Momentan bin ich zwangsläufig einen Schritt auf W10 zurück. Alle 32 bit OCX scheinen mit regsvr32 manell korrekt eingebucht und erzeugen keine Fehlermeldungen mehr.
Probleme gibt es mit der mdb Datenbank bzw. mit ODBC. Auf dem 64bit W10 ist eine 32bit Version von Office10 installiert. Ich nehme an, daß der mdb Treiber aus diesem Paket stammt? Mit Access kann ich dann das mdb file manuell öffnen. Die Inhalte erscheinen korrekt.
Unter WindowsVerwaltungsprogramme finde ich sowohl
ODBC Datenquellen (64-bit)
wie auch
ODBC DataSources (32-bit)
in dtsch bzw. Englisch. Ich rufe die 32 bit Version als Administrator auf. Dort trage ich in System-DSN (weil es für alle Benutzer gelten soll) meine Datenbank.mdb ein.
"Hinzufügen" wählt zuerst einen passenden Treiber aus. Es werden auch hier zwei scheinbar passende Treiber in zwei Sprachen angeboten. Die Sprache sollte hier eigentlich egal sein.
Driver do Microsoft Access (.mdb)
Microsoft Access Driver (.mdb)
Danach werde ich aufgefordert, das Datenbankfile auszuwählen. Die ausgewählte Datenbank wird zunächst mit vollem Pfad angezeigt, aber die ok Taste ist weiter ausgegraut.
Als Datenbankquelle kann ich den Dateinamen ohne Pfad aber manuell eingeben. Danach kann die OK Taste betätigt werden und die Datenbank erscheint in der Liste eingebuchter ODBC Quellen.
Allerdings erscheint sie automatisch gleichermaßen im 64 bit Fenster. Sie hat in beiden Tools die Platform 32bit vermerkt. Die VB6 Anwendung kann auf die Datenbank aber nicht zugreifen was ich an einem Runtime Error 13 - type mismatch an dieser Stelle festellen kann.
Könnte es sich um dieses Problem handeln?
https://learn.microsoft.com/de-de/troubleshoot/sql/connect/odbc-tool-displays-32-bit-64-bit