Wasser aus Luftentfeuchter nutzen

OP #2818617
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Hier fällt gelegentlich etwas Wasser aus einem Luftentfeuchter an.
Was kann man damit anstellen, wozu ist das evtl. brauchbar? Klar, man 
kann es einfach wegkippen, aber kann man es auch sinnvoll verwenden?

Augenscheinlich ist es sehr sauber (vorausgesetzt, der Luftentfeuchter 
wird gelegentlich gereinigt damit kein Gammel entsteht) und sowas wie 
Kalk dürfte auch nicht drin sein.

Ich würds nun nicht gerade in einen Bleiakku kippen, aber senkt es 
beispielsweise die Wasserhärte wenn man es mit in die Waschmaschine 
kippt? Gerade hier in und um Berlin ist das Wasser sehr hart, sieht man 
sehr schön wenn man den Schwamm von der Lötstation mit Leitungswasser 
befeuchtet. Da klebt der Kalk hinterher sogar in Spuren am Lötkolben.

Falls das nichts bringt senkt man damit immerhin den Wasserverbrauch für 
einen Waschdurchlauf um 2-3 Liter... ;)

Ideen?
OP #2818850
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Na so viel ists nun wieder auch nicht. Gelegentlich so drei Liter halt. 
Um mit einer Turbine den Strom für den Luftentfeuchter wieder raus zu 
kriegen bräuchte man verdammt viel Fallhöhe.

Kontaminiert ist's nur wenn der Luftentfeuchter nie gereinigt wird. Ich 
denke, das riecht man dann auch...
#2819213
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Ich habe grosse Bedenken betreffend der hygienischen Qualität des 
Wassers. Immerhin schwirrt da so allerlei durch die Luft, das von so 
einem Entfeuchter aufgenommen wird. Fast schon, wie Putzwasser. Danach 
steht das Wasser noch stundenlang bei keimfreundlichen Temperaturen 
herum. Nur schon die Tatsache, dass man den Entfeuchter regelmässig 
reinigen muss, um Schimmel zu vermeiden, spricht doch Bände.
(Firma: privatfrickler.de) #2819334
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Hallo,

das Wasser ist in der alles andere als sauber, selbst bei ordentlicher 
Pflege des Gerätes. Du kannst Dir ja mal diese beiden Videos anschauen, 
die ich mal für einen Freund von Kondenswasser aus seinem 
Luftentfeuchter gemacht habe. Und bevor Du was sagst: Ja. 
vorschriftsmäßig gepflegt und ja, das Wasser, das Du hier siehst war mit 
dem Auge geruchlos und klar :-)

Die Nematode in dem ersten Video sollte so ~100 µm groß sein, die Amöbe 
im zweiten Video vielleicht 10 µm und die kleinen Grünalgen so 3-5 µm.

http://www.flickr.com/photos/drsvanhay/7917876514/

http://www.flickr.com/photos/drsvanhay/7917875716/

Blumengießen ist in der Tat eine ganz vernünftige Anwendung. Fast alles 
andere wohl eher nicht.

Viel Spaß

 Timm
(Firma: privatfrickler.de) #2819442
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Staub, Sporen und Gammel verstehe ich, aber wie kommt eine Nematode da
> rein?

na, so wie sie überall sonst auch hinkommen. Die trockenen Eier sind 
winzig und können sehr weit schweben nachdem sie aufgewirbelt wurden. 
Zum Beispiel aus benachbarten Blumentöpfen; dem Garten; dem Öffnen, 
Umschütten oder Portionieren von trockenen Hülsenfrüchten wie Linsen, 
Erbsen, Bohnen etc.

Vlg
 Timm
#2819491
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Icke ®. schrieb:
> Bei aller Ökologie, wir leiden hier nicht so an Wasserknappheit, als daß
> man sich um 3 Liter sorgen müßte. Einmal Klospülung drücken benötigt
> genauso viel. Also wegschütten, es fließt über die Kläranlage wieder dem
> Kreislauf zu.

Die Stadtwerke jammern sowieso, dass wir zu wenig Wasser in den 
Abwasser-Kanälen haben und die daher öfter verstopfen.
#2819622
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Peter Dannegger schrieb:
> Stimmt, irgendwas mit "L" wars.
> Die sind so richtig fies.

