Daniel schrieb:
> Gibt es noch andere Meinungen ?
Ja. holt Euch die 2. Version vom Analog Discovery ;)
Hallo!
Versuche auch gerade, von 2-3k€ für ein Oszi oder PicoScope wieder
"herunterzukommen". Zum Messen direkt an den Innereien eines modernen
Computers (wie z.B. des Rasperry Pi 2's mit 1GHz ;) taugt auch ein
MDO3014 von Tek oder ein Rigol MSO4024 nicht.
Also erst mal einsteigen...
Der Herr Trenz hat mir eine nette eMail geschickt und darauf
hingewiesen, dass es von Analog die "V2" gibt:
"Analog Discovery 2"
http://shop.trenz-electronic.de/de/27070-Analog-Discovery-2-Akademisch
Vorteil: Sprung von 5 auf 30MHz Bandbreite (mit BNC-Adapter)
(+ programmierbare Spannungsversorgung bis +5V und -5V,
SteereoVerstärker)
(+ MultiLink: wer 4Kanal.. braucht, kauft noch ne Box:
Trigger Detectors and Trigger Distribution Networks are implemented in
the FPGA. This allows real time triggering and cross-triggering of
different instruments within the Analog Discovery device. Using external
Trigger inputs/outputs, cross-triggering between multiple Analog
Discovery devices is possible.
--> wenn das wirklich tut, und die Darstellung innerhalb einer Instanz
der Scope-Soft, wäre das besser als bei PicoScope, da kann eine Instanz
nur ein PicoScope steuern/auslesen.
)
Infos dazu im eng. Wiki
https://reference.digilentinc.com/analog_discovery_2:refmanual
Akademisch bekommt man auch mit z.B. Tutor-Nachweis für Robotik an einer
Schule oder einer Schülerbescheinigung, etc.; einfach mal versuchen.
Ansonsten wäre die Alternative ein älteres oder kleines PicoScope, da
auch beim kleinsten PicoScope deren tolle Software dabei ist. Die hat
keine "Freischalt-Optionen für x 1000 EUR, sondern kann immer alles.
Inc. Debugging von seriellen Schnittstellen aller Art.
Ich hätte nun gehofft, hier von Leuten zu lesen, die das mit LabView
oder an einem Raspi2 einsetzen, zum MessenSteuernRegeln und Elektronik
entwickeln, natürlich.
Die recht kleine Sample-Rate von 100MHz sollte man im Verhältnis zur
recht hohen vertikalen Auflösung von 14bit setzen. Das findet man nicht
so schnell!
Viel Erfolg damit, was auch immer es wird !
Isolated USB (galvanische Trennung):
Was mir noch fehlt, ist ein effizienter DC-DC-Konverter (>90%) mit guter
Isolation, und eine isolierte USB-Schnittstelle.
Ich mag schon das Gerät per Laptop via USB mit Strom versorgen, aber
bitte doch nicht auf dem Potential und mit dem Gerausche vom
Laptop-Netzteil.
Das erste, was ich fand, ist das Corning Optical USB3-Cable. Aber nur
mit so 200mA an den Client, offiziell nur mit "self powered USB Client
Devices". Und ob die DC-DC isolation haben?
Alles andere ist zu lahm (12Mbit).
Einfacher (weiter verbreitet) wäre vielleicht Ethernet-Isolation und
Ethernet-to-USB.
Ich melde mich, wenn ich es gekauft habe.
Werde wohl zuschlagen und gleich 2 kaufen, damit ich eins an Chef
verleihen kann, der muss an einer Schule "MINT" machen, mit PC
durchgeführte Experimente. Was wäre besser geeignet?
Auch die Bauteile-Box scheint nett, manches habe ich schon, das meiste
gibt es auch bei fleißigen Chinesen im Arduino-Umfeld, aber nicht als
schöne Breadboard-taugliche Platine mit schönen Analog Devices Chips ...
Gruß!
Andi