Doofe Einstellungstest Frage

OP #2346139
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Hallo,

habe hier eine Aufgabe eines Einstellungstests, die ich nicht lösen 
kann.

1 Malermeister braucht 6 Stunden zum streichen einer Wand, 1 Geselle 4 
und ein Azubi 6 Stunden. Jetzt ist die Frage, wie lange 1 Meister, 1 
Geselle und 3 Azubis dafür brauchen.

Wie rechne ich das?

Gruß
#2346159
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6 Meister brauchen eine Stunde, m = 1/6 Arbeitseinheiten pro Stunde
4 Gesellen brauchen eine Stunde, g = 1/4 Arbeitseinheiten pro Stunde
6 Azubis brauchen eine Stunde, a = 1/6 Arbeitseinheiten pro Stunde

m + g + 3a = 0.91 Arbeitseinheiten werden von diesem Team pro Stunde 
benötigt

1 / 0.91 = 1.09 Stunden.
Persönliche Seite #2346168
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Daß der Meister das gleiche Tempo wie der Azubi haben soll, erscheint 
mir fragwürdig. Typo Deinerseits?

Die Berechnungs erfolgt analog zur Parallelschaltung von Widerständen, 
je länger einer der Probanden braucht, desto höher sein Widerstand.

Angenommen, der Meister braucht nicht 6, sondern 3 Stunden, dann 
könnte man das als Parallelschaltung von

   3 || 4 || 6 || 6 || 6

begreifen.

Das allerdings setzt natürlich voraus, daß die fünf Leute sich nicht auf 
den Füßen herumstehen.
Gast #2346279
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ein Arbeiter brauch zum Ausgeben eines 2 m tiefen, 1 m breiten und 2,5 m
> langen Grabens 3 Stunden.
Ein Arbeiter schafft 5/3 Kubikmeter pro Stunde.

> Wie lange brauchen 100 Arbeiter für den Graben?
0,03 Stunden, also 1,8 Minuten.

Mensch, ist schon spät, ist sicherlich falsch gerechnet...
Aber schöne Laterale sind das.
#2346349
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22 Uhr: Lösung

Das Kind ist heute -3/4 Jahre alt, was gleich ist wie -9 Monate.

Mathematisch gesehen, können wir dadurch beweisen, daß die Mutter
in diesem Moment DURCHGEBÜRSTET WIRD!!

Ergebnis: DER VATER IST AUF DER MUTTER!!!

HansL

PS: Stammt von einem Matheprof aus Barcelona
#2346395
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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Daß der Meister das gleiche Tempo wie der Azubi haben soll, erscheint
> mir fragwürdig. Typo Deinerseits?
>
> Die Berechnungs erfolgt analog zur Parallelschaltung von Widerständen,
> je länger einer der Probanden braucht, desto höher sein Widerstand.
>
> Angenommen, der Meister braucht nicht 6, sondern 3 Stunden, dann
> könnte man das als Parallelschaltung von
>
>    3 || 4 || 6 || 6 || 6
>
> begreifen.
>
> Das allerdings setzt natürlich voraus, daß die fünf Leute sich nicht auf
> den Füßen herumstehen.

Deswegen sind die Lösungen hier ja auch alle grottenfalsch und Handwerks 
untauglich. :)

Die richtige Lösung der Frage "wie lange 1 Meister, 1
Geselle und 3 Azubis dafür brauchen" ist

Es sind 5 Arbeitskräfte für EINE Wand. Die Fläche wird solidarisch 
aufgeteilt. Jeder darf 1/5 davon streichen also 20 Prozent.

Meister und Azubi sind gleich schnell. Wenn jeder einzeln für eine ganze 
Wand normalerweise 6 Stunden braucht, braucht jetzt jeder der Vier für 
seine 20 Prozent Wandfläche genau 6 h * 0,2 = 1,2 h. Sie fangen 
gleichzeitig an und sind zeitgleich fertig.

Nun ist Mann Nr. Fünnef (der Geselle) flink wie Wiesel und schafft die 
20 Prozent Fläche locker in 2/3 der Zeit seiner Kollegen. Er ist also 
bereits nach 1,2 h * 2/3 = 0,8 h = 48 Minuten mit seinem Stückchen Wand 
fertig und wird von den Kollegen prompt dazu verdonnert, für die 
restliche Zeit der 24 Minuten, die die anderen noch am streichen sind, 
schon mal eine Runde Bier vom nächst gelegenen Kiosk zu holen.

Da er bereits nach der Hälfte der Zeit (12 Minuten) diese Aufgabe 
bewältigt hat, reißt er für die restlichen 12 Minuten in denen seine 
Kollegen noch schwitzend am streichen sind - faul in der Ecke lümmelnd - 
schon mal Sprüche über deren Lahmheit und trinkt dabei belustigt sein 
Bierchen. Prost!
#2346654
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Da hab ich auch noch was schönes:

Ein Haufen Trauben wiegt 100 kg.
Der Feuchtigkeitsgehalt dieses 100 kg Haufens beträgt 99%.

Gezz dunstet der Haufen so vor sich hin.

Nach einer Weile misst man einen Feuchtigkeitsgehalt von 98%

Wieviel wiegt der gesamte Haufen nun ?

Gruß Peter
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347127
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Die Frage ist immer mit erstaunen verbunden:

Wieviel Lieter ergeben 1 L Wasser (H2O) + 1 L Alkohol (Ethanol)?

Gibt immer wieder Deppen die 2 L sagen.
(..und die Oberdeppen meinen dann noch das man das L klein schreiben 
muss..ich musste es aber auch schon klein schreiben, nicht etwa mit der 
Begründung das es falsch wäre - das Gegenteil konnte ich beweisen, 
sondern das die Deppen die das lesen es als Rechtschreibfehler 
interpretieren würden - das wiederum musste ich wiederwillig einsehen..)

