ltspice spannungsfehler?

#5875811
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Schueler schrieb:
> Aus der W. schrieb:
>> Weil 40R zu niederohmig sind.
>
> Woher weisst du das?

Bevor man einen Opamp auswählt, schaut  man in das Datenblatt.

Dort steht drin, dass er vernünftig nur bis 2V an die 
Versorgungsspannung herankommt. Das gilt für einen Lastwiderstand mit 
10kOhm.
Strom kann er höchstens 5mA.
Die Eingangsspannung darf bis auf 1V an die Versorgungsspannung,

>> Dein Generator macht nur 5 Perioden.
> Ist das ein Problem?

Nein aber lass den Parameter 5 einfach weg. Den Parameter gibt es in 
Standard-SPICE nicht. Somit es kein Fehler den Paramter wegzulassen. Ich 
empfehle sogar extra den wegzulassen.

>> 100p parallel zu R6 lassen die Simu schnell durchlaufen.
>
> Warum gerade dort?

Die Konvergenzrpobleme gibt es nur, weil du zuviel Ausgangsspannung 
haben willst. Wenn du dich an meine obigen Angaben hälts, dann musst du 
gar nichts Besonderes bezüglich Konvergenz machen.

Zwischen den zwei freien (Kompensations-)Pins muss noch ein Kondensator 
mit 3pF bis 30pF eingfügt werden. Den LM308 setzt seit 30 Jahren niemand 
mehr in ein Neudesign.
Nimm einen Opamp der keinen Kondensator benötigt.

Letzter Tipp: Schalt die Datenkompression ab. Es könnte sonst passieren, 
dass sehr kleine Details untergehen. Dazu die untenstehende 
SPICE-directive dem Schaltplan hinzufügen.

.options plotwinsize=0
Gast #5875861
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Helmut S. schrieb:
> Schueler schrieb:
> Aus der W. schrieb:
> Weil 40R zu niederohmig sind.
>
> Woher weisst du das?
>
> Bevor man einen Opamp auswählt, schaut  man in das Datenblatt.
>
> Dort steht drin, dass er vernünftig nur bis 2V an die
> Versorgungsspannung herankommt. Das gilt für einen Lastwiderstand mit
> 10kOhm.
> Strom kann er höchstens 5mA.
> Die Eingangsspannung darf bis auf 1V an die Versorgungsspannung,
>

Ich hatte davor schon ins Datenblatt geschaut, aber jetzt kann ich deine 
Informationen auch nicht wirklich aus dem DB entnehmen. Es liegt daran, 
dass ichs nicht 100%ig verstehe.
Beim LM308 ist die max. supply mit +-18V angegeben.
Eingansspannung kann +-15V sein.
Seite 2 oben rechts.

Dann steht da bei +-15 V supply und 10k betraegt die erreichbare 
Ausgangsspannung +-14V. Also bis auf 1V an Vs. Jetzt verstehe ich das 
mit den 2 V nicht.
wo steht das?

Muss ich nun aufgrund der Angabe immer eine Last groesser als 10k 
verwenden?
Wie kann ich zurueckrechnen auf welche Ausgangssp. ich zurueck muss, 
wenn ich den Lastwid. reduziere?

Wo steht das mit 5mA?


https://www.analog.com/en/products/lm308.html#product-overview
#5875887
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> Dann steht da bei +-15 V supply und 10k betraegt die erreichbare
Ausgangsspannung +-14V. Also bis auf 1V an Vs. Jetzt verstehe ich das
mit den 2 V nicht.
wo steht das?

Da steht min +/-13V.

> Muss ich nun aufgrund der Angabe immer eine Last groesser als 10k
verwenden?

Nein.
Bleib halt etwas mehr als 2V, z. B. 3V von der Versorgungsspannung weg.

Dei 5mA ergeben sich, wenn man dem Innenschaltplan glauben kann.

Such dir einen neueren Opamp. Bei dem sind dann auch größere Ströme 
spezifiziert.
#5876074
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Schueler schrieb:
> Danke
>
> Kannst du mir vllt noch verraten wie du auf die 5mA aufgrund der
> ineternen Beschaltung kommst. Du meinst da sicher das schematic diagram.
> Mich wuerde es interessieren.

http://www.mit.edu/~6.301/LM108.pdf
Seite 3
Ganz rechts am Ausgang ist ein 90Ohm Widerstand. An dem hängt Q17. Wenn 
dessen Ube 0,6V erreicht, dann leitet der und begrenzt so den Basistrom 
von Q18, dass halt nicht mehr als 0,6V an dem 90Ohm Widerstand abfallen. 
Wenn man dann noch annimmt, dass so Halbleiterwiderstände unter 
Umständen 20% Toleranz hat, dann würde ich da nicht mehr als 5mA 
erwarten. Garantiert ist das nicht. Das Einzige was garantiert wird ist, 
dass der Opamp dauerkurzschlussfest ist. Das ist ein weiteres Anzeichen, 
dass der nicht viel Strom liefern kann.

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