ist es an sich sinnvoller mit Arduino zu entwickeln anstatt jedes mal
> selbst Schaltpläne im Internet für alles zu suchen und auch die Hardware
> selbst aufzubauen etc... ?

die Frage kannst für dich nur du beantworten,

was sind deine Ziele?
lernen Schaltungen zu erfinden? dann ist es OK
wenn du aber schon die Schaltung kennst und willst bauen wenn du es 
selber machst, auch OK

Ist es nur dein Ziel zu nutzen vertrödel nicht mit bauen und Fehler 
dabei mitzubauen.

Ich kaufe was es fertig gibt und baue was es nicht gibt.
#4331636
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Hermann S. schrieb:
> Schaltplan siehe File
Nein, das ist nur eine winzige Ecke davon!
Wie soll man dir ohne einen vollständigen Schaltplan weiterhelfen?

Da muß alles drin sein, vom AVR über sämtliche Außenbeschaltung und auch 
noch die Stromversorgung, soweit On-Board.

Und natürlich das Layout oder ein hochauflösendes Foto vom Aufbau, wenn 
du keine Platine gemacht hast, so daß man die Verdrahtung nachvollziehen 
kann.
Im Gegensatz zu einem Schaltplan, in dem alle Leitungen ideal sind,
ist das in der Praxis keineswegs der Fall. Du verbaust ja keine 
Supraleitenden Drähte, sondern hast es mit Drähten, Leiterbahnen usw. 
mit durchaus nicht vernachlässigbarem Widerstand zu tun.
Da ist für die Funktionssicherheit oft von entscheidender Bedeutung,
in welcher Anordnung die Leitungen miteinander verbunden sind.

Die wichtigen Punkte sind alle bereits hier erwähnt worden...

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