CD4050 Levelshifter Versorgung spring

OP #7542293
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Hallo in die Runde,

verzweifle grad bissel mit dem CD4050. Der soll 5 V Arduino Signale in 3.3 V Signale wandeln.

Hab an PIN1 die 3.3 V und PIN8 GND mit Elko dran Hab ich an PIN3 dem Eingang1 0 V (GND) - dann PIN2 auch 0V. Passt also Hab ich an PIN 3 dem Eingang1 5 V mit 2,5 Hz - dann PIN2 mit 4 V Scheitel und die Versorgungsspannung springt von 3.3 V zu 4 V.

Die anderen unbenutzten Eingänge 2, 3, 4 , 5, 6 sind auf GND gelegt.

Jemand eine Idee?

Danke.

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Gast #7542304
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Ein Schaltplan wäre gut gewesen, denn nicht jeder hat die Pinbelegung des IC im Kopf. Gerade weil sie ungewöhnlich ist.

Hab ich an PIN3 dem Eingang1 0 V (GND) - dann PIN2 auch 0V.

Die anderen unbenutzten Eingänge 2, 3, 4 , 5, 6 sind auf GND gelegt.

Ich dachte Pin 3 ist dein verwendeter Eingang und Pin 2 der Ausgang.

Hab ich an PIN 3 dem Eingang1 5 V mit 2,5 Hz ... die Versorgungsspannung springt von 3.3 V zu 4 V.

Offenbar leitet eine ESD Schutzdiode Überspannung vom Eingang auf die Versorgung ab. Das sollte beim CD4050B aber nicht passieren. Bist du sicher, dass ein CD4050B vorliegt? Mache mal ein Foto vom IC.

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Beitrag #7542311 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7542445
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Daniel E. schrieb:

verzweifle grad bissel mit dem CD4050. Der soll 5 V Arduino Signale in 3.3 V Signale wandeln.

Die Verzweifelung sei Dir gegönnt. Es gibt den TXS0108 günstig als Platinchen vom Chinamann (natürlich auch roh), der ist dafür gedacht und funktioniert einfach.

Unidirektional kann man 74HCT125 einsetzen, wenn z.B. einer der China-MicroSD-Adapter korrekt angefahren werden soll. Die Gegenrichtung mit 74LVC125 ist auf den üblichen MicroSD-Platinen drauf.

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#7542621
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Daniel E. schrieb:

Hab den 4050 extra bestellt und der soll auf eine Leiterplatte bestückt werden

Na dann tu das. Du hast in deinem Aufbau einen systematischen Fehler, den du noch nicht gefunden hast. Finde in. Zerlege deinen Testaufbau KOMPLETT! Steck den IC an einer anderen Stelle aufs Steckbrett. Nutze neue, gute Kabel die den richtigen Durchmesser haben, um den IC anzischließen. Setze den Eingang mittels Kabel auf LOW/5V, nicht per Arduino und miss dann den Ausgang bzw. die 3,3V am IC.

#7542712
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Aha, nicht dokumentierte Leckströme im 4050! Also doch Hintertür ;-) Dann wissen wir ja Bescheid, immer mit Last betreiben... Das erklärt auch, warum bei den Angaben im Datenblatt Uin immer kleiner als VCC ist. Jetzt nur noch klären, ab welcher Last das Ganze sicher funktioniert, dann haben wir alle dazugelernt. Für die weitere Verwendung in Deiner Schaltung ist es womöglich kein Problem das Ganze ohne zusätzlichen Lastwiderstand zu betreiben, wenn der Ausgang in irgendein anderes IC gespeist wird - dort wird eine zu hohe hochohmige Spannung sicher begrenzt. Also poste uns, ob es auch mit einer Last (inklusive Meßgerät) >33 kOhm (Leckstrom <100µA) funktioniert!

#7543471
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Die Ausgänge des 4050 bzw. 4049 sind CMOS-push-pull, da darf eine Last eines normalen DMM eigentlich keine Rolle spielen und man braucht keine zusätzliche Last, siehe https://www.mikrocontroller.net/attachment/616041/Zwischenablage01.png

Ich habe das gerade mal in einem ZIF-Sockel aufgebaut (mangels 4050 mit einem 4049), das Teil verhält sich so wie gefordert: Wenn Vcc 3.3 Volt, dann ist auch Vout 3.3 Volt (Innenwiderstand DMM: 10 MOhm)

#7543509
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Manfred P. schrieb:

Daniel E. schrieb:

verzweifle grad bissel mit dem CD4050. Der soll 5 V Arduino Signale in 3.3 V Signale wandeln.

Die Verzweifelung sei Dir gegönnt. Es gibt den TXS0108 günstig als Platinchen vom Chinamann (natürlich auch roh), der ist dafür gedacht und funktioniert einfach.

Der CD4050 ist der kanonische Pegelwandler von 5V auf 3.3V. Der funktioniert auch einfach. OK, nicht für den TE, aber das liegt mit Sicherheit nicht am CD4050. Da ist es es eine großartige Idee, ihm einen anderen Pegelwandler vorzuschlagen. Und falls er den auch nicht zum Laufen bekommt, noch eine dritten, oder was?

Nein, Fehlersuche ist angesagt. Und zwar systematisch und zielgerichtet.

Bernhard D. schrieb:

Die Drähte auf dem Foto scheinen mir zu dick zu sein für das Steckbrett. Sicher, dass die Kontakte nicht ausgeleiert sind und Beinchen in der Luft hängen?

Ich habe auch das Steckbrett im Verdacht. Und zwar nicht so sehr Wackelkontakt, sondern eher unbeabsichtigter Kurzschluß.

Wenn sein 5V-Logikpegel z.B. auf die 3.3V Versorgung einkoppeln würde, dann würde das ganz zwanglos alle Symptome erklären. Praktisch alle Spannungsregler erlauben es, daß ihre Ausgangsspannung über den Nennwert angehoben wird. Und wenn die Versorgungsspannung des CD4050 höher als 3.3V ist, dann liefert er auch einen höheren H-Ausgangspegel.

Man kann das ganz einfach überprufen, indem man das 5V Signal über einen hochohmigen Widerstand ankoppelt. Das wurde auch schon vorgeschlagen, aber offensichtlich nicht gemacht.

Zwei Dinge noch. Die sind zwar nicht ursächlich für das derzeitige Problem, sollten aber trotzdem beachtet werden. Ein Elko eignet sich nicht als Abblockkondensator. 100nF keramisch ist weit besser. Und unbenutzte Eingänge von CMOS-IC gehören immer auf ein festes Potential. Hier z.B. auf GND. Auf dem o.g. Bild sind alle Eingänge des CD4050 offen!

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