mein alter Sony Trinitron Röhrenfernseher hat leider plötzlich Rücklauflinien entwickelt, beim Öffnen habe ich eine defekte Lötstelle auf der kleinen Platine an der Bildröhre entdeckt. Da ich das erste Mal an einem Röhrenfernseher arbeite, hätte ich ein paar Fragen zur Sicherheit.
Ich hab den TV jetzt seit 3 Tagen vom Netz getrennt. Bevor ich irgendwas anfasse, würde ich die Röhre mehrmals entladen mit einem Schraubenzieher, der mit einem Kabel am Masseband verbunden ist. Daher wären meine Fragen:
1.) Ist es notwendig die Anode danach komplett zu lösen, um an der Platine zu arbeiten oder ist das nur notwendig, wenn man die Bildröhre wechselt? Bei Videos über die Sicherheit wird diese immer komplett entfernt, mir ist aber nicht klar, ob das bei jeder Arbeit an dem Gerät notwendig ist.
2.) Es handelt sich im Prinzip nur um 2 Lötstellen, kann ich direkt auf der Platine nachlöten oder muss ich die Platine erst komplett ausbauen. Kann da irgendwas beschädigt werden, wenn die Platine noch an der Bildröhre steckt?
3.) Außerdem auf der kleinen Platine sind keine größeren Kondensatoren, muss ich nach 3 Tagen ohne Netz immernoch die Kondensatoren vom ganzen Gerät bzw. vom Netzteil entladen, um sicher auf der Platine löten zu können? Kann man da beschädigungsfrei mit dem Schraubenzieher einmal drübergehen um die Kondensatoren zu entladen?
Hab leider nicht so viel Erfahrung und hoffe, dass ihr mir da einige Tipps geben könnt.
Quak, Stecker rausziehen, Platine abziehe und löten oder im eingebauten zustand löten, wie du am besten rann kommst nur das Teil, was aussieht wie ein Saugnapf, da die Finger von lassen
1.) Ist es notwendig die Anode danach komplett zu lösen, um an der
Platine zu arbeiten oder ist das nur notwendig, wenn man die Bildröhre
wechselt?
Max, ich bastelte an den Röhren-TV, bevor es Farb-TV gab.
Solange Du nicht die Bildröhre, Kaskade, etc. wechseln oder wirklich die Hochspannung messen möchstes, brauchst Du Dir darüber keinerlei Gedanken machen.
Irgendwelche 'Lötstellen' o.ä. auf der Bildrohrplatine brennen nicht grundlos durch.
Die Ursache ist zu ergründen.
Also erstmal die Platine abziehen und insgesamt in Augenschein nehmen.
Irgendwelche 'Lötstellen' o.ä. auf der Bildrohrplatine brennen nicht
grundlos durch.
Da wird ein Arbeitswiderstand einer Farbendstufe heiss geworden sein. Nach so vielen Jahren kann das auch mal einfach so passieren. Wenns nach dem Zulöten wieder brutzelt, muss man wohl oder übel mal die Endstufe messen.
Mach mal bessere Fotos (nah und scharf) von der Bildrohrplatine.
Ist es notwendig die Anode danach komplett zu lösen, um an der Platine
zu arbeiten oder ist das nur notwendig, wenn man die Bildröhre wechselt?
Zur Zeit der Hochspannungs-Röhren-Dioden hielt sich die Ladung der Bildröhre tatsächlich sehr lange: Dielektrikum des Kondensators ist Glas, und die Röhrendiode aus Glas isolierte auch extrem gut. Da war selbst nach einer Woche noch heftig „Saft drauf“.
Seit die Hochspannung durch Halbleitergleichrichter gemacht wird, ist da schon nach vergleichsweise kurzer Zeit alles entladen.
Kann man da beschädigungsfrei mit dem Schraubenzieher einmal drübergehen
um die Kondensatoren zu entladen?
Muss ja nicht gerade der Luxusschraubendreher für 30 Euro sein :-), aber nach 3 Tagen ist da eh Ruhe im Karton. Sowas ist eher eine Betrachtung wert, wenn man kurz nach dem Ausschalten gern die Cs entladen möchte.
Ralf X. schrieb im Beitrag #7874294:
Mach mal bessere Fotos (nah und scharf) von der Bildrohrplatine.
Danke schonmal für die Rückmeldungen. Also muss ich mir auch um die Kondensatoren keine Sorgen machen, wenn ich das im angestecken Zustand nachlöte?
Habe mal zwei Bilder angefügt, auf dem ersten sieht man die Rücklauflinien. Habe gelesen das passiert wenn die G2 Spannung zu hoch ist, also könnte man den Screen Poti niedriger stellen oder eventuell könnten noch Kondensatoren, die mit dieser G2 Spannung zusammenhängen fehlerhaft sein. Beim Blick auf die Platine auf Bild 2 habe ich gesehen, dass die G2 Lötstelle durch ist, daher wollte ich das als erstes beheben. Es handelt sich dabei um den Sony KV-M1400D, weiss jemand welche Kondensatoren für die G2 Spannung relevant sind?
Irgendwelche 'Lötstellen' o.ä. auf der Bildrohrplatine brennen nicht
grundlos durch.
Da wird ein Arbeitswiderstand einer Farbendstufe heiss geworden sein.
Nach so vielen Jahren kann das auch mal einfach so passieren. Wenns nach
dem Zulöten wieder brutzelt, muss man wohl oder übel mal die Endstufe
messen.
Mach mal bessere Fotos (nah und scharf) von der Bildrohrplatine.
