in Rahmen meiner Vorlesung Messtechnik 2 müssen mein Team und ich einen berührungslosen Spannungsprüfer bauen.
kurzer Hintergrund: der Spannungsprüfer soll über eine Antenne das E-Feld einer Steckdose bzw. Leitung erfassen und dann durch visuelle Realisierung in Form einer LED wird erkannt diese Steckdose/Leitung steht unter 230V Spannung oder nicht. Das Ganze soll nur mit Hilfe von Transistoren, Widerstände, Kondensatoren realisiert werden.
Meine Frage ist nun hat hierzu jemand einen Lösungsansatz, einen Schaltplan wie ich die einzelnen Bauelemente verschalten müsste um an das gewünschte Ergebnis zu kommen
Meine Frage ist nun hat hierzu jemand einen Lösungsansatz, einen
Schaltplan wie ich die einzelnen Bauelemente verschalten müsste um an
das gewünschte Ergebnis zu kommen
in Rahmen meiner Vorlesung Messtechnik 2 müssen mein Team und ich einen
berührungslosen Spannungsprüfer bauen.
Was hat den das geballte Wissen des Teams sich bisher erarbeitet? Das Forum soll euch also ein Pferd besorgen, auf selbiges hinauf helfen und dann auch noch das Reiten beibringen?
Ansatz: in einen Baumarkt gehen, einen kaufen, aufmachen und mal reinsehen; kann ja nicht schaden so als 0-te Näherung.
Chat GPT gibt mir Vorschläge die ich nicht verstehe
Ich habe da "berührungslosen Spannungsprüfer selber bauen" eingetippt, und da kam das raus:
"Typischer Aufbau mit einfachen Bauteilen
Auch ohne ICs lässt sich ein funktionierender Prüfer bauen. Die Grundblöcke sind:
Antenne – ein Draht oder die Spitze des Geräts.
Hochimpedante Verstärkung – meist 2–3 Transistorstufen, oft in Darlington‑Konfiguration, um winzige Ströme zu verstärken.
Schwellwertstufe – ein Transistor, der eine LED oder einen Summer schaltet.
Stromversorgung – Knopfzelle oder AAA‑Batterie."
Wenn du und keiner in deinem Team das versteht, habt ihr in der betreffenden Vorlesung nichts zu suchen. In einer Elektronik-Ausbildung auch nicht, denn da ändert sich die Technik so schnell und ist so vielseitig, dass man in der Berufspraxis mit so rudimentären Recherche-Fähigkeiten null Komma nichts auf die Beine gestellt bekommt.
Chat GPT gibt mir Vorschläge die ich nicht verstehe
Dann würde ich den Dozenten fragen was denn seine Lösung wäre. Der gibt dir bestimmt eine passende Antwort (auch wenn sie nicht die von dir erwartete ist).
Chat GPT gibt mir Vorschläge die ich nicht verstehe
Denn auch dort gilt das GIGO prinzip: garbage in, garbage out.
Aber da wir schon bei englishc sind -- was hälst Du davon Dich mal von den Chinesen inspirieren zu lassen und einen kleinen 5€ Betrag zu investieren für ein Muster zum Zerlegen:
voltage detector non contact
Da häufig gewettert wird das die CN nur kopieren würden -- versuch es
mal andersrum .-)
Ich hätte ein Schaltungsvorschlag mit nur einem IC (CD4040 oder
CD4060) und der LED gehabt.
vielleicht könnten sie mir diesen trotzdem einmal mitteilen es ist nicht
in Stein gemeißelt welche Bauteile verwendet werden.
Das sind ja beides Binärzähler. An den Takteingang hängst du 20cm Draht als Antenne/Sensor. An den Ausgang der vierten Stufe kommt eine LED (ohne Vorwiderstand). Zur Stromversorgung nimmst du eine CR2032.
Wenn die Antenne ein Signal empfängt, blinkt die LED. Ansonsten blinkt sie nicht. Wenn er zu empfindlich reagiert, mache die Antenne kürzer.
kurzer Hintergrund: der Spannungsprüfer soll über eine Antenne das
E-Feld einer Steckdose bzw. Leitung erfassen und dann durch visuelle
Realisierung in Form einer LED wird erkannt diese Steckdose/Leitung
steht unter 230V Spannung oder nicht. Das Ganze soll nur mit Hilfe von
Transistoren, Widerstände, Kondensatoren realisiert werden.
