Gast
#756187
Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen von 10Hz bis 100kHz durchstimmbaren Sinusgenerator zu bauen. Der Klirrfaktor ist nicht so relevant, aber der Sinus sollte schon als Sinus erkennbar sein, also etwa 1%. Ich muss allerdings feststellen, dass dies entweder nicht so ganz trivial ist, oder ich kein passendes Schaltungskonzept habe. Ich habe bisher in Betracht gezogen: 1) AVR + DAC Damit baut man sich aber aufgrund der beschränkten Konversionsrate (insbesondere bei höherenb Frequenzen) Stufen ein, und damit Oberwellen. Ein Tiefpass-Filter zum Entfernen dieser Stufen müsste daher zumindest in den Bereichen umschaltbar sein. Welchen ADC nimmt man hier am besten? Reicht ein RC-Leiternetzwerk um die 1% zu erreichen? (ich habe mich noch nicht mit Toleranzrechnugen beschäftigt...). Oder besser einen echten DAC Baustein? Jene die ich gefunden haben, arbeiten aber mit SPI, was die Ansteuerzeit aber wiederum erhöht. 2) Wien Oszillator Hier gibt es ja zwei frequenzbestimmende R und C die aber jeweils gleich sein müssen. Es wäre möglich die Cs für 3 Bereiche einfach umzuschalten, aber wie kann ich die beiden Widerstände beim Durchstimmen am Besten parallel laufen lassen ? Ich möchte jedenfalls keine Potenziometer sondern elektronische Widerstände nehmen. Auch die Integrationszeit für die Amplitudenregelung müsste hier in einem Bereich von etwa 1:1000 durchstimmbar sein... Gibt es hier eine Standardlösung? 3) Umwandlung eines Rechtecks in einen Sinus, da braucht man aber einen Bandpassfilter höherer Güte, das wiederum elektronisch durchstimmbar sein muss. Evtl SC ? Hat hier jemand Erfahrung (bzw. sowas schon gemacht), wie man sich so einem Vorhaben am besten nähert? Vielen Dank