Gast
#4310992
Hallo Forumsgemeinde,
ich habe gerade einen Föhn auseinandergenommen, weil der Schalter kaputt
war. Dabei ist mir aufgefallen, wie man in diesem Föhn und scheinbar
auch bei einigen anderen Föhnen die beiden Schaltstufen realisiert:
Man schleift in den Stromkreis, der Heizwendel und Motor versorgt eine
(große) Diode. Bei halber Leistung fließt nur einen Halbwelle, bei
voller Leistung wird die Diode per Schalter überbrückt, und es fließt
die volle Welle.
Eigentlich eine prima Idee, aber wie ist das eigentlich mit dem
Leistungsfaktor?
Schaltplan:
o--o
-- -- Schalter zum Überbrücken der Diode
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o---------|>---------------|
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230Veff R_Last
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o--------------------------|
Die Scheinleistung S wäre S=Ueff*Ieff aus Sicht der
Wechselspannungsquelle.
Die Wirkleistung an R_Last bei offenem Schalter ist auf jeden Fall
geringer, weil die im zeitlichen Mittel an der Heizwendel anliegende
Spannung kleiner ist als Ueff un Ieff in der Netzmasche überall gleich
ist.
Mit LTspice komme ich auf einen Leistungsfaktor von 0,7.
Ohne jetzt petzen zu wollen: Verstößt das nicht gegen die EN 61000-3-2,
von wegen PFC ab 75W Pflicht?
Besten Dank für Kommentare
PSSST