Nicht nur gute Bilder der Bildrohrplatte und speziell der scheinbaren Schadensursache wären gut, sondern auch nennung des genauen Modells des TV von Sony.
Einige Foristen sind Spezialisten in dieser Richtung.
Ich halte Spekulationen über eine Ursache hier für verfrüht.
Gerade die schweren Röhren-TV leiden selten unter Vibrationen und Stössen.
Natürlich kann es wirklich mal passieren, dass nach >20 Jahren Betrieb lediglich eine Lötstelle versagt, aber wahrscheinlich ist das nicht.
Habe mal zwei Bilder angefügt, auf dem ersten sieht man die
Rücklauflinien.
Auf dem G2 ist schon nach sehr kurzer Zeit keine Spannung mehr, weil die über das Screen Poti schnell entladen wird. Einfach alle Bildrohr Kontakte nachlöten, nachdem der TV eine Stunde ohne Strom gestanden hat.
An den Saugnapf musst du gar nicht ran.
Habe mal zwei Bilder angefügt, auf dem ersten sieht man die
Rücklauflinien.
Auf dem G2 ist schon nach sehr kurzer Zeit keine Spannung mehr, weil die
über das Screen Poti schnell entladen wird. Einfach alle Bildrohr
Kontakte nachlöten, nachdem der TV eine Stunde ohne Strom gestanden hat.
An den Saugnapf musst du gar nicht ran.
Genau dieses besagte Screen Poti ist vermutlich die Ursache. Damit wird die G2 Spannung eingestellt, ist diese zu hoch sieht man Rücklaufstreifen. Die Lötstellen sehen für mich wenig verdächtig aus. Dreh mal vorichtig an dem Screen Regler und schau ob die Rücklaufstreifen (wenn es welche sind) verschwinden. Foto vom Fehler wäre noch gut zu haben.
hielt sich die Ladung der
Bildröhre tatsächlich sehr lange: Dielektrikum des Kondensators ist
Glas, und die Röhrendiode aus Glas isolierte auch extrem gut. Da war
selbst nach einer Woche noch heftig „Saft drauf“.
Darum sollte man die Bildröhre (Kondensator) entladen, bevor man
eine ordentliche sich einfängt...
Genau dieses besagte Screen Poti ist vermutlich die Ursache. Damit wird
die G2 Spannung eingestellt, ist diese zu hoch sieht man
Rücklaufstreifen. Die Lötstellen sehen für mich wenig verdächtig aus.
Dreh mal vorichtig an dem Screen Regler und schau ob die
Rücklaufstreifen (wenn es welche sind) verschwinden. Foto vom Fehler
wäre noch gut zu haben.
Hab oben zwei Bilder angefügt, kann gerne noch mehr machen.
Der Screen Poti verstellt sich nicht von alleine oder? Hatte gelesen, man sollte am Poti nur regeln, wenn man zB den Zeilentrafo tauscht. Das Problem müsste dann ja eine andere Ursache haben. Man könnte zwar einfach durch den G2 Regler die Spannung reduzieren, aber das Bild wird dadurch ja auch dunkler. Wie finde ich heraus welche Kondensatoren für dieses Problem relevant sind?
hat leider plötzlich Rücklauflinien entwickelt, beim Öffnen habe ich
eine defekte Lötstelle auf der kleinen Platine an der Bildröhre entdeckt
Die Lötstelle ist nicht fas Problem, dein FST Diodensplitzeilentrafo ist defekt. Die Gitterspannungen stimmen nicht mehr, wovon du dich durch nachmessen im Betrieb überzeugen kannst.
Da du wohl kaum noch Ersatz bekommst geht er ab in die Tonne und es kommt ein ordentlicher Fernseher her. Man muss sich nicht mehr mot LCD die Augen oder mot Plasma den Geldbeutel ruinieren seit dem es OLED gibt.
Die Lötstellen sehen für mich wenig verdächtig aus.
für mich aber viele sehr verdächtig und alle schon mal mies nachgelötet, sieht am vielen Flußmittel und trotzdem immer noch schlecht mit wenig echten Kontakt aber vielen Kragen um die Pins.
Mir ist so eine alte Röhre lieber als ein OLED-Display, bei dem man nie weiß, wann eingebrannte Muster störend werden. Da habe ich schon Sachen gesehen... keine Ahnung wie lange man die Glotze dafür brennen lassen muss, aber z.B. rot in der Bildmitte so gut wie nicht mehr vorhanden ist wirklich mies. Nee, diese Technik ist entweder noch nicht ausgereift oder aus meiner Sicht unbrauchbar. Stromsparend ist OLED übrigens auch nicht gerade, im Winter kann man das Ding prima als Wandheizung verwenden, und im Sommer als Grundlast für die Klimaanlage.
für mich aber viele sehr verdächtig und alle schon mal mies nachgelötet
Habe eine gesehen, die einen Ausfall produzieren kann, aber es gibt
einige Verdächtige...
CNC71 zum Beispiel...
Hab nochmal detaillierte Fotos angehängt, welche Lötstellen sollte ich alle nachlöten eurer Meinung nach?
