Er muß so lang sein, bis der TRIAC zündet.
Das ist bei ohmsch'en Lasten fast sofort weil der Laststrom schnell über
den Haltestrom (von ca. 50mA) steigt, es reicht oft 1us für den
Zündimpuls (oder ein Kondenstaor von 100nF zwischen Ansteuerschaltung
und TRIAC der von selbst das Signal differenziert).
Es kann bei angeschlossenen Schaltnetzteilen aber fast eine halbe
Sinuswelle lang dauern, weil noch kein Strom fliesst in die Aufladung
des primären Siebelkos, so lange die Spannung noch unter 320V liegt.
Und bei induktiven Lasten gibt es eine Phasenverschiebung, so daß der
Strom nicht mit der spannung steigt, sondern später, und der Zündimpuls
nicht nach der Spannung ausgerichtet sein muß, sondern später.
Daher zünden kluge uC-Universaldimmer folgendermassen:
Sie messen die Spannung über dem TRIAC und den Strom durch die Last.
Wollen sie zünden, geben sie einen kurzen Impuls.
Eine kurze Zeit später gucken sie nach der Spannung über dem TRIAC.
Ist die nicht zusammengebrochen (auf unter 5V), wird nochmal gezündet.
So lange, bis er leitet. Bei induktiven Lasten orientieren sie sich
nicht an der Spannung, sondern am Strom, also dem Abschaltmoment des
TRIACs, um den Wieder-Einschalt-Punkt leistungsmässig zu bestimmen.
Bei der nächsten Halbwelle setzen sie den Zündimpuls möglichst gleich an
die Stelle ab der der TRIAC erfolgreich war.
So brauchen die Ansteuerschaltungen wenig Leistung, was insbesondere
nützlich ist, wenn nur ein Kondensatornetzteil ausreichen soll.
Für Heizungssteuerung am Kondensatornetzteil kann man die mittlere
Stromausnahme trotz 50mA TRIAC auf 0.5mA drücken, so daß kleine X2
Kondensatoren schon ausreichen.