EMF Tester Benetech GM3120

OP #8070658
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Hallo,

leider hatte v.g. Meßgeräter längere Zeit vernachlässigt und die Batterie war ausgelaufen.... Nach Beseitigung der Ablagerungen auf der Platine und Nachlöten waren alle Funktionen wieder da.

Dummerweise ging die Kalibrierung für das Magnetfeld dabei verloren. Poties o.ä. hat das Teil nicht, also lag es nahe, daß man das mit den Tasten machen kann.

Durch Drücken beider Bedienungstasten und gleichzeitigem Einschalten und halten der Tasten wird nach kurzer Zeit ein Setup-Menue mit blinkender LED erreicht.

Frage : Wer kennt sich ab hier aus.??

LG Jörg

#8070730
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Jörg H. S. schrieb:

Dummerweise ging die Kalibrierung für das Magnetfeld dabei verloren.

Was soll das für ein Gerät sein? Google liefert mir nur einen Amazon-Treffer für ein

„Doppelzweck-Strahlungsmonitor für Elektrische und Magnetische mit Alarmsystem und LCD-Display“

Falls es das ist, dafür braucht man keine Kalibrierung. Wäre so oder so ein Zufallszahlengenerator.

#8070759
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Aber wie stellst du dir dann die Kalibrierung vor, selbst wenn du ins richtige Menü findest? Du bräuchtest eine Referenz. Also ein Generator mit Antenne bei Frequenz, - ja welche denn? - um einen Vergleichspegel zu erzeugen.

Ich denke das ist bei einem undokumentierten 20€-Gerät mit unbekannter funktionsweise ein hoffnungsloses Unterfangen.

Es gibt heute - auch aus China - für wenig Geld schon deutlich geeigneteres Gerät. Allerdings benötigt das mehr Hintergrundwissen und Beschäftigung mit dem Thema EMV.

OP #8070765
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Beim Kalibrieren bin ich weiter:

Im Setup mit dem linken Kknopf auf Magnetfeld stellen.

Mit dem rechten Knopf kann man Nullpunkt (Safe) und Referenzpunkt 10uT (harmful) wählen. Dabei wird der aktuelle Meßwert angezeigt.

Mit I/O Knopf auf hold stellen zum Setzen des Nullpunkt und Referenzpunkt mit der linken taste.

Mit I/O das Setup verlassen. Jetzt ist das Teil überraschend genau.

Alles ohne Gewähr, viel Glück. LG Jörg

OP #8070769
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Wulf D. schrieb:

Aber wie stellst du dir dann die Kalibrierung vor, selbst wenn du ins richtige Menü findest?

Das Menue habe ich gefunden...

Du bräuchtest eine Referenz. Also ein Generator mit Antenne bei Frequenz, - ja welche denn? - um einen Vergleichspegel zu erzeugen.

Ich habe ein Referenzgerät und mir eine Vorrichtung für 10uT gebastelt.

Ich denke das ist bei einem undokumentierten 20€-Gerät mit unbekannter funktionsweise ein hoffnungsloses Unterfangen.

Das Magnetfeld wird mit einer Drossel gemessen.

Die Kalibrierung war erfolgreich, es misst brauchbare Werte.

Es gibt heute - auch aus China - für wenig Geld schon deutlich geeigneteres Gerät. Allerdings benötigt das mehr Hintergrundwissen und Beschäftigung mit dem Thema EMV.

Die Fachkenntnissen haben ich... ;-) Wie gesagt, das Gerät wendet sich an Otto-Normal-Verbraucher. Das ist nicht für Labormessungen gedacht.!!!

Ich suche damit lecke Kabel und Kabel in der Wand, und Störquellen . Dafür ist es gut geeignet.

LG Jörg

: Bearbeitet durch User
#8070810
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Jörg H. S. schrieb:

Vor allem hallt es das Grundwasser draußen, denn für Basisband-Telefonkabel ist nach wie vor Papier ideal wenn es trocken ist...

Das ist aber schon echt lange her, dass man so etwas benutzt hat. Kenne ich noch vom Schülerpraktikum in den 1970er Jahren. Die papier-isolierten Kabelstränge waren zusätzlich mit Fett gefüllt. Trotzdem für Feuchteschäden anfällig.

Ist jetzt OT.

Eigentlich kann man das Spielzeug doch für nichts ernsthaftes benutzen, außer es taugt wirklich als halbwegs empfindlicher Kabelsucher in Wänden.

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