Ich habe die Röhre erst vor kurzem geschenkt bekommen und nutze sie für eine Retro Konsole. Das ist auch eine gute Gelegenheit um mehr über CRTs und Reparatur zu lernen. Ich hoffe ich kann die doch noch retten, sonst muss ich mich wieder auf die Suche nach einer neuen Röhre begeben :/
Mir ist so eine alte Röhre lieber als ein OLED-Display, bei dem man nie
weiß, wann eingebrannte Muster störend werden. Da habe ich schon Sachen
gesehen... keine Ahnung wie lange man die Glotze dafür brennen lassen
muss, aber z.B. rot in der Bildmitte so gut wie nicht mehr vorhanden ist
wirklich mies. Nee, diese Technik ist entweder noch nicht ausgereift
oder aus meiner Sicht unbrauchbar. Stromsparend ist OLED übrigens auch
nicht gerade, im Winter kann man das Ding prima als Wandheizung
verwenden, und im Sommer als Grundlast für die Klimaanlage.
Ich traue dem OLED auch noch nicht. Das O im OLED neigt immernoch zum vergammeln, egal, wie dicht die Displays versiegelt sind. Smartfones mit klappbarem OLED traue ich schon gar nicht. Die Idee ist gut, aber die Haltbarkeit hält sich noch in Grenzen.
Meine vermutete Prognose ist, dass OLED mittelfristig durch eine ganz neue Displaytechnologie ersatzlos ersetzt werden wird. Welche Technologie das sein wird, vermag ich nicht zu wissen, aber so schnell, wie sich die Technik heutzutage entwickelt...
Ich habe die Röhre erst vor kurzem geschenkt bekommen und nutze sie für
eine Retro Konsole. Das ist auch eine gute Gelegenheit um mehr über CRTs
und Reparatur zu lernen.
Hallo,
das Wort "Retro" gab es bis vor einigen Jahren in meinem Gedankegut überhaupt nicht, sondern ist eine Unart des neueren Sprachgebrauchs im Internet. Sonst wäre ich auch als "retro" oder als "vintage" oder sogar "oldfashioned" anzusehen.
Das Fersehgerät hat innen lächerlich wenig Elektronik verbaut verglichen mit denjenigen Gerätschaften, die mir "früher" begegnet sind, als die Kisten noch richtig schwer und voll mit Trafos waren. Sogar SMD-Bauteile sind auf der Bildröhren-platine drauf. Etliche Lötstellen sehen aus, als hätten sie so das Werk nie verlassen dürfen.
Möglicherweise hat der Vorbesitzer an dem alten Gerät schon seine Reparaturversuche verübt und nun ist der nächste begeisterte Retro-Jünger am Lötkolben gefordert.
Ich würde einfach alles was blöd aussieht nachlöten. So manches Poti kann einen Wackelkontakt entwickelt haben. Weitere Fehlersuche kann eigentlich nur eine Fachkraft ausüben, denn immerhin war dies mal ein gut dotierter Beruf.
Leider hat das alte Fernsehgerät der letzen Generation nur noch ideellen Wert, normale Leute wollen sowas nicht mehr und geben es kostenlos ab. Die Zeit, als man sich an denen austoben konnte ist leider vorbei, denn am Sperrmüll dürfen sie nicht mehr stehen und zum Verkauf für 5€ bietet sie auch keiner mehr an.
Ich wünsche viel Erfolg, Fernseher waren mal die Krönung des im Haushalt vorhandenen Konsumguts, was die Kompliziertheit angeht.
Bernd N. schrieb im Beitrag #7874344:
Der Screen Poti verstellt sich nicht von alleine oder? Hatte gelesen,
man sollte am Poti nur regeln, wenn man zB den Zeilentrafo tauscht. Das
Problem müsste dann ja eine andere Ursache haben. Man könnte zwar
einfach durch den G2 Regler die Spannung reduzieren, aber das Bild wird
dadurch ja auch dunkler. Wie finde ich heraus welche Kondensatoren für
dieses Problem relevant sind?
Diese Potis werden mit der Zeit morsch, einfach mal drehen, kann nicht so schwer sein.
Irgendwelche 'Lötstellen' o.ä. auf der Bildrohrplatine brennen nicht
grundlos durch.
Die Ursache ist zu ergründen.
Also erstmal die Platine abziehen und insgesamt in Augenschein nehmen.
Kann man sich anschauen auf Auffälligkeiten.
Es ist trotzdem ratsam kurz nach dem Ausschalten nicht Ug2 oder Ug3 am Sockel zu berühren. Aber nach 30 min. ist da nix mehr. Oder mit 10 MOhm Widerstand die Anode auf Masse ziehen. Die ist, wenn 'voll' damit in ca. 2 Min. leer. Aber erst die Masse am Masseband anklemmen, und dann zur Anode. Sonst beglücken Dich die 28KV wieder.
In der Tat, es sind 2 verschiedene Röhrensockel.
Also Max, ... raus mit der Srache, bevor es hier sinnvoll weiter geht.
Was ist nun Stand?
Sorry für die Verwirrung, ursprünglich ging es nur um allgemeine Sicherheitsfragen da hatte ich im Eingangspost ein fremdes Bild mit genereller Ansicht gepostet, allerdings kamen hier dann ziemlich kostruktive Beiträge. Die darauffolgenden Bilder sind von meinem defekten Gerät
Max schrieb im Beitrag #7874365:
Diese Potis werden mit der Zeit morsch, einfach mal drehen, kann nicht
so schwer sein.
Kann ich im laufenden Betrieb einfach mit einem unisolierten Schraubenzieher an den Potis auf der Platine drehen? Es gibt so viele Warnhinweise im Internet in Bezug auf die Gefährlichkeit von den Röhrenfernsehern, da möchte ich nochmal sichergehen.