Meine Frage ist nun hat hierzu jemand einen Lösungsansatz, einen
Schaltplan wie ich die einzelnen Bauelemente verschalten müsste um an
das gewünschte Ergebnis zu kommen
Es soll also ein E-Feld detektiert werden, natürlich berührungslos. Das heißt schon mal, der Empfänger muß sehr hochohmig sein. Da käme ein FET infrage. Danach braucht man einen Impedanzwandler. Das wäre es schon im Prinzip.
Was ist denn da so schwer drann? Dein Chat GPT hat
es doch im prinzip schon beantwortet.
Bau einen hochohmigen NF-verstärker, vielleicht zwei-
oder dreistufig und dann gleichrichten mit
Greinacherschaltung.
Als Sonde nimmst du einen kurzen Stab, vielleicht
einen Nagel mit einer kleinen Kugel an der Spitze,
erhöht die kapazitive Kopplung. Im einfachsten Fall
kannst du Alufolie zu einer Kugel zusammenknüllen.
Alle machen sich lustig... Aber dann denken die meisten doch nur an eine Kaskade von Transistoren, die vermutlich auch auf starke Gefühle und scharfe Gewürze anspricht :-)
Die Schaltung aus dem bigclive-Video, das ich oben verlinkt habe, ist echt sehenswert - versucht, sich auf das Erkennnen von Wechselstrom zu beschränken. (Kommt jetzt erstmal auf meine Eines-Tages-mal-Nachbastel-Wunschliste.)
Das scheint mir aber eher für Elektrostatik gedacht und weniger für
Wechselfelder. Das E-Feld des Stromnetzes ist aber ein Wechselfeld mit
50 Hz.
Was spricht denn dagegen auch Wechselfelder zu detektieren? Im Prinzip ist da ja eine dreistufige Darlingtonschaltung. Darlingtontransitoren nimmt man gerne in Hifi-Verstärkern, zumindest war das früher so.
Ausserdem sollte der TO dies nur als Anregung sehen. Hätte ich damals im Studium LTspice gehabt, so würde ich zunächst auf Grund dieser Vorlage simulieren wollen. Im Prinzip wird diese Schaltung schon funktionieren, aber mit LTspice kann man ja auch zunächst die Bandbreite ermitteln. Ausserden sollte man aktuellere Transistoren nehmen.
Es wäre auch nicht schlecht Emitterwiderstände zu verwenden. Die sollten gerade so dimensioniert werden um die Temperaturdrift etwas zu vermindern.
Also, die Schaltung wird zwar funktionieren, ist aber ziemlich primitiv.
mfg Klaus
Ich würde eher ein Studium der Philosophie, Germanistik oder
Kunstgeschichte empfehlen.
Für Philosophie und Germanistik braucht man einen Mindestlevel an sprachlichem Background. Siehst DU den?
Und für alle geisteswissenschaftlichen Fächer braucht man die Fähigkeit, in hoher Geschwindigkeit eine Unmenge an Texten inhaltlich aufnehmen zu können.
Wir empfahlen seinerzeit im Ingenieurstudium immer das Fach Wagonbau. :-)))
Hmmm, das sind also die Leute, die morgen das Land vorwärts bringen durch klassiches Ingenieurswissen, gute Bildung, und generell ein geistiges Niveau vorzeigen, das über das Wissen, wo beim lieben Handy oben und unten, ist, hinausgeht.
Ich fürchte, all die Ratschläge, die bis jetzt kamen, scheitern schon einfach daran, dass der TO noch nie etwas von FETS, "hochohmig", Emitterwiderständen o.ä. gehört hat. Und seine - um freundlich zu bleiben - "naive" Frage, wie denn all diese Bauteile zu verschalten wären, haut mich nicht so sehr wegen dessen Unwissen um (das allein ist keine Schande). Aber: dass man seine vollkommene Fehlplatzierung in einem E-Technik-Studium (nehme ich mal an) und seine Unfähigkeit, den Sinn eines Studiums zu anzuwenden (eigene Recherche, Wissen aneignen, auch "Lernen" genannt, etc.) so ungeniert in die Welt rausbläst, das haut mich schon um.
Na ja, da es anscheinend die Zeichen der Zeit sind, eigentlich doch nicht...
Danke für all die "netten" Kommentare die teilweise gekommen sind.