Chemie 1. Sem (FH)
Gast #2347239
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Reinhard R. schrieb:
> Peter Bednarz schrieb:
>> Da hab ich auch noch was schönes:
>>
>> Ein Haufen Trauben wiegt 100 kg.
>> Der Feuchtigkeitsgehalt dieses 100 kg Haufens beträgt 99%.
>>
>> Gezz dunstet der Haufen so vor sich hin.
>>
>> Nach einer Weile misst man einen Feuchtigkeitsgehalt von 98%
>>
>> Wieviel wiegt der gesamte Haufen nun ?
>>
>> Gruß Peter
>
> 50 kg

Nur wenn man "Feuchtigkeitsgehalt" entsprechend definiert. Normalerweise 
wird der gravimetrische Wassergehalt auf die Trockenmasse bezogen...
Gast #2347253
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>>> Da hab ich auch noch was schönes:
>> Ein Haufen Trauben wiegt 100 kg.
>> Der Feuchtigkeitsgehalt dieses 100 kg Haufens beträgt 99%.
>> Gezz dunstet der Haufen so vor sich hin.
>> Nach einer Weile misst man einen Feuchtigkeitsgehalt von 98%
>> Wieviel wiegt der gesamte Haufen nun ?
>> Gruß Peter

> 50 kg


Kann mir das mal bitte jemand erklären? Ich bin zu dumm dazu.
#2347262
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Hallo,

Matthias Lipinsky schrieb:
> Kann mir das mal bitte jemand erklären? Ich bin zu dumm dazu.

Peter Bednarz schrieb:
> Ein Haufen Trauben wiegt 100 kg.
> Der Feuchtigkeitsgehalt dieses 100 kg Haufens beträgt 99%.

Gewicht der Trockenmasse 1 kg (entspricht 1%).

Peter Bednarz schrieb:
> Gezz dunstet der Haufen so vor sich hin.
>
> Nach einer Weile misst man einen Feuchtigkeitsgehalt von 98%

Gewicht der Trockenmasse immer noch 1 kg (entspricht jetzt jedoch 2%).

=> 100% entsprechen daher nun 50 kg.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
#2347313
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Hallo,

Jörg Wunsch schrieb:
> Guido C. schrieb:
>> Gewicht der Trockenmasse 1 kg (entspricht 1%).
>
> Nur so: Masse, nicht Gewicht. ;-)  Du weißt doch, der Unterschied
> ist, dass du auf dem Mond die gleiche Masse hast, aber nicht das
> gleiche Gewicht ...

Grummel, grummel, ...
Hat mir die Umgangssprache wieder ein Bein gestellt.

Du hast natürlich Recht. Es müsste heißen:
Die Masse der Trockenmasse...

Mit freundlichen Grüßen
Guido
Moderator Persönliche Seite #2347391
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Michael Lieter schrieb:
> Die Frage ist immer mit erstaunen verbunden:
>
> Wieviel Lieter ergeben 1 L Wasser (H2O) + 1 L Alkohol (Ethanol)?
            ^
            kommt das e wegen Deinem Nachnamen da rein?

> Gibt immer wieder Deppen die 2 L sagen.
> (..und die Oberdeppen meinen dann noch das man das L klein schreiben
> muss..ich musste es aber auch schon klein schreiben, nicht etwa mit der
> Begründung das es falsch wäre - das Gegenteil konnte ich beweisen,
> sondern das die Deppen die das lesen es als Rechtschreibfehler
> interpretieren würden - das wiederum musste ich wiederwillig einsehen..)
                                                    ^
                                                    haste e-Tick oder 
was?

Jetzt erklär mir das nochmal mit den Deppen/Oberdeppen und den 
Rechtschreibfehlern von vorn, ich hab's nicht verstanden.
#2347501
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Michael Lieter schrob:
>Jemand mit Sachverstand - sehr angenehm!

Danke für die Blumen.
>ich glaube man kann das nicht googeln?

Google ist nicht mein Freund!
;-)
Woher ich das weiß? Aus einer Schnapsfabrik!
(Das ist ausnahmsweise mein Ernst, ich habe dort eine Abfüllanlage
umgebaut und der freundliche Lebensmittelchemiker hat's mir erzählt)

MfG Paul
Gast #2347516
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Michael Lieter schrieb:
>
> Eine Goldmünze hat am nächsten Tag:
>
> A) Das gleiche Gewicht
> B) Die gleiche Masse
> C) Gewicht oder Masse haben sich verändert
> D) Gewicht und Masse haben sich verändert

E) In einer Firma, in der versucht wird, mit einer so unklaren 
Fragestellung Kandidaten zu testen, möchte ich nicht arbeiten. Auch die 
vorgeschlagene Antwort C nach A und B lässt nichts Gutes ahnen. Ich 
bleibe höflich, aber verlasse das Vorstellungsgespräch.
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347526
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Paul Baumann schrieb:
> Woher ich das weiß? Aus einer Schnapsfabrik!
> (Das ist ausnahmsweise mein Ernst, ich habe dort eine Abfüllanlage
> umgebaut und der freundliche Lebensmittelchemiker hat's mir erzählt)

Ja, denn Leute die wirklich eine Technologie erschaffen, müssen genau 
wissen wie es funktioniert.

Ich hatte neulich die Arbeit eines Bachelors zu Druck-Volumen-Temperatur 
Berechnungen eines Systems.