Max schrieb im Beitrag #7874401:
Ich würde einfach alles was blöd aussieht nachlöten. So manches Poti
kann einen Wackelkontakt entwickelt haben. Weitere Fehlersuche kann
eigentlich nur eine Fachkraft ausüben, denn immerhin war dies mal ein
gut dotierter Beruf.
Ich hätte noch ein altes analoges Oszilloskop 25Mhz hier stehen, würde das bei der Reparatur von dem Problem helfen?
Ich werde dann jetzt erstmal die Lötstellen nachbessern, die mir als Anfänger fehlerhaft erscheinen.
Ich werde dann jetzt erstmal die Lötstellen nachbessern, die mir als
Anfänger fehlerhaft erscheinen.
Das ist nicht der Fehler.
Dreh mal den Regler von Ug2. In der einen Richtung sollten die 'Rücklaufstreifen' verschwinden, und das Bild schwarz sein.
Ug2 wird dann, wenn alles technisch passt so eingestellt, dass die Rücklaufstreifen gerade verschwunden sind.
Arbeiten am Röhren-TV IMMER mit passenden Werkzeug, wie z.B. Bernstein-Schraubendreher.
Sollte der Fehler nicht mit Ug2 verschwinden, was ich befürchte, wegen dem 'grellen Blau', solltest Du mal die Endstufentransistoren von Blau, und Rot oder Grün gegeneinander tauschen. Aber evtl. beschrift, für den Rücktausch, sonst solltest Du nen Abgleich am Ende durchführen.
Nachtrag:
Speise doch mal ein Bild mit Konturen (Rechteck und Kreis, scharfer Computerschrift) irgendwie ein. Irgendwas, wo man erkennt, ob die Bildgeometrie passt. Und Bild davon hier her.
E von Q708 sieht zumindest verdächtig aus (wenig Zinn, grauer Ring).
Aber es schadet nichts, einfach mal alles durchzulöten, zumal manche Lötkleckse aussehen, als wären die Drähte im korrodierten Zustand eingelötet worden.
Natürlich kann auch auf der Hauptplatine die Ursache liegen ...
jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben, hab früher oft solche TVs beruflich repariert
Finger weg von dem Anodenanschluss - der ist bei Sony sehr speziell und den macht man als Laie schnell kaputt; außerdem haben alle neueren TVs einen Bleeder-Widerstand, die Hochspannung entlädt sich schnell beim Ausschalten;
ebenso die Spannungen an der BiRö-Platine - die sind gleich weg nach Ausschalten
erst mal nicht an den Potis kurbeln, sondern messen und logisch Fehlerquellen ausschliessen
nach kalten Lötstellen an der BiRö-Platine sieht das nicht aus
mMn mögliche Ursachen:
180V fehlen oder verbrummt - messen! wenn zu gering: - Diode + Sicherungswiderstand am DST-Trafo unten prüfen bzw. Elko nach der Diode; kalte Lötstelle am DST-Trafo
Kriechströme durch Schmutz, auch zwischen den Transistor-Beinchen, auf der BiRö-Platine irritieren die Cutoff-Regelung -> mit Pinsel gut reinigen, ggf. mit Isopropanol
BiRö Schluss G1-K - Spannungen messen an den Kathoden und vergleichen;
um sicher zu gehen - Kathoden BiRö tauschen B gegen G oder R
Ansteuerung auf BiRö-Platine faul - Widerstände und Transistoren prüfen, besonders die >100kOhm; transistoren gegeneinander tauschen
G2 zu hoch wegen defekten Bleederwiderstand -> G2 runterdrehen - ist dann Bild ok?
generell sollte man bei den Sony nach kalten Lötstellen auch der Grundplatine fahnden - das ist bei Sony ein sehr häufiger Fehler; Bauteile eher seltener (außer vielleicht DST-Trafo)
E von Q708 sieht zumindest verdächtig aus (wenig Zinn, grauer Ring).
Das hat nix mit 'Blau' zu tun. Das wäre 'Grun'
Und die Markierung mit rotem Pfeil zeigt auf Ug2. Und der passt.
Nochmal:
Ug2 verdrehen, bis die Streifen verschwinden. Und beobachten, ob Blau mit zurück geht. Geht Blau nicht zurück, entweder Endstufe von Blau defekt, oder wenn das eine 100Hz Trinitron ist, kann es möglich sein, das die Röhre innerlich nen Schluss hat -> Schrott.
Drehen am Ug2 Regler aber nur mit Plastik Schraubendreher (Bernstein).
NICHT mit Phasenprüfer-Spielzeug. - Da sind im Betrieb ca. 2KV drauf. Und Sony geizt da nicht mit Strom. Das spürst Du.
nach kalten Lötstellen an der BiRö-Platine sieht das nicht aus
da bin ich anderer Meinung, vor allem mit dem ganzen Flußmittelresten sieht das für mich aus wie Nachlötversuche ohne Erfolg ich sehe immer noch Kragen um die Pins die für mich trotz reichlich Flußmitteleinsatz wie kalte Lötstellen aussehen.
ich meinte, der beschriebene Fehler hängt nicht mit den gezeigten Lötstellen zusammen - zumal Fehler durch kalte Lötstellen meistens schleichend kommen - Fehler kommt erst zeitweise, gern nach Erwärmung - außer es stirbt was deswegen, wie z.B. der HOT wegen kalter Löstellen am Treibertrafo
Ich hätte noch ein altes analoges Oszilloskop 25Mhz hier stehen, würde
das bei der Reparatur von dem Problem helfen?