Na ja, dafür daß sie ubiquitär sind, merkt man doch sehr wenig davon im 
täglichen Leben. Die Hysterie, die zu dieser EU-Verordnung auf Verdacht 
geführt hat, ist ganz überwiegend unbegründet, schwemmt aber sicher 
gewissen Kreisen ordentlich viel Geld in die Kassen - das Schema ist 
mittlerweile bekannter, als einem lieb sein kann.
#2820294
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Legionellen gedeihen glücklicherweise nur in warmem Wasser.
Ich verwende das Wasser aus dem Luftentfeuchter zum Ansatz von Fotchemie 
und zur Schlusswässerung der Filme vor dem Trocknen. Die Resultate sind 
wunderbar, Wasser- / Kalkflecken habe ich damit noch nie gehabt. Auch 
kann der Entwickler nicht durch Eisenionen verdorben werden. Natürlich 
muß der Auffangbehälter sauber sein, sonst bringt das alles nichts. Die 
in der analogen Fotografie eingesetzten Chemikalien töten sowieso 
ziemlich sicher alle eventuellen Mikroorganismen, und an anorganischen 
Rückständen ist dieses Wasser im Zwefel sogar ärmer als gekauftes 
demineralisiertes Wasser.
#2820311
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Hab mal bei yt nen Vid gesehen bei dem ein Mädel mit einem Roh-Wafer 
mittels Wasserdampf aus dest. Wasser ausm Teekessel und nem 
selbstgebauten Ofen einen Diffusionsprozess in Gang brachte. Ob ihrs 
glaubt oder nicht, die hat anschließend zwei-FET-Transistoren auf ihrem 
Wafersplitter erfolgreich ätzen und die Funktion am 
Oszi-Komponententester nachweisen können. Der gesamte autodidaktische 
Trial&Error-Lernprozess hat allerdings drei Jahre gedauert.
#2822244
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Matthias Sch. schrieb:
> Karl Heinz Buchegger schrieb:
>> Dann wäre aber Regen genauso ungeeignet :-)
>
> Tatsächlich ist Regen nur ein schwacher, allerdings kontinuierlicher
> Nährstofflieferant:
> http://www.orchideenforum.de/nahrung.htm
>
> Ist allerdings recht abhängig vom Ort.


Der springende Punkt ist, dass sich Pflanzen die Nährstoffe aus der Erde 
holen. Dort sind die Mineralien. Bei Regen genauso wie bei 
Kondenswasser. Das Wasser löst sie im Boden.

Und ja, bei Orchideen ist das ein bischen anders. Aber auch die wachsen 
auf einem Substrat, aus dem sie sich einen Teil holen. Meine Orchideen 
wachsen und gedeihen ganz gut am Fensterbrett.
#2824751
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Martin Kreiner schrieb:
> Ich würde es in Luftbefeuchterbehälter am Heizkörper kippen.

Wo gibt es denn sowas noch? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass nur die 
Leute solche Dinger brauchen, die (a) falsch heizen, (b) falsch lüften 
oder (c) eine so alte Wohnung haben, dass sie seit 50 Jahren saniert 
gehört. Weiß dazu jemand was?

Mich würde mal interessieren, ob das Wasser aus dem Luftentfeuchter 
mineralienfrei ist. In so einem Luftentfeuchter stecken doch immer 
irgendwelche Salze drin, die "sich verbrauchen".
#2824921
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Andi $nachname schrieb:

> Wo gibt es denn sowas noch? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass nur die
> Leute solche Dinger brauchen, die (a) falsch heizen, (b) falsch lüften
> oder (c) eine so alte Wohnung haben, dass sie seit 50 Jahren saniert
> gehört. Weiß dazu jemand was?

Also, zum Steigern der Luftfeuchtigkeit z. B. im Winter eignen sich 
diese Hängekiste in keinster Weise. Die Oberfläche ist viel zu gering 
und eher brüten in dem halbwarmen Wasser die Würme als dass da was 
verdunstet - gerade heutzutage, wo man nicht mehr so irrsinnig hohe 
Vorlauftemperaturen fährt.

