ich habe gerade angefangen mich mit Antennen zu beschäftigen und frage mich, ob man eine LoRaWAN-Antenne (selber) bauen könnte, die noch gut genug für GPS ist. Wie schwierig ist es denn, eine solche Multibandantenne selbst zu bauen für ein "Outdoor"-Mikrocontroller-Projekt? Das ganze soll am Ende eine einzige Antenne darstellen, die ggf. zwischen GPS und LoRaWAN-Modul wechselt.
2 getrennte Antennen über eine Weiche zusammen schalten und dann zum Gerät. Ich versteh das hoffentlich jetzt so, dass der Empfänger nur einen Antenneneingang hat.
2 getrennte Antennen über eine Weiche zusammen schalten und dann zum
Gerät. Ich versteh das hoffentlich jetzt so, dass der Empfänger nur
einen Antenneneingang hat.
Hi Kurt,
der Empfänger sollte idealer Weise nur einen Antenneneingang für eine Antenne haben, soweit dies gut machbar ist.
Nimm für deinen GPS-RX eine Keramikantenne, wie sie bei den NEOs dabei ist. Die kann auch im Gerätegehäuse sein. Dann hast du nur noch eine externe Lorawan-Antenne.
Die Möglichkeit, eine Antenne für beide Bänder zu bauen, sehe ich nicht.
p.s. wie würdest du das mit der Sende-Empfangsumschaltung machen wollen?
Die Möglichkeit, eine Antenne für beide Bänder zu bauen, sehe ich nicht.
Die gibt es sehrwohl und eine Sendeempfangsumschaltung bräuchte es auch nicht unbedingt. Der Frequenzabstand ist groß genug um mit einer Frequenzweiche auf eine gemeinsame Antenne zu arbeiten.
Das haben die fest eingebauten Mobiltelefone schon vor über 20 Jahren so gemacht. Kombiantennen für D-Netz und FM-Rundfunk habe ich sogar noch hier rumliegen, die dazugehörigen Frequenzweichen müsste ich auch noch haben.
Allerdings setzt das voraus, daß der Erbauer sich mit der Materie auskennt und das sehe ich hier nicht.
Die Möglichkeit, eine Antenne für beide Bänder zu bauen, sehe ich nicht.
Die gibt es sehrwohl und eine Sendeempfangsumschaltung bräuchte es auch
nicht unbedingt. Der Frequenzabstand ist groß genug um mit einer
Frequenzweiche auf eine gemeinsame Antenne zu arbeiten.
Das haben die fest eingebauten Mobiltelefone schon vor über 20 Jahren so
gemacht. Kombiantennen für D-Netz und FM-Rundfunk habe ich sogar noch
hier rumliegen, die dazugehörigen Frequenzweichen müsste ich auch noch
haben.
Allerdings setzt das voraus, daß der Erbauer sich mit der Materie
auskennt und das sehe ich hier nicht.
Ich wollte es mit einer Frequenzweiche probieren. Und weil ich halt nicht so viel Ahnung habe wollte ich auch nachfragen, ob es denn möglich wäre und mich in den Bereich reinlesen. Leider war ich etwas überfragt, wo man da am besten starten würde.
Die gibt es sehrwohl und eine Sendeempfangsumschaltung bräuchte es auch
nicht unbedingt. Der Frequenzabstand ist groß genug um mit einer
Frequenzweiche auf eine gemeinsame Antenne zu arbeiten.
Das haben die fest eingebauten Mobiltelefone schon vor über 20 Jahren so
gemacht. Kombiantennen für D-Netz und FM-Rundfunk habe ich sogar noch
hier rumliegen, die dazugehörigen Frequenzweichen müsste ich auch noch
haben.
Hast du schon mal überschlagen, welche Trennschärfe die Weiche haben müsste? Ich gehe mal von 25mW Sendeleistung bei 868MHz aus. Und schau doch mal den Signalpegel eines GPS-Signals an. Eine solche Weiche wird der TO sicher nicht hinbekommen.
Da GPS annähernd die doppelte Frequenz von 868 MHz hat, dürfte es durchaus Ansätze für Dualband-Antennen geben, die funktionieren. Vielleicht guckst du dir ein Design von 2.4 / 5 GHz WLAN Dualband-Antennen ab.
Da GPS annähernd die doppelte Frequenz von 868 MHz hat, dürfte es
durchaus Ansätze für Dualband-Antennen geben, die funktionieren.
Vielleicht guckst du dir ein Design von 2.4 / 5 GHz WLAN
Dualband-Antennen ab.
Hi Res,
das war auch mein Ziel und daran hatte ich auch gedacht. Aber befürchte auch, dass das LoRaWAN-Signal auch beeinträchtigt wird.