Das Oszi kann natürlich hilfreich sein. Vorsicht ist allerdings beim Fernseher geboten wegen der möglichen hohen Spannungen. So ein Oszilloskop sowie die Standard-Tastköpfe halten nur wenige hundert Volt aus. Ein defekter Oszilloskopeingang nützt dann nichts mehr. Außerdem ist das Oszi geerdet.
Es gibt Hochspannungstastköpfe, die z.B. 1500V aushalten.
Allerdings kennen sich damit andere Foristen besser aus als ich.
wie z.B. der HOT
Gemeint ist nicht der Hot-ROD in der Garage, sondern siehe Link:
Das nach so langer Zeit, plötzlich so viele Lötstellen schlecht sind und der Fernseher deswegen ausfällt, halte ich eher für unwahrscheinlich.
Zielführender als das sinnlose Stochern im Nebel wäre wohl, wenn sich das mal einer anschauen würde der was davon versteht - der Max, ohne ihm zu nahe treten zu wollen, hat wohl eher keine Ahnung von dieser Technik.
Ich hab den TV jetzt seit 3 Tagen vom Netz getrennt. Bevor ich irgendwas
anfasse, würde ich die Röhre mehrmals entladen mit einem
Schraubenzieher, der mit einem Kabel am Masseband verbunden ist.
Einfach den Hochspannungsanschluss an der Bildröhre lösen und kurz
an den Abschirmkäfig halten sollte reichen.
Schraubendreher mit Erdungskabel versehen bzw. dieses an den Abschirmkäfig/Zeilentrafo-Masse anschließen und vorsichtig unter den Anodenstecker schieben bis er das Metall berührt.
Wenn der Stecker draußen ist, schon. War eine der unangenehmeren Erfahrungen meiner frühen Jugend – aber eben noch mit den besagten gut isolierenden Röhrendioden.
Ansonsten wurde schon ausgiebig erläutert, dass und warum das alles hier unnötig ist.
Wenn der Stecker draußen ist, schon. War eine der unangenehmeren
Erfahrungen meiner frühen Jugend – aber eben noch mit den besagten
gut isolierenden Röhrendioden.
Komisch, ist mir an Fernsehern nie passiert. Meine Stromschläge
habe ich mir woanders geholt. :-)
Schraubendreher mit Erdungskabel versehen bzw. dieses an den
Abschirmkäfig/Zeilentrafo-Masse anschließen und vorsichtig unter den
Anodenstecker schieben bis er das Metall berührt.
Macht einen schönen Klescher, will ich nicht spüren...
Sorry, dann hast Du Dich zu dumm angestellt. Ich habe das bei meinem PC-Monitor ziemlich regelmäßig gemacht weil ich das Scheißding ständig reparieren durfte. Immer ist daran irgendwas anderes abgeraucht, echt ärgerlich... aber was macht man in den 90ern als Halbstarker nicht alles für 'ne 21 Zoll Computerglotze.
Drehen am Ug2 Regler aber nur mit Plastik Schraubendreher (Bernstein).
NICHT mit Phasenprüfer-Spielzeug. - Da sind im Betrieb ca. 2KV drauf.
Und Sony geizt da nicht mit Strom. Das spürst Du.
Also ein 1000x Tastkopf und einen VDE isolierten Schraubendreher kann ich besorgen, einen speziellen Schraubenzieher von einer bestimmten Firma nicht. Ist es ausm Sicherheitsaspekt in Ordnung wenn ich mit einem VDE <1000v Schraubenzieher am Poti im laufenden Betrieb drehe oder ist das immernoch zu gefährlich? An der Rohrplatine sind echt 2kV drauf? Da brennt ja sogar mein Multimeter durch
Gut laut der Mehrheit der Meinungen kann ich die Anode nach dem Entladen dran lassen und danach einfach auf der angesteckten Platine arbeiten.
ein 10:1 Tastkopf reicht - du willst ja nicht an der G2 messen mit Oszi - das macht(e) niemand; den Tastkopf brauchst nur für die Kathoden-Anschlüsse;
Spannungen: am Focus-Anschluss können 4-5kV anliegen (unter dem schwarzen Deckel) und an G2 eher ca. 700V max; da brauchst du aber nicht zu messen, das ist so hochohmig, dass die G2-Spannung einbricht beim Messen
hier gehts um einen kleinen KV-M1400D;
apropo Gewicht - kann auch Vorteile bringen - hab mal einen bei mir gestrandeten 32" Sony zum Mediamarkt gebracht - da gabs 2€ pro Kilo als Gutschein für Neukauf - hat 127€ gebracht... - dann nen Grundig für 399€-127€ gekauft und für 350 weiterverkauft...
hier gehts um einen kleinen KV-M1400D;
apropo Gewicht - kann auch Vorteile bringen - hab mal einen bei mir
gestrandeten 32" Sony zum Mediamarkt gebracht - da gabs 2€ pro Kilo als
Gutschein für Neukauf - hat 127€ gebracht... - dann nen Grundig für
399€-127€ gekauft und für 350 weiterverkauft...
Also, .. einen Tastkopf 1000/1 auf die Reihe bringen, und messen wolle, ... was eh keinen Sinn ergibt. Aber mal 2 Transistoren tauschen ist nicht.
Und auf das Ergebnis vom Verstellen der Ug2 warten wir auch noch.
Diese beiden Punkte ausführen, und ein Bild vom TV mit Testbild (egal was) hier rein. Alles andere ist Glaskugel und Wünsch Dir was.
Gut, das Du gefragt hast. Hätt ja sein können, is aber nich.