Kurz überflogen und: Das ist der Grund warum die Wettervorhersagen nicht 
funktionieren - die Wetterfrösche also die Simulationen rechnen auch wie 
Sie mit idealen Gasen. Luft ist aber kein ideales Gas.
(Wer es nicht glaubt, einfach mal die Luft im Mund zusammenpressen - ist 
das ein ideales Gas? Sicher nicht!)
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347535
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John Drake schrieb:
> E) In einer Firma, in der versucht wird, mit einer so unklaren
> Fragestellung Kandidaten zu testen, möchte ich nicht arbeiten. Auch die
> vorgeschlagene Antwort C nach A und B lässt nichts Gutes ahnen. Ich
> bleibe höflich, aber verlasse das Vorstellungsgespräch.
>

Das ist völlig egal was du antwortest - du musst es begründen können.
In dem Fall wäre Antwort D richtig, weil sich Gewicht und Masse geändert 
haben.

Man führt solche Tests ein weil die Noten nichts mehr sagen - der Test 
ist immer blöd weil das Vorwissen unterschiedlich ist - eigentlich will 
man ja nur wissen ob Jemand "denken" kann. Man skaliert den Test am 
Stammpersonal, so das die 80% bekommen und der Bewerber muss 50% 
erreichen.
Ein paar Fragen konnte noch keiner (auch kein Physiker, wir haben zwei 
Dr. Physiker) beantworten:

z.B. diese: Was ist die Ursache der Gravitation?

Meine Frage an Führungskräfte ist immer folgende:

Bauen Sie die Cheopspyramide nach - was brauchen Sie dafür?

So mal eben ein Projekt dieser Art kurz durchdenken.
Andere Frage war "mission to mars" - was brauchen Sie?
Gast #2347557
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Michael Lieter schrieb:
> Das ist völlig egal was du antwortest - du musst es begründen können.
> In dem Fall wäre Antwort D richtig, weil sich Gewicht und Masse geändert
> haben.
Und wie begründest du diese Antworten? Masse, weil die Oberfläche 
vielleicht oxidiert und Gewicht, weil die Fallbeschleunigung aufgrund 
vieler Einflüsse nicht konstant ist...?!


> z.B. diese: Was ist die Ursache der Gravitation?
Darauf möchte ich jetzt aber auch mal eine Antwort von dir hören.
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347568
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Sven P. schrieb:
> Darauf möchte ich jetzt aber auch mal eine Antwort von dir hören.

Wie Sie wünschen.

Gold oxidiert nicht.

Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen 
Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden 
integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine 
Konstannte.

Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche 
Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht) 
Quantenkopplungen von Luft-Gold.

Die Ursache der Gravitation soll ich erklären - OK.

Ich will keine Bleiwürste schreiben - von welchem Vorwissen kann ich bei 
dir ausgehen? Higgs-Boson ein Begriff?
Gast #2347598
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Michael Lieter schrieb:
> Sven P. schrieb:
>> Darauf möchte ich jetzt aber auch mal eine Antwort von dir hören.
>
> Wie Sie wünschen.
>
> Gold oxidiert nicht.
Nicht? Du hast kein Wort über irgendwelche Rahmenbedingungen verloren. 
Aber gut, an der Atmosphäre und unter den Umgebungsbedingungen, wie sie 
in meinem Zimmer gerade vorherrscht, dürfte Gold nicht oxidieren.

> Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen
> Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden
> integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine
> Konstannte.
>
> Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche
> Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht)
> Quantenkopplungen von Luft-Gold.
>
> Die Ursache der Gravitation soll ich erklären - OK.
>
> Ich will keine Bleiwürste schreiben - von welchem Vorwissen kann ich bei
> dir ausgehen? Higgs-Boson ein Begriff?
Eben das solltest du deine Bewerber fragen. Oder bewerben wir uns auf 
ein Physikstudium oder dergleichen?

Worauf ich hinausmöchte, unter der Voraussetzung, dass wir uns gerade 
nicht um ein Physikstudium(...) bewerben: Was willst du mit solchen 
hirnrissigen Fragestellungen erfahren? Versuch doch spaßeshalber mal, 
den ersten Teil deine Antwort auf die erste Frage (Gewicht, Masse) ohne 
Fachbegriffe kurz und verständlich zu formulieren; der Sachverhalt ist 
ja eigentlich ein einfacher. In ihrer jetztigen Formulierung ist das 
eher eine Antwort eines Fachidioten, als die von jemandem, der seine 
Gedanken beisammen hat und einigermaßen versteht, was er redet. Ohne 
deine Kompetenz jetzt infrage stellen zu wollen, schrieb ich ja, du hast 
ja offenbar fundiertes Fachwissen. Oder?

Die Ursache der Gravitation. Ja, Higgs-Bosonen sind mir ein Begriff, und 
nein, ich habe kein weiterführendes Wissen darüber.


Hätte ich einem Bewerber die Frage mit Masse und Gewicht gestellt und 
deine Antwort bekommen, würde ich den Bewerber erst einmal nach hinten 
stellen.
#2347603
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Michael Lieter schrieb:
> Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen
> Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden
> integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine
> Konstannte.
>
> Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche
> Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht)
> Quantenkopplungen von Luft-Gold.
Wie war das doch gleich mit den 40 Nachkommastellen?
#2347610
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Sven P. schrieb:

> Hätte ich einem Bewerber die Frage mit Masse und Gewicht gestellt und
> deine Antwort bekommen, würde ich den Bewerber erst einmal nach hinten
> stellen.

Dabei wäre eine Abklärung mit die einzig vernünftige Antwort gewesen.

1. Masse und Gewicht nicht sauber auseinanderzuhalten ist ungefähr so 
wie wenn ein Betriebswirt Netto und Brutto nicht auseinanderhalten kann. 
Oder wie wenn ein Bäcker Backpulver nicht vom Mehl unterscheiden kann.

2. Dass bei Unternehmensberatungen in Bewergungsgesprächen wohl eher 
Mainstream-Antworten erwartet werden ist für eine wirklich kreative 
Beratungstätigkeit keine besonders gute Grundlage.
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347611
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Sven P. schrieb:
> Die Ursache der Gravitation. Ja, Higgs-Bosonen sind mir ein Begriff, und
> nein, ich habe kein weiterführendes Wissen darüber.