Es ist also was für Leute, die (a) kein Hygrometer haben um zu merken, 
dass es nix bringt, die (b) eine nostalgisch aussehende Wohnung haben 
wollen und die (c) gerne unnütze Dinge wöchtenlich abstauben.
#2824992
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>Wo gibt es denn sowas noch? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass nur die
>Leute solche Dinger brauchen, die (a) falsch heizen, (b) falsch lüften
>oder (c) eine so alte Wohnung haben, dass sie seit 50 Jahren saniert
>gehört. Weiß dazu jemand was?

das gilt für Luftentfeuchter aber auch ;-)
#2825005
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Robert L. schrieb:
>>Wo gibt es denn sowas noch? Ich habe mal irgendwo gelesen, dass nur die
>>Leute solche Dinger brauchen, die (a) falsch heizen, (b) falsch lüften
>>oder (c) eine so alte Wohnung haben, dass sie seit 50 Jahren saniert
>>gehört. Weiß dazu jemand was?
>
> das gilt für Luftentfeuchter aber auch ;-)

Würd ich nicht so sagen. Wir haben ein offenes Treppenhaus in den 
Keller, so dass im Sommer die Feuchtigkeit unweigerlich in die kühleren 
Regionen und die Räume im Keller wandert.

Zu lüften wäre hier der falsche Weg, da dann noch mehr Feuchtigkeit 
reinkommt. Ein paar Stunden den Luftentfeuchter laufen lassen wirkt hier 
wahre Wunder.
#2825592
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Robert L. schrieb:
> ich heize im Sommer den keller, mit der überschüssigen solar-wärme...
>

DAS habe ich auch schon seit langem im Auge. Wie ist dein System da 
aufgesetzt?

>
>> offenes Treppenhaus in den
>>Keller,
>
> des ist im Winter aber auch nicht ideal, da wird er Keller ja dann mit
> beheizt.. ?!

Im Keller ist mein Arbeitszimmer. Ein Strang der Einrohrheizung läuft 
direkt im Boden, so dass es ohnehin in diesem Raum wärmer ist. Hinzu 
kommt natürlich ein Heizkörper. Der Wärmeverlust nach unten im Winter 
spielt also nicht die große Rolle, da unten z. T. ohnehin warm ist. Im 
Heizungsraum und im Bastelkeller/Weinkeller ist es natürlich im Winter 
"kalt" - geht also runter bis 15/16 Grad. Aber auch da ist es ab und 
dann sinnvoll drauf zu achten, dass es nicht zu feucht wird, sonst wird 
es schnell muffig.
#2825616
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> Wie ist dein System da
>aufgesetzt?

ist alles Fußbodenheizung



im sommer sind nur die heizkreise von bad und keller  offen

und vorlauf auf konstant 33°C (oder 31° weiß ich jetzt nicht mehr)
geheizt wird dann in der früh und am Abend 2 oder 3 Stunden
damit der Boden im bad warm ist (Und in der Übergangszeit das Bad wärmer 
ist.)

und nur dann, wenn der buffer irgendwo in der mitte über 65°C hat.. (die 
pellets-kessel  heizt nur den oberen teil vom buffer, auf 60°, ...)
#2827687
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Ben _ schrieb:
> Das Problem ergibt sich hier nur im Winter, wenn man die Wäsche in der
> Wohnung trocknet und nicht dauerlüften will. Klar, ein Teil von dem
> eingetragenen Wasser kann in der Luft bleiben und spart den
> Luftbefeuchter, aber alles über 75-80% Luftfeuchte ist doof.

Auch zum Wäschetrocknen in der Wohnung benötigt man Energie, die letzten 
Endes von der Zentralheizung bereitgestellt werden muss. Hab dazu mal ne 
Studie gesehen und runtergeladen, finde sie grad nicht.
OP #2835946
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Klar, von nichts kommt nichts. Im Endeffekt holt ein Luftentfeuchter 
diese Wärmeenergie aber wieder zurück. Die bei der Kondensation des 
Wassers entstehende Wärme wird zusätzlich zur Verlustleistung des 
Verdichters vom Kältekreislauf abgegeben. Das ist genauso viel wie das 
Wasser zum Verdampfen/Verdunsten gebraucht hat, und das ist gar nicht so 
wenig... immerhin um 2400kJ pro Liter wenn ich mich recht erinnere.
#2836032
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Ben _ schrieb:
> Klar, von nichts kommt nichts. Im Endeffekt holt ein Luftentfeuchter
> diese Wärmeenergie aber wieder zurück. Die bei der Kondensation des
> Wassers entstehende Wärme wird zusätzlich zur Verlustleistung des
> Verdichters vom Kältekreislauf abgegeben. Das ist genauso viel wie das
> Wasser zum Verdampfen/Verdunsten gebraucht hat, und das ist gar nicht so
> wenig... immerhin um 2400kJ pro Liter wenn ich mich recht erinnere.

Ok, du lässt also die Heizung laufen, die die Wärme bereitstellt, dass 
das Wasser aus der Wäsche verdunsten kann, sorgst aber mit einem 
Luftentfeuchter dafür, dass du die teure warme/feuchte Luft nicht 
rauslüftest, sondern energetisch ausnutzt?