Also lass dich nicht irre machen!
Jetzt nimm halt n bissl "neumodisches Flux", wie auf Instagram überall zu sehen, etwas Lötzinn und löte die paar Lötstellen nach. Wenns dann wieder gut ist, schön. Wenn nicht, mal kurz am "G2-Poti" ein paarmal stückchen hin und her drehen (Stellung merken), obs dann weg ist.
Aber schön parallel abziehen, und nicht hin- und herwackeln, wie Meister Jambo immer sagt, sonst könnte im ungünstigen Fall die gasdichte Bindung zwischen Pin und Glas undicht werden, und langsam Luft in die Röhre eindringen.
im ungünstigen Fall die gasdichte Bindung
zwischen Pin und Glas undicht werden, und langsam Luft in die Röhre
eindringen.
Das passiert aber nur im Fantasialand.
In der Realität passiert gar nix. Im Extrem-Moment bricht der ganze Sockel. Dann machts einmal 'Tsch...' und dann ab in die Tonne.
Hatten dafür aber auch wirklich ein verdammt gutes Bild,
M.E. hat es einige Jahre gedauert, bis die "Flachen" die gleiche
oder bessere Bildqualität wie die "Dicken" hatten. Deswegen wurden
die beiden in den Läden auch nie nebeneinander gestellt.
Wo soll er bitte messen, wenn er kein Profi ist? - An Ug2 ??? - Finger weg.
Ein Bild auf dem Schirm wäre mal ein Ansatz. Und dann Ug2 verdrehen, was passiert. Das ist völlig unkritisch. Ug2 wird einfach wieder so eingestellt, das der Rücklauf nicht mehr sichtbar ist. Sind die Streifen weg, und der Screen leuchtet immer noch, und wird nicht schwarz, wird die Röhre im Eimer sein.
Ug2 ist doch Schirmgitter, kommt doch selten über 500V, unangenehm wirds beim Ug3 Focus bis 2kV, an höher kann ich mich nicht mehr erinnern, hatte in 6 Jahren nur 10000 Geräte repariert '76-'81
Zum Abgleichen nimmt man immer einen Spectrol und nie einen
Schraubendreher!
Also muss ich jetzt echt erstmal so ein Abgleichwerkzeug kaufen und ne Woche warten bis ich das Teil habe und ein VDE isolierten Schraubenzieher wäre definitiv zu gefährlich??
Man kann 30kV aus der Röhre mit einem blanken Schraubenzieher an Masse entladen, aber am Poti drehen ist zu gefährlich, sehr interessant.
Was sich mir auch nicht erschließt, an Ug2 liegen ca. 2kV brauche ich da auch ein spezielles Messgerät für die Kathoden, ich hab zwar nur ein einfaches 30€ Multimeter aber selbst die Fluke sind ja nur bis 1kV zugelassen??
Und auf das Ergebnis vom Verstellen der Ug2 warten wir auch noch.
Die Idee war ja, dass sich Ug2 nicht von alleine verstellt und man erstmal andere Ursachen ausschließen sollte. Die von Peter vorgeschlagene Vorgehensweise erscheint ziemlich sinnvoll.
Und was soll er da sehen, wenn er kein Prifi ist, und nicht weiß, wie
das RICHTIG auszusehen hat?
Mit welchen Testbild?
Ich könnte mich jetzt dank der zahlreichen Hinweise hier zu diesem Thema selbständig weiterbilden oder ihr sagt es mir einfach? Vernünftige Testbilder habe ich, könnt euch eins hier aussuchen https://junkerhq.net/xrgb/index.php?title=240p_test_suite
Bevor ich irgendetwas mache, wollte ich erstmal die Sicherheitsfragen geklärt haben, damit das dann in Zukunft keine Rolle mehr spielt.
Die nächsten Tage werde ich erstmal die Platine nachlöten, eventuell hat sich das ja dann erledigt.
Was sich mir auch nicht erschließt, an Ug2 liegen ca. 2kV
und mir als Radio und Fernsehtechniker erschließt sich nicht warum ausgerechnet Ug2 = Schirmgitter 2kV haben soll und du zum Focus Gitter Ug3 keine Meinung hast?
Entweder hast du eine Leseschwäche oder verstehst Bildröhren im Besonderen nicht, oder du versuchst zu trollen.
nee, an den Kathoden liegt zwischen 0 und 180V;
gut wäre, an den 3 Kathoden mal zu messen und die Werte hier angeben
Ahh jetzt verstehe ich auch den Schaltplan, die Werte sollten dann so aussehen:
KR=135V; KG=137V; KB=130V inkl Oszi Wellenformen. An Ug1 direkt neben Rot sind es 521V, da muss ich also aufpassen.
Ich werde die RGB Werte dann am Wochenende messen.
nee, an den Kathoden liegt zwischen 0 und 180V;
gut wäre, an den 3 Kathoden mal zu messen und die Werte hier angeben
Ich habe die Kathoden während der Darstellung von einem SMPTE Farbtestbild gemessen KR=179V; KG=174V; KB=177V. Das Testbild habe ich über RGB Scart übertragen.
Die Rücklauflinien scheinen im TV Antennen Modus also dem grauen Bild, dass sich statt dem Schneerauschen einstellt, deutlich stärker zu sein als über RGB Scart. Das erste Bild ist der TV Modus, das zweite Bild ist RGB Scart mit 25% Helligkeit und das dritte Bild ist RGB Scart mit 50% Helligkeit soweit es die Kamera einfangen konnte. Das Bild und die Farben sind über Scart eigentlich gut, es ist nur genrell als wenn die Helligkeit deutlich zu hoch ist und besonders die Farbe Schwarz ist ausgewaschen mit feinen Rücklauflinien. Leichter blaustich ist vorhanden.