Gut das erste wäre, es gibt kein Higgs-Boson.
Das zweite wäre - wir reden über Grundlagen - es gibt keine dunkle 
Materie.

Bist du da noch im Boot?

>
> Hätte ich einem Bewerber die Frage mit Masse und Gewicht gestellt und
> deine Antwort bekommen, würde ich den Bewerber erst einmal nach hinten
> stellen.

Ja, man kann sich alles mögliche ausdenken - allerdings wäre es höflich 
wenn du deine Einschätzung auch begründen würdest - reden wir über 
Begründungen, da du von mir ja auch nur die Kurzfassung hast.
Gast #2347618
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BTT: Mal eine m.M.n. gescheite Aufgabe für angehende ITler: Man nehme 
irgendeinen Artikel aus einer IT-lastigen Zeitschrift, so richtig mit 
viel Denglisch und Fachchinesisch. Und den lässt man vom Bewerber so 
umarbeiten, dass er ohne unnötige Fremdwörter auskommt.

Ohne Wikipedia: Was sind denn auf deutsch:
- Reentrancy?
- Stack?
- Heap?
- Localization? Nein, das ist nicht 'Lokalisierung'.
- Compiler? Linker?
- Multithreading?
- (to) include? Nein, nicht 'includieren'.
- DCE und DTE bei der Datenübertragung?
- in C(++): enum und die Dinger, die zur enum gehören?
- ebenda: struct und union, sowie die Dinger, die darin enthalten sind?
- das 'ML' in 'HTML'?
- ein int ('integer')? Nein, nicht 'Intetscha'.
- Loopback interface?
- Backspace?

Viel Spaß damit.
Manch einer wird erstaunt sein, wenn er/sie mal in ein altes 
Fortran-Buch oder eines über Großrechenanlagen guckt.
Gast #2347626
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Michael K-punkt: So ist es. Aber um diesen Sachverhalt zu beschreiben, 
braucht man kein einziges der Fachwörter, die Michael (der andere) 
verwendet hat. Und das ist tragisch. Siehe meinen vorstehenden Beitrag 
dazu.

Michael Lietner: Meine Antwort war so, wie deine. Du hast mich gefragt, 
ob sie mir ein Begriff sind. Und ja, das sind sie. Genauso, wie die 
Steinlaus mir ein Begriff ist. Ich kannte es als Scherz, wobei ich 
gerade in Wikipedia lese, dass so ein Teilchen wohl doch vorhergesagt 
wurde...
Aber nein, ich habe ehrlich kein Fachwissen über diesen Kram.
#2347631
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Michael Lieter schrieb:

> Gut das erste wäre, es gibt kein Higgs-Boson.

Ich denke, dass ist das was sie im LHC suchen, oder? Aber es ist 
natürlich richtig, solange es nicht gefunden wurde ist es eine rein 
theoretische Größe.

Andererseits: Das Neutrino beim Betazerfall hatte man doch auch erst mal 
"postuliert" und erst viel später nachgewiesen.

Der Ansatz, Vorgängen Teilchen zuzuordnen hat sich halt in den letzten 
100 Jahren als sehr erfolgreich herausgestellt.

Vielleicht gibt es da ja mal nen Zeitenwandel und ein neues Konzept 
taucht auf?
#2347645
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Hallo,

Michael Lieter schrieb:
> Eine Goldmünze hat am nächsten Tag:
>
> A) Das gleiche Gewicht
> B) Die gleiche Masse
> C) Gewicht oder Masse haben sich verändert
> D) Gewicht und Masse haben sich verändert

Michael Lieter schrieb:
> Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen
> Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden
> integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine
> Konstannte.
>
> Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche
> Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht)
> Quantenkopplungen von Luft-Gold.

Du kannst die Leute in Deinen Vorstellungsgesprächen natürlich fragen 
was Du möchtest. Vermutlich interessiert Dich auch eher die Begründung 
für die Antwort als die Antwort selbst. Aus meiner Sicht solltest Du 
jedoch wesentliche Randbedingungen nicht erst in der Antwort sondern 
bereits in der Frage erwähnen. Oder steckt genau hierin die Qualität der 
Frage? Du möchtest wissen, ob der Bewerber nachfragt?

Mit freundlichen Grüßen
Guido
#2347654
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Guido C. schrieb:

> Du kannst die Leute in Deinen Vorstellungsgesprächen natürlich fragen
> was Du möchtest.

Eine Aufgabenstellung in der allein das Wort "Gewicht" verwendet wird 
ist ohnehin von vorneherein kaum ernst zu nehmen. "Gewicht" im 
Zusammenhang mit Fragen der Masse etc. ist ein absolutes noGo!

Was vielleicht noch ginge:

"Einem Argument noch mehr Gewicht verleihen."
"Ein politisches Schwergewicht."
"Boxer der Leichtgewichtsklasse."
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2347658
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Sven P. schrieb:
> Aber nein, ich habe ehrlich kein Fachwissen über diesen Kram.

Respekt das du das so sagst. Da ich keine Bleiwurst schreiben will, 
bleibe ich dir diesmal die Antwort schuldig.

Nur wer die Frage richtig formulieren kann, bekommt die Antwort.


Es gibt derzeit zwei Leute auf diesem Planeten die diese Antwort 
verstehen.

Dunkle Materie - ja, sowas muss es doch geben - oder sind das alles 
Idioten - sind alle Physiker Idioten?

Nach meiner Erfahrung und ich bin Ingenieur - JA!!!
Gast #2347674
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Lieter = Juri?

Fehlt nur noch der Think-Tank mit seiner nicht linearen Algebra...

