Hi,
Ich habe eine erste Platine erstellt und hätte ganz gern ein paar
Meinungen dazu. Die Platine soll mit 48V versorgt werden. Mit einem
DC/DC-Wandler sollen 5V für den Controller und andere ICs bereitgestellt
werden. Die 48V werden dann Per Stecker wieder an eine andere Platine
weitergegeben. Der CAN-Bus und I²C sollen ebenfalls per Stecker auf eine
andere Platine weitergegeben werden. Die 48V Leitungen zur anderen
Platine müssen bis zu 5A liefern. 4 Taster sind an den µC angeschlossen
(1xReset, 3x Interrupt-Quelle). Andere Pins werden per Mikromatch an
eine andere Platine weitergegeben oder per Stiftleiste zugägnlich
gemacht.
Wie ist eure Meinung zu dem Layout?
Hast du einen Linearregler um die 48V zu 5V zu regeln?? Wenn ja, dann
heizt du die gesamte Umgebung mit und der Ruhestrom ist auch sehr hoch.
Wäre ein getakteter Regler(Buck-Converter) nicht eine bessere Lösung?
Controller natürlich nur mit einem n.
Ich überlege gerade, wie ich mit einem Scheunentor winken könnte.
Über dem Beitragsfeld steht "Bitte das JPG-Format nur für Fotos und
Scans verwenden!"
Außerdem wird auf den Artikel 'Bildformate' hingewiesen, in dem steht
"Technische Zeichnungen: SVG oder PNG
Zu technischen Zeichnungen gehören
Schaltpläne
[…]"
Zusätzlich wird vor dem Hochladen ein Hinweis "JPG-Dateien NUR für Fotos
und Scans verwenden" angezeigt, den man bestätigen muss.
Offensichtlicher kann man es doch nicht mehr machen.
Aus irgendeinem Grund fällt mir der Spruch ein "Jeden Morgen steht ein
Dummer auf."
TM F. schrieb:> Hast du einen Linearregler um die 48V zu 5V zu regeln?? Wenn ja,> dann> heizt du die gesamte Umgebung mit und der Ruhestrom ist auch sehr hoch.> Wäre ein getakteter Regler(Buck-Converter) nicht eine bessere Lösung?
Es ist ein DC/DC Wandler RECOM R-78HB5.0-0.5. Ist also ein Schaltregler
Hast du an den SMD-Bauteilen, welche an GND angeschlossen sind, thermal
Pads?
Sonst ist es mühsam, diese Pins zu löten. (Funktionell keinen
Unterschied)
Was mir als erstes auffällt:
- Die Flächen sind extrem verschnitten. Ich bin mir ziemlich sicher,
dass man das meiste davon auf eine Seite quetschen kann.
- Für so viel Platz sind die Leiterbahnen ziemlich dünn.
Be S. schrieb:> Was mir als erstes auffällt:> - Die Flächen sind extrem verschnitten. Ich bin mir ziemlich sicher,> dass man das meiste davon auf eine Seite quetschen kann.> - Für so viel Platz sind die Leiterbahnen ziemlich dünn.
Wenn ich alle Leitungen auf eine Seite lege entstehen ziemlich viele
Inseln ohne Masse-Anbindung. Dann ist es doch eher unschön sich das
Potential von der andere Seite per Via zu holen oder?
TM F. schrieb:> Hast du an den SMD-Bauteilen, welche an GND angeschlossen sind,> thermal> Pads?> Sonst ist es mühsam, diese Pins zu löten. (Funktionell keinen> Unterschied)
Habe ich jetzt berücksichtigt. Danke
alesko schrieb:> Wenn ich alle Leitungen auf eine Seite lege entstehen ziemlich viele> Inseln ohne Masse-Anbindung. Dann ist es doch eher unschön sich das> Potential von der andere Seite per Via zu holen oder?