Bei Röhren-TV waren oft Potis zum Einstellen der diversen
Gitterspannungen leistungsmässig optimistisch dimensioniert,
da sind z.T. ein paar 100 V zu teilen...
Als dann aber der Trend zum "Stand-by" ging
(=> nicht ausschalten, sonst werden die 3 Sender vergessen),
kam es schonmal zu richtigem Ärger mit der Brandversicherung. ;-)
Als dann aber der Trend zum "Stand-by" ging
(=> nicht ausschalten, sonst werden die 3 Sender vergessen),
kam es schonmal zu richtigem Ärger mit der Brandversicherung.
Was kann man denn nun aus dem Messen der Kathoden schlussfolgern oder auch nicht?
Hatte g-k nachgelötet, Rest schien unauffällig, besser wurde es trotzdem nicht.
Ich habe jetzt mal Abgleichwerkzeug bestellt, das Ding hat leider auch kein Service Menü, ich werde die Pots auf dem Mainboard auch noch einstellen müssen.
Außerdem wären meine Fragen dazu:
1.) Fürs Verständnis warum stehen im Schaltplan für die drei Kathoden eher Werte um 135V, die gemessenen Werte scheinen dann relativ hoch? (Schaltplan "archive KVM1400U" googlen, erster Treffer).
2.) Wo auf der physischen Bildplatine kann ich nachmessen, ob der Zeilentrafo die Bildplatine mit der richtigen Spannung versorgt?
Außerdem wären meine Fragen dazu:
1.) Fürs Verständnis warum stehen im Schaltplan für die drei Kathoden
eher Werte um 135V, die gemessenen Werte scheinen dann relativ hoch?
Das ist individuell in jedem TV. Und auch in der gleichen Serie.
Und vor allen Dingen hat die Röhre schon Stunden geschrubbt.
Was soll der Quatsch mit messen von Spannungen an den Kathoden? - Das ist nicht zielführend.
Hast Du nun Ug2 mal zurück genommen? - Sodass ein schwarze Bild auch schwarz ist?
Du machst nicht das, was hier alle wissen wollen.
Steht alles im Servicemanual, auf das der TO sogar selbst noch hinweist.
Bei angehängten Bildern der Forensoftware das eigenständige Komprimieren bitte per Häkchensetzung erlauben. Aus sinnlos grossen Bilddateien á 1,7MB werden dann ohne jeden Arbeitsaufwand Dateien von etwa 0,2 MB.
Hast Du nun Ug2 mal zurück genommen? - Sodass ein schwarze Bild auch
schwarz ist?
Du machst nicht das, was hier alle wissen wollen.
wie oft muß man das fragen?
Er trollt oder ist absolut beratungsresistent.
Das Ganze blickt allerdings nur jemand, der die Funktion einer (Farb-)Bildröhre kennt. Erst dann erschließen sich die Steuerung mit Kathode und Wehneltzylinder (G1), Schirmgitter (G2) und Focus (G3).
Mein Versuch und Rat an den TO: Rühre den Regler für G3 nicht an, wenn das Bild scharf ist. Mit den Rücklauflinien (Deinen Strichen im Bild) hat das nix zu tun.
Die sichtbaren Rücklauflinien können mit einer zu hohen Schirmgitterspannung zu tun haben. Deshalb wurde empfohlen, die Schirmgitterspannung - also G2 - etwas zurückzunehmen. Das solltest Du versuchsweise zuerst tun.
Der Fehler kann aber auch andere Ursachen haben, darauf wurde schon hingewiesen ("Blanking"). Das ist eine Schaltung, die während des Rücklaufes der Zeilen und des Halbbildes die Röhre dunkel tastet, damit diese Linien auf dem Schirm nicht erscheinen. Das würde hier kompliziert werden, um es im Forum zu behandeln.
1.) Fürs Verständnis warum stehen im Schaltplan für die drei Kathoden
eher Werte um 135V, die gemessenen Werte scheinen dann relativ hoch?
das liegt wohl an zu hoher Spannung am G2-Anschluss der BiRö-Fassung, dadurch ist die Cutoff-Regelung am oberen Anschlag mit über 170V, da bleibt nichts mehr bis zu den 190V Versorgungsspannung, um die Rücklauflinien dunkelzutasten;
immerhin sagen die Werte aus, dass die BiRö noch ok ist und die 190V-Erzeugung wohl auch;
Frage ist nur, warum die G2-Spannung (einstellbar mit Regler RV703 "SCRN")
zu hoch ist, wenn da niemand dran gedreht hat; möglicherweise ist der Regler defekt, vielleicht leitende Beläge ->Kriechströme;
könnte auch ein Feinschluss G2-G4 sein
Frage ist nur, warum die G2-Spannung (einstellbar mit Regler RV703
"SCRN")
zu hoch ist, wenn da niemand dran gedreht hat; möglicherweise ist der
Regler defekt, vielleicht leitende Beläge ->Kriechströme;
könnte auch ein Feinschluss G2-G4 sein
Weil die Bildröhre und alle anderen Komponenten altern. Das ist absulut normal. und diese Trinitron ist sowieso empfindlich.
Irritier mit Deiner Ausage nicht den TO. Sonst dreht er noch am Tuner, weil ihm einer einredet, dass da auch Regler drin sind, die für die Farben sind.
