DDS Ausgangsfilter - Wieso passiv und nicht aktiv?

Gast #6257437
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Hallo zusammen,

wieso werden die Ausgangsfilter von DDS bzw. DAC Bausteinen 
typischerweise passiv und nicht aktiv aufgebaut? Folgend mal meine 
Gedanken dazu:

Nachteile aktiver Filter:
- OPVs kosten mehr als passive Bauteile
- evtl. zusätzliche Spannungen benötigt
- Slewrate und GBW kann ein Problem bei hohen Frequenzen darstellen
- zwei Filter für differentiellen Ausgang benötigt

Vorteile aktiver Filter:
- kompakter
- können häufig ohne Induktivitäten aufgebaut werden
- max. Ausgangsstrom (kann) höher sein
- Impedanzanpassung ist einfacher
- abhängig der Topologie wird das Signal direkt durch den OPV gebuffert

Nachteile passiver Filter:
- benötigte Fläche ist größer
- benötigen Induktivitäten
- unerwünschte Dämpfung des Signals bei höheren Ausgangsströmen
- Abstimmen (kann) aufwändiger sein

Vorteile passiver Filter:
- günstig
- für hohe Frequenzen einfacher realisierbar
- Aufbau für differentielle Signale einfacherer

Gibt es sonstige Gründe?

Euer,
Fragender
Gast #6257460
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Fragender schrieb:
> Gibt es sonstige Gründe?
Anforderungen an die Signalquelle, Abtastfrequenz, Frequenzbereich des 
Signals, Grenzfrequenz des Filter.
Warum soll ein differentielles (Eingangs-)Signal zwangsweise zwei Filter 
erfordern (mit allen Anforderungen an den Gleichlauf). Entscheidend ist, 
ob auch ein differentielles Ausgangssignal benötigt wird.
#6257616
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Eine Frage wie weit weg von der Samplefrequenz man arbeiten moechte und 
welche Unterdrueckung man haben moechte.
Ich denke fuer ein aktives 50MHz Filter muss man frueh aufstehen. Um bei 
50MHz noch etwas an Reserve zu haben, muss ein OpAmp vielleicht 250MHz 
machen. Das Design uebrigens auch.
Ich verwende zB einen 50MHz DDS um 100kHz zu erzeugen. Da ist ein RC bei 
Weitem passend.

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