Gast
#7277838
Hallo Zusammen, ich gehe davon aus, dass es hier einige Automobilisten unterwegs sind. Es geht um den COP (conformity of production) Nachweiß für die ECE-R10. Der Fahrzeughersteller macht die ECE-R10 Prüfung begleitend zur laufenden Serie einmal im Jahr. Wie würde man als Lieferant eines Steuergerätes die COP Prüfung durchführen bzw. gegenüber dem KBA/technischen Dienst plausibel argumentieren? Meine Idee wäre ebenfalls mit dem Steuergerät einmal im Jahr in das Prüflabor zu gehen und die Prüfung durchzuführen. Eine 100% Prüfung aller Baugruppen in einer Endprüfung (EOL) macht natürlich keinen Sinn. Wie macht ihr das? Wenn ich darüber Nachdenke welche Risiken in der Fertigung entstehen könnten (und damit die Folge eines nicht bestehens der R10 zur Folge hätte) kann man gar nicht alles abdecken. Eine nicht bestandene COP Prüfung bedeutet dann ein Rückruf. Mögliche Risiken: Beim EMS: -- Nacharbeit von Bauteilen -- mögliche Löt-Fahnen können eine Antenne bilden -- Fehlbestückung -- Bauteiltoleranzen können zu anderem Verhalten führen -- Toleranzen in der Leiterplatte; ich meine mich zu erinnern, dass für Impedanz kontrollierte Leiterplatten 10% Toleranz zulässig sind. End Montage: -- Bauteilebeschädigung Kontaktfeder brechen Im Feld: -- Oxidation, und damit Änderung des Abstrahlverhaltens nichts ist ewig dicht Ich weiß, dass das eine oder andere Risiko an den Haaren herbei gezogen ist und nicht passieren darf! Bitte seid konstruktiv :)