Entweder die Farben werden wieder richtig und knallig, oder die Röhre ist 'platt'. Dies war bei meinem Sony damals auch so. Da ging nix mehr. Das Bild war matsch.
wenn Bildröhren altern, lässt die Emission nach - dann regelt die Cutoff-Regelung nach und die Kathodenspannungen gehen nach unten, nicht nach oben wie hier
Hast Du nun Ug2 mal zurück genommen? - Sodass ein schwarze Bild auch
schwarz ist?
Du machst nicht das, was hier alle wissen wollen.
wie oft muß man das fragen?
Leute, Leute.. ich hatte doch in meinem zweiten Eingangpost bereits selber geschrieben, dass die G2 Spannungs zu hoch ist und das durch den Screen Poti regelbar ist, was einfach googlebar ist. Die Frage war aber, welcher ursächliche Defekt eventuell dahinter steht und wie ich das untersuchen kann, da ich den tatsächlichen Defekt beheben will und dabei gleich eine methodische Herangehensweise lernen kann.
Ich wäre euch dankbar, wenn ihr sachlich bleibt und auf meine Fragen eingehen würdet.
erst mal nicht an den Potis kurbeln, sondern messen und logisch
Fehlerquellen ausschliessen
Genau das scheint eine sehr logische Herangehensweise und Peter war diesezüglich bereits sehr hilfreich.
Nach kurzer Recherche und teilweise hier bereits erwähnt sind folgende Ursachen für mein Problem möglich:
Stromversorgung zur Bildplatine fehlerhaft
Generelle Stromversorgung/B+ Spannung fehlehrhaft
Blanking Schaltkreis Problem
G2 Poti korrodiert
Daher nochmal zu meinen vorherigen Fragen:
1.) Wo auf meinem Bild der physischen Bildplatine kann ich die korrekte Spannung vom Zeilentrafo messen?
2.) Wo auf der physischen Hauptplatine kann ich B+ messen?
Ich kann den Schaltplan grob verstehen aber ich besitze nicht die Fähigkeit das auf die physische Platine zu übertragen, deswegen hatte ich auf den Schaltplan verwiesen. B+ ist hier 120V ich möchte das messen, wenn man an dem faschlen Bauteil in der Nähe des Trafos misst, kann das gefährlich werden.
Frage ist nur, warum die G2-Spannung (einstellbar mit Regler RV703
"SCRN")
zu hoch ist, wenn da niemand dran gedreht hat; möglicherweise ist der
Regler defekt, vielleicht leitende Beläge ->Kriechströme;
könnte auch ein Feinschluss G2-G4 sein
Genau das ist auch meine Frage. Bin deinem Link gefolgt, r723 soll auch diese Probleme verursachen, hab ich gemessen ist aber ok. Hatte die Bildplatine gereinigt, da eher keine Kriechströme. Gibt es bekannte Kondensatoren oder sonstig Wiederstände die für das Blanking oä zuständig sind, die zu diesem Problem führen könnten?
Leute, Leute.. ich hatte doch in meinem zweiten Eingangpost bereits
selber geschrieben, dass die G2 Spannungs zu hoch ist und das durch den
Screen Poti regelbar ist, was einfach googlebar ist.
Na dann stell die jetzt mal so ein, dass die Rücklaufstreifen weg sind.
Nach kurzer Recherche und teilweise hier bereits erwähnt sind folgende
Ursachen für mein Problem möglich:
Stromversorgung zur Bildplatine fehlerhaft
Generelle Stromversorgung/B+ Spannung fehlehrhaft
Blanking Schaltkreis Problem
G2 Poti korrodiert
Stromversorgung .... Bildrohrplatine - messen (190-200V ca.)
Generelle Stromversorgung - messen
Blanking Schaltkreis Problem - NEIN
G2 Poti korrodiert - NEIN - verdrehen - schon tausendmal gebettelt.
Es ist völlig piepewas du mit einem Voltmeter an den Kathoden misst. Du misst hier nur Misst. - Wenn dann mit einem qualifizierten Analog-Oszi ran. Kein Digitaloszi !!!
Genau das ist auch meine Frage. Bin deinem Link gefolgt, r723 soll auch
diese Probleme verursachen,
NEEEIIIIIN.
Stell die Kiste (hinten offen) in einen dunklen/finsteren Raum. Schau ob die Hochspannung da irgendwo hinten 'rumbruzzelt'. An der Anode, am Zeilentrafo, am Focusregler.
Schau hinten in den Hals der Röhre, ob da was innerlich blau rumbruzzelt, wenn ja hat die Röhre innerlich nen Schluss - und Tschüss.
Und spiele nun endlich mit Ug2 rum. Das ist der entscheidende Punkt. Hier interessieren nicht die Spannungsangaben, sondern, ob die Röhre richtig reagiert. Tut sie es nicht, ist die Röhre am Sterben. Und das ist nicht die erste Trinitron die stirbt. Das ist hart, ist aber so.
Hallo,
für Sony-Geräten bin ich kein Kenner, aber wir hatten damals eine sehr ähnliche Schaltung zur Sperrpunktregelung mit dem BF421.
Man kann natürlich immer schauen, was der Hersteller in der Serviceanleitung zu der Einstellung von G2 / screen empfiehlt. Oder ist das zu einfach?
Auch Sony benutzt den Bildschirm als Indikator für die Einstellung, wie die Kollegen schon andeuteten. Es gibt keinen Absolutwert.