Hallo,
ich bin für meinen Sohn (6 Jahre) auf der Suche nach einem einfachen
Simulationsprogramm für Elektronikschaltungen. Im grunde eine Art Kosmos
Kasten auf dem Computer. Schalter betätigen, Lämpchen leuchten. Dazu
noch ein paar weiter Bauteile wie Transistoren, Kondensator, Relais.
P-spice und Co sind da viel zu kompliziert.
Gerne unter Linux lauffähig, es geht aber auch Windows.
Vor Jahren habe ich Mal EWB (Version 5 oder so) benutzt. Habe es einfach
in Erinnerung, aber die Erinnerung kann da auch täuschen.
Vielen Dank für eure Ideen
Falstads CircuitJS? https://www.falstad.com/circuit/circuitjs.html ←
gibt’s auch als Desktop-Anwendung via Electron. Durch die Darstellung
von Strom und Spannung ist’s recht eingängig – aber ob das Hantieren mit
den Menüs und den Zeichen für einen Sechsjährigen erfassbar ist, weiß
ich nicht.
^^ das was loeti2 sagt.
Und zum Spielen Lego.
Am Rechner The Incredible Machine.
Dann echtes Programmieren, am Besten gleich the Real Shit, z.B. Shader.
Einfach alles anbieten, und noch viel mehr: Die Welt ist groß, - größer
als wir und die Generationen vor uns das erahnen können. Am Wichtigsten
ist, dass die Vorstellungskraft sich weiter frei entfalten kann und
durch Bestätigung wächst.
tim schrieb:> ^^ das was loeti2 sagt.> Und zum Spielen Lego.
Klemmbausteine ja, aber Lego ist da eher suboptimal, weil:
- teuer
- Fernsteuerung von großen Modellen nur noch via App
Da gibts besseres.
> Am Wichtigsten> ist, dass die Vorstellungskraft sich weiter frei entfalten kann und> durch Bestätigung wächst.
Wobei nicht alles, was man sich vorstellen kann, halt auch realistisch
ist bzw. bestätigt werden kann ;)
http://dieelektronikerseite.de/Structure/Empfehlungen.htm
Zwing einen Sechsjährigen bitte nicht an den Bildschirm, wenn er mal so
ein Nerd wird kommt das noch früh genug.
Gib ihm lieber einen richtigen Baukasten, oder laß ihn mit
Klemmbausteinen spielen. Es muß nicht unbedingt Lego sein, es gibt auch
günstigeres (und teilweise sogar qualitativ besseres), z.B. soll Cobi
sehr gut sein.
Und wer früher Lego Technic mochte, könnte mit Kada viel Spaß haben.
Ich kann mir gut vorstellen, daß sechs auch noch etwas früh für
E-Technik ist. Klemmbausteine sind für die Altersgruppe aber gut, und
niemand wird ein erntzunehmender Ingenieur wenn er als Kind nicht viel
Zeit mit Klemmbausteinen verbracht hat.
> Schalter betätigen, Lämpchen leuchten.
Das funktioniert nur in eine Richtung.
Wenn man reale Schalter und Lämpchen in der Hand hatte, begreift man
nachher, was die Symbole auf dem Bildschirm bedeuten.
Aber seit Physiker oder Ingenieure oder Verwaltungsangestellte nur mehr
Daten auf dem Bildschirm bearbeiten, sehen die nicht mehr, was die da
machen. Sehen nicht mehr, ihre Vorstellungswelt hat nichts mit der
Realität zu tun.
Grundsätzlich sowas
KOSMOS 620547 Easy Elektro - Start, Spannende Stromkreise mit Motor und
Messgerät erforschen, Experimentierkasten zu Elektrotechnik
https://amzn.eu/d/7ng8VDV
Weiterführend ist yenka eine Empfehlung
Sorry das ich mich erst so spät wieder zurück melde.
erst einmal Danke für den Tipp mit falstad, das hatte ich schon mal
gesehen, und werde es mir mal genauer anschauen.
Einen Elektronikbaukasten hat er seit er 5 ist, habe ich auch nicht
aufgezwungen oder so, sondern er hat ihn auf dem Flohmarkt gesehen und
wollte den unbedingt haben.
Seitdem malt er auch fleißig Schaltpläne, auf Papier, will die aber auch
"schön" im Computer haben.