Diese Physikdokumentationen mit Morgan Freeman auf dem Discovery Channel 
zum Thema Universum  Schwarze Löcher  Dunkle Materie fand ich 
interessant...
#2347692
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Michael Lieter schrieb:
> Nur wer die Frage richtig formulieren kann, bekommt die Antwort.

Du scheinst sehr zerstreut zu sein. Die Frage hast Du nämlich selbst 
gestellt:
Michael Lieter schrieb:
> Was ist die Ursache der Gravitation?


Michael Lieter schrieb:
> Es gibt derzeit zwei Leute auf diesem Planeten die diese Antwort
> verstehen.
Welch ein Glück, dass es die Bevölkerungsexplosion gibt. Dann könnten es 
ja in ein paar Jahrzehnten schon drei oder vier Leute sein.
Moderator Persönliche Seite #2347827
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Sven P. schrieb:

> Ohne Wikipedia: Was sind denn auf deutsch:

Naja, an manche denglischen Begriffe haben wir uns schon so gewöhnt,
dass die deutschen sehr gewöhnungsbedürftig klingen. ;-)

> - Reentrancy?

Wiederaufrufbarkeit?  (Eigentlich geht's ja um geschachtelte
Aufrufbarkeit, aber dafür hätte ich kein deutsches Wort.)

> - Stack?

Keller- oder Stapelspeicher

> - Heap?

Da habe ich nichts dafür, gab's "damals" noch nicht :)  FORTRAN
hatte schließlich keine dynamische Speicherverwaltung ;)

> - Localization? Nein, das ist nicht 'Lokalisierung'.

Einen ein-Wort-Begriff dafür hätte ich nicht zu bieten.

> - Compiler? Linker?

Compiler kenne ich nur so ("Übersetzer" wurde da eigentlich nie
gesagt, oder hat Siemens sowas vielleicht mal verbrochen), Binder

> - Multithreading?

Gabs damals auch nicht ;-)

> - (to) include? Nein, nicht 'includieren'.

einfügen

> - DCE und DTE bei der Datenübertragung?

Datenübermittlungseinrichtung und Datenendgerät

> - in C(++): enum und die Dinger, die zur enum gehören?

Aufzählung, aber wie beschreibt man das aufgezählte Element mit
einem Wort?

> - ebenda: struct und union, sowie die Dinger, die darin enthalten sind?

Datenstruktur und Strukturelement, aber für eine union wüsste ich
nichts

> - das 'ML' in 'HTML'?

Auszeichnungssprache?

> - ein int ('integer')? Nein, nicht 'Intetscha'.

Ganzzahl

> - Loopback interface?

lokale Netzwerkschnittstelle?

> - Backspace?

Rückschritt nannte man das wohl bei der Schreibmaschine …

> Manch einer wird erstaunt sein, wenn er/sie mal in ein altes
> Fortran-Buch oder eines über Großrechenanlagen guckt.

Ja, wobei SIEMENS und robotron in dieser Hinsicht wohl absolute
Vorreiter waren. ;-)
Gast #2347828
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Michael Lieter schrieb:
> Gibt es in diesem Forum keine denkende Intelligenz?

Es gibt wohl eher Praktiker als Theoretiker hier im Forum.

Jemand, der 40 Stellen nach dem Komma bedeutend findet, nennt man in USA 
z.B. einen "Nerd".

Es sollte immer zwischen Möglichkeit und Notwendigkeit unterschieden 
werden.

Der Schäferhund leckt sich auch die Eier, weil er's kann eben. Nötig ist 
es nicht.
;-)
Moderator Persönliche Seite #2347898
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Michael Lieter schrieb:

> Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen
> Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden
> integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine
> Konstannte.
>
> Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche
> Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht)
> Quantenkopplungen von Luft-Gold.

Deine obige Antwort auf die Frage nach der Massen-/Gewichtsänderung 
einer Goldmünze ist genauso dämlich wie meine:

"Ja, über Nacht ändern sich Gewicht und Masse... denn da kommt meine 
Katze und lutscht die Goldmünze einmal kräftig ab".

Der Unterschied ist nur: meine Antwort ist verständlicher ;-)
#2348010
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Michael Lieter schrieb:
> Aber das Gewicht ändert sich weil sich die Position zum gravimetrischen
> Zentrum der Erde durch Plattentektonik und Divergenz der fluiden
> integralen Massen im Erdmantel ändert. Damit ist das Gewicht keine
> Konstannte.

Ich würde mal behaupten, dass der Mond einen größeren Einfluss als das 
bisschen Plattentektonik hat. Von heute auf morgen! Da reichen keine 40 
Nachkommastellen, um da am Gewicht der Goldmünze Plattentektonik 
nachweisen zu können :-)

Frank M. schrieb:
> "Ja, über Nacht ändern sich Gewicht und Masse... denn da kommt meine
> Katze und lutscht die Goldmünze einmal kräftig ab".

Meine Goldmünzen sind in den Jahren auch immer masseärmer geworden, und 
ich dachte die ganze Zeit, das hätte was mit Inflation zu tun :-(
frank
Gast #2348020
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Michael Lieter schrieb:
> es kommt 1,96 L heraus 1+1 ist in dem Fall nicht 2

Ach komm, für einen Physiker liegt das durchaus in der Fehlertoleranz.


Michael Lieter schrieb:
> Die Masse ändert sich u.a. durch Wasserdampfdiffusion welche
> Temperaturabhängig ist und durch (Elektronen haben ein Gewicht)
> Quantenkopplungen von Luft-Gold.

Die Masse ist an den Kilogramm-Prototyp gekoppelt. Dummerweise hat der 
aber durch regelmäßiges Putzen über die Jahrzehnte immer mehr Masse 
verloren. Damit ist die Masse des ihn umgebenden Universums immer weiter 
gestiegen. Also auch die Masse Deiner Goldmünze. Es sei denn, Du hast 
sie intensiver geputzt...
Gast #2348024
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Michael Lieter schrieb:
>
> Es gibt derzeit zwei Leute auf diesem Planeten die diese Antwort
> verstehen.

