Hallo,
ich möchte einen universellen Verpolungsschutz bauen, der beide Leitungen (auch Masse) trennt. Sowas müsste doch eigentlich auch mit 2 MOSFETs möglich sein, aber ich habe bisher immer nur Schaltungen mit HighSide-Trennung gesehen.
... weil keiner (außer dir) die doppelte Trennung braucht.
Das bezweifle ich, wenn man sich die vielen verbrannten Geräte anschaut, bei denen +12V auf GND eingespeist wurde, und sich über diverse weitere Anschlusskabel oder Coax-Schirme weiterverteilt hat...
wenn man sich die vielen verbrannten Geräte anschaut, bei denen +12V auf
GND eingespeist wurde, und sich über diverse weitere Anschlusskabel oder
Coax-Schirme weiterverteilt hat...
Dazu müssten aber die diversen anderen Geräte an der selben 12V Quelle hängen aber eben richtig gepolt? Haben die nicht eher eigene Netzteile?
wenn man sich die vielen verbrannten Geräte anschaut, bei denen +12V auf
GND eingespeist wurde, und sich über diverse weitere Anschlusskabel oder
Coax-Schirme weiterverteilt hat...
Dazu müssten aber die diversen anderen Geräte an der selben 12V Quelle
hängen aber eben richtig gepolt? Haben die nicht eher eigene Netzteile?
Wie zum Besipiel im KFZ.
Oder Netzteile mit Funktionserdung.
Guck dir die übliche MOSFET-Schaltung an und spiegele sie.
Dann muss man aber die Polung beachten. Die Body Diode muss so rum sein dass die bei Verpolung den Kurzschluss nicht durchleiten würde. Also n-Channel MOSFET, Drain an Input Minus, Source an Last Minus, Gate an Input Plus. Die Body Diode sorgt gleichzeitig dafür dass der MOSFET bei korrekter Polung überhaupt leitet, weil sie das Source "runter zieht". Oder...?
Nimm ein Relais. Bis du alle Kombination von "universell" durchgespielt hast... Dabei gibt es nicht nur diskrete Zustände, zum Beispiel noch geladene Elkos, die einen FET halb aufsteuern. Oder eine Spannungsquelle in der Strombegrenzung. Oder.
Vor das Relais muss natürlich ein Schmitt-Trigger, sonst schaltet das auch mal nur halb ein.
Mods: Bitte den Thread löschen. Das Forum ist leider kaputt.
Interessante Idee. Weil deine Frage als unsinnig empfunden wird, ist "das Forum kaputt"? Könnte es nicht viel eher sein, daß mit dem Forum alles in Ornung ist und daß du kaputt bist?
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Die frage ist nicht unsinnig, wenn im KFZ ein gerät welches mit weiteren geräten verbunden wird, +12V auf masse anliegen hat und andere geräte sowohl masse vom bordnetz wie auch zu diesem verpolten gerät "hätten"
Dann wäre das ein problem.
Aber es gibt dafür andere bessere lösungen als die beudseitige trennung
Weil in der Situation das man zwei massenanbindungen hat würde die beidseitige zrennung zu einer potetialanhebung führen und somit würde zuviel strom über diesen zweiten pfad fließen, was dann das nächste problem wäre
Die frage ist im grunde nicht unsinnig, weil man sich darüber natürlich gedanken machen muss. Aber 2-seitge trennung ist nicht das universalheilmittel.
Es muss im gesamtdesign gelöst werden, weil 2 massepfade ist kein gutes systemdesign, das muss vermieden werden.
Hallo,
ich möchte einen universellen Verpolungsschutz bauen, der beide
Leitungen (auch Masse) trennt. Sowas müsste doch eigentlich auch mit 2
MOSFETs möglich sein, aber ich habe bisher immer nur Schaltungen mit
HighSide-Trennung gesehen.
Kennt da jemand was?
Viele Grüße
Stefan
Für kfz gibt es für jede komponente designrichtlinien, bei einhaltung benötigt man keinen 2 ,seitigen verpolschutz, bei nichteinhaltung ist das aber nicht die universallösung, siehe die andere nachricht, punkt potentialanhebung
wenn man sich die vielen verbrannten Geräte anschaut, bei denen +12V auf
GND eingespeist wurde, und sich über diverse weitere Anschlusskabel oder
Coax-Schirme weiterverteilt hat...
Dazu müssten aber die diversen anderen Geräte an der selben 12V Quelle
hängen aber eben richtig gepolt? Haben die nicht eher eigene Netzteile?
