Damit eine sinnvolle - dem Zweck des Verstärkers dienende - Ausgangsspannung verfügbar ist, muss erst einmal ein zu verarbeitendes Eingangssignal vorhanden sein. Das ist (noch ) nicht der Fall.
Wegen der vollen Gegenkopplung würde die Schaltung als "Einsverstärker (unity-gain-amplifier) bzw. als reiner "Impedanzwandler" arbeiten, sofern zwischen den noch offenen Anschlüssen eine Signal-Spannung eingespeist wird.
Dabei muss beachtet werden, dass sich ein sinnvoller Arbeitspunkt nur dann einstellt (mit Aussteuerungsmöglichkeit nach beiden Seiten um diesen Punkt herum), wenn gleichzeitig dort auch eine Gleichspannung von etwa 4,5 V angelegt wird. Auf keinen Fall darf ein Eingang "in der Luft hängen".
Die in den Verstärker fließende Ströme werden normalerweise aber vernachlässigt gegenüber dem Strom in der äußeren Beschaltung, der um Größenordnungen größer ist.
Der Normalfall bei einer derartigen Schaltung ist allerdings eine Versorgung mit zwei Betriebsspannungen (z.B. (+-)4,5 V), deren gemeinsamer Punkt als Bezugspunkt für das zu verarbeitende Signal definiert ist (Masse).