Lustig, ich kenne zufälligerweise die zweite Person! Es handelt sich um 
einen Maronibrater am Bahnhof Hütteldorf, der mir einmal erzählte, dass 
er sein Physikstudium abgebrochen hätte, da er die Physiker für zu dumm 
hielt, um sie mit der Anwesenheit seiner Person zu beehren...
Gast #2348050
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Jörg Wunsch schrieb:
> Naja, an manche denglischen Begriffe haben wir uns schon so gewöhnt,
> dass die deutschen sehr gewöhnungsbedürftig klingen. ;-)
Ich finde die eigentlich sogar 'schön'. Deutsch war nicht umsonst mal 
die Wissenschaftssprache, bis alle unbedingt weltlich sein wollten...

>> - Reentrancy?
>
> Wiederaufrufbarkeit?  (Eigentlich geht's ja um geschachtelte
> Aufrufbarkeit, aber dafür hätte ich kein deutsches Wort.)
Genau. Denk mal an Algorithmen: Eintrittsinvarianz, ein herrliches 
Wort, und es bringt den ganzen Sachverhalt exakt auf den Punkt.

>> - Stack?
>
> Keller- oder Stapelspeicher
'Ja'. (Nein, nicht als 'richtig oder falsch', sondern als 'ich hätte es 
auch so übersetzt'.

>> - Heap?
>
> Da habe ich nichts dafür, gab's "damals" noch nicht :)  FORTRAN
> hatte schließlich keine dynamische Speicherverwaltung ;)
Oft Halde. Uhu  hat es gesagt.

>> - Localization? Nein, das ist nicht 'Lokalisierung'.
>
> Einen ein-Wort-Begriff dafür hätte ich nicht zu bieten.
Wie wärs schlicht mit Übersetzung? Man kann auch Zahlen-, Zeit- und 
Währungsformate übersetzen.

>> - Compiler? Linker?
>
> Compiler kenne ich nur so ("Übersetzer" wurde da eigentlich nie
> gesagt, oder hat Siemens sowas vielleicht mal verbrochen), Binder
Siemens, genau :-) Und Binder.

>> - Multithreading?
>
> Gabs damals auch nicht ;-)
Ein IT-Alteisen hat mir das als Nebenläufigkeit erklärt.

>> - (to) include? Nein, nicht 'includieren'.
>
> einfügen
Ja.

>> - DCE und DTE bei der Datenübertragung?
>
> Datenübermittlungseinrichtung und Datenendgerät
Jup.

>> - in C(++): enum und die Dinger, die zur enum gehören?
>
> Aufzählung, aber wie beschreibt man das aufgezählte Element mit
> einem Wort?
Das haben die Übersetzer des aktuellen K&R sehr schön gelöst: Aufzählung 
und Aufzählungskonstante. Letzteres ist zwar ein langes Wort, bringt den 
Zwiespalt aber auf den Punkt. Die enum in C ist zwar eine Aufzählung, 
aber leider kein eigener Datentyp...

>> - ebenda: struct und union, sowie die Dinger, die darin enthalten sind?
>
> Datenstruktur und Strukturelement, aber für eine union wüsste ich
> nichts
K&R: Eine Struktur mit ihren Komponenten. Die Union hieß da mal 
'Variante', neuerdings wieder Union, die Dinger darin sind Alternativen, 
was m.M.n. auch wieder recht treffend ist.


>> - das 'ML' in 'HTML'?
>
> Auszeichnungssprache?
Ja.

>> - ein int ('integer')? Nein, nicht 'Intetscha'.
>
> Ganzzahl
Ja.

>> - Loopback interface?
>
> lokale Netzwerkschnittstelle?
>
>> - Backspace?
>
> Rückschritt nannte man das wohl bei der Schreibmaschine …
Da kommts her. Bei vielen alten Terminals ist das tatsächlich so, denn 
der Rückschritt löscht nicht automatisch das letzte Zeichen. Dollar = S 
+ Rückschritt + /...

>> Manch einer wird erstaunt sein, wenn er/sie mal in ein altes
>> Fortran-Buch oder eines über Großrechenanlagen guckt.
>
> Ja, wobei SIEMENS und robotron in dieser Hinsicht wohl absolute
> Vorreiter waren. ;-)
Unbestreitbar.
#2348108
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Michael Lieter schrieb:
> ich
> spreche wirklich nur mit Beuteln hier.
>
> Seid ihr echt alle so blöd?
>
> Ich komm nicht mehr mit - es ist doch unmöglich das alle do dumm sind.
>
> Gibt es in diesem Forum keine denkende Intelligenz?

Michael Lieter schrieb:
> Meine Frage an Führungskräfte ist immer folgende:

Ich hoffe Du stellst Deine Fragen nicht schriftlich, Du Held !

Wenn Du nicht auf blaue Filzstifte bestehst, dann bestehst Du aus blauen 
Filzstiften...


Michael Lieter schrieb:
> Ich bestehe immer auf blauen Filzstiften

Michael Lieter schrieb:
> wieviel leute brauchst du

Michael Lieter schrieb:
> wiederwillig

Michael Lieter schrieb:
> Lieter
Moderator Persönliche Seite #2348121
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Sven P. schrieb:

> Genau. Denk mal an Algorithmen: Eintrittsinvarianz, ein herrliches
> Wort, und es bringt den ganzen Sachverhalt exakt auf den Punkt.

Ist aber auch nur zur Hälfte deutsch. ;-)

>>> - Heap?

> Oft Halde.

