Um ein RGB-Pixel aus einzelnen einfarbigen LEDs darzustellen, nimmt man
ein Quadrat aus vier Leuchtdioden. Das wäre zumindest die einfachste
geometrische Anordung für eine verzerrungsfreie Darstellung. Da man
aber nur drei Grundfarben braucht, muß man eine Farbe verdoppeln. Die
rote LED ist dabei einfach die billigste. Die LED-Anordnung für ein
Feld aus 3x3 RGB-Pixeln könnte dann so aussehen:
RGRGRG
BRBRBR
RGRGRG
BRBRBR
RGRGRG
BRBRBR
Durch geschickte Umwandlung der RGB-Bilddaten, d.h. eine Art
Antialiasing, kann man die effektive Auflösung dieser 3x3-Anordnung
noch etwas steigern, ohne daß dabei Farbmoiré auftritt.
Ähnlich funktioniert übrigens die Farbfiltermatrix (Bayer-Matrix) bei
Farb-CCD-Sensoren, hier wird Grün verdoppelt, da dies am ehesten zum
menschlichen Farbsehen paßt (der Mensch sieht Grün viel heller als Rot
oder Blau). D.h. das RAW-Bild einer Digitalkamera hat doppelt soviele
Grünpixel wie Rot- oder Blaupixel. Das Farbbild entsteht dann erst
durch die Farbinterpolation.
MfG Olaf