Um diesen Leuten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wir haben durchaus schon einen lauffähigen Prototypen gebaut welcher aber noch sehr empfindlich auf Bewegungen bzw. sobald 2 Leitungen direkt nebeneinander sind erkennt er nicht diese Leitung steht unter Spannung diese nicht.
An alle die sagen ich sei in diesem Studiengang fehl am Platz denen kann ich eins sagen von 200 Studierenden die mit mir im 1. Semester gestartet sind sind nur noch 30 da. An euch alle ihr habt vermutlich keine Ahnung wie schwierig das Studium ist aber ist ja egal.
Mein Beitrag wäre nur ein Versuch gewesen weiter eventuelle Lösungsansätze zu erhalten. Das ist in dem Sinne ja auch nichts anderes wie wenn ich Chat GPT oder sonstige KI frag nur das ich mich eventuell mit jemanden austausche der sich in diesem Bereich gut auskennt.
An alle die etwas Sinnvolles geschrieben haben vielen Dank.
An euch alle ihr habt vermutlich keine Ahnung
wie schwierig das Studium ist aber ist ja egal.
Das ist schon alles klar, auch ich war einer der 100 Absolventen von 1000, die das Studium an der TU Darmstadt angefangen haben.
Aber jetzt passt diese Fragestellung:
einen
Schaltplan wie ich die einzelnen Bauelemente verschalten müsste um an
das gewünschte Ergebnis zu kommen
nicht so richtig zu ingenieursmäßigem Vorgehen. Zumindest nach meiner bescheidenen Meinung. Aber klar, am Anfang jeder Bildung steht die Neugier, aber auch bei ChatGPT wächst die Qualität der Antworten stark mit der vernünftig ausformulierten und durchdachten Frage.
Aber ich will dich jetzt wirklich nicht zu einem Trottel hinstellen, ich kenne dich ja fast gar nicht. Nur etwas zur Selbstreflektion anregen!
Aber ich will dich jetzt wirklich nicht zu einem Trottel hinstellen, ich
kenne dich ja fast gar nicht. Nur etwas zur Selbstreflektion anregen!
Hier(TM) in D, sind anscheinend nur Trottel unterwegs. Bei der
Reflektion also bei sich selbst anfangen.
Wie man so etwas einfach aufbaut, haben wohl die Chinesen schon
vor Jahrzehnten gezeigt: Ein passives LCD, mit einer Sammlung
von Widerständen davor, die jeweils einzelne Segmente des LCD
ansteuern.
Damit findet man in Kabeln sogar Unterbrechungen, ggfs. muss
durch /Umpolen/, die heisse Phase auf die Ader mit der Unterbrechung
legen.
Wir haben durchaus
schon einen lauffähigen Prototypen gebaut welcher aber noch sehr
empfindlich auf Bewegungen bzw. sobald 2 Leitungen direkt nebeneinander
sind erkennt er nicht diese Leitung steht unter Spannung diese nicht.
Daran, dass du es nicht über dich gebracht hast, den Schaltplan hier zu zeigen, könnte man entweder ableiten, dass du auf diese naheliegende Idee nicht gekommen bist, oder dass du die Befürchtung hattest, dass dann die Kommentare hier noch viel schlimmer ausgefallen wären.
Wir haben durchaus
schon einen lauffähigen Prototypen gebaut welcher aber noch sehr
empfindlich auf Bewegungen bzw. sobald 2 Leitungen direkt nebeneinander
sind erkennt er nicht diese Leitung steht unter Spannung diese nicht.
Daran, dass du es nicht über dich gebracht hast, den Schaltplan hier zu
zeigen, könnte man entweder ableiten, dass du auf diese naheliegende
Idee nicht gekommen bist, oder dass du die Befürchtung hattest, dass
dann die Kommentare hier noch viel schlimmer ausgefallen wären.
Beides zeugt nicht von ausgeprägtem Fachwissen.
Oliver
Alles gut Oliver. Wie ich sehe hast du über 10000 Kommentare verfasst die meisten vermutlich genauso hilfreich wie hier denn deine Beiträge hierzu waren: ich soll Chat GPT fragen und wie unser Lehrer heißt. Was bedeutet Du hättest dich von diesem Beitrag sowieso nicht angesprochen fühlen müssen
Mein Beitrag wäre nur ein Versuch gewesen weiter eventuelle
Lösungsansätze zu erhalten.
Nein, das war der Beitrag sicher nicht. Wenn du wirklich nach echten Lösungsansätzen suchen würdest, hättest du deinen Prototyp vorgestellt, deine Probleme damit geschildert und gefragt wie man ihn sinnvoll verbessern kann.