Ich beschränke die Massefläche meistens auf die untere Seite und habe
oben keine Fläche. Das hat den Vorteil, dass zumindest eine Seite eine
durchgängige Fläche hat. Kleine Verschnitte (z.B. Kreuzen von
Leiterbahnen) lasse ich zu und sind meist unvermeidbar.
alesko schrieb:> Wenn ich alle Leitungen auf eine Seite lege entstehen ziemlich viele> Inseln ohne Masse-Anbindung. Dann ist es doch eher unschön sich das> Potential von der andere Seite per Via zu holen oder?
Genau anders rum. Es ist eigentlich gängige Praxis die Masseanbindung
über einen separaten Layer zu führen und alle Masse Pins, die man auf
der Top Seite hat, direkt mit Vias an den Masse Layer zu binden.
Ben S. schrieb:> alesko schrieb:>> Wenn ich alle Leitungen auf eine Seite lege entstehen ziemlich viele>> Inseln ohne Masse-Anbindung. Dann ist es doch eher unschön sich das>> Potential von der andere Seite per Via zu holen oder?>> Genau anders rum. Es ist eigentlich gängige Praxis die Masseanbindung> über einen separaten Layer zu führen und alle Masse Pins, die man auf> der Top Seite hat, direkt mit Vias an den Masse Layer zu binden.
Also da bin ich leider nicht so ganz sicher, da ich jetzt schon mehrere
verschiedene Meinungen zu dem Thema gehört habe.
Kann es denn sein, dass es bei meiner Platine aufgrund der jetzigen
Masse-Verteilung zu Funkions-Störungen kommt?
alesko schrieb:> Die Signal-Leitungen 0,25mm und die Vias davon 0,3mm> 5V: 1mm und Vias 1,1mm
Via Aussendurchmesser? Nie und Nimmer.
Das QFP ist Pitch 0,5 oder 0,65. Wenn das Via Bohrungsdurchmesser 0.3mm
ist hat das einen Aussendurchmesser von 0,6mm best case. Dann passen da
im Raster des QFP niemals die Vias nebeneinander.
Bitte Vias kontrollieren!
rgds
alesko schrieb:> Ich habe eine erste Platine erstellt und hätte ganz gern ein paar> Meinungen dazu.
Im übrigen: Warum machst Du oben und rechts am Controller zur
Stiftleiste und den Widerständen einen Lagenwechsel? Das sollte mit
etwas Phantasie problemlos auf einer Lage gehen und dann sparst Du Dir
die Via-Staffette (mit den oben genannten Problemen).
rgds
alesko schrieb:> Also da bin ich leider nicht so ganz sicher, da ich jetzt schon mehrere> verschiedene Meinungen zu dem Thema gehört habe.> Kann es denn sein, dass es bei meiner Platine aufgrund der jetzigen> Masse-Verteilung zu Funkions-Störungen kommt?
Ein Via bringt natürlich immer gewisse Nachteile. Dennoch sind sie für
einen Platinien Layouter lebensnotwendig, da er ja sonst nicht alle
Leitungen verbinden kann.
Also ist die Frage welches das kleinere Übel ist, um zu wissen wo und
wie man seine Vias Platziert.
Erste Manko an einem Via: es ist nicht genau so belastungsfähig mit
Strömen wie eine einfache Leitung mit selber Breite. Da ja bekanntlich
ein Loch mittem im Via steckt. Da sind dann die Leute dabei, die dann
sagen:"Bloß keine Vias bei Ground und VCC Leitungen." Die
Strombelastungen wirst du aber mit µC Schaltungen kaum oder nie hin
bekommen. Und wenn mal doch, dann setze einfach mehrere.
Zweiter Nachteil: Bei HF Leitungen Strahlen Vias, da sie einen Knick in
der Leitung verursachen. Da VCC und Ground Leitungen in der Regel ihre
Pegel nicht verändern sind daher Vias in VCC und Ground Leitungen immer
vorzuziehen, als in Leitungen die ständig Schalten.
Dritter Nachteil: Vias sind bei schlecht verarbeiteten Platinen eine
potenzielle Fehlerursache. Brüche in Vias sind schwer zu erkennen. Ich
sage jetzt nicht, dass Vias andauernt kaputt gehen aber eine Leitung
ohne Via ist besser als eine Leitung die unnötig zwei Lagenwechsel
macht.
