Hallo,
das Problem bei dem SIM800L ist, dass es für einige µS >2 A beim senden
zieht. Deshalb soll da laut Datenblatt ein 400µF Abblockkondensator
dran. Viele Chinesen verbauen aber nur 100µF. Das Ergebnis ist dann,
dass durch den Innenwiderstand der Zuleitungen (insbesondere bei
Breadboard-Aufbauten) die Spannung zusammenbricht.
Ich hatte (jetzt erinnere ich mich wieder) mal das Selbe Problem:
-Bei einer Vodafone-Sim ist das Modul dann wegen Unterspannung normal
"abgestürtzt"
-Bei einer Telekom-Sim blieb es- wie bei dir einfach hängen.
Als erte Rettungsmaßnahme würde ich einen Elko >400µF parallel zu dem
Tantal-Kondensator auf dem Modul löten. Dann mal probieren, ob es mit
weniger Spannung geht.
Falls das Problem noch immer besteht: Bei dem Einbuchen bzw. Senden
verbraucht das Modul im Durchschnitt immerhin noch immer so 250 mA.
Bei Breadboard-Aufbauten reicht da u.U. noch immer der Innenwiederstand
der Kabel, damit die Spannung zu sehr Abfällt -> Kann man mit dem
Multimeter noch ganz gut messen, da das so 1-2 s dauert. Dickere
Leitungen, evtl. Kabel verlöten.
Spätestens dann sollte es mit einer "normalen" Versorgungsspannung
gehen.
VG