Hier ist doch dann eher die kombi aus verpolschutz und Kurzschlussschutz gefragt
ich möchte einen universellen Verpolungsschutz bauen, der beide
Leitungen (auch Masse) trennt.
Man nehme ein 2-pol. Relais und bischen Elektronik-Futter, und lässt mit der Minimalschaltung das Relais nur dann anziehen, wenn die 'Eingangsspannung' passt. Die besteht eigentlich nur aus einer Diode, und dem Relais. Oder dann noch 2 Widerstände als Spannungsteiler
Vorteil: Kein Spannungsabfall zum Verbraucher hin. 2-pol. abgeschaltet.
das beschriebene Problem lässt sich dadurch lösen, dass du den Verpolschutz nicht im Plus-, sondern im Minuspfad einbaust.
Im Internet findet man für einen einfachen Verpolschutz meistens die Lösung mit einem p-Kanal FET im Pluspfad. Die hat leider das Problem, dass deine Masse im Fehlerfall auf dem falschen Potenzial liegt. In deiner Komponente kann zwar kein Strom fließen, aber wenn deine Komponente Verbindungen zu anderen Komponenten hat, die mit korrekter Polarität an die gemeinsame Versorgungsspannung angeschlossen sind, können unzulässig hohe Stromstärken fließen. Das kann bei den von dir beschriebenen Schirmleitern der Fall sein, aber auch starke Ausgänge, die sich nicht einfach mit einem Widerstand schützen lassen, sind so ein typisches Problem.
Die alternative Lösung ist, dass man den Verpolschutz im Massepfad einbaut. Im Fehlerfall liegt dann deine gesamte Schaltung auf Versorgungssmasse, was im Allgemeinen der verträglichere Zustand ist. Der Nachteil dieser Schaltung ist, dass du, bei richtiger Polung, am Anfang einen kleinen Masseversatz zu anderen Komponenten haben kannst, weil der Transistor noch nicht vollständig leitet und die Substratdiode nicht besonders gut ist. Da sprechen wir aber von etwa 1V Potenzialunterschied. Damit kommen die meisten Komponenten gut zurecht bzw. die Stromstärken sind deutlich geringer, als wenn versehentlich 12V oder mehr auf deiner Masse liegen. Wenn das ein Problem sein sollte, kann man dem Transistor noch eine Schottky-Diode parallel schalten, um im Anlauf den Spannungsabfall zu reduzieren.
Der Nachteil dieser Schaltung ist, dass du, bei richtiger Polung, am
Anfang einen kleinen Masseversatz zu anderen Komponenten haben kannst,
weil der Transistor noch nicht vollständig leitet und die Substratdiode
nicht besonders gut ist.
Da der Strom dabei über die Signalmasse der anderen Geräte fließt, wird der Versatz vom Widerstand der Stecker, Kabel und Leiterbahnen bestimmt.
Für einen Verbraucher, der zweipolig angeschlossen ist, reicht ein Verpolschutz. In einer der beiden (egal welcher) Anschlußleitungen.
Punkt.
Das war die Frage des TE. Irgendwelche vagabundierenden Spannungspfade über Signalleitungen und dergleichen kamen in der Frage des TE nicht vor. Die hat erst "lutz66" dazu erfunden.
Nur ist das halt eine ganz andere Aufgabenstellung. Logischerweise ist die Antwort dann auch eine andere.
Das war die Frage des TE. Irgendwelche vagabundierenden Spannungspfade
über Signalleitungen und dergleichen kamen in der Frage des TE nicht
vor. Die hat erst "lutz66" dazu erfunden.
Schau dir nochmal den zweiten Post von Stefan an, da beschreibt er den Grund für seine Frage genauer.
Das war die Frage des TE. Irgendwelche vagabundierenden Spannungspfade
über Signalleitungen und dergleichen kamen in der Frage des TE nicht
vor. Die hat erst "lutz66" dazu erfunden
Bevor du so einen schwachsinn daherlügst lese dir den 2. Kommentar des fragestellers durch, vom 19.06 um 09:20
"
Das bezweifle ich, wenn man sich die vielen verbrannten Geräte anschaut,
bei denen +12V auf GND eingespeist wurde, und sich über diverse weitere
Anschlusskabel oder Coax-Schirme weiterverteilt hat.."
Wenn man keine ahnung hat, dann muss man nicht etwas dazu schreiben
Wenn du ein Gerät narrensicher machen willst, und du meinst, es sei dir erfolgreich gelungen, dann bekommt das grantiert der Erstbeste kaputt!
Murphys Gesetz - Narren sind erfinderisch :P