Mit "Klemmbausteinen" Technik baut er auch gerne, da ist noch aus meinen
Kindertagen eine Kiste voll da. Leider finde ich die neuen Modelle alle
nicht mehr so toll, früher (war mehr Lametter) war es irgendwie noch
mehr auf Kreativität ausgelegt.
Um auch vom Thema ab zu kommen, z.b. das Mario Lego ist an sich ja eine
ganz schöne Idee. Aber wer kommt den auf darauf das gar keine gedruckte
Anleitung mehr beigelegt wird, und man das Bauen nur mit einer
(furchbaren) APP durchführen kann?
Dad schrieb:> Seitdem malt er auch fleißig Schaltpläne, auf Papier, will die aber auch> "schön" im Computer haben.
Dann bring ihm doch einfach KiCad bei.
Schaltpläne zeichnen ist damit recht einfach und mit der Zeit wird er
immer mehr davon kennen und wenn er dann in ca. 12 Jahren volljährig ist
kann er es gleich professionell einsetzen. KiCad wird in dieser Zeit
auch immer besser und professioneller werden.
> Mit "Klemmbausteinen" Technik baut er auch gerne, da ist noch aus meinen> Kindertagen eine Kiste voll da. Leider finde ich die neuen Modelle alle> nicht mehr so toll, früher (war mehr Lametter) war es irgendwie noch> mehr auf Kreativität ausgelegt.
Der Trick besteht darin nur solche Bausteine zu kaufen, die auch
Kreativität zulassen.
In diesem Fall würde viel Lego Technik Sinn machen.
So, hab die CD Gefunden. Witzigerweise läuft das für Win3.11/ Win95
entwickelte Programm nicht mehr unter aktuellen 64 Bit Windows
Versionen.
Unter Linux läuft es mit Wine dagegen recht reibungslos (Getestet auf
Xubuntu Daily 22.10 in ner VM). Das Einzige, was mir aufgefallen ist,
ist das Textfelder nicht mit der Maus anzuwählen sind, sondern nur per
<TAB>.
Anbei mal die beiden Tutorial-Videos von der CD. Schade, dass sowas
nicht mehr entwickelt wird.
Wenn du Interesse hast, schreib mich per PN an.
Grüße, Sebastian
Sebastian D. schrieb:> So, hab die CD Gefunden. Witzigerweise läuft das für Win3.11/> Win95> entwickelte Programm nicht mehr unter aktuellen 64 Bit Windows> Versionen.
In einer VM (z.b. QEMU oder Virtualbox) mit installiertem Win9x/Me
sollte es funktionieren.
> Das Einzige, was mir aufgefallen ist,> ist das Textfelder nicht mit der Maus anzuwählen sind, sondern nur per> <TAB>.
Ich frage mich eher, ob die Software richtig funktioniert.
In deinem zweiten Videobeispiel wird ein Lautsprecher und ein Schalter
in Reihe geschaltet und mit einer Spannungsquelle verbunden.
Die Spannungsquelle bietet die Möglichkeit die Frequenz zu ändern, das
wird in diesem Video zwar nicht gezeigt, aber im anderen.
Der Vorführer führt die Schaltung vor und schaltet den Schalter auf ein.
Der Stromkreis wird damit geschlossen und aus dem Lautsprecher tönt ein
Ton.
So und jetzt kommt der Punkt warum ich mich frage, ob die SW überhaupt
richtig funktioniert.
Anstatt nun die Frequenz in der Spannungsquelle zu verändern um die
Tonhöhe zu verändern, erhöht er stattdessen nur die Spannung, während
die Frequenz gleich bleibt.
Und dann passiert in der Simulation folgendes, die Tonlage des
simulierten Lautsprechers ändert sich nun plötzlich und es wird ein
immer höherer Ton ausgegeben bis die Spannung so weit nach oben gedreht
wurde, dass der Lautsprecher kaputt geht.
Wenn man nur die Spannung verändert, dann müsste sich meinem Verständnis
nach nur die Lautstärke ändern und nicht die Tonhöhe, die Höhe des Tones
müsste gleich bleiben, es müsste nur lauter werden.
Das passiert in der Simulation aber genau nicht, da bleibt die
Lautstärke gleich und die Tonhöhe ändert sich obwohl die Frequenz der
Spannungsquelle gar nicht geändert wurde.
