Vorweg:
· Ich weiß, dass man mit Netzspannung nicht spielen darf. Ich darf aber mit Netzspannung arbeiten.
· Ja, es fehlt in dieser Schaltung die Sicherung. 100mA/Tr
· +/- bei der Spannungsversorgung sind Nonsens; es ist 230 Wechselspannung.
· der Ground / die Masse ist LtSpice geschuldet und tut nichts zur Sache.
Die Frage:
Sind diese beiden Schaltpläne prinzipiell äquivalent, wenn man von Bauteiltoleranzen und geringen Unterschieden absieht?
Erklärung:
Um LED an Netzspannung zu betreiben, gibt es viele Lösungen, die - je nach Anforderung - passend sind oder aber sogar gefährlich. Die Grundlage ist aber immer die gleiche. Die "guten" Vorschläge berücksichtigen, dass es recht schwer ist, Widerstände, die für Netzspannung geeignet sind, zu finden. Daher raten diese zwei Widerstände in Serie. Die Kondensatoren wiederum werden mit mindestens 400V veranschlagt. Das macht dann eine "dicke Wurst" an einer Seite der Schaltung.
Mein Gedanke ist daher, die Schaltung zu "spiegeln". Damit sind die Widerstände, aber auch die Kondensatoren aus der Gefahrenzone.

