warum hier zwei Vorwiderstände

#7545434
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Peter L. schrieb:

hat jemand eine Erklärung, warum hier 2 Vorwiderstände eingezeichnet sind?

Im Normalfall braucht man das nicht. Aber wenn man die Gleichtaktunterdrückung von Störeinkopplungen von der Sekundär- auf die Primärseite minimieren will, sollte man die Widerstände an der Primärseite möglichst gleich machen, so wie im Bild.

#7545437
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Das könnte auch mit Störunterdrückung zusammenhängen. Die ganz schnellen Treiber (SiC, GaN) haben durch die sehr großen dU/dt und die eben doch vorhandenen Koppelkapazitäten signifikante Störströme.

Durch die Aufteilung in zwei Widerstände wirken beide Pfade (nach Plus und nach Minus) ähnlich und es kann eine Unterdrückung der Störungen erreicht werden.

Ich würde sagen Datenblatt lesen oder eventuell gibts ja App-Notes oder eine Beschreibung im Eva Board dazu.

#7545533
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Bei dem Bauteil handelt es sich um SLMi350, falls es wen interessiert (kA warum das wieder ein Geheimnis ist).

Wie man bei den Parameter-Testschaltungen sehen kann, ist bei allen Schaltungen nur ein 270Ohm Widerstand verwendet worden, nur bei der CMTI (common mode transient immunity) wird der Widerstand aufgesplittet.

Bei min. 150kV/µs oder 150V/ms auch nicht unwesentlich wie Benjamin K. schon schön erläutert hat.

#7545937
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Manfred P. schrieb:

Daniel P. schrieb:

Wie man bei den Parameter-Testschaltungen sehen kann, ist bei allen Schaltungen nur ein 270Ohm Widerstand verwendet worden,

Nö: https://www.eechina.com/blog-166301-175460.html

https://en.sekorm.com/doc/2339022.html

Doch: https://www.sillumin.com/productdetails/SLMi350.html

https://www.sillumin.com/files/datasheet/SLMi350_Datasheet.pdf

Ich habe auch explizit Parameter Testschaltungen geschrieben (Seite 8), weil die zeigen wie der Hersteller zu seinen Werten kommt.

In Figure 6 ist auch noch ein Fehler eingebaut als Suchspiel ;)

#7545962
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Welche Bauform haben die Widerstände? Eventuell dient das einfach der Aufteilung der Verlustleistung. Allerdings ist die bei 7 bis 16mA (Datenblattwert) und 2,2V an der Diode (bei 10mA), also 2,8V an den Widerständen mit 5V Versorgung nicht so groß, dass sich die Widerstände auslöten. 28mW für beide zusammen. Funkentstörung könnte noch ein Grund sein.

Suchspiel

stimmt, der Anschluss gehört nach pin 3, nicht 4

#7546115
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So sieht das Modell und dessen Simulation aus. Die parasitären Koppelkapazitäten zwischen Ausgang und Eingang erzeugen Störströme, wenn der Ausgang sehr schnell schaltet (Mittelpunkt einer Halbbrücke).

I = C * dU/dt = 1pF * 100V/ns = 100mA

Die Koppler sind auf 150V/ns spezifiert, das ist RATTENSCHNELL! Bei asymmetrischen Vorwiderständen fließt der Störstrom nahezu komplett durch die LED (bzw. das Ersatzgebilde im Optokoppler) und bewirkt ein parasitäres Schalten. Das ist GANZ schlecht, so killt man sich seine Leistungsstufen! Mit symmetrischen Widerständen fließen die Gleichtaktstörströme symmetrisch ab und es fließt KEINERLEI Störstrom durch die LED! Auch wenn das in der Praxis nicht so perfekt wie im LTspice ist, ist es doch um Größenordnungen besser! Siehe Anhang.

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