Ist das also mein Fehler oder funktioniert die Simulation nicht richtig?
> Anbei mal die beiden Tutorial-Videos von der CD. Schade, dass sowas> nicht mehr entwickelt wird.
So etwas gibt es inzwischen im App Bereich für Smartphones und Tablets,
denn da wird weniger kopiert und mangels Kontrolle über die Hardware
müssen die meisten Kunden die SW dann kaufen, wenn sie diese haben
wollen.
Nano schrieb:> In einer VM (z.b. QEMU oder Virtualbox) mit installiertem Win9x/Me> sollte es funktionieren.
Bestimmt! Nur der TO fragte nach Linux...
Nano schrieb:> Ist das also mein Fehler oder funktioniert die Simulation nicht richtig?
Die Simulation scheint den Piepser nur nach der Spannung zu berechnen.
Die Frequenz ist nicht hörbar, in gegenteil der Piepser erwartet DC!?
Man muss aber das Alter der Software berücksichtigen, die ist immerhin
für 3.11 geschrieben.
Nano schrieb:> So etwas gibt es inzwischen im App Bereich für Smartphones und Tablets,
Wenn du eine entsprechende gute und kinderfreundliche App kennst, immer
her damit.
Dad schrieb:> Einen Elektronikbaukasten hat er seit er 5 ist, habe ich auch nicht> aufgezwungen oder so, sondern er hat ihn auf dem Flohmarkt gesehen und> wollte den unbedingt haben.>> Seitdem malt er auch fleißig Schaltpläne, auf Papier, will die aber auch> "schön" im Computer haben.
Ok, wenn das so ist schließe ich mich dem an: Gib ihm KiCAD, dann soll
er mal richtige Schaltungen entwerfen. Macht doch sowieso mehr Spaß,
wenn man es anfassen kann. Und einen Gutschein für einen
Platinenfertiger. Wenn KiCAD zu kompliziert ist, würde ich noch SPlan
und Sprint Layout ins Rennen werfen. Oder Fritzing, wenn es unbedingt
sein muß.
Dad schrieb:> Mit "Klemmbausteinen" Technik baut er auch gerne, da ist noch aus meinen> Kindertagen eine Kiste voll da. Leider finde ich die neuen Modelle alle> nicht mehr so toll, früher (war mehr Lametter) war es irgendwie noch> mehr auf Kreativität ausgelegt.
Keine Frage, deine Kritik teile ich. Ich habe ja nicht umsonst ein paar
Alternativhersteller aufgezählt, Lego läßt leider sehr nach. Sets, die
nur mit einer Handyapp sinnvoll funktionieren (sowas wie der
600-Euro-Liebherr-Bagger), und die läuft dann noch nichtmal auf vielen
Handys...ein Graus.
Schau dir mal ein paar Videos von "Held der Steine" auf youtube an...an
guten Alternativen mangelt es nicht.
Wühlhase schrieb:> Ok, wenn das so ist schließe ich mich dem an: Gib ihm KiCAD, dann soll> er mal richtige Schaltungen entwerfen. Macht doch sowieso mehr Spaß,> wenn man es anfassen kann. Und einen Gutschein für einen> Platinenfertiger.
Ein 6-Jähriger! Das ist ein Erstklässler! Mit etwas Glück gerade aus dem
Kindergarten raus.
Oder ist mein Sarkasmusdetektor so kaputt, daß ich hier was übersehen
habe?
Sebastian D. schrieb:> Nano schrieb:>> In einer VM (z.b. QEMU oder Virtualbox) mit installiertem Win9x/Me>> sollte es funktionieren.>> Bestimmt! Nur der TO fragte nach Linux...
Ah, okay, das habe ich dann wohl überlesen.
> Die Simulation scheint den Piepser nur nach der Spannung zu berechnen.> Die Frequenz ist nicht hörbar,
Das hängt bei einem Lautsprecher von der eingestellten Frequenz ab.
> in gegenteil der Piepser erwartet DC!?
Hm, okay. Aber müsste die Tonhöhe dann nicht trotzdem gleich bleiben?
> Man muss aber das Alter der Software berücksichtigen, die ist immerhin> für 3.11 geschrieben.