Tatsächlich hast du hier nach einer Komplettlösung ohne eigenes Zutun für dein Problem gesucht. So was kommt hier nicht gut an.
Einige haben das anscheinend nicht so aufgefasst wie du. Die haben eine normale Antwort gegeben wie Sie diesen Spannungsprüfer bauen würden und diese Beiträge haben mir auch weitergeholfen. Das sind meiner Meinung nach auch die die Ahnung hatten der Rest ist auch nur hier um unnütze Kommentare zu schreiben ob diese nun ein abgeschlossenes Studium haben oder nicht sei mal dahingestellt
in Rahmen meiner Vorlesung Messtechnik 2 müssen mein Team und ich einen
berührungslosen Spannungsprüfer bauen.
Die Aufgabenstellung lautet doch: Du und Dein Team müssen den Spannungsprüfer bauen. Also ist Teamarbeit gefordert. Bist Du mit Deinem Team denn schon zusammengekommen und habt gemeinschaftlich das Projekt diskutiert und evtl. Aufgabenverteilung festgelegt? Ich habe hier jedenfalls nichts davon gelesen, also vermutlich Themaverfehlung.
in Rahmen meiner Vorlesung Messtechnik 2 müssen mein Team und ich einen
berührungslosen Spannungsprüfer bauen.
Die Aufgabenstellung lautet doch: Du und Dein Team müssen den
Spannungsprüfer bauen. Also ist Teamarbeit gefordert. Bist Du mit Deinem
Team denn schon zusammengekommen und habt gemeinschaftlich das Projekt
diskutiert und evtl. Aufgabenverteilung festgelegt? Ich habe hier
jedenfalls nichts davon gelesen, also vermutlich Themaverfehlung.
Die Schaltung entspricht dem Francis Artilel auf Seite 22. Die Welt ist
klein.
mfg Klaus
Und diese Darlington Transistor Konfiguration gab es sogar in der Funkschau von 1973. Und später wieder. Doch niemand sorgt so schön wie der obige Youtuber für Showeffekte und Grimassen .-)
Wie sagten wir immer so schön am Max Planck Institut: "let`s reinvent yesterdays past" wenn mal wieder alter Wein in neue Schläuche gepackt wurde.
Soll man im Studium nicht eigentlich selbständiges Arbeiten lernen? Oder ist das jetzt aus der Mode gekommen, weil es ja jetzt das Internet gibt, mit Google, ChatGPT, Grok und Co?
Soll man im Studium nicht eigentlich selbständiges Arbeiten lernen?
Weiß ich nicht. Vielleicht ändern sich die Zielsetzungen: Möglichst effizient Ziele erreichen? Und wir alle nutzen dafür Werkzeuge, die in immer höhere Abstraktionsebenen gingen, Rechenschieber, Taschenrechner, Compiler, was noch? Und gleichzeitig mit deren Nutzung verlieren wir die alten Fähigkeiten. Ich könnte heute kaum noch ein größeres KV-Diagramm zeichnen und Terme minimieren. Bremst mich das bei der Arbeit? Nein, die haben gebremst!
Ich könnte heute kaum noch ein größeres KV-Diagramm
zeichnen und Terme minimieren. Bremst mich das bei der Arbeit? Nein, die
haben gebremst!
Ja, aber die Älteren kennen die beiden Herren (oder deren Arbeit) zumindest noch!
Was ich damit sagen will, selbst der einfachste Taschenrechner ist nutzlos wenn man die Anwendung der Grundrechenarten nicht versteht.
Kurze Frage an die allwissende Community dieses Forums,
einer unserer Partner ist nun abgesprungen und studiert nun Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni sie hätte jedoch im Dezember ihre Ausbildung als Mechatronikerin abschließen können. Sie steht nun quasi mit nichts da.
Kurze Frage an die allwissende Community dieses Forums,
einer unserer Partner ist nun abgesprungen und studiert nun Philosophie
und Kunstgeschichte an der Uni sie hätte jedoch im Dezember ihre
Ausbildung als Mechatronikerin abschließen können. Sie steht nun quasi
mit nichts da.
Soll ich das genauso machen?
Wen schert schon die Art der Ausbildung? Achte lieber auf eine saubere Work/Life Balance. Geld verdienen ist out, Geld bekommen reicht heutzutage.