Mit der Aufgabe der Stahlproduktion in D hat man neben sâmtlichen Wissen um die Metallurgie auch alles andere in fernôstliche Hände gegeben. Die Klingen von Schraubendrehern müssen härter sein als die des Stahls der Schrauben, die wiederum lange schon nicht mehr hiesigen Normen unterliegen. Weiterhin ist die Verbindung der Klinge bis zum Schaft eine schwierige, elastisch soll sie sein und nie brechen dürfen. Zuletzt müssen noch Anwendungsfehler kompensiert werden, und das noch 300 mm lg. Alter Schwede, viel Glück unter all den leeren Versprechungen beim googeln.
Es gibt wenige Mutige die sich noch dieser Herausforderung stellen, WIHA u.a. steht vorne an. Es bleibt ein Experiment ohne linearen Ausgang, was taugt sollte zugleich festgehalten werden. Am besten hier, so man denn anderen mühe ersparen will.
Möge sich jeder, der aus Geiz heraus den bequemen Weg nach Fernost gegangen ist, als Urheber auf den Schlips getreten fühlen.
Ich persönlich rudere dagegen soweit die Kräfte es noch zulassen. Dem Rest wünsche ich den Herpes niemals nichtmehr loszuwerden.