So Ziemlich alle Leitungen, die von deinem AT90... abgehen machen
unnötige Lagenwechsel, das verlängert auch unnötig die Leitungen
(geringe Ohmische Verluste)
Mein Tipp: Versuche so viele Leitungen wie möglich auf der Oberseite
unter zu bringen. Natürlich nur wenn nicht unnötig lange Schleifen
enstehen aber das sehe ich auf deiner Platine nicht. Dann machst du die
restlichen Flächen mit der Ground fläche voll. Oben und Unten. Beide
Groundflächen verbindest du mit mehreren Vias quer über die Platine
verteilt. Ich platziere an Ground Pins immer gleich ein Via.
So erlegst du mehrere Fliegen mit einer Klappe. Du vermeidest Inseln, du
hast auf der Ganzen Platine ein gleichmäßiges Ground Potenzial, da es
kaum engstellen gibt und du verbesserst deine Schaltung mit besseren EMV
Werten, da die großen Ground Flächen schirmen.
Ben S. schrieb:> Erste Manko an einem Via: es ist nicht genau so belastungsfähig mit> Strömen wie eine einfache Leitung mit selber Breite.
Das stimmt in aller Regel nicht, was immer "selbe Breite" heisst. Die
Lochwandung eines Via hat eine "Breite" von Bohrdurchmesser mal Pi
(bekannt aus der Schulmathematik?). Also entspricht selbst ein 0.3mm-Via
einer Leiterbahn von 1 mm Breite und ist daher höher belastbar als die
Leiterbahn, selbst wenn man berücksichtigt, dass die Kupferstärke im
Loch geringer ist.
Die mangelnde Belastbarkeit von Vias ist nur ein urbaner Mythos, der
ohne Nachprüfung immer wieder und wieder erzählt wird, aber noch nie
zutreffend war, jedenfalls nicht für professionell hergestellte LP.
Ben S. schrieb:> Dritter Nachteil: Vias sind bei schlecht verarbeiteten Platinen eine> potenzielle Fehlerursache.
Das auch. Rechne mal nach, wieviele Zintillionen Vias auf der Welt in
Einsatz sind und wieviele davon kaputtgehen - die Zuverlässigkeit von
Vias ist astronomisch hoch.
Georg
Ohne den Rest bewerten zu wollen...
Warum dieses hin und her Hüpfen der +5V? Wenn man die außen um die
Verbinder herum führt, wo ich jetzt nichts sehe, was dagegen sprechen
würde, können die +5V immer auf dem selben Layer bleiben.
Ich meine hier die dicken, grünen Leiterzüge oben bei dem
Spannungsregler und unten bei der mit I²C Bus bezeichneten
Steckverbindung.
Dann fällt mir auf, das die Taster auf der linken Seite +5V Schalten und
der unten anscheinen Masse. Das sollte man vielleicht vereinheitlichen
und alle Taster gegen Masse schalten.
Frank
Hallo,
du kannst definitiv noch sehr viel verbessern.
Zuerst würde ich an deiner Stelle mal gucken, ob du die Platzierung der
Bauteile nicht noch verbessern kannst. Du hast auf dem obersten Layer
noch sehr viel Platz und ein paar Bauteile liegen doch sehr nah
zusammen.
Wenn du von Hand löten willst, könnte das ziemlich fummelig werden.
Sind auch Bauteile auf der Rückseite erlaubt?
Dann würde ich z.B. den einen Abblockkondensator, der oben rechts am IC
sitzt auf die Rückseite packen. Mit dem eingesparten Platz auf Top
kannst du die Leitungen der oberen IC-Kante ganz leicht auf dem oberen
Layer verlegen.
Ich kann das zwar nicht so gut erkennen, aber die Leitungen, die vom IC
nach rechts verlaufen, müsstest du auch komplett auf Top verlegen
können.