Habe ich aber wirklich noch nie in aktiver Benutzung erlebt.
Allerdings habe ich von robotron auch nie eine Dokumentation in
der Hand gehabt für einen Compiler, dessen Sprache dynamische
Speicherverwaltung implementieren würde, damals gab's da nur
FORTRAN. :)

>>> - Localization? Nein, das ist nicht 'Lokalisierung'.
>>
>> Einen ein-Wort-Begriff dafür hätte ich nicht zu bieten.

> Wie wärs schlicht mit Übersetzung? Man kann auch Zahlen-, Zeit- und
> Währungsformate übersetzen.

Ist aber in unserem Sprachgebrauch nicht üblich, das zu tun.
"Landes- und sprachspezifische Anpassungen" würde es wohl treffen.
Naja, "localization" ist ja auch schon so lang, dass die Amis es
als "l10n" abkürzen. ;-)

>>> - Multithreading?

> Ein IT-Alteisen hat mir das als Nebenläufigkeit erklärt.

Hab' ich zumindest schon mal gehört, ja.

> K&R: Eine Struktur mit ihren Komponenten. Die Union hieß da mal
> 'Variante', neuerdings wieder Union, die Dinger darin sind Alternativen,
> was m.M.n. auch wieder recht treffend ist.

Ich erinnere mich dünkel an Pascal und die "Varianten-Records". ;)
(Firma: Desert Irrigation Systems) #2348131
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Fra Nk schrieb:
> Glaube = Nichtwissen

Das wichtigste hast du schon mal verstanden - das ist gut.

Das ihr mir in alle Ewigkeit die 40 Kommastellen vorhaltet ist ok (es 
sind derzeit 69 Kommastellen - ja, so hoch fein abgestimt dind diese 
Modelle) - nur Wenige werden den tieferen Sinn verstehen - ist so eine 
Filterfrage, die zunächst unsinnig erscheint.

Das könnt ihr aufgrund eurer geringen Intellligenz (nicht IQ) in 50 
Jahren nicht begreifen.
Gast #2348163
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Jörg Wunsch schrieb
> [...]

Joa. Es macht aber einen sehr guten Eindruck, wenn man in der Lage ist, 
sich klar und deutlich auszudrücken, ganz ohne Bullshit-Bingo.
Gerade vor Kunden habe ich das schon öfter erlebt. Diese paar 
'einheimischen' Begriffe (ok, etwas Latein/Griechisch hier und da) 
kommen viel sympathischer und kompetenter rüber, als der ganze englische 
Fachschwurbel zusammen.

Daher hätte ich halt jemanden mit der Antwort von Lieter gleich wieder 
nach Hause geschickt...
#2348302
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Jörg Wunsch schrieb

>>>> - Heap?
>
>> Oft Halde.
>
> Habe ich aber wirklich noch nie in aktiver Benutzung erlebt.

Siemens ist ja ein Begriff. Von Robotron hab ich noch nie was gelesen.

Aber es gab mal (gibt es immer noch? Keine Ahnung) von Microsoft eine 
Entwicklerzeitschrift, "Windows Developer Magazin" oder so ähnlich. Da 
wimmelten die Artikel nur so von Stapelspeicher, Halde und Fäden 
(Threads). Um sowas zu lesen musste man erst mal den kompletten Artikel 
nach Englisch rückübersetzen um zu verstehen worum es jeweils ging. Das 
war so Mitte der 90-er Jahre.
Moderator Persönliche Seite #2348373
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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Siemens ist ja ein Begriff. Von Robotron hab ich noch nie was gelesen.

Das Siemens des Ostens.  Großkonzern, ähem, Kombinat, Ende der
1960er Jahre gegründet, als die ganze (Groß-)Rechentechnik als
Idee ihren ersten Boom hatte.  Volksmund damals: "Hast du einen
dummen Sohn, schickste ihn zu robotron."

Dem Kombinat wurden nach und nach auch sämtliche Zulieferer
zugeschlagen, die irgendwie entfernt was mit Rechentechnik zu
tun hatten, bspw. Schreibmaschinenhersteller, weil diese dann
zunehmend Computerdrucker produziert haben und dergleichen.
#2348400
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Jörg schrob:
>Volksmund damals: "Hast du einen dummen Sohn, schickste ihn zu robotron."

Ooooouuuuuuhhhhhhh!

Hast Du diesen Reim schon mal im Robotron-Forum vorgetragen? Dafür läßt 
man
Dich mehrere Runden im Magnettrommelspeicher mitfahren und gibt Dich 
dann
direkt auf einen Nadeldrucker aus....
;-)

MfG Paul
Moderator Persönliche Seite #2348452
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Paul Baumann schrieb:

> Hast Du diesen Reim schon mal im Robotron-Forum vorgetragen?

Dort würde ich auch den zweiten Teil noch ergänzen:

"Ist der Sohn noch dümmer, die Reichsbahn nimmt ihn immer."

Nicht vergessen: das stammt von Ende der 1960er Jahre.  Es drückt
einfach nur die damalige Realität aus: Rechentechnik war plötzlich
das große Schlagwort des sächselnden Chefs "ganz oben", mithin wurde
der Laden ganz groß aufgebaut und hat wohl einfach wirklich nur
jeden genommen, der da angeklopft hat.  Ich vermute, dass der
Großteil der Arbeiten jedoch eher einfach, aber anstrengend waren:
denk mal an den Aufwand, einen Magnetkernspeicher zu fädeln.  Dafür
braucht man keine 1+ in Mathe. ;-)

(Mit der Reichsbahn ist das ganz ähnlich.  Klassischer Bahnbetrieb
ist eine fast maschinell ablaufende, ziemlich stupide Tätigkeit,
alles streng nach Vorschrift.)
#2348654
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Jörg schrob:
>Dort würde ich auch den zweiten Teil noch ergänzen:

>"Ist der Sohn noch dümmer, die Reichsbahn nimmt ihn immer."