Das sollte eigentlich egal sein. Die Simulation der Elektronik muss ja
dennoch korrekt sein.
Spice ist bspw. viel älter als Win 3.1 und lieferte auch damals schon
ordentliche Ergebnisse.
Und Software läuft in Win 3.11 im Standardmode im Protected Mode, da
dürften für so etwas 4 MB RAM reichen.
> Nano schrieb:>> So etwas gibt es inzwischen im App Bereich für Smartphones und Tablets,> Wenn du eine entsprechende gute und kinderfreundliche App kennst, immer> her damit.
Da gibt es mehrere. Guck einfach mal im Google Store bzw. Apples
AppStore.
https://play.google.com/store/search?q=Electronic&c=apps&gl=DE
Sebastian D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Ok, wenn das so ist schließe ich mich dem an: Gib ihm KiCAD, dann soll>> er mal richtige Schaltungen entwerfen. Macht doch sowieso mehr Spaß,>> wenn man es anfassen kann. Und einen Gutschein für einen>> Platinenfertiger.>> Ein 6-Jähriger! Das ist ein Erstklässler! Mit etwas Glück gerade aus dem> Kindergarten raus.> Oder ist mein Sarkasmusdetektor so kaputt, daß ich hier was übersehen> habe?
Ja, Schaltungen zeichnen, heißt ja noch nicht, dass die dann auch
wirklich funktionieren müssen und in die Software KiCAD wächst er mit
dem Alter rein.
Und dann kann ja noch Vater helfen.
Sebastian D. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Ok, wenn das so ist schließe ich mich dem an: Gib ihm KiCAD, dann soll>> er mal richtige Schaltungen entwerfen. Macht doch sowieso mehr Spaß,>> wenn man es anfassen kann. Und einen Gutschein für einen>> Platinenfertiger.>> Ein 6-Jähriger! Das ist ein Erstklässler! Mit etwas Glück gerade aus dem> Kindergarten raus.> Oder ist mein Sarkasmusdetektor so kaputt, daß ich hier was übersehen> habe?
KiCAD verfügt doch auch über eine graphische Benutzeroberfläche, mit
Klicki-Symbolen. Oder nicht? Klicke da auf das Rechteck, dann kannst du
einen Widerstand hinmalen.
Ich kenne KiCAD nicht, aber ich habe ja auch noch genug Alternativen
gebracht und mindestens eine davon wäre auch für interessierte
Sechsjährige, die gerade erst lesen lernen, bestimmt halbwegs zu
benutzen. Und Papa ist ja auch noch da.
Man sollte Eltern welche ihre Kinder vor den Monitor setzen für egal was
weil Klemmbausteine angeblich zu teuer seien in eine Anstalt stecken.
Wieso zeigst du ihm nicht direkt MTV Jersey Shore?
Kauf ihm ein Schnitzmesser, Holz kannst ja so etwas vorher sammeln und
bei Bedarf in den Wald gehen und ihm die Bäume zeigen und entsprechendes
Fall-Holz einpacken, das ist meistens nach Rücksprache mit dem Förster
kein Thema. Dann lernt er auch etwas über Tiere und unsere Wälder, dazu
braucht es keinen Computermüll nur um deinen Lerntrieb zu befriedigen.
Zeig ihm wie man einen Bogen baut. Oder ein Katapult. Oder eine
Steinschleuder.
Melde ihn in ein Sportverein an (z.B. Schwimmverein), aber hör mit
diesem "Intelligenz müssen wir fördern und nur kluge Hobbys" scheiss
auf, das ist der größte Blödsinn aller Zeiten, lass das Kind ein Kind
sein. Man soll als Kind Spaß haben und nicht nur Spaß um zu lernen,
dafür ist noch ausreichend Zeit im Leben. Kind ist man nur einmal...
Und wenn Lego zu teuer ist kauf einfach eine der tausend anderen
Hersteller, Brix usw, gibt da auch so Kasper Held der Steine, der stellt
diesen alternativen Kram auf YouTube vor. Lego zu teuer ist wohl die
dümmste Ausrede die ich je gehört habe...
Folgende Simulation kannst du mit einem 6 jährigen Kind verwenden:
https://phet.colorado.edu/en/simulations/circuit-construction-kit-dc
Du solltest dich aber zusammen mit dem Kind an den Computer setzen, mit
ihm über die Simulation sprechen und darauf achten, dass das Kind nicht
zu lange vor dem Computer sitzt.
