Nulldurchgangserkennung

Gast #174120
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Hallo,

für eine Phasenanschnittsteuerung die mit einem µC realisiert ist,
benötigt man eine möglichst genaue Nulldurchgangserkennung. Alle
Schaltungen die ich bisher gefunden habe, realisieren diese auf der
Sekundärseite des Trafos, obwohl dies doch in Punkto Genauigkeit den
großen Nachteil hat, dass der Nulldurchgang immer zu spät erkannt wird
(genau dann, wenn die Flußspannung der Diode erreicht ist). Auf der
Primärseite wäre dieser Fehler prozentual doch wesentlich kleiner,
oder?

Was spricht also dagegen, bzw. warum sind (fast) alle darauf erpicht
diese Auswertung auf der Sekundärseite zu realisieren? Wäre toll wenn
Ihr mir das mal erklären könntet.

schöne Grüße
mike
Gast #174121
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Vielleicht weils dann nicht so weh tut, wenn man dranfasst?

Wenn Du mit dem Nulldurchgang eine Phasenanschnittsteuerung zum
Schalten auf der Sekundärseite ansteuern willst, musst Du bei voller
Phase eh warten, bis die Sekundärspannung 1..2V beträgt, damit der
Triac nach dem Zünden auch an bleibt. Wenn Du die Primärseite
schaltest, machen die paar Volt, die dann schon anstehen, das Kraut
auch nicht mehr fett. Kritischer ist da eher die Phasenverschiebung bei
Belastung des Trafos, aber ich habe damit noch nie wirklich Probleme
gehabt. Viel garstiger können dagegen Störungen sein, die über das Netz
reinkommen und die Nulldurchgangserkennung durcheinanderbringen.

Die Erkennung auf der Sekundärseite würde ich machen, weil dann keine
Probleme mit Schutzisolierung. Wenn Du einen Optokoppler auf der
Primärseite nimmst, musst Du immer relativ viel an einem Vorwiderstand
verbraten, oder eine Konstantstromquelle für 230Vac bauen oder einen
Kondensator einsetzen, der Dir wieder erhebliche Phasenverschiebung
bringt, alles nicht so schön.

Sven
Gast #174124
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Hallo und vielen dank für eure Antworten,


@sven
"Wenn Du mit dem Nulldurchgang eine Phasenanschnittsteuerung zum
Schalten auf der Sekundärseite ansteuern willst, musst Du bei voller
Phase eh warten, bis die Sekundärspannung 1..2V beträgt, damit der
Triac nach dem Zünden auch an bleibt."

Ja, das ist klar, allerdings möchte ich etwas primärseitig ansteuern.


Ich werds wohl mit dem Timer machen!!
Bis zu welchem Winkel würdet ihr bei der Phasenanschnittsteuerung
realisiert mit einem TRIAC diesen noch anschalten, bzw. wie kann ich
schaltungstechnisch Sicherstellen das dieser im Nulldurchgang sicher
löscht. Oder brauch ich mir darüber keine Gedanken zu machen??

Gruß
mike
Gast #174127
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MOC 3041, 3042, 3043 sind Nullspannungsschaltr. Mit denen kann man nicht
dimmen. Die Momentanschalter heißen 3021, -22 und -23. Ich nehme den
-23. Der braucht nur 5mA Ansteuerstrom.

Den Vorschlag von Peter würde ich noch einmal überdenken, da die ganze
Steuerung aus dem Ruder läuft, wenn mal Frequenzschwankungen ins Spiel
kommen. Und diesind nun wahrlich nicht selten.

Eine gute Technik ist folgende:
Das Nulldurchgangssignal auf einen Input-Capture Pin eines Timers.
Sollte es mal Frequenzschwankungen geben, kann man diese mit etwas
rechnen kompensieren.

MW
Gast #174128
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Hallo Forum,

ich probier auch grad diese MOC´s (MOC3023) eizusetzen.
Welche Spannung fällt den über den TRIAC (nicht der im MOC)in
"Figure 5" ab?

Beziehungsweise wie kann ich den mit 180 Ohm angegebenen
Widerstand für meine Anforderungen richtig dimensionieren, welchen
Einfluß hat er auf diese Schaltung?
Kann jemand Literatur empfehlen?

Grüße
Karl
Gast #174129
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Hallo Leute,

sitz gerade in der Schule und mir ist Fad.

Ich habe mal vor längerer Zeit einen Bus-Schaltaktor gebaut,
dafür brauchte ich auch eine genaue Nulldurchgangserkennung.
Nach vielem Denken bin ich dann auf die Schaltung im Anhang
gekommen. Funkt Super!

Ps: Hatte leider kein anderes Zeichenprogramm
Angehängte Dateien:

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