Puh, da hast Du die Kurve aber noch ganz knapp gekriegt.
:-))

>Ich vermute, dass der
>Großteil der Arbeiten jedoch eher einfach, aber anstrengend waren:
>denk mal an den Aufwand, einen Magnetkernspeicher zu fädeln.  Dafür
>braucht man keine 1+ in Mathe. ;-)

Na freilich, das ist richtig.

MfG Paul
#2348671
Lesenswert?

Jörg Wunsch schrieb:
> Habe ich aber wirklich noch nie in aktiver Benutzung erlebt.

Ich habe 1972/73 in Karlsruhe "Einführung in die Informatik" gehört. Da 
ging es um die modernste Programmiersprache dieser Zeit: Algol-68.

Einen Compiler gabs noch nicht, aber die Sprache sollte eine dynamische 
Speicherverwaltung haben und der Heap wurde vom Prof. als Halde 
bezeichnet.

Leider stellte sich dann heraus, daß es nix war mit dem dollen Algol-68: 
die Grammatik war mehrdeutig und auf diese Weise sind wir der Zukunft 
gerade nochmal entgangen.

Allerdings hatten wir im Programmierpraktikum - das ging damals noch mit 
Lochkarten, was gegenüber den Lochstreifen schon richtig komfortabel war 
- in Simula-67 programmiert. Die hatte damals schon eine funktionsfähige 
dynamische Speicherverwaltung. Wir lernten die Halde also ganz praktisch 
kennen.

(Simula-67 ist übrigens die Sprache, für die das Klassenkonzept 
entwickelt wurde.)
#2348891
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Uhu schrob:
>Leider stellte sich dann heraus, daß es nix war mit dem dollen Algol-68:
>die Grammatik war mehrdeutig und auf diese Weise sind wir der Zukunft
>gerade nochmal entgangen.

Ich hatte einen KRS4201 (im Betrieb, in's Wohnzimmer hätte er nicht 
gepasst)
Als Programmiersprache verwendeten wir Algol und waren voller Freude 
darüber.
Hauptsächlich kaufmännische Rechnereien wurden damit geschrieben, aber 
man
konnte sich auch wunderschön Testprogramme für alle beteiligten Geräte
damit schreiben.

Die Umgewöhnung an Pascal war dann nicht schwierig. #

http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/r4201.htm

Heute schreibt man in 2 Stunden ein Programm in Pseudocode auf ein Blatt
Papier und sucht dann eine Woche nach der richtigen Syntax für die nun
üblichen Sprachen.
:-(
#2348929
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Paul Baumann schrieb:
> Als Programmiersprache verwendeten wir Algol und waren voller Freude
> darüber.

Das war Algol-60

> http://www.robotrontechnik.de/index.htm?/html/computer/r4201.htm

Hier sahen die Kisten zu dieser Zeit ganz ähnlich aus...

An der Univac 1108, die damals im Uni-Rechenzentrum stand, waren 
Tromelspeicher als schnelle Zwischenspeicher angeschlossen.

Im Informatikrechenzentrum stand eine Borroughs 6700 - das war eine 
Hardware-Stackmaschine, die für Algol optimiert war. (Wenn z.B. zwei 
Werte addiert werden sollten, wurden zunächst die Operanden auf den 
Stack geladen und anschließend der ADD-Befehl ausgeführt. Die Operanden 
wurden dabei auf dem Stack durch das Ergebnis ersetzt.)

Als "Massen"-Speicher gab es eine ganze Batterie Festkopfplatten - das 
Stück von der Größe eines kleinen Kleiderschrankes und mit der 
sagenhaften Kapzität von 40 MB.
#2349866
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Bez. Micheal "Überingenieur" Lieter

Mit der Filterfrage zum "fein abgestimmten System" meint er sicherlich 
das Universum mit seinen diversen Naturkonstanten. Daher auch die 
hinterlistige Frage, ob uns schon eins begegnet ist. Kein Wunder, dass 
ihm der Taschenrechner ausgeht, gell Michael? Man muss halt nur Deine 
Wellenlänge kennen.

Noch eine Frage im Rahmen eines Einstellungstests:

Definieren Sie das Universum. Geben Sie drei Beispiele.
#2350085
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Christian S. schrieb:
> habe hier eine Aufgabe eines Einstellungstests, die ich nicht lösen
> kann.

Als jemand, der nun schon ca. 1 Jahrzehnt in der Arbeitswelt zugebracht 
hat, frage ich mich noch immer, welche Relevanz solche dämlichen Tests 
haben.
Findet man mit solchen bekloppten Rätseln heraus, ob einer 
selbstständig, kreativ und engagiert seine Aufgaben löst, den Überblick 
behält und im Team nicht anderen Leuten auf den Senkel geht?

Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Es gibt schließlich kaum Kunden, 
die das Lösen von Rätseln bezahlen.
#2350094
Lesenswert?

Michael Lieter schrieb:
> Das könnt ihr aufgrund eurer geringen Intellligenz (nicht IQ) in 50
> Jahren nicht begreifen.

Dir würde ich empfehlen, erst mal richtig schreiben zu lernen, bevor Du 
andere als dumm bezeichnest.

Michael Lieter schrieb:
> Da ich keine Bleiwurst schreiben will,
> bleibe ich dir diesmal die Antwort schuldig.

Du hast "Ich habe auch keine Ahnung davon, mag das aber nicht zugeben." 
aber schön ausweichend umschrieben.

Michael Lieter schrieb:
> Bauen Sie die Cheopspyramide nach - was brauchen Sie dafür?

Mich würde mal interessieren, was Leute Deines Schlages da für eine 
Antwort erwarten und was sie dann genau aus dieser Antwort zu entnehmen 
glauben.

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