Gleiches gilt für die Leitungen, die zur Stiftleiste, welche links vom
IC liegt, laufen.
Und so weiter.
Die restlichen Leitungen, die du auf dem Bottom Layer verlegen musst,
würde ich auf Bottom so kurz wie möglich machen, damit es nur kleine
Ausschnitte der GND-Plane auf dem Bottom-Layer gibt.
Bottom würde ich komplett mit GND füllen und die unnötigen Lagenwechsel
der Versorgungsleitungen vermeiden.
Abblockkondensatoren sollten immer so nah wie möglich an den
Eingangspins eines ICs oder Spannungswandlers liegen. Ich würde vor
allem nochmal prüfen, ob die Kapazität am Eingang des Spannungswandlers
ausreicht.
Vielen Dank für eure Anmerkungen. Ich werde versuchen, unnötige
Lagenwechsel zu vermeiden.
Die Vcc Leitung habe ich so geführt, um sie möglichst kurz zu halten, da
sie auf der zweiten Platine auch noch eine relativ große Ausdehnung
haben wird.
Die Lagenwechsel habe ich so oft gemacht um auf beiden eine möglichst
große GND-Fläche zu erreichen. Aber wenn es layouttechnisch nicht
nachteilig ist, das GND-Potential per Via von der Rückseite zu holen
können nahezu alle Leitungen auf der Oberseite verlegt werden.
Eine Überarbeitung kommt im Laufe des Vormittags.
Das ist nun der Stand. Die Widerstände (Pull-Down für Transistor) sind
auf die andere Platine gewandert, da dort mehr Platz ist.
Ist es sinnvoll die freien Flächen ohne GND auf der TOP-Seite per Via
mit GND zu verbinden?
Ich werde die Leitungen jetzt allerdings noch auf eine Breite von 0,3mm
setzen. Wie groß sollte dann der DuKo Durchmesser und der DuKo
Bohrdurchmesser sein?
Du solltest deine Zuordnung prüfen. In den Bildern ist der Lötstop der
falschen Seite zugeordnet. Lötstop-Lage für Top ist bei Bottom
mitgeplottet und umgekehrt. Falls der Leiterplattenhersteller stur nach
Filenamen geht wird die Leiterplatte nicht zu gebrauchen sein.
@ alesko (Gast)
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Besser, aber noch nicht gut. Man braucht mehr Auflösung. Im Idealfall
druckst du es als PDF, das ist verlustfrei skalierbar.
>Ist es sinnvoll die freien Flächen ohne GND auf der TOP-Seite per Via>mit GND zu verbinden?
Ja.
Deine Signael erscheinen mir recht dünn, das ist hier gar nicht nötig.
Man kann die locker mit 0,3mm Breite verlegen.
So einfach wie möglich, so komplex wie nötig.
Layouter schrieb:> Du solltest deine Zuordnung prüfen. In den Bildern ist der Lötstop> der> falschen Seite zugeordnet. Lötstop-Lage für Top ist bei Bottom> mitgeplottet und umgekehrt. Falls der Leiterplattenhersteller stur nach> Filenamen geht wird die Leiterplatte nicht zu gebrauchen sein.
Woran siehst du das? Ich weiß gerade nicht genau was du meinst
Das ist der Stand jetzt.
Leiterbahnbreite Signale: 0,3mm
DoKu Durchmesser: 0,35mm
DoKu Bohrdurchmesser 0,25mm
Leiterbahnbreite Vcc: 1mm
DoKu Durchmesser: 1,1mm
DoKu Bohrdurchmesser: 1mm
Sind das Werte die so gefertigt werden können? (MultiCB)?
Die Leitung mit den DuKos um GND-Potential auf die Oberseite zu ziehen
muss leider verlegt werden. Hier reicht es nicht wie bei EAGLE eine Doku
zu setzen. Deshalb wirkt das etwas wirr.
@alesko (Gast)
>Das ist der Stand jetzt.
Hmm.
>Leiterbahnbreite Signale: 0,3mm
Sieht man auf dem Bild nicht, ein PDF wäre hier im Vorteil.
