Pretty fly for a Wi-Fi

Gast #2633854
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In meiner Umgebung gibt es viele WLANs.

Nehmen wir an, ich würde einen Schwingkreis bauen für u.a. 2,4Ghz bzw. 
die Frequenzen der WLANs, diesen per Gleichrichter gleichrichten und 
anschließend per Step Up an eine 9V-Batterie anschließen. Reicht das 
aus, um sie zu laden?

Werden dadurch die Router beeinflußt/senden sie stärker?
Gast #2633877
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Hallo,

ich hab grad nur die maximal Werte für Bluetooth im Kopf, aber da sind 
es 100mW (Klasse 1) die maximal abgestrahlt werden dürfen. Teilst du das 
noch durch 4Pi und den Abstand zum Quadrat (Kugeloberfläche) siehst du 
das nicht viel übrig bleibt. Bei Wlan wird nicht viel mehr erlaubt sein.
Den Wlanrouter sollte das nur gering beeinflussen, wenn deine "Antenne" 
nicht "zwischen" einer Funktverbindung steht.
Auf jeden Fall viel Spaß beim Basteln, mehr als nicht klappen kann es 
nicht.
Achja viell. beschreibst du noch mal genau, warum du die 9V Batterie 
laden möchtest...
grüße
Gast #2633881
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Ich bin gerade selbst entsetzt über die Menge der Anglizismen, die ich 
verwendet habe ohne nachzudenken. Aber auch hier auf dieser Seite:

Angabe einer E-Mail-Adresse
lesen, dann posten!
Längeren Sourcecode
C-Code
AVR-Assembler-Code
Code in anderen Sprachen, ASCII-
Link zu
Scans
Screenshots
Login
Bluetooth
Energy Harvesting

Gut 3/4 davon können ohne Probleme auf Deutsch verständlich sein
#2634305
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Es gab mal eine sehr fundierte ( professionell gemachte ) Untersuchung 
darüber ( Zeitschrift "Funkamateur" (?) ).

Die hochfrequente Energie die so um einen herumschwirrt - auch wenn da 
Wlan u.ä. in der Nähe ist - reicht NICHT aus, um effektiv irgendeine 
ernsthaft nutzbare Energiequelle aufzuladen.

Es ist möglich eine messbare Gleichspannung zu "ernten", sogar so ca. 5 
Volt, aber der Strom reicht für garnix....

Nur eine lange Drahtantenne direkt in der Nähe eines starken 
Mittelwellensenders bring was nutzbares.

Damit wurden sogar Lichterketten in einer Kleingartenkolonie betrieben!

Es kam aber raus, denn es veränderte sogar das Abstrahlungsdiagramm.
Grins...
Gast #2643286
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Arnold Manthey schrieb:
> Arnold Manthey schrieb:
>> Stefan P. schrieb:
>>> Dave hat das Thema schonmal zerrissen :)
>>> http://www.youtube.com/watch?v=P8s3Xjeg0sk
>>
>> Was ein Vollidiot.
>
> Ich wollte gerade einen Kommentar unter seinem Video schreiben, da stand
> dort, daß er mich blokiert hat. Er scheint nicht zum ersten Mal
> Schwachsinn geredet zu haben hehe

Jö! Ein fragender Besserwisserchen! Regt sich auf wg. Englisch auf 
dieser Site, fragt seltsame Fragen und weiß schon nach dem anschauen 
eines Videos in seiner Fremdsprache, daß andere diesbezüglich 
Klugscheißer sind.

Ist Dir fad oder hat Dir die ungewohnte Frühlingssonne hoffentlich nur 
kurzfristig was durcheinander gebracht?

Popkorn!

MiWi
Persönliche Seite #2643651
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Hallo Arnold.

> Ich bin gerade selbst entsetzt über die Menge der Anglizismen, die ich
> verwendet habe ohne nachzudenken. Aber auch hier auf dieser Seite:
> Gut 3/4 davon können ohne Probleme auf Deutsch verständlich sein.

Na und? Ich verstehe sie auch als Anglizismus, wenn ich sie überhaupt 
verstehe. ;O)
Sprache ist etwas lebendiges, was sich Veränderungen der Umgebung 
anpassen kann und muss.
Wenn neue Begriffe zuerst in einer Fremdsprache auftreten, oder von dort 
eingeführt werden, was ist daran schlimm, den Begriff zu übernehmen? Das 
war doch schon immer so, und auch in anderen Sprachen.
Siehe "Lehnwort": http://de.wikipedia.org/wiki/Lehnwort

Mein Vater (deutsch (Solingen), Jahrgang 1908) verwendete die Begriffe 
"Cowper" für Winderhitzer und "Blower" für ein Roots-Gebläse. An 
Drehbänken gibt es einen "Support". Der "Reitstock" an der Drehbank 
dagegen ist ein deutscher Begriff, weil er von den noch älteren 
Drechselbänken kommt. Die hatten aber noch keinen "Support", sondern das 
Werkzeug wurde frei in der Hand geführt.

Dumme Werbesprüche klingen nach der Übersetzung ins Deutsche meist 
genauso dumm, aber holpriger, weil Werbefritzen meist noch eine 
Restbegabubg für Wortklang haben und gerne auf reimähnliche Strukturen 
achten.

Im übrigen sind Anglizismen gegenüber den Latinismen im Deutschen sogar 
selten. Es bemerkt sie nur keiner mehr, weil sie schon solange Teil 
unserer Kultur sind. :O)

Ich gebe aber zu, das ich als Stilmittel oft auch gelegentlich einen 
eingedeutschten oder sehr alten Begriff verwende. So als Stolperfalle 
beim schnellen Querlesen, wenn ich Leute dazu bringen will, sich etwas 
genau durchzulesen. Wenn die aber dann ganz mit Lesen aufhören und den 
Schrieb in die Ablage werfen, hilft das auch nicht weiter.

Mein Nationalgefühl ist zu unterentwickelt, um mich an 
Anglizismen-Bashing hochziehen zu können. Achja, Rechtschreibnazi bin 
ich auch nicht. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie darum gerne 
behalten.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

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