Gast
#266740
hallo ich habe bisher noch nie was mit filterentwurf gemacht und habe eine grundlegende frage zu Blindelemente (spule, kondensator) als übertragungsglieder: also wenn ich eine wechselspannungsquelle habe und mehrere niederohmige lastwiderstaände habe die parallel liegen, dann wird jede last mit der gleichen amplitude versorgt vorrausgesetzt die leistung der quelle ist hoch genug. Wenn ich jetz aber hingehe und einen kondensator parallel auf masse schalte dann bildet er einen kurzschluss bei hohen frequenzen. nehmen wir jetz aber an die quelle sei ideal (leistung gegen unendlich, ausgangswiderstand = 0), geht dann die amplitude der spannung nach dem kondensator dennoch in die knie aufgrund des kurzschlusses ?? also nach meinem denkschema nein, da kein serieller wirderstand im stromkreis vorhanden ist, die die spannung aufnimmt (siehe RC-Tiefpass). ich frage deshalb, da ich eine einfache HF-Simulationsschaltung vorliegen habe bestehend aus einem LC-Parallelschwingkreis als Bandpass. Die Wellenamplitude wird aber scheinbar gedämpft oberhalb und unterhalb der resonanzfrequenz. Wie kann man sich das erklären ? wenn die Spule bei NF z.b. kurzschließt, wo geht dann die Quellspannung hin ?? die spannung kann sich ja nich in luft auflösen. wenn man den idealfall betrachtet, dann brauch ich doch immer ein serielles glied wie beim Standard RC-Tiefpass oder Hochpass. wäre für kurzen hinweis dankbar! mfg