>DoKu Durchmesser: 0,35mm>DoKu Bohrdurchmesser 0,25mm
Kann man machen, das ist noch Standard. Aber für diese einfache Platine
ist das Overkill, 0,6mm VIAs reichen hier locker.
>Leiterbahnbreite Vcc: 1mm>DoKu Durchmesser: 1,1mm>DoKu Bohrdurchmesser: 1mm
OK.
>Sind das Werte die so gefertigt werden können? (MultiCB)?
Ja.
Falk B. schrieb:> @alesko (Gast)>>>Das ist der Stand jetzt.>> Hmm.>>>Leiterbahnbreite Signale: 0,3mm>> Sieht man auf dem Bild nicht, ein PDF wäre hier im Vorteil.>>>DoKu Durchmesser: 0,35mm>>DoKu Bohrdurchmesser 0,25mm>> Kann man machen, das ist noch Standard. Aber für diese einfache Platine> ist das Overkill, 0,6mm VIAs reichen hier locker.>>>Leiterbahnbreite Vcc: 1mm>>DoKu Durchmesser: 1,1mm>>DoKu Bohrdurchmesser: 1mm>> OK.>>>Sind das Werte die so gefertigt werden können? (MultiCB)?>> Ja.
Die Platzierung des Spannungsreglers hab ich geändert.
Bei der Erstellung der PDF über Plot erstellt er für jeden Layer eine
einzelne PDF. Ist das sinnvoll?
Falk B. schrieb:> Die einsamen Masseinseln ohne Potentialanschluß sollte man besser> weglassen.
Aber im Prinzip haben sie doch Masse-Anschluss. Dort sind DuKos
vorgesehen. Sind allerdings in der PDF nicht zu sehen
@ alesko (Gast)
>> Die einsamen Masseinseln ohne Potentialanschluß sollte man besser>> weglassen.>Aber im Prinzip haben sie doch Masse-Anschluss. Dort sind DuKos>vorgesehen. Sind allerdings in der PDF nicht zu sehen
Na dann, wenn's scheeee moacht ;-)
Falk B. schrieb:> @ alesko (Gast)>>>> Die einsamen Masseinseln ohne Potentialanschluß sollte man besser>>> weglassen.>>>Aber im Prinzip haben sie doch Masse-Anschluss. Dort sind DuKos>>vorgesehen. Sind allerdings in der PDF nicht zu sehen>> Na dann, wenn's scheeee moacht ;-)
Das war ja meine Frage ob das designtechnisch unschön ist. Aber weiter
oben hieß es ja, dass das sinnvoll ist.
alesko schrieb:> Layouter schrieb:>> Du solltest deine Zuordnung prüfen. In den Bildern ist der Lötstop>> der>> falschen Seite zugeordnet. Lötstop-Lage für Top ist bei Bottom>> mitgeplottet und umgekehrt. Falls der Leiterplattenhersteller stur nach>> Filenamen geht wird die Leiterplatte nicht zu gebrauchen sein.>> Woran siehst du das? Ich weiß gerade nicht genau was du meinst
Wenn du mal das File 3.1.png anschaust, dann ist dort grün das Layout
der Lötseite und beige der Lötstoplack der Bestückungsseite in einem
Plot. Das macht ja wohl keinen Sinn. Sowas sollte eigentlich sofort
auffallen.
Layouter schrieb:> alesko schrieb:>> Layouter schrieb:>>> Du solltest deine Zuordnung prüfen. In den Bildern ist der Lötstop>>> der>>> falschen Seite zugeordnet. Lötstop-Lage für Top ist bei Bottom>>> mitgeplottet und umgekehrt. Falls der Leiterplattenhersteller stur nach>>> Filenamen geht wird die Leiterplatte nicht zu gebrauchen sein.>>>> Woran siehst du das? Ich weiß gerade nicht genau was du meinst>> Wenn du mal das File 3.1.png anschaust, dann ist dort grün das Layout> der Lötseite und beige der Lötstoplack der Bestückungsseite in einem> Plot. Das macht ja wohl keinen Sinn. Sowas sollte eigentlich sofort> auffallen.