Im Bestfall baut ihr danach (oder vorher) eine Schaltung, die ihr im
Simulator gebaut hat, auch in echt auf.
Peter Pan schrieb:> Zeig ihm wie man einen Bogen baut. Oder ein Katapult. Oder eine> Steinschleuder.
Und wie man ein Messer schärft, dann ist er gut gerüstet für die
zukünftige Gesellschaft.
Peter Pan schrieb:> Man sollte Eltern welche ihre Kinder vor den Monitor setzen für egal was> weil Klemmbausteine angeblich zu teuer seien in eine Anstalt stecken.
+10
loeti2 schrieb:> Und wie man ein Messer schärft, dann ist er gut gerüstet für die> zukünftige Gesellschaft.
+15
Sebastian D. schrieb:> Ein 6-Jähriger! Das ist ein Erstklässler! Mit etwas Glück gerade aus dem> Kindergarten raus.> Oder ist mein Sarkasmusdetektor so kaputt, daß ich hier was übersehen> habe?
+20
Es war im Kreißsall vom Kreiskrankenhaus,
da zog die Hebamme den kleinen Hubert heraus.
Und sie sagte zum Chefarzt (und das nicht gerade leise)
"Herr Doktor: Der Hubert hat 'ne Meise!"
Kaum war Hubert aus der Mutter entlassen, schrie er:
"Prost Neujahr, ihr trüben Tassen!
Hier ist nicht geheizt, Eure Hände sind kalt!
Verlange sofort meinen Rechtsanwalt!"
Hallo,
circuit-sandbox https://spinningnumbers.org/circuit-sandbox/index.html
wird in einigen Online-Kursen von edX oder MITx verwendet. Es ist im
Prinzip wie ein vereinfachtes LTspice, das im Browser läuft und in
Javascript programmiert ist. Den Source-Code gibt es auf github, so dass
man es wohl auch lokal installieren kann.
"Circuit Sandbox
A simulator for experimenting with circuits, written entirely in
Javascript.
Click... draw... simulate. There's no installation."
https://github.com/willymcallister/circuit-sandbox
Vielleicht etwas schlicht für 6-jährige, aber wenn LTspice nicht
verfügbar ist oder für interaktive Online-Kurse ganz nützlich.
Peter Pan schrieb:> Kauf ihm ein Schnitzmesser, Holz kannst ja so etwas vorher sammeln und> bei Bedarf in den Wald gehen und ihm die Bäume zeigen und entsprechendes> Fall-Holz einpacken, das ist meistens nach Rücksprache mit dem Förster> kein Thema.
Die Mitnahme von Holz ist eine Straftat und nennt man Diebstahl.
Und das wird dir auch nicht der Förster genehmigen können, sondern dafür
brauchst du die Genehmigung des Waldbesitzers.
Und ja, das gilt auch für Fall-Holz.
Was du aber machen kannst ist Holz einfach ordentlich beim Holzhändler
zu kaufen.
Nano schrieb:> Die Mitnahme von Holz ist eine Straftat und nennt man Diebstahl.
Die Mitnahme von „Leseholz“ ist kein Problem. Abgesehen davon hast du
möglicherweise den Teilsatz
Peter Pan schrieb:> das ist meistens nach Rücksprache mit dem Förster> kein Thema.
überlesen? Nicht viele Förster werden bei einem Ast zum Schnitzen „nein“
sagen (obwohl ich da auch einen Kandidaten kenne – da würde man halt in
den Nachbarwald gehen …).
Wie auch immer – natürlich ist’s wahrscheinlich kindgerecht, dem Kleinen
die Natur näherzubringen. Es spricht allerdings auch nichts dagegen, ihm
die Elektronik näherzubringen, sofern ein entsprechendes Interesse
erkennbar ist. Wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft, oder beides
gar zu einem Erlebnis zu verbinden versteht, dürfte der Nutzen für alle
Beteiligten optimal sein. Wenn hingegen an irgendeiner Stelle Zwang im
Spiel ist, ist’s fragwürdig.
loeti2 schrieb:> Peter Pan schrieb:>>> Zeig ihm wie man einen Bogen baut. Oder ein Katapult. Oder eine>> Steinschleuder.>> Und wie man ein Messer schärft, dann ist er gut gerüstet für die> zukünftige Gesellschaft.
