Servus zusammen, ich hätte mal eine Verständnisfrage zur Ausgangsleistung eines Transformators:
Wenn ich eine rein ohmsche Last an einem Trafo habe und ich diese nun um den Faktor 10 erhöhe, dann nimmt ja nach dem ohmschen Gesetz die Leistung am Ausgang um den Faktor 10 ab. Wo bleibt die Leistungsdifferenz gemäß Energieerhaltungsgesetz ? Diese müssen ja in Form von Verlusten im Trafo selbst verbleiben. Erklärungsversuch: Die Verluste setzen sich wie folgt zusammen: Kupfer- und Wirbelstromverluste (sinken aufgrund des niedrigeren Ausgangsstromes). Hystereseverluste (Abhängig vom magnetischen Fluss und Frequenz, Material und Geomgetrie des Eisenkerns) steigen an, weil der geringere Ausgangsstrom eine niedrigere Gegeninduktivität in dem Eisenkern verursacht und somit der magnetische Fluss in dem Eisenkern größer ist. Durch den größeren magn. Fluss nehmen auch die Hystereverluste zu. Diese müssen trotz niedrigerer Wirbelstrom- und Kupferverluste so hoch sein, dass das Energieerhaltungsgesetz eingehalten wird. Ist diese Erklärung korrekt oder habe ich ein Verständnisproblem ? Gibt es in meinem Beispiel weitere Verluste die ich nicht beachtet habe ? Danke euch für die Antwort !