Grün ist die Kupferfläche auf der Bottom-Seite.
Beige sind die Pads auf der Top-Seite.
alesko schrieb:> So etwas bekomme ich dabei raus
Prüfe nochmal die Vias.
Die sollten einen Duchmesser von 0,3mm Bohrung und Restrand 0,15mm haben
um sie bei den gängigen Herstellern zu fertigen, das gibt dann
Kupferdurchmesser 0,6mm. Das sieht auf den "Filmen" aber anders aus.
rgds
6a66 schrieb:> alesko schrieb:>> So etwas bekomme ich dabei raus>> Prüfe nochmal die Vias.> Die sollten einen Duchmesser von 0,3mm Bohrung und Restrand 0,15mm haben> um sie bei den gängigen Herstellern zu fertigen, das gibt dann> Kupferdurchmesser 0,6mm. Das sieht auf den "Filmen" aber anders aus.>> rgds
Bei KiCad sind dafür zwei Werte einzustellen:
-DuKo Durchmesser
-DuKo Bohrdurchmesser
Also dann:
DuKo Durchmesser=0,45mm
DuKo Bohrdurchmesser=0,3mm
oder
DuKo Durchmesser=0,6mm
DuKo Bohrdurchmesser=0,3mm
Werde aus den Werten bei KiCad nicht wirklich schlau
alesko schrieb:> 0,3mm Bohrung und Restrand 0,15mm
Restrand ist mir neu, normalerweise ist von Restring die Rede, und wenn
der Ring 0,15 mm breit sein soll, dann ist der Paddurchmesser um minimal
2 x Restring grösser als der Bohrdurchmesser.
Georg
Georg schrieb:> Restrand ist mir neu, normalerweise ist von Restring die Rede, und wenn> der Ring 0,15 mm breit sein soll, dann ist der Paddurchmesser um minimal> 2 x Restring grösser als der Bohrdurchmesser.
Ack, war gemeint. Montag :)
alesko schrieb:> Bei KiCad sind dafür zwei Werte einzustellen:> -DuKo Durchmesser> -DuKo Bohrdurchmesser
Richtig. Die Durchkontaktierung hat eine Durchmesser von 0,6mm, gebohrt
werden 0,3mm, bleibt ein Restring von 0,15mm - der wird benötigt um die
Duko technisch tatsächlich fertigen zu können. Auf den Filmen ist dann
eben ein Pad (mit oder ohne Loch je nach Darstellung) von 0,6mm
Durchmesser sichtbar. Bei Dir nicht.
rgds
alesko schrieb:> Grün ist die Kupferfläche auf der Bottom-Seite.> Beige sind die Pads auf der Top-Seite.
Das ist mir klar. Was ich nicht verstehe warum man die beiden zusammen
plottet?
Layouter schrieb:> alesko schrieb:>>> Grün ist die Kupferfläche auf der Bottom-Seite.>> Beige sind die Pads auf der Top-Seite.>> Das ist mir klar. Was ich nicht verstehe warum man die beiden zusammen> plottet?
Das ist jetzt nicht für die Fertigung gedacht. Hätte die Pads auf der
Top-Seite auch ausblenden können wenn ich die Bottom-Seite zeige ^^
@ alesko (Gast)
>Das war ja meine Frage ob das designtechnisch unschön ist. Aber weiter>oben hieß es ja, dass das sinnvoll ist.
Es ist sinnvoll bis nötig, freie Masseflächen auf ein definiertes
Potential zu legen. Aber es ist NICHT sinnvoll, jeden kleinen
Zwischenraum mit einer Masseinsel zu füllen.
Du könntest 5V noch als Plane links und rechts außen entlang führen.
Den 5V-Regler könntest du um 180° drehen und an die rechten rechte
Platinenkante schieben, dann ist die Zuleitung schön kurz und vom
Ausgangspin kannst du dann die 5V-Plane besser wegführen.