Ich wollte es mit einer Frequenzweiche probieren. Und weil ich halt
nicht so viel Ahnung habe wollte ich auch nachfragen, ob es denn möglich
wäre und mich in den Bereich reinlesen.
Dein Denkansatz ist völlig in Ordnung, nur leider liest man sich da nicht mal geradeso ein.
Zum Eigenbau gehört da ein gehöriges Maß an Wissen.
Schau dich mal auf dieser Seite um, eventuell ist da etwas für dich dabei: https://www.lertes.de/
Ich wollte es mit einer Frequenzweiche probieren. Und weil ich halt
nicht so viel Ahnung habe wollte ich auch nachfragen, ob es denn möglich
wäre und mich in den Bereich reinlesen.
Dein Denkansatz ist völlig in Ordnung, nur leider liest man sich da
nicht mal geradeso ein.
Zum Eigenbau gehört da ein gehöriges Maß an Wissen.
Schau dich mal auf dieser Seite um, eventuell ist da etwas für dich
dabei: https://www.lertes.de/
Hast du schon mal überschlagen, welche Trennschärfe die Weiche haben
müsste? Ich gehe mal von 25mW Sendeleistung bei 868MHz aus. Und schau
doch mal den Signalpegel eines GPS-Signals an.
Die C/D-Netzautotelefone hatten ca. 8W Sendeleistung, die C-Netztelefone sogar 15W und wurden über eine Frequenzweiche D-Netz/FM-Rundfunk sowohl ans Autoradio, alsauch an die Dualband-Antenne angeschlossen.
Das hat dem Autoradio nicht im Geringsten geschadet, wenn das Telefon auf Sendung ging. Dagegen sind die 25mW eines LoRaWan geradezu lächerlich wenig.
Ich habe auf die Schnelle nurnoch ein von mir verbasteltes Gehäuse solch einer Weiche gefunden. Da sitzt jetzt ein SDR-Stick drin :-)
Die Weiche war schon ziemlich ausgeklügelt. Da saß dann zusätzlich noch ein Saugkreis für die Telefonfrequenz auf dem Abgang zum Radio. Leider habe ich nurnoch das Gehäuse.
Ich will damit nur zeigen, daß das Vorhaben des TO durchaus machbar ist, aber eben nicht gerademal aus dem Handgelenk.
Vielleicht findet sich ja jemand der sowas schonmal gemacht hat.
ich habe gerade angefangen mich mit Antennen zu beschäftigen und frage
mich, ob man eine LoRaWAN-Antenne (selber) bauen könnte, die noch gut
genug für GPS ist.
Plane gleich ein geeignetes Filter ein, damit die Sendeleistung des LoRa-Senders nicht die Eingangsstufe des GPS-Empfängers zerschießt.
Ich denke da eher an die unterschiedlichen Anforderungen an die Abstrahlwinkel der GPS- und LoRa-Antennen:
GPS möchte ziemlich senkrecht von oben empfangen, da dort die SATs stehen.
LoRa möchte eher Stationen am Boden erreichen, sollte also einen eher flachen Abstrahlwinkel haben.
Das sind ja dann auch 6 Antennen mit einzeln herausgeführten
Anschlüssen.
Das wäre sowieso die bessere Lösung für dieses Unterfangen.
Du hast nur eine Antenne (hardwareseitig), oder sagen wir besser, mehrere Antennen in einem Gehäuse, aber beide Frequenzen separat herausgeführt.
Ob es dabei zu einer Beeinflussung der GPS-Antenne durch das Signal des LoRa Senders kommt, müsste man ausprobieren. Der Frequenzabstand wäre groß genug, nur ob der Eingang des GPS-Empfängers selektiv genug ist, wäre auszuprobieren.
GPS möchte ziemlich senkrecht von oben empfangen, da dort die SATs
stehen.
Ganz schlechte Idee.
Wenn du nur Satelliten senkrecht über dir empfangen würdest, hättest du eine riesige HDOP und könntest selbst die Höhe wegen ungenauer Zeit nur schlecht bestimmen. Mit der horizontalen Position sähe es dann ganz übel aus.
Die GPS Satelliten bewegen sich gut verteilt über den ganzen Himmel und die Antenne sollte runter bis fast zum Horizont möglichst alle sehen.
Jetzt kommt bestimmt der nächste mit Reflektionen u.s.w. ...
:-) Ich sehe es auch so wie du.
Die Strahlcharkteristiken der beiden Antennen sind dermaßen unterschiedlich, daß man sie kaum als Duobander in einem Konstrukt vereinen kann, zumindest nicht ohne Verrenkungen.
Da hier nach Eigenbau gefragt wurde, schließe ich eine Umsetzung aus.