Klingt kompliziert, ist aber vielleicht gar nicht so doof.
OP #2836090
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Ich glaube nicht, daß Luftentfeuchter große Energiesparwunder sind... :)

Ist auch nicht der Hauptgrund, sondern eher ein angenehmer Nebeneffekt. 
Der Hauptgrund ist, daß alles über 80% Luftfeuchte nicht so toll ist. 
Ansonsten mach ich auch im Winter bei 20 Grad miese eine kurze 
Durchlüftung, der Luftentfeuchter macht den Rest wenn das nicht reicht. 
Geht beim Wäsche waschen recht schnell und dauernd durchlüften kostet 
wirklich Geld...
#2836099
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Kara Benemsi schrieb:
>>Im Endeffekt holt ein Luftentfeuchter diese Wärmeenergie aber wieder
>>zurück.
>
> Wenn das angeblich so einfach ist, warum nutzt man dann die
> Luftentfeuchter  nicht großfläcig zum Energiesparen?

Arbeitet ein Luftentfeuchter denn nicht ähnlich wie eine Wärmepumpe?
Zumindest sagen sie, dass man mit Klimaanlagen im Heizbetrieb gegenüber 
der rein elektrischen Heizung deutliche Einsparungen hat.
#2836101
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Ben _ schrieb:
> Ich glaube nicht, daß Luftentfeuchter große Energiesparwunder sind... :)
>
> Ist auch nicht der Hauptgrund, sondern eher ein angenehmer Nebeneffekt.
> Der Hauptgrund ist, daß alles über 80% Luftfeuchte nicht so toll ist.
> Ansonsten mach ich auch im Winter bei 20 Grad miese eine kurze
> Durchlüftung, der Luftentfeuchter macht den Rest wenn das nicht reicht.
> Geht beim Wäsche waschen recht schnell und dauernd durchlüften kostet
> wirklich Geld...

Im Winter ist bei uns die Luft eher trocken (45%), aber dann hol ich die 
Sumpfgräser vom Balkon rein, die schlagen ne Menge Wasser um pro Tag.

80% Luftfeuchte würde bei uns dazu führen, dass die Feuchtigkeit am 
Fenster niederschlägt. So 55% sind ok bei mir.
(Firma: ...) #2836106
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>Arbeitet ein Luftentfeuchter denn nicht ähnlich wie eine Wärmepumpe?

Um H2O zu kondensieren, muß man den Taupunkt unterschreiten, d.h. man 
benötigt "Kälte". Und die Bereitstellung von Kälte erfordert Energie, 
siehe Kühlschrank.

Du als Physiker kannst doch mal die entsprechenden thermodynamischen 
Energiebilanzen mit dissipierter Energie und so aufstellen.


>Zumindest sagen sie

Wer sind diese "sie"?
OP #2836148
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Eben.

Das Ding arbeitet wie eine Wärmepumpe, Leistung des Verdichters etwa 
200W elektrisch, macht so 400-500W Kälteleistung. Die Luft durchströmt 
zuerst einen Kühler (Verdampfer), wird dort abgekühlt und die 
Luftfeuchtigkeit schlägt sich an diesem nieder. Danach passiert sie den 
zweiten Wärmetauscher (Kondensator), der den Kältemittelkreislauf kühlt 
und die entzogene Wärme an die Luft zurückführt.

Der Kältekreislauf ist exakt so wie der in einem Kühlschrank aufgebaut 
(mit Kapillardrosselrohr), nur mit etwa doppelt so viel Leistung.
#2836793
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Kara Benemsi schrieb:
>>Arbeitet ein Luftentfeuchter denn nicht ähnlich wie eine Wärmepumpe?
>
> Um H2O zu kondensieren, muß man den Taupunkt unterschreiten, d.h. man
> benötigt "Kälte". Und die Bereitstellung von Kälte erfordert Energie,
> siehe Kühlschrank.
>
> Du als Physiker kannst doch mal die entsprechenden thermodynamischen
> Energiebilanzen mit dissipierter Energie und so aufstellen.
>
>
>>Zumindest sagen sie
>
> Wer sind diese "sie"?

Ich meinte so etwas:

http://www.pool-zentrum.de/aquapool24/entfeuchter/index.html

http://www.solarserver.de/wissen/lexikon/a/arbeitszahl-einer-waermepumpe.html

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