Er wird es danken, spätestens wenn er seine Küchenmesser das erste Mal
nachschleifen darf...
Lasst Kinder nie an den PC oder Smartphone! Ich habe jetzt mit drei
Kindern genug Erfahrung sammeln können. Die Kids landen dank Internet
immer wieder da wo man "hypnotisch Glotzen" kann und wieder nicht beim
eigentlichen Thema ist. Meine Erfahrung an mir: Elektroschrott,
Modellbau oder Baukästen mit richtigen Bauteilen! Dazu einen
Seitenschneider und einen heißen Lötkolben, die Erfahrung brennt sich
ein ;-)
Wenn die da nicht anspringen und doch lieber ElektronikBastelApp glotzen
wird es richtig schwer für dich, denn dann sind deine Kinder erst mal
einer Neue Medien Entziehungskur zu unterziehen .... sie sehen nicht
"Elektronik" sondern lustige Klickelspiele!
Lass doch dein Kind in Kontakt mit der Realität kommen.
In dem Alter holst du ihn mit einem Simulationsprogramm weg vom
wirklichen Leben und er sitzt dann schon wieder vor einem elektronischen
Abbild. Es ist zwar bequem, die Kleinen vor den Bildschirm zu setzen,
aber es schadet in dem Alter.
Stellt euch besser im Rahmen von Modellbahn, Modellbau,
Wohnungsausstattung, Dekoration, Fahrrad Zusatz Ausrüstung, Gimmicks,
usw. elektronisch zu lösende Aufgaben und löst sie real.
Die Zeit, sich damit abstrakt auseinander zu setzen kommt viel später
und braucht eine reale Erfahrungsgrundlage.
Bastelvater schrieb:> Die Zeit, sich damit abstrakt auseinander zu setzen kommt viel später> und braucht eine reale Erfahrungsgrundlage.
Dem habe ich nichts zuzufügen! Ein Kind das mit dem
Landwirtschaftssimulator spielt, ist kein zukünftiger Landwirt, sondern
ein Spieler!
Wo hat Dad geschrieben, dass das Simulieren die einzige Beschäftigung
seines Sohnes ist? Vielleicht spielt er jeden Nachmittag zwei Stunden
Fußball und simuliert nur ab und zu.
Jack V. schrieb:> Nano schrieb:>> Die Mitnahme von Holz ist eine Straftat und nennt man Diebstahl.>> Die Mitnahme von „Leseholz“ ist kein Problem.
Selbstverständlich ist es das.
Formal gehört alles im Wald dem Waldbesitzer bzw. bei Wild und dessen
Kadaver, Knochen und Geweih dem Jagdrevierinhaber.
> Abgesehen davon hast du> möglicherweise den Teilsatz>> Peter Pan schrieb:>> das ist meistens nach Rücksprache mit dem Förster>> kein Thema.>> überlesen?
Habe ich nicht, aber du hast meinen Satz überlesen:
> ich schrieb:>Und das wird dir auch nicht der Förster genehmigen können, sondern dafür
brauchst du die Genehmigung des Waldbesitzers.
Förster != Waldbesitzer
> Nicht viele Förster werden bei einem Ast zum Schnitzen „nein“> sagen
Das mag sein, formal darfst du es trotzdem nicht. Und das zu wissen, das
ist wichtig.
Besonders in Zeiten wo es Urteile gibt, wo man wegen einem Brötchen
seinen jahrelangen Job verliert.
Nano schrieb:> Das mag sein, formal darfst du es trotzdem nicht.
So pauschal ist das schlicht falsch. Es kommt nämlich auf das Bundesland
an. In fünf Bundesländern - u.a. Bayern - darf man auch ohne Genehmigung
kleine Mengen sammeln (es sei denn, die spezifische Waldfläche ist aus
besonderen Gründen ausgenommen, z.B. Naturschutz).
Nano schrieb:> brauchst du die Genehmigung des Waldbesitzers.>> Förster != Waldbesitzer
Mag sein, dass es woanders anders ist, aber der lokale Förster hier
handelt im Namen des Waldbesitzers.