OpV schrieb:
> ich habe folgende Frage: Spricht etwas dagegen 230V Netzspannung mit
> zwei inv. OpV's zu reduzieren? Also das der eine eine Verstärkung -1/100
> hat und der andere -1
Inwiefern ist ein Faktor von -1/100 eine Verstärkung? Welchen Vorteil
sollte der OPV denn gegenüber einem simplen Spannungsteiler haben?
OpV schrieb:
> konkret geht es um den ADAR7251 als ADC. Dort steht im Datenblatt
> ein Eingangswiederstand von nur ~5000Ohm. Bei einem Spannungsteiler mit
> großen Widerständen (kleiner Querstrom, geringe Belastung der
> Messgrösse) hätte ich einen unschönen belasteten Spannungsteiler.
Aha. Und hat denn irgendwer verlangt, daß du den Spannungsteiler so
hochohmig machen mußt, daß die 5K Eingangswiderstand eine nennenswerte
Belastung darstellen? Wäre es nicht viel einfacher, wenn du die besagten
5K als einen der beiden Widerstände auffassen würdest? So daß dein
"Spannungsteiler" zu einem simplen Vorwiderstand wird?
Wenn man hier überhaupt einen OPV verwenden wollen würde, dann als
Impedanzwandler zwischen dem hochohmigen Spannungsteiler und dem
niederohmigen Eingang des ADC.
Die vorrangige Sorge wäre auch viel weniger die Reduzierung der Spannung
auf den Meßbereich des ADC als vielmehr die Anforderungen bezüglich
Berührungsschutz & Co.